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esimira
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Judas der Film. Die BibelMore
Judas der Film.

Die Bibel
Copertino
Was ich spontan an dieser Inszenierung stossend finde ist die Interpretation des Judas-Figur als eine grundsätzlich positive Persönlichkeit, die eigentlich nur das Gute wollte und Jesus auslieferte, um ihm damit die Chance zu geben, seine Macht zu erweisen, dass er letztlich also gut handelte, aber dann begreiflicherweise verzweifelte, weil er die Auferstehung nicht abwartete und meinte, damit …More
Was ich spontan an dieser Inszenierung stossend finde ist die Interpretation des Judas-Figur als eine grundsätzlich positive Persönlichkeit, die eigentlich nur das Gute wollte und Jesus auslieferte, um ihm damit die Chance zu geben, seine Macht zu erweisen, dass er letztlich also gut handelte, aber dann begreiflicherweise verzweifelte, weil er die Auferstehung nicht abwartete und meinte, damit sei nun alles zu Ende. Das ist eine gefährliche und einseitige Deutung, die ausser Acht lässt, was vor allem Johannes in seinem Evangelium über Judas ausdrückt:
www.bibleserver.com/ELB/Johannes13 Und bei einem Abendessen, als der Teufel schon dem Judas, Simons Sohn, dem Iskariot, es ins Herz gegeben hatte, dass er ihn überliefere.
Darin kommt klar zum Ausdruck, dass dem Verrat des Judas letztlich keine entschuldbaren Motive zugrunde lagen. Gewiss hätte man es sich für ihn anders gewünscht, aber darin zeigt sich die Unantastbarkeit des freien Willens und auch das Geheimnis der Bosheit.
Endor
Shalom ! Diese Verfilmung als Bibelverfilmung zu benennen, ist Verfälschung des Wortes Gottes. Es ist sehr bedauerlich soetwas hier zu
finden. Zur persönlichen Korrektur empfehle ich die Bände 10, 11 und
12 von Der Gottmensch zu lesen. Sie sind vom Himmel eigens für unsere Zeit geschenkt worden. Shalom !