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augustinus 4
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Engelsturz (54)¬†: "... sodass unser ganzes Reich vernichtet und meine brennende Begierde, alle Menschen in diese Qualen zu st√ľrzen, vereitelt werden wird."

54.
Luzifer und die Seinen empfanden
die Geißel der göttlichen Allmacht


Vor Schrecken au√üer sich, blieben sie mehrere Tage wie festgebannt in der Tiefe der h√∂llischen Abgr√ľnde. Kaum aber hatte der Herr ihnen jene Erkenntnisse, die Er ihnen zu ihrer Verwirrung und Besch√§mung gegeben hatte, genommen, so begannen sie in ihrer Wut wieder aufzuatmen.

Der große Drache versammelte seine Genossen um sich und sprach zu ihnen:

‚ÄěWie ist es m√∂glich, dass sich mein Zorn lege angesichts so vieler Schwierigkeiten, die ich Tag f√ľr Tag von diesem menschgewordenen Wort und von diesem Weibe erfahre, das Ihn empfangen und geboren hat. Wo ist meine St√§rke, wo ist meine Macht, wo meine Wut, wo die gro√üen Triumphe, die ich √ľber die Menschen davongetragen habe, seitdem Gott mich ohne Grund aus dem Himmel in diese Abgr√ľnde geworfen hat?

Freunde, es scheint, der Allmächtige will die Pforten der Hölle schließen und die des Himmels öffnen, sodass unser ganzes Reich vernichtet und meine brennende Begierde,
alle Menschen in diese Qualen zu st√ľrzen, vereitelt werden wird.

Wenn Gott nicht zufrieden damit ist, sie durch Seinen Tod erl√∂st zu haben, nun solche Wunder f√ľr sie tut, eine solche Liebe f√ľr sie offenbart, sie mit so m√§chtigem Arm zu Seiner Freundschaft zieht, so werden sie sich besiegt geben, w√§ren sie auch so gef√ľhllos wie die wilden Tiere und h√§tten sie auch Herzen, so hart wie Diamant.

Alle werden Ihn lieben, alle werden Ihm folgen. Wenn sie das nicht tun, so sind sie trotziger und verstockter als wir.

Welche Seele wird so stumpfsinnig sein, dass sie sich nicht einem Gottmenschen dankbar bezeigt, der sie mit so z√§rtlicher Liebe zu Seiner eigenen Glorie zu f√ľhren sucht?


Dieser Saulus war unser Freund, das Werkzeug meiner Pl√§ne, untertan meinem Wink und Willen, ein Feind des Gekreuzigten, und ich hielt schon die grausamsten H√∂llenqualen f√ľr ihn in Bereitschaft.

Trotzdem entreißt Gott ihn unversehens meinen Händen und erhebt diesen winzigen Menschen von der Erde zu so hoher Gunst und Gnade, dass selbst wir, Seine Feinde, uns nicht erwehren können, Ihn zu bewundern
.“

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Quelle:
Maria v. Agreda, Die Mystische Stadt Gottes
(aus dem vierb√§ndigen gek√ľrzten Werk)


Info zur Quelle:
Die Mystische Stadt Gottes, Maria von √Āgreda (1602-1665) - Buchempfehlung mit h√∂chsten Belobigungen
augustinus 4
JohannesT
Wir können GOTT nie genug danken, mit welcher Liebe er uns errettet hat. Lob und Dank sei DIR JESUS CHRISTUS in alle Ewigkeit.
augustinus 4
Welche Seele wird so stumpfsinnig sein, dass sie sich nicht einem Gottmenschen dankbar bezeigt, der sie mit so z√§rtlicher Liebe zu Seiner eigenen Glorie zu f√ľhren sucht?
augustinus 4
ūüėá