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Gloria Global am 5 Februar

Gibt es auch eine Verhetzung der Christen? Gründer der Legionäre Christi führte Doppelleben Vatikanische Stellungnahme Priester verteidigen den PapstMore
Gibt es auch eine Verhetzung der Christen?
Gründer der Legionäre Christi führte Doppelleben
Vatikanische Stellungnahme
Priester verteidigen den Papst
pina
danke,kreuz,ich bin derzeit ziemlich sauer
kreuz
stimme pina zu


da hab'ich noch was zum E.Stadler
www.kathtube.com/player.php

Kommentar ebenfalls "kreuz"

geh hearst!
Delphina likes this.
pina
ich kann die kritik an pp nicht mit euch teilen-er schreibt doch ausgewogen und ist -da wohl auch etwas älter-praxisnah---da stecken auch lebenserfahrungen drin-man muss ja nicht in allem einer meinung sein,aber bitte mehr sachlichkeit -
bekenner
Tief, richtig richtig tief...
Kirchentreu
Ist der Brief von Herrn Hesemann auch schön in allen Zeitungen publiziert worden?
Kirchentreu
Sicherlich ist so ein Verhalten nicht richtig, sondern verwerflich. Dennoch:
Der Gründer der Legionäre wird schon recht gebeichtet haben. Und wenn Gott verzeiht, so sollten das erst recht wir tun, die wir selber so viel Mist bauen... Auch wir räumen ja in der hl. Beichte auf und sind froh, wenn es uns nicht mehr zum Schaden im Heilsleben gereicht.
Hase
@evt
Ja, leider...

Aber ich versteh nicht, warum einer so etwas tut...

Das ist ja auch irgendwie
@Hase

Sind sie auch, was können diese geweihten Menschen dafür, dass Ihr "Chef" Mist gebaut hat. Sie sind dem HERRN verpflichtet, IHM sei dank...
Der Gründer hat sein Gericht schon erhalten...
Klaus
@Lutz
Danke hab ich auch so verstanden
Hase
Ich dachte, die Legionäre Christi sind eine gute Gemeinschaft....
Lutz
@Klaus

na so schlimm war's nu auch nicht!
Klaus
@Lutz:
danke und Sorry wenn ich jemanden verärgert habe ...

;-)
Lutz
@Klaus

wir haben das mit dem Link jetzt VERSTANDEN!

Klaus
Auch hier nochmals meinen Link für den Heiligen Vater:
den mir ein lieber Freund zukommen ließ.

Man kann hier eine Petition unterstützen die dem Heiligen Vater zukommen wird um ihm den Rücken zu stärken :

www.soutienabenoitxvi.org/index.php
Lutz
@ME

habs gefunden.
Lutz
@ME

Können Sie mir sagen, wo Sie das genau gefunden haben?
Monika Elisabeth
seltsam, der Link ist in Ordnung. Versuchen sie es noch einmal im neuen Browser-Fenster
Lutz
@ ME

ich habe die Seite angegeben, lande aber in " KOREA ?!?!"

Monika Elisabeth
@Lutz und Pfaffenheinis

Nicht doch. Nicht mein kleiner kurzer Beitrag hier sollte in den Zeitungen stehen, sondern dieser hier von Frau Kuby:

www.kath.net/detail.php

Vergelts Gott

Delphina likes this.
Lutz
@pfaffenheinis

...z.B., wenn man ein "m" bei "manchmal" vergißt und dann nochmal posten muß...

Lutz
@pfaffenheinis

das ist hier anchmal auch Arbeit...

pfaffenheinis
@Lutz Wir nicht
Lutz
@Dominikus

...müssen wir alle.
Dominikus
@Lutz

Ich muß auch Brötchen verdienen. Ich leben nicht nur von Luft, Liebe und Internet.


Anderen ergeht es genauso.
Lutz
pfaffenheinis
@Monika Elisabeth: Gratulation zu deinem Text den sollte man in jeder Zeit zwangsweise abdrucken vor allem in den angeblich katholischen Medien wie den Kirchenzeitungen oder der Furche.
@Paulo Dein Text war sehr informativ

Assasel
Möchte GTV ausdrücklich bitten über das Ergebnis der Anfrage zur Christenverhetzung ausführlich zu berichten. Danke
---------------------------------------------

Es ist kein Feiertag - sondern die Beiträge sind wertlos - es lohnt nicht darauf zu reagieren, reine Zeitverschwendung.
Monika Elisabeth
@Lutz

Ich weiß nur das heute Priester-Donnerstag ist.

Werde heute auch noch in die Kirche gehen und für die Priester beten.
Paulo
Auch ich gratuliere Monika Elisabeth für Ihre Aussage. Ebenso bleibe ich dabei, dass die folgende Erklärung mehr als eindeutig ist. Schließlich bin ich froh, dass Petrus-Paulus die Ernennung von Weihbischof Wagner begrüßt.
kath.net dokumentiert die Mitteilung des Staatssekretariats in einer eigenen Übersetzung:

Nach den Reaktionen, die das jüngste Dekret der Kongregation für die Bischöfe hervorg…More
Auch ich gratuliere Monika Elisabeth für Ihre Aussage. Ebenso bleibe ich dabei, dass die folgende Erklärung mehr als eindeutig ist. Schließlich bin ich froh, dass Petrus-Paulus die Ernennung von Weihbischof Wagner begrüßt.
kath.net dokumentiert die Mitteilung des Staatssekretariats in einer eigenen Übersetzung:

Nach den Reaktionen, die das jüngste Dekret der Kongregation für die Bischöfe hervorgerufen hat, mit dem die Exkommunikation gegenüber den vier Bischöfen der Bruderschaft Sankt Pius X. erlassen wird, und im Hinblick auf die revisionistischen bzw. reduktionistischen Erklärungen zur Shoah von Seiten des Bischofs Williamson, Mitglied der derselben Bruderschaft, ist es sinnvoll, einige Aspekte des Vorgehens zu klären:

1. Nachlaß der Exkommunikation.

Wie bereits vorab publiziert, war das Dekret der Kongregation für die Bischöfe, datiert mit 21. Januar 2009, ein Akt, mit der Heilige Vater den wiederholten Bitten von Seiten des Generaloberen der Bruderschaft Sankt Pius X. in Milde entgegenkam.
Seine Heiligkeit hat ein Hindernis aus dem Weg räumen wollen, welches die Öffnung einer Türe zum Dialog behinderte. Er erwartet sich jetzt, daß von den vier Bischöfen eine gleiche Verfügbarkeit ausgedrückt werde, in voller Übereinstimmung mit der Lehre und mit der Disziplin der Kirche.

Die schwerste Strafe der Exkommunikation latae sententiae (Tatstrafe), der die genannten Bischöfe am 30. Juni 1988 verfallen waren und die am 1. Juli desselben Jahres formell erklärt wurde, war eine Konsequenz ihrer illegitimenen Weihe durch Msgr. Marcel Lefebvre.

Die Befreiung von der Exkommunikation hat die vier Bischöfe von einer sehr schweren Kirchenstrafe befreit, aber dies hat die juridische Situation der
Bruderschaft Sankt Pius X. nicht verändert, die sich derzeit keinerlei kanonischer Anerkennung innerhalb der Katholischen Kirche erfreut. Auch die vier Bischöfe - obwohl von der Exkommunikation befreit - besitzen keine kirchenrechtliche Funktion in der Kirche und üben als solche in ihr erlaubterweise keinerlei Dienst aus.

2. Von der Tradition, von der Glaubenslehre und vom II. Vatikanischen Konzil.

Für eine künftige Anerkennung der Bruderschaft Sankt Pius X. ist es eine unerläßliche Bedingung, das II. Vatikanische Konzil und das Lehramt der Päpste Johannes XXIII., Paul VI., Johannes Paul I., Johannes Paul II. und desselben Benedikt XVI. vollständig anzuerkennen.

Wie bereits im Dekret vom 21. Januar 2009 erklärt wurde, wird der Heilige Stuhl es nicht unterlassen, in den als opportun angesehenen Wegen die noch
offenen Fragen mit den Betroffenen zu vertiefen, um so zu einer vollen und zufriedenstellenden Lösung der Probleme zu gelangen, die der Ursprung dieses schmerzhaften Bruches gewesen sind.

3. Erklärungen über die Shoah.

Die Positionen des Msgr. Williamson über die Shoa sind absolut inakzeptabel und werden vom Heiligen Vater mit Festigkeit zurückgewiesen, wie es Seine
Heiligkeit selbst am vergangenen 28. Januar in Erinnerung gerufen hat. Als er auf jenen abscheulichen Genozid Bezug nahm, hat er seine volle und durch nichts hinterfragbare Solidarität mit unseren Brüdern als den Empfängern des Ersten Bundes neuerlich zum Ausdruck gebracht, und er hat betont, daß das Gedächtnis jenes schrecklichen Genozids "die Menschheit dazu führen muß, über die unvorhersehbare Kraft des Bösen nachzusinnen, wenn es das Herz des Menschen gefangennimmt", und er fügte hinzu, daß die Shoa "für alle eine Mahnung gegen das Vergessen bleibt, gegen die Leugnung und gegen den Reduktionismus, weil die Gewalttätigkeit gegen einen einzigen Menschen eine
Gewalttätigkeit gegen alle darstellt".

Der Bischof Williamson wird sich in absolut unzweideutiger Weise öffentlich von seinen Positionen betreffend die Shoa distanzieren müssen, um in der Kirche die Zulassung zu bischöflichen Handlungen zu erlangen. Der Heilige Vater kannte zum Zeitpunkt des Nachlasses der Exkommunikation diese Positionen nicht.

Der Heilige Vater bittet um die Begleitung im Gebet von Seiten aller Gläubigen, damit der Herr den Weg der Kiche erleuchte. Es möge der Einsatz der Hirten und aller Gläubigen zur Unterstützung der delikaten und schwierigen Mission des Petrusnachfolgers als eines "Wächters der Einheit" in der Kirche wachsen.

Aus dem Vatikan, am 4. Februar 2009
Lutz
ist heut irgendein Feiertag, - oder warum ist das hier so ruhig?
Lutz
@Monika Elisabeth

Das, was Sie hier geschrieben haben, gehört als große, einseitige Anzeige in jede Tages- und Wochenzeitung! Bravo!

Monika Elisabeth
Das Niveau ist nicht nur tief gesunken... die Medien sind zum großen Teil gleich geschaltet.

Und die, die am liebsten die Kirche demokratisch machen würden, sind in Wahrheit selbst nicht mehr demokratisch. Was ist aus der freien Meinungsäußerung geworden? Wenn den Medien-Gurus deine Meinung nicht passt, wird sie nicht gedruckt. Das ist so als würde man jemanden auf der Bühne das Mikro …More
Das Niveau ist nicht nur tief gesunken... die Medien sind zum großen Teil gleich geschaltet.

Und die, die am liebsten die Kirche demokratisch machen würden, sind in Wahrheit selbst nicht mehr demokratisch. Was ist aus der freien Meinungsäußerung geworden? Wenn den Medien-Gurus deine Meinung nicht passt, wird sie nicht gedruckt. Das ist so als würde man jemanden auf der Bühne das Mikro abschalten.

Während alle auf den Holocaustleugner-Skandal wettern, passiert jetzt doch schon das Gleiche wie damals zum Anfang von Nazi-Deutschland. Da gab es auch die Medien, die gleichgeschaltet wurden. Und welche Titel hatten sie damals in ihren Tageszeitungen? Sie sind den heutigen sehr ähnlich, nur von anderer Seite. Zum Ende hin gab es nur noch wenige, die heimlich Radiosendungen und Zeitungen machten.
pfaffenheinis
@Petrus-Paulus: Etwas mehr Ausgewogenheit Herr PePe würde gut tun. Ich habe von Ihnen noch keinen einzigen Text gelesen, wo sie sich mit den wirklichen kirchlichen Problemen auseinandersetzen. Es geht doch schon lange nicht mehr um Williamson, es geht ihnen doch um den Papst. Diesen wollen sie diskreditieren
Dominikus
@PP

So schwer dürfte das doch wohl nicht sein.

Bitte verwechseln sie nicht Pfaffenheini mit Pfaffenheinis!!!!

Lutz
@Petrus-Paulus

Worin, Petrus-Paulus, besteht der Unterschied zwischen Ihrem Brief hier jetzt und dem, was Sie als zitierten, journalistischem Text vor wenigen Minuten hochgeladen haben?

Antwort: Ihr persönlicher Text ist sachlich und wirbt um Verständnis für Ihre Sicht.
Ein guter Text!

Er unterscheidet sich von den journalistischen Texten dadurch, dass Sie um Vernunft, für Vernunft werben.

More
@Petrus-Paulus

Worin, Petrus-Paulus, besteht der Unterschied zwischen Ihrem Brief hier jetzt und dem, was Sie als zitierten, journalistischem Text vor wenigen Minuten hochgeladen haben?

Antwort: Ihr persönlicher Text ist sachlich und wirbt um Verständnis für Ihre Sicht.
Ein guter Text!

Er unterscheidet sich von den journalistischen Texten dadurch, dass Sie um Vernunft, für Vernunft werben.

Und das tun die anderen journalistischen Texte eben nicht. Sie verurteilen ohne Sachkenntnis ins Blaue hinein und springen auf einen Zeitgeistzug auf.

In Ihrem letzten Satz schreiben Sie:" Die Menschen werden wir dadurch nicht abholen".

Da sage ich: Müssen wir auch nicht!
G.Gründgens hat einmal gesagt:
"Wir müssen uns nicht zu den Menschen im Publikum niederbeugen. Wir müssen sie zu uns hochziehen!"
Dominikus
@PP

Und statt hier weitere Desinformationen zu liefern, wäre es angebrachte der Wahrheit zu dienen.
Dominikus
@PP

Ihr Ansinnen in Ehren.

Aber ich finde es erschreckend, wie wenig informiert die Menschen sind. Selbst eine Budeskanzlerin. Wa soll man da von der breiten Masse anders erfahren, die Medienhörig ist.
Die ganze Diskussion um Papst, Piusbrunderschaft, Weihbischof Wagner in bälde und Judendialog macht nur eines deutlich: Vertrau nicht den Medien. Geh mit ihnen sehr kritisch um.
Was die Medienl…More
@PP

Ihr Ansinnen in Ehren.

Aber ich finde es erschreckend, wie wenig informiert die Menschen sind. Selbst eine Budeskanzlerin. Wa soll man da von der breiten Masse anders erfahren, die Medienhörig ist.
Die ganze Diskussion um Papst, Piusbrunderschaft, Weihbischof Wagner in bälde und Judendialog macht nur eines deutlich: Vertrau nicht den Medien. Geh mit ihnen sehr kritisch um.
Was die Medienleute noch nicht richtig gespannt haben ist das Internet. Dort kann ich mich gezielt und objektiver informieren, weil die orginal Quellen schnell zur Hand.
Super finde ich die schnelle Unterschriftenaktion zur Unterstützung des Papstes. Fast 20.000 Unterschriften in 4 Tagen.
Ich werde meine Konsequenzen ziehen aus dieser Desinformation der Medien. Denn was sie mit dem Papst machen, machen die genauso gut mit dem Thema Klimakatastrophe, Politiker, Manager, wie jetzt zum Beispiel Mehdorn. Da wird gehetzt und übertrieben, das sich die Balken biegn. Mit mir nicht mehr Dank Internet.
Petrus-Paulus
Danke Rübezahl für Ihren Hinweis. Also, meine Aussage richtet sich an Herrn "PfaffenheiniS", nicht an Herrn "Pfaffenheini".

Ich hoffe, daß Herr "Pfaffenheini" um einiges intelligenter und vernünftiger ist als Herr "PfaffenheiniS".

Nochman danke, Herr Rübezahl.
Rübezahl
>>Leider muß ich immer wieder feststellen, Herr Pfaffenheini, das man mit Menschen Ihrer Intelligenz nicht disktutieren kann.<<

Der von Ihnen angesprochene User heißt "pfaffenheiniS".

Ist zwar nur ein "S", aber es gibt auch den User "pfaffenheini".
Und beide sind nicht identisch.

Also tut Unterscheidung not!
Petrus-Paulus
Ein sehr guter, respektvoller und durchdachter Brief des Herrn Hesemann!
Petrus-Paulus
Leider muß ich immer wieder feststellen, Herr Pfaffenheini, das man mit Menschen Ihrer Intelligenz nicht disktutieren kann.

Wenn es stimmt, das "Benehmen Glücksache ist", sind Sie von einer permanenten Pechsträhne verfolgt. Vgl. dazu Ihre Kommentare zu Williamson, zur Shoa, zu Frauen etc.
Rübezahl
Ein offener Brief von Michael Hesemann an Angela Merkel

Berlin (kath.net)
Ein offener Brief von Michael Hesemann an Angela Merkel:

Sehr verehrte Frau Bundeskanzlerin,

um es vorwegzunehmen: Ich habe Sie gewählt und war bislang mit Ihrer Politik größtenteils zufrieden.

Jetzt aber haben Sie sich zu einem Schritt hinreißen lassen, der purer Populismus ist - und damit eigentlich unter Ihrem …More
Ein offener Brief von Michael Hesemann an Angela Merkel

Berlin (kath.net)
Ein offener Brief von Michael Hesemann an Angela Merkel:

Sehr verehrte Frau Bundeskanzlerin,

um es vorwegzunehmen: Ich habe Sie gewählt und war bislang mit Ihrer Politik größtenteils zufrieden.

Jetzt aber haben Sie sich zu einem Schritt hinreißen lassen, der purer Populismus ist - und damit eigentlich unter Ihrem Niveau und einer so gebildeten und ansonsten gut informierten Dame unwürdig. Mehr noch, Sie haben damit 25 Millionen Katholiken in Deutschland, die eigentlich in Sie ihr Vertrauen gesetzt haben, vor den Kopf gestoßen.

Es geht um Ihre Kritik an Papst Benedikt XVI., die völlig ungerechtfertigt ist.

Was ist geschehen?

Der Papst hat das große und wichtige Ziel, die Einheit der Christen wiederherzustellen. Das kann nur schrittweise geschehen, irgendwo muss man den Anfang machen. Als Nachfolger des hl. Petrus und Oberhirte der Weltkirche ist es seine Aufgabe, auch die verirrtesten Schafe wieder in die Herde zurückzuholen. Nicht mehr und nicht weniger war seine Absicht und hat er getan.

Er hat weder einen Herrn Williamson "rehabilitiert" noch in seinem "Bischofsamt" bestätigt, wie die Presse fälschlich behauptet.

Er hat lediglich die Exkommunikation der vier Lefebvre-Bischöfe aufgehoben, was nicht mehr und nicht weniger bedeutet, als dass sie jetzt wieder die Sakramente der kath. Kirche empfangen dürfen, die ihnen zuvor verweigert wurden.

Wir brauchen nicht darüber diskutieren, dass einer dieser "Bischöfe", Herr Williamson, völlig inakzeptablen und gefährlichen Unsinn von sich gegeben hat. Trotzdem, so denke ich, darf man auch ihm nicht das Recht verweigern, zur Beichte zu gehen und im Fall ehrlicher Reue die Absolution zu empfangen - denn dieses Recht haben sogar Mörder!

Um mehr geht es nicht. Warum also die Aufregung?

Abgesehen davon sollte man fairerweise eingestehen, dass auch im Vatikan niemand hellsehen kann. Wie Sie der offziellen Pressemitteilung des Heiligen Stuhls entnehmen können, wurde das Dekret selbst am 15. Dezember 2008 erlassen, nach zuvoriger (!) Rücksprache mit dem Papst. Am 21. Januar wurde es Kardinal Re zur Unterschrift vorgelegt und danach an die Betroffenen verschickt. Erst zwei Tage später strahlte das schwedische Fernsehen das skandalöse Interview mit Williamson aus. Selbst mit dem besten Willen konnte der Vatikan darauf nicht mehr reagieren.
Tatsache ist weiter, dass alle, der gesamte Vatikan gewissermaßen, von den Kardinälen Hoyos und Re über den Pressesprecher Pater Lombardi bis hin zum Heiligen Vater sich sofort ausdrücklich von den Äußerungen Williamsons distanziert haben. Mehr als die klaren Worte Benedikts XVI. auf seiner Generalaudienz am 28. Januar 2009 kann man nun wirklich nicht erwarten. Ich frage mich, ob Sie diese Worte des Papstes überhaupt gelesen haben, denn damit hat der Papst bereits vor einer Woche die von Ihnen heute geforderte eindeutige Erklärung zum Holocaust abgegeben:

„In diesen Tagen, in denen wir der Shoah gedenken, kommen mir Bilder meiner wiederholten Besuche in Auschwitz wieder in Erinnerung, einem der Lager, in dem der höhnische Mord an Millionen von Juden, den unschuldigen Opfern eines blinden Rassen- und Religionshasses, verübt wurde. Während ich erneut aus ganzem Herzen meine volle und unbestreitbare Solidarität mit unseren Brüdern, den Trägern des ersten Bundes, zum Ausdruck bringe, wünsche ich, dass die Shoah die Menschheit dazu anstiftet, nachzudenken über die unvorhersehbare Macht des Bösen, wenn es das Herz des Menschen ergreift. Die Shoah sei für alle eine Mahnung gegen das Vergessen, gegen die Leugnung oder die Reduzierung. Denn Gewalt, die gegen einen einzigen Menschen ausgeübt wird, wird gegen alle verübt. ,Kein Mensch ist eine Insel’, schrieb ein bekannter Poet. Die Shoah möge sowohl die alten als auch die jungen Generationen lehren, dass nur der mühsame Weg des Aufeinander-Hörens, des Dialogs, der Liebe und der Vergebung die Völker, Kulturen und Religionen der Welt zu gewünschten Ziel der Brüderlichkeit und des Friedens in Wahrheit führt. Gewalt soll die Würde des Menschen nie wieder demütigen.“

Damit wurde jedem Leugnen der Shoah eine klare Absage erteilt, wurde jeder Holocaust-Leugner deutlich isoliert.

Zudem gilt: Sumpfblüten wie Williamson gedeihen in der Isolation. Daher bleibt zu hoffen, dass der braune Sumpf im bislang isolierten Biotop der Traditionalisten durch den richtigen und klugen Schritt des Papstes endlich trockengelegt wird. Insofern hat die ganze unerfreuliche Affäre auch etwas Gutes - sie führte zu einem eindeutigen Bekenntnis der gesamten Amtskirche zur Aussöhnung mit den Juden.

Dieser Schritt braucht offene Augen und Ohren und verantwortliche Mitwirkung aller Gläubigen. Was er nicht braucht ist Schulmeisterei aus den Reihen der Politik. Sie würden sich gewiß jede Einmischung der Kirche in einen parteiinternen Konflikt verbitten. War es da wirklich nötig, dass die deutsche Bundeskanzlerin den Papst maßregelt und eine "Klarstellung" verlangt, wo nichts, aber auch gar nichts, klargestellt werden braucht, weil ohnehin die ganze Situation so eindeutig ist, wenn man ein klein wenig nachforscht?

Noch einmal: Jede Leugnung des Holocaust ist fatal und inakzeptabel, da sind wir uns einig und das weiß auch der Papst. Aber bitte, bleiben Sie eine gute Bundeskanzlerin, versuchen Sie nicht, der bessere Papst bzw. die erste deutsche Päpstin zu werden. Es ist nicht alles so, wie es die Zeitungen gerne darstellen. Manchmal gibt es auch im Vatikan Pannen, etwa, wenn etwas grenzenlos Dummes erst im Nachhinein bekannt wird. Die päpstliche Unfehlbarkeit gilt leider nur ex cathedra, bei der Verkündung eines Dogmas.

Der Kirche gehören über eine Milliarde Menschen an, da kommt es auf ein schwarzes Schaf mehr oder weniger auch nicht an. Worum es geht und immer nur ging ist die Wiederherstellung der Einheit. Die deutsche Wiedervereinigung verlangte auch, dass wir alle "ein paar Kröten schlucken" mußten. Trotzdem war das Endergebnis der Mühe wert.

Danken wir Gott für einen Papst, der bereit ist, um der Einheit der Christen willen diese Schmähungen von allen Seiten auf sich zu nehmen! Und beten wir darum, dass er Ihnen die selbe Kraft gibt, wenn es mal darum geht, eine unbequeme Entscheidung zu treffen!

Mit freundlichen Grüßen

Michael Hesemann, Historiker und Autor
pfaffenheinis
@Petrus-Paulus: Sie schreiben wohl gerne aber ihr Geplapper ist langweilig... Gähn...
Petrus-Paulus
Ich multipliziere manche Kommentare etc. deshalb, um die Probleme vernünftig zu diskutieren. Es ist für meine Begriffe wirklich wichtig, nicht in "Schwarz" oder "Weiss" zu denken. Ich bin ja kein Kirchenhasser, liebe diese genauso wie Sie. Gerade deshalb verbringe ich auch einen Teil meiner Zeit hier in diesem Forum.

Wenn ich aber dann Kommentare lesen muß, etwa von Pfaffenheini, der so tut, …More
Ich multipliziere manche Kommentare etc. deshalb, um die Probleme vernünftig zu diskutieren. Es ist für meine Begriffe wirklich wichtig, nicht in "Schwarz" oder "Weiss" zu denken. Ich bin ja kein Kirchenhasser, liebe diese genauso wie Sie. Gerade deshalb verbringe ich auch einen Teil meiner Zeit hier in diesem Forum.

Wenn ich aber dann Kommentare lesen muß, etwa von Pfaffenheini, der so tut, als hätte es die Shoa nicht gegeben, oder andere, die vermitteln, das es im Vatikan "super läuft" und die ganzen derzeitigen Probleme nur ein "Angriff der Presse" sind, stimmt mich das schon nachdenklich.

Mit Ihnen bin ich wohl völlig einig, das Benedikt kein Antisemit ist, die katholische Kirche sich klar zu den Juden geäußert hat, die Presse hier vieles durcheinander bringt etc. Aber wir sollten uns doch auch klar machen, das es in Regensburg, jetzt mit Williamson etc. viele handwerkliche Fehler gegeben hat, die dazu geführt haben, das auch wir jetzt hier diskutieren.

Ich begrüße außerordentlich die Bestellung von Weihbischof Wagner. Und wahrscheinlich wäre er gar nicht öffentlich beschädigt worden, wenn seine Ernennung vor fünf Wochen oder in fünf Wochen erfolgt ist. Aber auch hier: wenn ich als verantwortlicher Kardinal einer Berhörde sehe, das derzeit eine derartige Hetze erfolgt, veröffentliche ich doch nicht noch am gleichen Tag eine derartige Ernennung. Herr Pfr. Wagner hätte auch noch in zwei Monaten ernannt werden können und alles wäre "gut" gewesen.

Darüber will ich mit Ihnen sprechen.

Ich bin ltd. Oberarzt eines katholischen Krankenhauses. Unser Kollegium besteht aus 18 Personen, dazu Schwestern, Hebammen etc. Nahezu alle sind katholisch. Glauben Sie mir: Mein Chef ist der einzige, mit dem ich sachlich disktuieren kann. Alle anderen haben gegenteilige Positionen bezogen, obwohl sie "gut katholisch" sind. Diese Gruppe müssen wir "einfangen", nicht meinen Chefarzt. Es geht also um das öffentliche Erscheinungsbild unserer Kirche. Und da können wir pro tridentinum sein oder sonst was und jeden Abend zehn Rosenkränze beten. Die Menschen werden wir dadurch nicht abholen...
Lutz
Rübezahl
>>Regensburgs Erzbischof Müller<<

Es gibt keinen Erzbischof in Regensburg.

Symptomatisch für die weiteren Inhalte dieses Artikels.

Vor lauter Schaum vor dem Mund, wird der Blick auf die Realität verstellt.
Lutz
@Rübezahl

...Sie waren schneller!
Rübezahl
"Schön", wie Sie hier immer wieder den journalistischen Müll der Kirchenhasser multiplizieren, Petrus-Paulus.

Langsam wirds langweilig.
Petrus-Paulus
"Der Skandal um Bischof Williamson hat Benedikt XVI. dauerhaft beschädigt. Zwar fordert der Vatikan einen Widerruf von dem Holocaust-Leugner. Doch der Fall ist nicht erledigt: Viele Bischöfe, selbst enge Vertraute sind entsetzt - und die Deutschen verstehen ihren Papst nicht mehr.

Was hat der Papst mit der HypoRealEstate gemein?
Beide haben es geschafft, innerhalb weniger Tage ein enormes virtue…More
"Der Skandal um Bischof Williamson hat Benedikt XVI. dauerhaft beschädigt. Zwar fordert der Vatikan einen Widerruf von dem Holocaust-Leugner. Doch der Fall ist nicht erledigt: Viele Bischöfe, selbst enge Vertraute sind entsetzt - und die Deutschen verstehen ihren Papst nicht mehr.

Was hat der Papst mit der HypoRealEstate gemein?
Beide haben es geschafft, innerhalb weniger Tage ein enormes virtuelles Kapital zu zerstören. Beide haben, nolens volens, einen Vertrauensverlust ausgelöst, dessen Auswirkungen noch nicht abzuschätzen sind. Für den Vatikan ist die Affäre um Bischof Williamson, den Borat der schismatischen Ultrareaktionäre, mit der heutigen Erklärung beendet.

Auch das kennen wir von den Hypo-Managern. Die Frage ist, wann der nächste Vertrauenskredit fällig ist.

Papst Benedikt XVI. war nie ein Antisemit. Auch wenn er eine klammheimliche Sympathie haben mag für die Traditionalisten und ihre Treue zur alten Messe, diese unbeugsamen Gestalten im Reinst-Raum des Katholizismus.

Natürlich war der Skandal der vergangenen Tage auch ein Beweis für die Unfähigkeit der Kurie zur Kommunikation. Die Versöhnungsgeste an die Piusbruderschaft hätte von Anfang an mit der Absage an jede Form von Antisemitismus gekoppelt werden müssen.

Es hätte klargestellt gehört, dass diese Geste die Bischöfe nicht in ihr Amt wiedereinsetzt. Dass es sich um eine Vorleistung handelt, auf Grundlage der Kirche des Zweiten Konzils. Nichts davon ist passiert. Weder die Kurie, noch der Pressesaal, noch der Papst haben die Lehren aus dem PR-Desaster von Regensburg 2006 gezogen: Damals hatte Benedikt XVI. eine Rede an der örtlichen Universität gehalten und dabei erwähnt, dass Prophet Mohammed nur "Schlechtes und Inhumanes" gebracht habe. In der islamischen Welt löste das eine Welle der Empörung aus.

Der Vatikan hat es nun innerhalb weniger Tage geschafft, die Kluft zwischen den deutschen Bischöfen und Rom wieder aufzureißen. Seit dem Streit um die Schwangerenkonfliktberatung 1999 haben deutsche Kirchenfürsten nicht mehr so mutig aufbegehrt gegen ihren Pontifex. In den Gemeinden rumort es, Jungkatholiken distanzierten sich, Bischöfe machten gar keinen Versuch mehr, das Unerklärliche zu erklären.

Selbst so treue Gefährten wie Kardinal Meisner oder Regensburgs Erzbischof Müller sollen entsetzt gewesen sein angesichts der Stümperei im apostolischen Palast. Diese Scherben sind vielleicht wegzufegen, zu kitten sind sie nicht. Es wird eine Entfremdung, ein Misstrauen bleiben zwischen den deutschen Katholiken und ihrem Papst. Man wird genauer hinschauen, kritischer nachfragen, unabhängiger handeln.

Der Vatikan hat Bischof Williamson zum Widerruf aufgefordert. Vielleicht wird er das tun und erklären, er habe jetzt doch noch einmal nachgeblättert bei Raul Hilberg und das alles gar nicht so gemeint mit den Juden... Das ändert nichts. Es bleiben zu viele Fragen offen.

Etwa, wieso wird die barmherzige Hand des Oberhirten immer nur in eine Richtung ausgestreckt? Weshalb nicht zu den schwarzen Schafen Hans Küng oder Leonardo Boff, dem tieffrommen Theologen der Befreiung? Oder, wie präsent ist das Menetekel des vergangenen Jahrhunderts, die Shoah, tatsächlich im Weltverständnis des Vatikans, dass ein derart explosives Dossier wie die Ex-Exkommunizierungkation notorisch antisemitischer Bischöfe derart schlampig verwaltet wird?

Schon im Jubeljahr 2000 hat es einen Fall Williamson gegeben, als der die "Protokolle der Weisen von Zion" verteidigte, jenes Pogrom in Gestalt eines Textes. Für den Vatikan ist die Affäre mit der heutigen Erklärung beendet. Wie sie auch schon vergangenen Mittwoch beendet war. Und dann am gestrigen Dienstag.

Beendet ist in jedem Fall der Honeymoon zwischen den Deutschen und ihrem Papst. Fast vier Jahre flirtete dieses durchsäkularisierte Luther-Land mit dem Prunk, der Selbstgewissheit, dem Unmodischen der römischen Kirche.

Die Feuilletons kokettierten mit der Strenge der tridentinischen Messe, die Medien begleiteten "unseren Papst" mit Wohlwollen, jedenfalls mit Neugier und Sympathie. Das ist vorbei. Das Pontifikat des Benedikt hat in den vergangenen Tagen seine Zeitenwende erfahren. Es wird, so steht zu befürchten, in ein Vorher und ein Nachher zerfallen. Der Skandal um Bischof Williamson und die Seinen hat diesen Papst entzaubert. Schade." (Alexander Smoltczyk)
triff-den-papst
Eins hilft: Beten wir fest für unseren Hl. Vater und die Einheit der Bischöfe!