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Der geschichtliche Wandel in der Kirche geleitet vom Geist der Welt dem Zerstörer der göttlichen Wahrheit

Seit der Mensch das Paradies verlassen musste hat der Widersacher grundsätzlich seinen Todfeind Jesus Christus und dessen Mutter die Selige Jungfrau Maria bekämpft um das Erlösungswerk zu vernichten oder wirkungslos zu machen.
Dieser nachhaltigste Kampf, der sich bis in unsere Zeit über die Zerstörung des Katholischen Kaiserreich, dem Heiligen römischen Reich deutscher Nation und der zwangsläufig folgenden Französischen Revolution erstreckt, wirkt nicht nur in den Staaten sondern ganz besonders im Umfeld der Katholischen Religion weiter.
Im Umfeld der Religion bedeutet in der Einen Heiligen Katholischen Kirche und aller von ihr abgefallenen kirchenähnlichen reformatorischen Struktur einschließlich Besetzter Raum, der sich katholisch nennt.

Das Jahresende 2018 war für den Historiker Roberto de Mattei der konkrete Anlass einmal 100 oder 200 Jahre zurückzuschauen. 1818 – 1918 – und nun der Wechsel 2018/ 2019. Die geometrische Mathematik lehrt, dass die Verbindung zweier Punkte eine Linie ergibt, welche sie Richtung aufzeigt. Auf dieser Linie liegen viele geschichtliche Einzelpunkte, die einer besonderen Betrachtung bedürfen, derweil sie die Richtung der Linie beeinflussen können. Dies soll auf der Zeitachse erfolgen

Der geschichtliche Wandel ist mehr als erstaunlich.:

1.
Die Zeit nach der französischen Revolution - 1818 -> - der Ausgangspunkt des Historikers - brachte die politische Neuordnung Europas nach einem in Wien tanzenden Kongress. Die Karte Europas wurde verändert, sie wurde kleinfleckiger, der Einfluss der überlebenden Monarchien schwand. Ihre Autorität bezogen sie nicht mehr von Gottes Gnaden, sondern konstitutionell.
Das Heilige römische Reich, deutscher Nation, war mit dem Jahr 1806 zu Ende. Damit war aber auch eine Herrschaft beendet, welche sich fast ein ganzes Jahrtausend aus Gottes heiligen Willen im christlichen Sinn legitimierte.
Das Vermögen der Kirche, der Orden und aller kirchlichen Organisationen war eingezogen, saecularisiert und die Kirche materiell mittellos. Mit dem Ende des heiligen römischen Reiches gab es keine weltliche Schutzmacht der Kirche mehr.

Als Folge der Revolution war die Kirche weitgehend enteignet und völlig zerschlagen. Aber der Wienerkongress gab dem Vatikan zumindest den diplomatischen Status zurück. Rechtlich gilt der Heilige Stuhl, konkret der bischöfliche Stuhl des Bistums Rom als ein souveränes, nichtstaatliches Völkerrechtssubjekt. Wer einmal Aufzeichnungen aus dieser Zeit liest, weis um die Not des damaligen oft heimatlosen Klerus.
Die Kirche zwar mittellos, aber sie hatte eine staatliche Gestalt. Der Papst der Zeit war Papst Pius VII von 1800 bis 1823.
Eines wurde in Wien nicht geregelt: Ab dem 16. Jahrhundert genau mit Phillip II erhielten einige katholische Nationen, und zwar Frankreich, Spanien, das heilige römische Reich deutscher Nation, und später österreichische Kaiserreich ein „Jus Exclusivae“ ein Vetorecht bei der Papstwahl, das jedoch durch einen Kardinal im Konklave ausgesprochen werden musste. Dieses Recht wurde für das Kaiserreich Oesterreich- Ungarn im Wiener Kongress nicht eingeschränkt. Möglicherweise deswegen, weil es nicht schriftlich fixiert war. Damit blieb der politische Einfluss des katholisch- oesterreichischen Kaiserhauses auf die Besetzung des Bischofssitzes von Rom erhalten, ein Vorrecht das einzig war und von anderen Staaten mit liberalen Vorstellungen und ohne Bezug zur Kirche nicht begriffen wurden.

2. Die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde kirchenpolitische geprägt von dem sogenannten Kulturkampf

Der Papst der Zeit war Pius IX.
(* 13. Mai 1792 in Senigallia als Sohn aus gräflicher Familie Giovanni Maria Mastai-Ferretti; † 7. Februar 1878 in Rom) Das Pontifikat dauerte vom 1846 bis 1878.Es war mit 31 Jahren und 8 Monaten der längste - zumindest nachweisbare − . In diese Zeit fallen:

· Das erste Vatikanische Konzil. Es begann am 29. Juni 1868 aus Anlass des 1800-jährigen Jubiläums des Martyriums von Petrus und Paulus.

· Ziel des Konzils sollte die Abwehr moderner Irrtümer und die zeitgemäße Anpassung der kirchlichen Gesetzgebung sein. Es endete durch Vertagung am 20.10. 1870

· die Verkündung des Dogmas von der Unbefleckten Empfängnis de.wikipedia.org/wiki/Maria_%28Mutter_Jesu%29,

· das Erste Vatikanische Konzil propagierte den päpstlichen Jurisdiktionsprimats und die päpstlichen Unfehlbarkeit

· sowie der Verlust des Territoriums des Kirchenstaates an das de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigreich…. Am 6. Oktober 1870 wurde nach einer Volksabstimmung der Anschluss des Kirchenstaats an das de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigreich… proklamiert.

· Im Jahr 2000 wurde Pius IX. von Johannes Paul II. seliggesprochen.

In Deutschland wird als Kulturkampf ursprünglich der Konflikt zwischen dem Königreich Preußen bzw. später dem Deutschen Kaiserreich unter Reichskanzler Otto von Bismarck und der katholischen Kirche unter Papst Pius IX. bezeichnet; diese Auseinandersetzungen eskalierten ab 1871; sie wurden 1878 beendet und 1887 diplomatisch beigelegt. Auch andere Staaten-wie die Schweiz- hatten einen Kulturkampf.
Es ging beim Kulturkampf um eine erneute Änderung des Verhältnisses zwischen Kirche und Staat. Der Staat suchte einen anderen konkret mehr Einfluss auf den Menschen und unterschied zwischen den Anrechten des Gläubigen an seine Kirche und dem Einfluss, den der Staat einräumte. Aber es gibt eine Vorgeschichte
· Vorausgehend war der 1864 veröffentlichte Syllabus errorum (oder das „Verzeichnis der Irrtümer der Zeit“), eine Auflistung von 80 nach Ansicht Pius IX bestehenden Irrtümern in Politik, Kultur und Wissenschaft.
· Das erste Vatikanische Konzil von 1869 bis 1870 stärkte die päpstliche Autorität mittels der Proklamation des Unfehlbarkeitsdogmas in welchem dem Papst Unfehlbarkeit in Fragen der Glaubens- und Sittenlehre zugesprochen wurde.
· Im Vorfeld mit des Kulturkampfes verstärkten sowohl die Dogmen, als auch der Syllabus die Konfkiktlage vor allem mit den Liberalen aber auch mit den prothestantischen Preussen.

Als direkte Einleitung des Kulturkampfes setzte der Reichskanzler Otto von Bismarck eine Reihe von Anordnungen und Gesetzen durch, die gegen die katholische Kirche gerichtet waren.

► Maßnahmen im Deutschen Reich (gegründet Januar 1871)

► Dezember 1871: Mittels eines Reichsgesetzes wird durch Änderung des Strafgesetzbuches es den Geistlichen verboten, bei ihren Verlautbarungen den „öffentlichen Frieden“ zu gefährden… dies war die Einführung der Predigtzensur.

► Juli 1872: Die Jesuiten dürfen in Deutschland keine Niederlassungen errichten.

► Im Februar 1875: wird im Deutschen Reich die Zivilehe eingeführt.

► Zusätzliche Maßnahmen in Preußen

► Juli 1871: Bismarck löst die Katholische Abteilung im preußischen Kultusministerium auf.

► März 1872: Die geistliche Schulaufsicht wird in Preußen durch eine staatliche ersetzt (Schulaufsichtsgesetz).

de.wikipedia.org/wiki/Maigesetze_%28D… 1873: Der Staat kontrolliert Ausbildung und Einstellung der Geistlichen, gewählte Gemeindevertretungen verwalten das kirchliche Vermögen.

► Januar 1874: Vor dem Gesetz ist nur noch die Eheschließung des Standesamtes gültig (Zivilehe), nicht mehr die kirchliche.

► April 1875: Das „Brotkorbgesetz“ entzog der Kirche die staatlichen Zuwendungen.

► Juni 1875: Das „Klostergesetz“ löst die Klostergenossenschaften in Preußen auf, mit Ausnahme derjenigen, die sich auf die Krankenpflege beschränkten.

Diese gesetzlichen Änderungen waren Grundlagen des Kulturkampfes.

3. Vorausgegangen war jedoch die Saekularisation. Der katholischen Kirche sollte nach der Saekularisation jegliche Grundlage für ihre Tätigkeit entzogen werden.

Die wahre Auktoritas der Kirche, die Anerkennung der Lehre durch Gläubigen wurde jedoch durch die Saekularisation mit dem Entzug der materiellen Mittel nicht gebrochen.

Die zweite Hälfte des 19, Jahrhunderts war für die Kirche ferner geprägt von einer Wiederbesiedlung von saecularisierten Klöstern, großen kirchlichen Gestalten, Päpsten und Bischöfen (Leo XII bzw. Ketteler), Neuordensgründern, die eine katholische Antwort auf die wahren Notstände der Menschen gaben und die Formulierung einer Soziallehre. Leo XIII veröffentlichte am 15. Mai 1881 seine Enzyklika rerum novarum und gab so auf die Fragen der Zeit den Menschen die Antwort der Kirche und den Staaten eine wirtschaftliche Ordnungslehre- ohne Revolution, ohne Blutvergießen unter Anerkennung der Naturrechte.
Am 20. Juli 1903 starb Papst Leo XIII. Er sollte als politischer Papst in die Geschichte eingehen, als der „Soziale“. In 86 Lehrschreiben formulierte er die Antwort der Kirche auf die Fragen der Zeit.

Bei der anschließenden Papstwahl verhinderte der durch den Kardinal von Krakau vorgetragene Einspruch des Kaisers von Österreich Ungarn die Wahl des Kardinals Mariano Rampolla del Tindaro. Nach den heutigen Unterlagen verhinderte dieser Einspruch die Wahl eines Freimaurers auf den Papststuhl und damit die Auflösung oder Zerstörung der Kirche. Rampolla galt als frankophil und damit objektiv als politisch einseitig festgelegt.
Gewählt wurde Guiseppe Melchiorre Sarto: Pius X† 20. August 1914 in Rom) war von 1903 bis 1914 Papst der römisch-katholischen Kirche. Er wurde 1954 von Papst Pius XII. heiliggesprochen.
Gemäß deinem Wahlspruch Instaurare omnia in Christo („Alles in Christus erneuern“) bemühte er sich Papst Pius X um innerkirchliche Reformen und Erneuerungen im Kampf gegen Einflüsse der Moderne.
Pius X. reformierte die Römische Kurie, widmete sich der Katechese und der Sorge für die Priesterseminare. Er formulierte den Antimodernisteneid.

Die Kirche von 1818 – 1918 muss zu recht als eine streitende verstanden werden, die sich als die Interessensvertreterin für das seeliche und körperliche Heil der Gläubigen verstand.

Benedikt XV.
(Giacomo della Chiesa; )
* 21. November 1854 in Genua, † 22. Januar 1922 in Rom) war Papst vom 3. September 1914 bis zu seinem Tod 1922. Wegen seines Auftretens gegen den Ersten Weltkrieg wurde er als Friedenspapst bekannt.

Am 1. August 1917, richtete Papst Benedikt XV. einen glühenden Friedensappell an die kriegführenden Mächte. Er schrieb: „Soll denn die zivilisierte Welt nur noch ein Leichenfeld sein?“ „Soll das ruhmreiche und blühende Europa, wie von einem allgemeinen Wahnsinn fortgerissen, in den Abgrund rennen und Hand an sich selbst anlegen zum Selbstmord?“ Er appellierte: Er rufe in vollkommener Unparteilichkeit zum Frieden auf, „wie es jenem ziemt, der als der gemeinsame Vater alle seine Kinder mit der gleichen Liebe umgibt“. „Keine Macht wollte Abstriche bei ihren hochgesteckten Kriegszielen riskieren. Die Note endete in einem diplomatischen Fiasko“, so der österreichische Historiker Andreas Gottsmann. Entweder gingen im Vatikan erst gar keine Antwortschreiben ein, oder sie beschränkten sich wie im deutschen Fall auf allgemeine Friedensbeteuerungen ohne konkrete Verhandlungsbereitschaft. Nur Österreich-Ungarn, das einzige katholisch regierte Land, hatte vergeblich auf eine Annahme des päpstlichen Vermittlungsvorschlags gedrängt.

Der deutsche Episkopat jedoch warnte in einem Hirtenbrief vom 1. November 1917 vor einem Frieden „als Judaslohn für Treubruch und Verrat am Kaiser“. Aus der heutigen Sicht erkennen wir eine verhängnisvolle und erschütternde Tradition zwischen deutschen Bischöfen + der Politik. Es sind Bischöfe, welche den Kern der kirchlichen Lehre nicht verstehen und sich für die bedingungslose Unterstützung der Politik entscheiden. Gestern, wie Heute. Es folgte damals das Chaos für das Volk und Heute?
Einhundert Jahre später, - um bei de Mattei zu bleiben - mit dem Datum 1818 folgte der nächste große historische + politische Schritt, der Zerfall Europas -> wiederum wurde politisch die Neuordnung Europas versprochen mit dem Erfolg des zweiten Weltkrieges.
1918 erfolgte die Auflösung der konstitutionellen Monarchien, Königreich Preussen/ Deutsches Kaiserreich und das österreichische Kaiserreich und damit die letzte katholische Monarchie Europas. Es gab keine Friedensordnung, die einem solchen Anspruch verdient hätte. Die Mahnungen Benedikts XV wurden nicht beachtet. Die europäische Karte wurde nochmals kleinfleckiger.

Eine Folge des fehlenden Ausgleichs unter den europäischen Völkern und der Missachtung der Mahnungen Benedikts XV entstanden die Herrschaftssysteme der Faschisten bzw, Nationalsozialisten.

Der Papst der Zeit war vom 06.02.1922 – 10-02-1939 Pius XI (Achille Ratti).

Er hinterließ angesichts der Europa beherrschenden Ideologien einen sehr wesentlichen Satz von dauernder Gültigkeit in der Enzykika mit brennender Sorge

„Wer die Rasse, oder das Volk, oder den Staat, oder die Staatsform, die Träger der Staatsgewalt oder andere Grundwerte menschlicher Gemeinschaftsgestaltung – die innerhalb der irdischen Ordnung einen wesentlichen und ehrengebietenden Platz behaupten – aus dieser ihrer irdischen Wertskala herauslöst, sie zur höchsten Norm aller, auch der religiösen Werte macht und sie mit Götzenkult vergöttert, der verkehrt und fälscht die gottgeschaffene und gottbefohlene Ordnung der Dinge. Ein solcher ist weit von wahrem Gottesglauben und einer solchem Glauben entsprechenden Lebensauffassung entfernt.“

Pius XI beschreibt damit die Grenzziehung zu allen den Menschen bedrohenden Ideologien, sei es der des Nationalsozialismus, des Faschismus, der Ideologie des Kommunismus, des dialektischen und praktischen Materialismus aber auch des südamerikanischen Peronismus.

Der wesentliche Satz hat auch heute volle Gültigkeit und gilt für Viele, die heute in der Religion und Politik ihren Einfluss geltend machen. Papst Pius XI hinterließ mit diesem Satz auch das das wahre Beurteilungskriterium, das erkennen lässt, ob die Wahrheit oder eine Ideologie verkündet wird.

Der Satz galt zwar damals primär den Nationalsozialisten. Er besitzt aber Allgemeingültigkeit.
Nach dem Tode von Pius XI sagte bezeichnend der Erzbischof von Paris, Kardinal Suhard,
"Liebe Brüder, für die Kirche kommen schwere und stürmische Zeiten. Der nächste Papst muß entweder ein Heiliger oder ein Held sein."
Die 61 Kardinäle der katholischen Weltkirche entschieden sich für Eugenio Pacelli, der sich Pius XII nannte.

Er war der Papst des 2. Weltkriegs- und der Nachkriegszeit. Pius XII. für viele ein lebender Heiliger, ein durchgeistigter und hochintelligenter Mann der Himmel und Erde zu verbinden schien.

Das Konklave war sehr kurz. Die Wahl erfolgte im dritten Wahlgang und wurde weltweit begrüßt. Die New York Times - um eine neutrale Stimme zu zitieren - sah Eugenio Pacelli als den Wunschnachfolger seines Vorgängers „Er wird Seite an Seite mit den demokratischen Völkern, um die Unabhängigkeit des menschlichen Geistes und die Menschheit gegen die ungeistigen Methoden neuzeitlicher Barbarei zu verteidigen“.

Nach der Aussage des bekannten Vertreters der Judentums, Pinchas Lapide, hat der Papst Pius XII zusammen mit der Kirche mindestens 700 000 Juden das Leben gerettet (direkt und indirekt über 850.000 Juden).[3] In den Kellern und Räumen des Vatikans und in Castel Gandolfo waren sehr viele Juden versteckt. Die deutschen Machthaber haben dies zwar gewusst, getrauten sich jedoch nicht, den Vatikan zu erobern, um die Juden herauszuholen. Auch wenn die Kritik kaum verstummen wird: Diese Tatsachen zeigen, dass die Hypothese - Pius XII., habe zu wenig für die Juden getan - der Grundlagen entbehrt.

Der theologische Höhepunkt des Pontifikates : Am 1. November 1950 formulierte Papst Pius XII. in der Apostolischen Konstitution "Munificentissimus Deus" das Dogma der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel und bestätigte damit das, was bereits seit langer Zeit in der Kirche gefeiert wurde. Er sprach:

"In der Autorität unseres Herrn Jesus Christus, der seligen Apostel Petrus und Paulus und auch kraft Unserer eigenen verkündigen, erklären und definieren Wir: Es ist ein von Gott geoffenbartes Dogma, dass die immerwährende Jungfrau Maria, die makellose Gottesgebärerin, als sie den Lauf des irdischen Lebens vollendete, mit Leib und Seele zur himmlischen Glorie aufgenommen wurde."

Vor der Verkündung des Dogmas über die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel beriet sich Papst Pius XII. mit allen Bischöfen der Welt. Das Ergebnis war eindeutig. Nur 22 von 1181 Oberhirten sprachen sich dagegen aus.

Als weiteres Zeichen seiner tiefen Verehrung der Gottesmutter veröffentlichte er am 11. Oktober 1954 als weiteren theologischen Höhepunkt des Pontifikates die Enzyklika Ad coeli reginam, die das Fest vom Königtum Marias einsetzte. Insgesamt hinterließ Pius XII. der Kirche 40 Enzykliken. Er war war damit bezogen auf Lehrentscheidungen einer der aktivsten Päpste

Eine Diskussion über dieses Pontifikat in einer schwierigen Zeit, würde den Rahmen einer solchen Einführung sprengen. Neben den Gläubigen, die ihn als den Papst verstanden haben, gibt es vor allen aus der amerikanischen Politik Stimmen, die sagen, ein zweites Pontifikat Pius II darf „uns“ nicht mehr passieren. (Walter A. Murphy : Der Statthalter). Diese Stimmen sind sehr klar und bestimmt aber politisch. Offensichtlich wird ein Papst wie Pius XII mit der Anerkenntnis seiner hohen moralischen Autorität beim Volk , seiner klaren und eigenständigen Lehrverkündigung und auch seiner sozialen Verantwortung in vielen einflussreichen Kreisen politisch nicht gewollt.

Ein wesentlicher Punkt für die Geschichte der Kirche war der 26.10.1958. Nach dem vierten Wahlgang des Konklaves, das dem Tode Pius XII folgte, quoll weißer Rauch aus dem Kamin der Sixtina, das Volk jubelte und war entsetzt als nach zehn bis 15 Minuten der Rauch langsam umschlug und schwarz wurde. Die Siri – These erklärt den Sachverhalt. Danach wurde im vierten Wahl der Genueser Kardinal Siri aus Genua mit großer Mehrheit zum Papst gewählt, er war ein heiligmäßiger Mann mit hoher Lehrkompetenz, der Wunschnachfolger Pius XII. Er ließ inoffiziell die Annahme des Amtes erkennen und beabsichtigte den Namen Gregor XVII anzunehmen. Dann übergab ihm der französische Kardinal Tisserant einen Brief. Siri las diesen, veränderte darauf nach Augenzeugenberichten (u.a. Malachi Martin) seine Gesichtsfarbe und Haltung und lehnte bei der nachfolgenden offiziellen Befragung die Annahme des Amtes ab. Über den Inhalt des Briefes gibt es mehrere Versionen. Keine ist belegt. Einigkeit besteht jedoch darin, dass Siri erpresst wurde, das Amt nicht anzunehmen. Es ist davon auszugehen, dass mit einem Papst Gregor XVII die Kirchengeschichte einen anderen Verlauf genommen hätte. Aber bei diesem Geschehen sei an Frank Roosevelt erinnert, der sagte “In der Politik geschieht nichts zufällig! Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auf diese Weise geplant war!” Ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, dass mit diesem Termin sich das Bild der streitenden Kirche veränderte.

Gewählt wurde dann im 11. Wahlgang der Patriarch von Venedig, Angelo Guiseppe Roncalli, der im Rufe stand ein Konzil einzuberufen und den die Franzosen als ihren ehemaligen Nuntius als frankophil einstuften. Er nahm den Namen Johannes XXIII an, den bereits Baldassare Cossa getragen hatte. Dieser amtierte von 1410 bis 1415 als Gegenpapst. Drei Monate nach seiner Wahl berief er das 2. Vatikanische Konzil ein.

Die Bedeutung der Aussagen des von Johannes XXIII einberufenen Konzils können hier nicht diskutiert werden, genau so wenig die beschlossenen Dekrete . Wichtiger erscheint das anzusprechen, was das Konzil nicht gesagt hat.

Das Konzil hat die wahren den Menschen bedrohenden Gefahren der Zeit nicht angespochen:

► Kein Wort über die Gefahren für das Seelenheil der Menschen, durch Satan und das Gericht.

► Kein Wort über die den Mensch bedrohenden Ideologien, dem damals aktuellen dialektischen Materialismus des Kommunismus und dem praktischen Materialismus. Papst Paul VI unterband sogar die von über 600 Bischöfen gewünschte Diskussion über den Kommunismus,

► Kein Wort gegen den Bau und Einsatz von Massenvernichtungswaffen mit dem Potential zur Vernichtung von großen Teilen der Menschheit und dies trotz der Toten von Hiroshima (300.000) und Nagasaki (400.000) und trotz der geschätzten 2400.000 Toten als Folge der Atomwaffentests.

Die fehlende Diskussion sind Schwachpunkte einer streitenden Kirche

Nach einer Beschreibung von Malachi Martin fand nach dem Tode von Papst Johannes XXIII im Zeitraum der Sedisvakans am 28./29.06. 1963 in der Capella Paolina des Vatikan eine schwarze satanische Huldigung Messe in totaler zeitlicher Orchestrierung mit einer eben solchen in Charleston in Amerika statt. In Amerika wurde Satan in der gleichzeitigen Satansmesse ein Kind geopfert. Die amerikanischen satanischen Zelebranten, ein Bischof + ein Kardinal gelten als bekannt und in Rom sollen höchste und bekannte Praelaten an dem satanischen Ritus teilgenommen haben. Damit hatte sich für Satan das Tor zum Vatikan geöffnet. Er hatte damit Zugang zur Zitadelle seines Gegners, des Schwächlings, wie sie unseren Herrrn Jesus nannten. Die Chapella Paolina war geschändet.

Die Schwäche der streitenden Kirche war damit offengelegt

Auf den Tag genau – acht Jahre später- s am 28.06.1972 sollte Paul VI vom Rauch Satans sprechen, der in die Kirche eingedrungen ist.

Paul VI. ( Giovanni Battista Enrico Antonio Maria Montini; * 26. September 1897 in Concesio6. August 1978 in Castel Gandolfo) war von 1963 bis 1978 der 262. Papst Er hatte eine prägenden Rolle für den Verlauf des Zweiten Vatikanischen Konzils. Die kirchliche Gesetzgebung hat er neugefasst. Der Codex Iuris Canonici wurde aber erst 1983 publiziert. Das Konzil schloss unter seiner Leitung am 8. Dezember 1965 mit besonderen Botschaften an die Welt. Seine Rede vor der Vollversammlung der Uno wurde zwar von der Welt viel beachtet, gibt aber große Fragen auf, weil er seinen Auftraggeber, dessen Stellvertreter auf Erden er ist, nicht erwähnte. Mit der Enzyklika Enzyklika Humanae vitae von 1968 begann seine persönliche als auch eine kirchliche Autoritätskrise. Er schaffte den Antimodernisteneid ab. Am Ende seiner 15-jährigen Regierung hatte die katholische Kirche ein anderes Gesicht.

Paul VI starb am 06.06.1978 in Castel Gandolfo.

In einem eher schwierigen Konklave wurde am 26.08.1978 Johannes Paul I zum Papst gewählt. Er starb am 28./29.09.1978. Die Todesursache wurde nie geklärt.

In seinem Pontifikat gab es einen wesentlichen Termin: Am 12.09.1978 erhielt Johannes Paul I die Pecorelli-Liste mit den Namen von 116 kirchlichen und vatikanischen Freimaurern. Dies ist ein weiterer wesentlicher Punkt in der Kirchengeschichte. Der Papst musste dabei feststellen, dass diese 116 Freimaurer fast alle wesentlichen Entscheidungen seines Vorgängers beinflusst hatten und an den Schaltstellen der kirchlichen Macht gesessen waren. Freimaurer waren nach der Peccorelli Liste: der Kardinalstaatssekretär und Cammerlengo, der „Außenminister“, der Direktor für die Vatikanbank, der persönliche Sekretär seines Vorgängers etc. Im Grunde war der Vatikan und seine Machtstruktur nicht mehr in den Händen der Diener Christi, sondern in den Händen einer anderen Macht. Nicht nur das, aus der Liste geht hervor, dass auch im Konzil verantwortliche Kardinäle, u.a. ein Moderator, mit wesentlichem Einfluss auf die Konzilstexte Freimaurer waren. (Näheres Peccorelli – Liste) Diese Erkenntnis hat Johannes Paul I vermutlich nicht überstanden.

Der Feind hatte die Kirche unterwandert, die streitende Kirche vollkommen geschwächt.

Johannes Paul II. (lateinisch Ioannes Paulus PP. II., bürgerlich Karol Józef Wojtyła[1]; * 18. Mai 1920 in Wadowice, Polen; † 2. April 2005 in der Vatikanstadt) war vom 16. Oktober 1978 bis zu seinem Tod 26 Jahre und 5 Monate lang Papst der römisch-katholischen Kirche. Ein längeres Pontifikat ist nur für Pius IX. belegt. Johannes Paul II. war der erste Slawe auf dem Papstthron. Ihm wird eine maßgebliche Rolle bei der Beendigung des Sozialismus in seinem Heimatland Polen zugeschrieben. Seiner permanenten Forderung nach Herstellung der Würde des Menschen, konnte das diktatorische System des Kommunismus nicht widerstehen.

Am 13.05.1981 traf diesen vitalen Papst die Kugel des Ali Agca. Die Hintermänner dieses Attentates sind unbekannt.

Im inneren der Kirche beließ er primär die Freimaurer wie Casaroli in Ihren Ämtern, um sie in den ersten Jahren seines Pontifikates zu ersetzen.

Die freiwerdenden Bischofssitze versuchte er durch treue Prälaten zu besetzen. Er berief insgesammt 231 neue Kardinäle. Er war ein Repräsentant der streitenden Kirche.

Es fallen in sein Pontifikat sowohl das Ende des Kalten Krieges als auch der Zusammenbruch des Kommunismus in Osteuropa aber auch die Entstehung alter Nationalstaaten auf dem Balkan. Er präzisierte die Lehre der Kirche durch 14 neue Enzykliken. Er nahm immer wieder gegen Krieg Stellung. Im Jahr 1999 sprach er sich gegen den Kosovokrieg aus. Auch äußerte er seine Ablehnung des Dritten Golfkriegs. Er schäute sich nicht dieses den Politikern ins Angesicht zu sagen. Er hatte große theologische Bedenken gegen die Befreiungstheologie, derweil diese Befreiung für ihn zu sehr das Diesseits betraf. Zudem kannte er aufgrund der langjährigen Erfahrung des Kommunismus in seinem Heimatland die Gefahren der kommunistische Ideologie.

Sehr wesentlich bei der Beurteilung des Pontifikates ist die Zusammenarbeit

mit Joseph Kardinal Ratzinger

Am 25. November 1981 ernannte Johannes Paul II. ihn zum Präfekten der Glaubenskongregation und zum Präsidenten der Päpstlichen Bibelkommission und der Internationalen Theologenkommission. Am 15. Februar 1982 verzichtete Ratzinger auf die pastorale Leitung der Erzdiözese München und Freising.

Erklärungspflichtig bleibt in seinem Pontifikat jedoch das Weltgebetstreffen in Assisi im Jahre 1987.

In beeindruckender Weise trug Johannes Paul II seine Parkinsonsche Erkrankung. Er starb am 02.04.2005.

Am 19.04.2005 wurde Josef Ratzinger zum Papst gewählt und nahm den Namen Benedikt XVI an.

Vorher war er in der Römischen Kurie Mitglied in fast allen wesentlichen Dikasterien und Räten.

► Mitglied des Rates des Staatssekretariates für die Beziehungen zu den Staaten; der Kongregationen für die Ostkirchen,

► für Kult und Sakramentendisziplin,

► für die Bischöfe,

► für die Evangelisierung der Völker,

► für die katholische Erziehung,

► für den Klerus und für die Heiligsprechungen;

► Mitglied der Päpstlichen Räte zur Förderung der Einheit der Christen und der Kultur;

► des Obersten Gerichtes der Päpstlichen Signatur;

► Mitglied der Päpstlichen Kommission für Lateinamerika;

► der "Ecclesia Dei";

► der Kommission für die authentische Interpretation des Codex des kanonischen Rechts

► und der Kommission für die Revision des Codex des Östlichen kanonischen Rechts..

Aufgrund aller dieser Funktionen für die Hl Kirche und der demütigen Art, wie er sie ausgeführt hat, entsprach er der Idealvorstellung eine Papstes. Seine wahre Beurteilung der Zeit und ihrer Gefahren drückte er in dem Satz an die Amerikanischen Bischöfe am 16.04.2008 aus: Die »Diktatur des Relativismus« ist letztendlich nichts anderes als eine Bedrohung der echten menschlichen Freiheit, die allein in der Hochherzigkeit und der Treue zur Wahrheit reifen kann."

Sein Pontifikat war gekennzeichnet von großen Reden mit prophetischen Inhalt. Um einige zu nennen:


· Die Rede vor der Regensburger Universität, seiner alten alma mater.

· Die nicht gehaltene Rede vor der römischen Sapientia

· Die Rede vor dem deutschen Bundestag

· Die Rede im Konzerthaus in Freiburg am 25.09.2011

Allen Reden war eines gemeinsam, er verdeutlichte die Aufgabe und Sendung der Kirche in der Zeit , den Bezug zur Wahrheit. Sie waren für die Welt vielfach politisch inkorrekt. Die wahre Botschaft wollte die Welt nicht hören. Selbst deutsche Bischöfe haben sie teilweise nicht verstanden.

Der 04.07. 2009 ist ein besonderer Stichtag im Pontifikat von Papst Benedikt XVI. Als Stellvertreter Christi hat er die capella paolina feierlich rebenediciert und dem Herrn erneut geweiht. Wenn man die Vorgeschichte konkret betrachtet, hat er als Stellvertreter Christi die Schande beseitigt, die seit dem 28./29.06.1965 bestand.

Die Predigt von Benedikt XVI zu diesem Anlass ist heute noch im Internet veröffentlicht. Die Frage stellt sich, was sein wird, wenn Benedikt gestorben ist. Wird Satan dann erneut und sogar total von der Kirche Besitz ergreifen?

Der Höhepunkt oder das Ende der streitenden Kirche?

Am 11.02.2013 verlas Benedikt anlässlich eines Konsistoriums vor den Kardinälen: Ich habe euch zu diesem Konsistorium nicht nur wegen drei Heiligsprechungen zusammengerufen, sondern auch um euch eine Entscheidung von großer Wichtigkeit für das Leben der Kirche mitzuteilen. (siehe Anhang)

Nach dem Verzicht von Papst Benedikt auf das Amt des Bischofs von Rom

zum 28.02.2013 um 20:00 Uhr wurde am 13.03.2013 der Kardinal Bergoglio von Buenos Aires zum Bischof von Rom gewählt.

Er nahm den Namen Franziskus an.

Eine Beurteilung des bisherigen Zeit des Pontifikates ist sehr schwierig.

Er beantwortet generell offene Fragen nicht. So hat er auch die von vier Kardinälen zu seiner Enzyklika „Amoris Laetitia“ gestellten Dubia nicht beantwortet. Seine Lehrschreiben sind sehr unpraecise und nur schwierig in der Lehre seiner Vorgänger einzuordnen. Deswegen ist und bleibt vieles offen.


4. Und nun im Sinne Roberto de Mattei´s die Betrachtung des Jahres 2018 mit der Frage, wie geht es weiter:

Was erfolgt nun? der weitere und endgültige Zerfall Europas? Welche Lösungen für -> Brexit -> Griechenland? -> Italien -> Spanien -> Frankreich wo werden wir politisch hingeführt? Was wird uns als Neuordnung erklärt werden?

Die moralische Stimme in Rom, die wahre Herrscherin, die letzte und wahre Autorität Europas, schwindet, verschweigt, buhlt mit der Politik und schafft sich selbst ab. Sie erklärt nicht und schweigt bei der Wahrheitsfrage, ihrem eigentlichem Thema.

Vieles deutet darauf hin. Dass die Kirche keine streitende mehr sein wird.

In diesem Sinne versicherte der Politikberater des Papstes Sanchez Sorondo , daß die Menschheit derzeit „einen magischen Moment“ erlebt, weil „zum ersten Mal das Lehramt des Papstes, das dem Evangelium folgt( besser folgen sollte), mit dem Lehramt der Vereinten Nationen übereinstimmt“.

(Diese Aussagen tätigte der Kanzler im Rahmen seiner Rede beim Sommerkurs „La pregunta de Dios en la universidad“ (Die Gottesfrage an der Universität) der Katholischen Universität von Valencia in Spanien.)
Diesen Gedankengang unterstrich Franziskus in seiner Weihnachtansprache. in der er mit folgenden Worten unreflektiert zur Brüderlichkeit“ aufrief:
„Brüderlichkeit zwischen Menschen jeder Nation und Kultur.
Brüderlichkeit zwischen Menschen mit verschiedenen Ideen, die aber fähig sind, einander zu achten und zuzuhören.
Brüderlichkeit zwischen Menschen verschiedener Religionen. […] Unsere Verschiedenheit schadet uns also nicht, sie bedeutet keine Gefahr; sie ist vielmehr ein Reichtum. Es ist wie bei einem Künstler, der ein Mosaik gestalten will: Es ist besser, Steine mit vielen Farben zur Verfügung zu haben, als nur mit wenigen Farben zu arbeiten!


Er vergaß zu sagen, dass es wirkliche Brüderlichkeit nur unter Anerkennung des gemeinsamen Vaters gibt, eines Vaters, der anerkannt werden muss in allem, was er uns offenbart hat, in seiner Liebe aber auch in seiner Gerechtigkeit und vor allem in seinem Sohn, den er zu uns gesandt hat und der ans Kreuz geschlagen wurde.
Diese Weihnachtsbotschaft führte am 7. Januar zu folgender Reaktion der Freimaurerei:
Auf diese Weihnachtsansprache verkündete die Großloge von Spanien auf ihrer Internetseite:
„Alle Freimaurer der Welt schließen sich diesem Aufruf von Papst Franziskus für eine ‚Brüderlichkeit zwischen Menschen verschiedener Religionen‘ an“,
Wenn dem so ist, wie Franziskus und Sanchez Sorondo sagen, muss hier genau die Frage gestellt werden, gibt es dann noch eine vom Papst in Stellvertretung Christi geführte Kirche, die für die Wahrheit Gottes als Höchstes Gut eintritt und die auch nur die offenbarte und von der Kirche verteidigte Wahrheit als letzte Wahrheit lehrt? Wenn das Lehramt des Papstes mit dem Lehramt der Vereinten Nationen der vereinten Nationen übereinstimmen sollen, so überrascht dies. Das Lehramt der UNO lässt sich nur als das Lehramt von der Einen globalen Welt erkennen, einer Welt, die lehrt, dass im Synkretismus das Hei liegel und nicht in der Erkenntnis der Wahrheit. Diese Lehre aber ist für die Uno System- oder genauer Staatstragend in einer angestrebten globalen Welt. Für eine um die Wahrheit kämpfende Kirche ist in diesem System kein Platz.

Für Gläubige ist es in Analogie zu Sanchez Sorondo erkennbar, dass die kirchliche Lehre heute weitgehend nicht mehr existent ist, weil sie mit der staatlichen übereinstimmt oder besser unterordnet und die Übereinstimmung nur mehr auf mitmenschlicher Ebene und nicht mehr mit Gott gesucht wird.

Zum Schluss gebührt das Wort nochmals Roberto de Mattei

Er hält die Vorenthaltung der Wahrheit von Fatima für das Problem der Probleme. Auch ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, dass darin die große Sünde der Zeit und die Sünde derer liegt, denen die Verkündigung zugedacht war und ist.

Besondere Anhänge:

1. Die lateinische Declaratio des Rücktrittes von Papst Benedikt XVI
Fratres carissimi,
Non solum propter tres canonizationes ad hoc Consistorium vos convocavi, sed etiam ut vobis decisionem magni momenti pro Ecclesiae vita (1) communicem. Conscientia mea iterum atque iterum coram Deo explorata ad cognitionem certam perveni vires meas ingravescente aetate non iam aptas esse ad munus Petrinum aeque administrandum.
Bene conscius sum hoc munus secundum suam essentiam spiritualem non solum agendo et loquendo exsequi debere, sed non minus patiendo et orando. Attamen in mundo nostri temporis rapidis mutationibus subiecto et quaestionibus magni ponderis pro vita fidei perturbato ad navem Sancti Petri gubernandam et ad annuntiandum Evangelium etiam vigor quidam corporis et animae necessarius est, qui ultimis mensibus in me modo tali minuitur, ut incapacitatem meam ad ministerium mihi commissum bene administrandum agnoscere debeam. Quapropter bene conscius ponderis huius actus plena libertate declaro (2) me ministerio Episcopi Romae, Successoris Sancti Petri, mihi per manus Cardinalium die 19 aprilis MMV commisso renuntiare ita ut a die 28 februarii MMXIII, hora 20, sedes Romae, sedes Sancti Petri vacet et Conclave ad eligendum novum Summum Pontificem ab his quibus competit convocandum esse.
Fratres carissimi, ex toto corde gratias ago vobis pro omni amore et labore, quo mecum pondus ministerii mei portastis et veniam peto pro omnibus defectibus meis. Nunc autem Sanctam Dei Ecclesiam curae Summi eius Pastoris, Domini nostri Iesu Christi confidimus sanctamque eius Matrem Mariam imploramus, ut patribus Cardinalibus in eligendo novo Summo Pontifice materna sua bonitate assistat. (3) Quod ad me attinet etiam in futuro vita orationi dedicata Sanctae Ecclesiae Dei toto ex corde servire velim.
Ex Aedibus Vaticanis, die 10 mensis februarii MMXIII

BENEDICTUS PP. XVI

2. Die Declaratio des Rücktritts von Papst Benedikt XVI in der offiziellen deutschen Übersetzung
Liebe Mitbrüder!

Ich habe euch zu diesem Konsistorium nicht nur wegen drei Heiligsprechungen zusammengerufen, sondern auch um euch eine Entscheidung von großer Wichtigkeit für das Leben der Kirche mitzuteilen. Nachdem ich wiederholt mein Gewissen vor Gott geprüft habe, bin ich zur Gewißheit gelangt, daß meine Kräfte infolge des vorgerückten Alters nicht mehr geeignet sind, um in angemessener Weise den Petrusdienst auszuüben. Ich bin mir sehr bewußt, daß dieser Dienst wegen seines geistlichen Wesens nicht nur durch Taten und Worte ausgeübt werden darf, sondern nicht weniger durch Leiden und durch Gebet. Aber die Welt, die sich so schnell verändert, wird heute durch Fragen, die für das Leben des Glaubens von großer Bedeutung sind, hin- und hergeworfen. Um trotzdem das Schifflein Petri zu steuern und das Evangelium zu verkünden, ist sowohl die Kraft des Köpers als auch die Kraft des Geistes notwendig, eine Kraft, die in den vergangenen Monaten in mir derart abgenommen hat, daß ich mein Unvermögen erkennen muß, den mir anvertrauten Dienst weiter gut auszuführen. Im Bewußtsein des Ernstes dieses Aktes erkläre ich daher mit voller Freiheit, auf das Amt des Bischofs von Rom, des Nachfolgers Petri, das mir durch die Hand der Kardinäle am 19. April 2005 anvertraut wurde, zu verzichten, so daß ab dem 28. Februar 2013, um 20.00 Uhr, der Bischofssitz von Rom, der Stuhl des heiligen Petrus, vakant sein wird und von denen, in deren Zuständigkeit es fällt, das Konklave zur Wahl des neuen Papstes zusammengerufen werden muß.
Liebe Mitbrüder, ich danke euch von ganzem Herzen für alle Liebe und Arbeit, womit ihr mit mir die Last meines Amtes getragen habt, und ich bitte euch um Verzeihung für alle meine Fehler. Nun wollen wir die Heilige Kirche der Sorge des höchsten Hirten, unseres Herrn Jesus Christus, anempfehlen. Und bitten wir seine heilige Mutter Maria, damit sie den Kardinälen bei der Wahl des neuen Papstes mit ihrer mütterlichen Güte beistehe. Was mich selbst betrifft, so möchte ich auch in Zukunft der Heiligen Kirche Gottes mit ganzem Herzen durch ein Leben im Gebet dienen.
Aus dem Vatikan, 10. Februar 2013
Benediktus PP. XVI

Drei Bemerkungen zu dem Text, die einer Betrachtung bedürfen:

(1) …decisionem magni momenti pro Ecclesiae vita communicem.

Pro ecclesiae vita stammt von der Konstruktion her aus der Opfersprache der Kirche. Aber Benedikt sagt nicht für das Heil (salus) der Kirche, sondern für das Leben. Er wählt für seine Entscheidung die dringlichste Begründung, die es gibt. Die Frage muss erlaubt sein, was wäre mit seinem Wissen passiert, hätte er diesen Schritt nicht getan. Jede andere Begründung, die er schreibt – wie die schwindenden Kräfte-, ist bei dieser Begründung vernachlässigbar. Was bedrohte aktuell das Leben der Kirche, dass er diesen außergewöhnlichen Schritt gehen musste?

(2) …plena libertate declaro…

Auch Christus hat sein Leiden plena libertate auf sich genommen. Das betet die Kirch vor jeder Wandlung. Der Begriff „plena libertate“ schliesst ein wie auch immer geartetes Gewaltgeschehen nicht aus. So auch der Schritt Benedikts

(3) bitten wir seine heilige Mutter Maria, damit sie den Kardinälen bei der Wahl des neuen Papstes mit ihrer mütterlichen Güte beistehe.

Nach diesem Satz sieht Benedikt das Ergebnis der Papstwahl ganz klar nicht als das Ergebnis eines Einwirkens des Hl. Geistes an. Ansonsten hätte er die Wahl und Wähler dem Hl. Geist anempfohlen. Aus diesem Grund bittet er demütig die die heilige Mutter Maria, die Mutter Christi und die Mutter der Kirche, um ihre mütterliche Güte.

*

Nicht diskutiert werden Schwächen der Declaratio in Bezug auf die lateinischen Stilistik. Dazu wird auf die umfassenden Einlassungen von Prof. Dr. Stroh und Dr. Lambauer verwiesen.

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ľubica
-vielen dank carlus, hab ich koppiert, ..uaau 20 seiten!!!
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Danke @Carlus, eine sehr gute Zusammenfassung.
Wie sähe die Kirche wohl heute aus, wenn Kardinal Siri Papst geworden währe?
Ich bete demütig zu Gott, dass er seinem Stellvertreter auf Erden, Papst Benedictus XV (XVI) die Kraft geben möge, die Kirche durch sein Gebet zu führen, denn dieses Gebet ist viel wichtiger und vollbringt viel mehr als es alle geschriebenen und gesprochenen Worte …More
Danke @Carlus, eine sehr gute Zusammenfassung.
Wie sähe die Kirche wohl heute aus, wenn Kardinal Siri Papst geworden währe?
Ich bete demütig zu Gott, dass er seinem Stellvertreter auf Erden, Papst Benedictus XV (XVI) die Kraft geben möge, die Kirche durch sein Gebet zu führen, denn dieses Gebet ist viel wichtiger und vollbringt viel mehr als es alle geschriebenen und gesprochenen Worte Bergoglios tun.
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Vielen Dank, für diese Arbeit. So etwas gehört unbedingt auf die Startseite. Vielen Dank noch einmal!
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Sehr komplexe Übersicht!
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Gelungene Arbeit! Mein Kompliment
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Gestas
@Carlus
Da haben sie sich viel Mühe gemacht, lieber Carlus. Ist gut geworden.
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Das Gleiche wollte ich auch schreiben. Danke, lieber @Carlus
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Ja
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„Auch Christus hat sein Leiden plena libertate auf sich genommen“

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