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Engelsturz (31) : Die Macht der Namen JESUS und MARIA

31.
‚ÄěNur gegen jenes Weib (Maria),
unsere Feindin,
trage ich tödlichen Hass,


besonders seit wir sie im Tempel und sp√§ter in ihrem Haus zu Nazareth verfolgt haben. Immer wurden wir von der sie sch√ľtzenden Kraft besiegt und niedergeschmettert. Unserer Bosheit √ľberlegen, hat sie uns un√ľberwindlichen Widerstand geleistet. Nie gelang es mir, ihr Inneres zu durchschauen oder ihrer Person etwas anzutun. Sie hat einen Sohn (Jesus). Als dessen Vater starb (Josef), stand sie mit ihm dem Sterbenden bei. Wir alle aber konnten ihnen nicht nahen.

Es sind arme, verachtete Leute, sie ist ein unbekanntes, schwaches Weiblein. Doch steht es zweifellos fest, dass Sohn und Mutter gerecht sind. Ich wollte sie immer zu den gewöhnlichen Lastern der Menschen verleiten, allein ich konnte bei Ihnen nie die geringste ungeordnete Regung hervorrufen. Ich sehe wohl, dass der allmächtige Gott mir den Stand dieser beiden Seelen verbirgt. Dem liegt sicher irgendein Geheimnis gegen uns zu Grunde.

Wenn aber dieser Mensch auch nicht der Messias ist, so sind Mutter und Sohn jedenfalls Gerechte und unsere Feinde. Das ist Grund genug, sie zu verfolgen und alles aufzubieten, um sie zu Fall zu bringen und zu entdecken, wer sie sind. Folget mir alle mit großem Mut. Ich werde im Kampf gegen sie der Erste sein
.“

Mit diesen Worten schloss Luzifer seine lange Rede. Der F√ľrst der Finsternis verlie√ü alsbald die H√∂lle, und unz√§hlige Legionen b√∂ser Geister folgten ihm. Sie verbreiteten sich √ľber die ganze Welt und durchstreiften dieselbe zum wiederholten Male. Mit arglistiger Bosheit forschten sie die Gerechten aus und versuchten sie.

Christus die ewige Wahrheit, verbarg Sich und Seine heilige Mutter lange Zeit vor dem hoff√§rtigen Luzifer, sodass dieser sie nicht eher sehen konnte, als bis der g√∂ttliche Heiland in der W√ľste war, wo Er nach seinem langen Fasten die Versuchung zulie√ü.

Der himmlische Vater gab das Versprechen, dass jeder, der die Namen Jesus und Maria mit Ehrfurcht und Glauben ausspricht, die h√∂llischen Feinde √ľberwinden kann.

*********
Quelle:
Maria v. Agreda, Die Mystische Stadt Gottes
(aus dem vierb√§ndigen gek√ľrzten Werk)


Info zur Quelle:
Die Mystische Stadt Gottes, Maria von √Āgreda (1602-1665) - Buchempfehlung mit h√∂chsten Belobigungen
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Der himmlische Vater gab das Versprechen, dass jeder, der die Namen Jesus und Maria mit Ehrfurcht und Glauben ausspricht, die h√∂llischen Feinde √ľberwinden kann.