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Gloria Global am 23. Februar. Die Modernisten haben Oberwasser Nazi-Eugenik in neuem Gewand Williamson verlässt Argentinien Papst spricht zehn Selige heiligMore
Gloria Global am 23. Februar.

Die Modernisten haben Oberwasser
Nazi-Eugenik in neuem Gewand
Williamson verlässt Argentinien
Papst spricht zehn Selige heilig
Iacobus
@Sabrina:
😇

...heute können wir einiges hierfür aufopfern.
Sabrina
Und wieder keine Annahme des Rücktrittes von Pfr. Wagner 😲 😲

Ich würde zu gerne wissen, was dahintersteckt.

ich bete weiter für ein Wunder! 🙏
elisabethvonthüringen
@Benno
Wie's weitergehen wird?
"Ein Volk, ein Reich, ein Führer...der gleiche Dreck.wie früher"....
("Graffiti-Spruch aus der NS-Zeit, auch damals konnte man blöde Sprüche anbringen, man durfte sich nur nicht erwischen lassen...im Gegenteil zu heute...wo man mit blöden Sprüchen ins Fernsehen kommt....) 😀
Benno
Immer noch keine Bestätigung des Rücktritts von Pfr. Wagner aus Rom

Ach ja Peter-Paul oder besser gesagt Petrus-Paulus für uns ist das nicht langweilig, sondern wie Sabrina ganz richtig gesagt hat spannend.

Langweilig sind höchstens Ihre Kommentare gääähn

Man weiß nicht wie es monentan in unserer Diözese Linz weitergehen wird.

Gott segne unseren hl. Vater und Pfr. Wagner
Assasel
Lb. Rübezahl - haben sie schon ihre Symphatie-Mail abgeschickt???

Das ist die geschickteste Ergänzung zur politischen Machtübernahme am Rosenmontag -

Rosenmontag Narrenregierung
Faschingsdienstag passende Kirchenfürsten dazu...
Assasel
Lb Nolasker: genau das schreibe ich ja - bitte lesen. Danke
😈
Rübezahl
Rübezahl
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Paul M. Zulehner zum neuen Weihbischof für Linz ernannt ;-)

Kath.Net-Exklusiv zum Faschingsdienstag: Zulehners "Ethik des dynamischen Kompromisses" soll in der nächsten Ausgabe des Katechismus als Lehre der Kirche aufgenommen werden - Weihetermin: Es muss ein Faschingsdienstag sein

Linz (kath.net)
Papst Benedikt XVI. hat den …More
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Paul M. Zulehner zum neuen Weihbischof für Linz ernannt ;-)

Kath.Net-Exklusiv zum Faschingsdienstag: Zulehners "Ethik des dynamischen Kompromisses" soll in der nächsten Ausgabe des Katechismus als Lehre der Kirche aufgenommen werden - Weihetermin: Es muss ein Faschingsdienstag sein

Linz (kath.net)
Papst Benedikt XVI. hat den bekannten Wiener Pastoraltheologen Paul M. Zulehner zum neuen Weihbischof von Linz ernannt. Diese überraschende Personalentscheidung wird am Faschingsdienstag offiziell vom Vatikan bekanntgegeben.

Zulehners größtes Anliegen ist seit Jahren die Bewahrung der kirchlichen Lehre und die Verteidigung des Papstes. Kirchenpolitische Fragen scheut er stets. Da er sein Wirken rein pastoral versteht und "beim einfachen Menschen ansetzt", weicht er bis heute zumeist Medienanfragen aus. Interviews lehnt er grundsätzlich ab, denn die mediale Wirklichkeit habe "ein künstliches Setting", erklärte er einmal im privaten Rahmen.

Erst nach jahrelangem Wirken gelangten seine Lehren über Umwege an die breite Öffentlichkeit. In den letzten Jahren wurde er von Moraltheologen vor allem für seine "Ethik des dynamischen Kompromisses" gewürdigt.

Der Vatikan deutet in dem Bulletin, das kath.net bereits exklusiv vorliegt, an, die entsprechenden Zulehnerschen Thesen könnten beim nächsten Update des Weltkatechismus berücksichtigt werden.

Gerüchten zu Folge soll auch Zulehners Flügel-Theologie ("Um fliegen zu können, braucht die Kirche aber starke Flügel") in der Weltkirche mehr Beachtung finden.
Wie kath.net von Andreas K., einem Tarockpartner von Zulehner, erfahren konnte, soll sogar ein eigenes Zulehner-Konzil auf weltkirchlicher Ebene einberufen werden.

Die österreichische Nuntiatur gab zur Bischofsbestellung in einer Erklärung gegenüber kath.net bekannt, dass dies die erste Bischofsernennung sei, bei der in einem breiten Verfahren erstmals die Redaktionskonferenzen der OÖN, des ORF-Oberösterreich und der OÖ-Rundschau einbezogen wurden.

Selbst die in Linz ansässigen "Priesterinnen" wurden konsultiert und durften bei der Entscheidung mitreden. Auch sie zeigten sich glücklich und
zufrieden, ebenso wie die 31 Dechanten samt Begleitung.

Sofort nach Bekanntgabe der Entscheidung kam es in Linz zu unglaublich emotionalen Szenen. In der Fußgängerzone umarmten sich spontan die Menschen
und brachen in Freudentränen aus. Die 23-jährige Paula Z. meinte gegenüber kath.net: "Endlich wagt er sich an die Öffentlichkeit! Wie lange habe ich auf diesen Tag gewartet!" Der 83-jährige Egon H., der regelmäßig in einer Kirche in der "rechten hinteren Gebetsecke" sitzt, zeigte sich skeptisch und meinte: "Bei Zulehner bleibe ich ein Ablehner".

Das Jahr der Bischofsweihe von Paul M. Zulehner ist noch unklar. Fest steht: Sie muss an einem Faschingsdienstag erfolgen ;-)
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G_A_N_D_I_O_S ! ! !
Nolasker
@Assasel:
So verachtenswert die Nazi-Ideologie auch ist, die Eugenik hat sie nicht erfunden.
m sr a
Gloria.tv the more catholic the better. Nun finde ich den Mut bemerkenswert, hier lange Artikel zu schreiben. Aber dazu ist der Laie da, Politik ist sein Metier. Und solange es kein Diskussions-Forum gibt oder eine Kooperation - mit KathSpace z.B. - bin ich echt begeistert, auf diese Weise gut informiert zu werden ✍️
Assasel
Auch die Nazi-Eugenik in neuem Gewand hat ein noch älteres Gewand, dass die Nazis nur übergezogen haben:

"...Und als Erinnerung daran, dass Eugenik=Genetik keineswegs eine Erfindung des Naziregimens war und ist, sondern aus dem Konsenz der jeweiligen Mainstream geboren wurde (damals wie heute unter genau den gleichen Vorzeichen und Wertezuweisungen ein paar geschichtliche Fakten:
„…„…Soziale/…More
Auch die Nazi-Eugenik in neuem Gewand hat ein noch älteres Gewand, dass die Nazis nur übergezogen haben:

"...Und als Erinnerung daran, dass Eugenik=Genetik keineswegs eine Erfindung des Naziregimens war und ist, sondern aus dem Konsenz der jeweiligen Mainstream geboren wurde (damals wie heute unter genau den gleichen Vorzeichen und Wertezuweisungen ein paar geschichtliche Fakten:
„…„…Soziale/ethische Entwicklung
„…. Immer mehr Krankheiten können heute bereits beim Embryo diagnostiziert werden. Selbst vor einer „künstlichen Befruchtung“ können Gene auf ihre „Erbzuverlässigkeit“ hin untersucht werden. Diesem mutmaßlichen Fortschritt steht die Tatsache gegenüber, dass der Mensch viele der diagnostizierten Krankheiten nicht heilen kann. Bisher ist es ihm auch nicht gelungen ein Menschenbild in der Gesellschaft zu etablieren, das ein Miteinander aller Mitglieder in ihrer Verschiedenheit achtet und selbstverständlich am Leben lässt. Entgegen diesem - nicht nur aus christlicher Sicht erstrebenswertem Ziel - wird mehr daran gearbeitet Differenzen zu vergrößern anstatt sie zu überbrücken. Es sind wenige „Gesunde und Intelligente“ die Würde und Wert des Menschen vorgeben wollen. Dies ist keine Neuerscheinung einer vorwiegend wirtschaftlich orientierten Konsumgesellschaft, sondern Erbgut einer äußerst menschenfeindlichen Denkform in Philosophie und Naturwissenschaften, dem „dichotomen Denken“, das Gewalt und Ausgrenzung schlechthin bedeutet. Entsprungen aus dem Phänomen des Biologismus führt es über Sozialdarwinismus zur Eugenik und weiter zur „Entartungslehre“ von Möbius und Morel. Durch diese Entartungslehre entstand überhaupt erst die Möglichkeit, „Minderwertigkeit“ als solche zu diagnostizieren - was jedem Euthanasiemord vorangestellt ist.

Sozialdarwinismus und Eugenik
Darwins Veröffentlichung der Evolutionstheorie etablierte biologische Grundprinzipien des Lebens - natürliche Zuchtwahl (Selektion) im Kampf um das Dasein -, die schon bald auf die menschliche Gesellschaft übertragen wurden. Seine Theorien trafen den Zeitgeist, der von Kolonialisierung (Unterwerfung angeblich primitiver Völker) und industrieller Revolution (Kampf des Proletariats um das nackte Überleben; Klassengesellschaft, Fortschrittsoptimismus etc.) geprägt war.
So entstand die Bewegung des Sozialdarwinismus, 1868 von dem deutschen Zoologen Ernst Haeckel ausgelöst. Die sog. „Sozialdarwinisten“ entwickelten alsdann aus ihren Gedanken heraus sozialpolitische Forderungen. Alfred Ploetz forderte 1895 bereits die Tötung „schwächlicher und missratener Neugeborener“. Kranken- und Arbeitslosenversicherung lehnte er ab, da Armut eine ökonomische Auslese sei. Soziale Missstände und Ungerechtigkeit sind für ihn „biologische“ Faktoren der Auslese; Armut ist kein soziales Problem - sondern die Armen selbst sind das Problem. 1904 gründet Ploetz die „Deutsche Gesellschaft der Rassenhygiene“, deren 350 Gründungsmitglieder vorwiegend Universitätsprofessoren sind.
Am 01.01.1900 wurde vom Großindustriellen Krupp zu einem Preisausschreiben aufgerufen: „Was lernen wir aus der Deszendenztheorie in Beziehung auf die innenpolitische Entwicklung der Gesetzgebung der Staaten? Erster Preisträger wurde Dr. med. Schallmayer mit dem Thema: „Vererbung und Auslese im Lebenslauf der Völker - eine staatswissenschaftliche Studie aufgrund der neuen Biologie“. Dieses Werk wurde 1903 publiziert und war lange führendes Lehrbuch in Eugenik.
Richtig Fuß fassen konnten diese Ideen aber erst im Elend und angesichts der Zukunftsangst nach dem I. Weltkrieg. Populäre Ärzte, Juristen und Theologen traten hervor und äußerten Gedanken zur „Vernichtung lebensunwerten Lebens“. Das war der Durchbruch der Erbgesundheitslehre (Eugenik). Kranke und Behinderte wurden als Bedrohung der Volksgesundheit dargestellt, darwinistische Thesen als Beweise angeführt und gerne auf andere - vor allem nicht-christliche - Kulturen als Negativbeispiel verwiesen. Diese Weltanschauung war in ihrer Entstehung nichts spezifisch Nationalsozialistisches, sondern entsprach in Stimmung und Volksmeinung dem Konsens, der Kranke und Behinderte als „Minderwertige“ sah und sieht…“
„…denn es lieferte dem Nationalsozialismus die Grundlage zur Rassenlehre, aus der heraus die „Tötung lebensunwerten Lebens“ begründet wurde. Dieses Menschenbild legitimiert die Tötung von Kranken und Behinderten sowie Zwangsabtreibungen per Gesetz.
Unterschwellig finden sich Ansätze hiervon aber nach wie vor in naturwissenschaftlichen Menschenbildern, wenn z.B. argumentiert wird, der Mensch müsse aufgrund technischen Fortschritts an die Stelle der Natur treten, um die nicht mehr stattfindende Selektion (nach Darwin) selbst zu übernehmen.

Ableger dieses Menschenbildes sind Ethiken wie die von Singer, also Eugenik und Bioethik überhaupt.

Bedenklich, wenn zur Bewertung von Problemfällen fast ausschließlich sog. Naturprinzipien herangezogen werden, die sich aus dem Begriff der Dichotomie herausgebildet haben, die wiederum Grundlage der beschriebenen Menschenbilder ist. Dichotomie stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Zweiteilig/Zweiergegensatz“. Die Welt wird in Gegensätzen wahrgenommen und dabei selbstverständlich zusammenhängende, sich ergänzende, Sachverhalte zerrissen. In der Geist-Materie-Dichotomie, deren Denkform in der Antike entstand und die gesamte abendländische Philosophie und Wissenschaft durchzieht, können wir diese Tatsache am deutlichsten erkennen.
Zwischen Geist und Körper wird eine strikte Trennung vollzogen: der Geist wird aus Körper/Natur herausgelöst und zum herrschenden Prinzip über alles erhoben. Der Geist wird innerhalb dieser Dichotomie als unsterblich ewiges Prinzip gedacht. Gegensatz dazu ist die sterbliche Materie, die im Weiteren als tot betrachtet wird. (Weitere Gegensätze werden konstruiert: Kultur-Natur, Rationalität-Gefühl, nicht zuletzt Leben-Tod.) Solche Denkkonstruktionen im sozialen Kontext zu beleuchten wirft viel Licht auf das Dunkel der eugenischen Theorie, muss in dieser Arbeit jedoch unberücksichtigt bleiben. Sozialdarwinismus, Biologismus, Eugenik und Bioethik sind solche realitätsfremden Denkkonstruktionen, die sich eben nur in von Dichotomien geprägten Gesellschaftsformen entwickeln und erhalten können….“

„..Ende des 19. Jhd. ist es der Zoologe Ernst Haeckel, der die darwinsche Theorie einer „natürlichen Auslese“ auf den Menschen überträgt.

Zur „natürlichen“ Auslese

wird eine „künstliche“ hinzugefügt.

Haeckels stichfeste Beweisführung: die Todesstrafe und das Morden schwacher Kinder bei den Spartanern!!
Schnell wird solche Logik aufgegriffen und in verschiedensten Bereichen häufen sich Gedankenbauten der Sozialdarwinisten (so genannt, da sie die Theorien Darwins auf die menschliche Gesellschaft übertragen).

Den Gedanken folgen sozialpolitische Forderungen (s.u.)… Gemeinsam haben alle: Soziale Missstände und Ungerechtigkeit seien notwendige „biologische“ Faktoren, die eine Auslese bewirken (?!) und weder hinterfragt noch bearbeitet werden dürfen.
Biologismus
Das Phänomen des Biologismus entwickelte sich durch eine neuartige Berufung auf die Natur. Darwin stellt 1895 in seinem Buch „On the origin of species by means of natural selection(...)“ seine Theorie der Abstammungslehre vor. Zentrales Element darin ist der ständige Konkurrenzkampf aller Lebewesen untereinander und die daraus resultierende „natürliche Auslese“; heute noch geläufig unter dem Schlagwort „survival of the fittest“….“
„…Bioethik
Bioethik bezeichnet Ethiken, welche sich unter Aspekten moderner gentechnologischer Zusammenhänge (vor allem auch biomedizinischer Forschung) anmaßt Wert und Sinn menschlichen Lebens zu bewerten, zu beurteilen und zu steuern. Darunter fällt mögliches Leben (Embryonenforschung, Genforschung etc.) ebenso wie bereits existierendes Leben (z.B. vernunftunfähige Lebewesen und vernunftfähige Personen). Nach bioethischer Vorgabe muss Lebensrecht ermittelt werden; es ist nicht durch oder gezeugt-sein oder geboren-werden gegeben, hat somit nicht von sich aus selbstverständlich Wert, sondern verwirkt Wert, sobald die durch Bioethiker festgelegten Kriterien von Gesundsein und Rationalismus nicht erfüllt werden.

Bioehtiker wollen die von ihnen entwickelten Technologien nutzbar machen. Dazu erklären sie sich zu vernunftfähigen und der Technologie mächtiger Personen, die über die anderen vernunftunbegabten Lebewesen verfügen dürfen.
Besonders tragisch ist die Tatsache, dass dieser Begriff fast inhaltsgleich mit der am 26.09.1996 verabschiedeten Bioethik-Konvention für unseren Alltag und für unser Leben legitimiert wurde!
Ich persönlich kann nicht umhin bitter zu bemerken, dass damit zumindest eine Unterstellung des utilitaristischen Menschenbildes in Zukunft für alle Menschen an besonderer Bedeutung gewinnt:
Der Mensch braucht Glück um zu überleben!
Der Dortmunder Biotehik-Kritiker H. Grewel kann dies 1995 noch sachlich formulieren:
„Nur wer sich als im Vollbesitz von „Rationalität“ (als Person) nachweisen kann, ist vor Zugriffen auf sein Leben und seine körperliche Integrität geschützt.“ Hans Grewel ist Dr. und Prof. für ev. Theologie in Dortmund..."

UND weil das Thema halt doch so wichtig ist, noch einige Informationen zur Genetik.

Hier geht es konkret um Euthanasie – aber die Gedanken dahin, sind die gleichen die von Nazivordenker, den Nazis und den Nazinachdenkern wie z.B. bei PND (vorgeburtliche Genetik) beschönigt werden:

Hier ein Link zu einem sehr guten Artikel dazu:

Artikel auf www.kath.net/detail.php
19. Juni 2007, 11:45

Es gibt kein gutes Töten
„Entweder sind Menschen immer Personen, oder sie werden es nie“, bemerkt Professor Robert Spaemann in einem Kommentar zur Euthanasiedebatte.
Einsiedeln (www.kath.net, sb)

Und nachfolgend ein paar Sätze daraus:

„…. Der Zusammenhang entfaltet gerade als latenter erst seine volle Wirkung. Auch die Psychiater im Dritten Reich, die das mörderische Euthanasieprogramm exekutierten, argumentierten nicht sozialpolitisch, sondern vom „wohlverstandenen“ Lebensinteresse des einzelnen aus.
„Lebensunwertes Leben“ hieß auch im damaligen …
Peter-Paul
Sabrina, es ist nicht mehr spannend. Nur noch langweilig!
Assasel
Noch einen letzten Auszug aus Veritatis Splendor nur um den Leser zu motivieren diesen Schatz einmal selbst ganz durchzuarbeiten - siehe Link von Rübezahl...

"...Die Frage des Pilatus: "Was ist Wahrheit?" wird auch heute an der trostlosen Ratlosigkeit eines Menschen sichtbar, der häufig nicht mehr weiß, wer er ist, woher er kommt und wohin er geht. Und so erleben wir nicht selten das erschrecken…More
Noch einen letzten Auszug aus Veritatis Splendor nur um den Leser zu motivieren diesen Schatz einmal selbst ganz durchzuarbeiten - siehe Link von Rübezahl...

"...Die Frage des Pilatus: "Was ist Wahrheit?" wird auch heute an der trostlosen Ratlosigkeit eines Menschen sichtbar, der häufig nicht mehr weiß, wer er ist, woher er kommt und wohin er geht. Und so erleben wir nicht selten das erschreckende Abgleiten der menschlichen Person in Situationen einer fortschreitenden Selbstzerstörung. Wollte man gewissen Stimmen Gehör schenken, so scheint man nicht mehr die unzerstörbare Absolutheit auch nur eines einzigen sittlichen Wertes anerkennen zu dürfen. Allen Augen offenkundig ist die Verachtung des empfangenen und noch ungeborenen menschlichen Lebens; die ständige Verletzung der Grundrechte der Person; die ungerechte Zerstörung der für ein wirklich menschliches Leben notwendigen Güter. Ja, es ist noch viel Bedenklicheres geschehen: der Mensch ist nicht mehr davon überzeugt, allein in der Wahrheit das Heil finden zu können. Die rettende, heilbringende Kraft des Wahren wird angefochten, und allein der - freilich jeder Objektivität beraubten - Freiheit wird die Aufgabe zugedacht, autonom zu entscheiden, was gut und was böse ist. Dieser Relativismus führt auf theologischem Gebiet zum Mißtrauen in die Weisheit Gottes, die den Menschen durch das Sittengesetz leitet. Den Geboten des Sittengesetzes stellt man die sogenannten konkreten Situationen entgegen, weil man im Grunde nicht mehr daran festhält, dass das Gesetz Gottes immer das einzige wahre Gut des Menschen ist«. 137

85. Die Aufgabe der prüfenden Unterscheidung von seiten der Kirche angesichts dieser ethischen Theorien beschränkt sich nicht auf deren Entlarvung und Ablehnung, sondern

zielt darauf ab, allen Gläubigen mit großer Liebe bei der Formung eines sittlichen Gewissens beizustehen, das zu urteilen und zu wahrheitsgemäßen Entscheidungen zu führen vermag,

wie der Apostel Paulus mahnend schreibt: »Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: was ihm gefällt, was gut und vollkommen ist« (Röm 12, 2).

Ihren festen Halt ...

... findet diese Arbeit der Kirche...

...darin, dass sie den Blick unverwandt auf den Herrn Jesus richtet. So blickt die Kirche Tag für Tag mit unermüdlicher Liebe auf Christus, da sie sich völlig bewußt ist, dass allein bei ihm die wahre und endgültige Antwort auf die sittlichen Fragestellungen liegt.

Besonders im gekreuzigten Jesus findet sie die Antwort auf die Frage, die heute so viele Menschen quält:

wie nur kann der Gehorsam gegenüber den allgemeinen und unveränderlichen sittlichen Normen die Einmaligkeit und Unwiederholbarkeit respektieren und nicht ein Angriff auf ihre Freiheit und Würde werden?

Die Kirche macht sich jene Gewissensauffassung zu eigen, die der Apostel Paulus von der an ihn ergangenen Sendung hatte: »Denn Christus hat mich ... gesandt ..., das Evangelium zu verkünden, aber nicht mit gewandten und klugen Worten, damit das Kreuz Christi nicht um seine Kraft gebracht wird ...

Wir verkündigen Christus als den Gekreuzigten:

für Juden ein empörendes Ärgernis,

für Heiden eine Torheit,

für die Berufenen aber, Juden wie Griechen,

Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit« (1 Kor 1, 17.23-24).

Der gekreuzigte Christus offenbart den authentischen Sinn der Freiheit, er lebt ihn in der Fülle seiner totalen Selbsthingabe und beruft die Jünger, an dieser seiner Freiheit teilzuhaben..."

Diese heiligen Worte möge GOTT der Heilige Geist in jedes Priesterherz legen, besonders in jene Priesterherzen, die beim Mopping gegen Pf. Wagner so aktiv waren und sind... damit sie umkehren.

Erinnern wir uns an Jiob... am Ende war er es der Gottes Segen zum Heil der anderen spendete!

😲
Assasel
Lieber Rübezahl:
...ich gebe zu, auf diese Frage hatte ich gewartet..
😘
One more comment from Assasel
Assasel
Es gibt also nichts, absolut gar nichts, was Pf. Wagner falsch oder seine Richter richtig gemacht hätten...

Die Lehre der Kirche steht einwandfrei auf Seiten des Herrn Pf. Wagner und das sollte unser Papst Benedikt auch tun!

😡
Sabrina
Um es weiter spannend zu machen, es gibt immer noch keine Annahme des Rücktritts im heutigen vatikanischen Bulletin
Rübezahl
Naja, ein "Joker" kann ja auch etwas positives sein.

Etwa in diesem Sinne:

Sollte einer auf Ihre Zitate einwenden:
"Ja wo haben Sie denn dieses reaktionäre, vorkonziliare Geschwätz her? Sicher aus dem endenden 19. Jahrhundert!"

Dann könnten Sie den "Joker" ausspielen und ruhig sagen:

"Nein, aus dem Jahr 1993, von Johannes Paul II."

✍️
Assasel
Lieber Rübezahl ich bin kein Gampler - nein nicht der Joker im Ärmel, sondern reines Interesse... 🙄
Rübezahl
>>Danke Rübezahl - aber ich hätte das erst viel später mitgeteilt... <<

Verstehe, der Joker im Ärmel

😁
Assasel
Und weiter um es genauer zu bestimmen:

"...80. Nun bezeugt die Vernunft, dass es Objekte menschlicher Handlungen gibt, die sich »nicht auf Gott hinordnen« lassen, weil sie in radikalem Widerspruch zum Gut der nach seinem Bild geschaffenen Person stehen. Es sind dies die Handlungen, die in der moralischen Überlieferung der Kirche »in sich schlecht« (intrinsece malum), genannt wurden: Sie sind …More
Und weiter um es genauer zu bestimmen:

"...80. Nun bezeugt die Vernunft, dass es Objekte menschlicher Handlungen gibt, die sich »nicht auf Gott hinordnen« lassen, weil sie in radikalem Widerspruch zum Gut der nach seinem Bild geschaffenen Person stehen. Es sind dies die Handlungen, die in der moralischen Überlieferung der Kirche »in sich schlecht« (intrinsece malum), genannt wurden: Sie sind immer und an und für sich schon schlecht, d.h. allein schon aufgrund ihres Objektes, unabhängig von den weiteren Absichten des Handelnden und den Umständen. Darum lehrt die Kirche - ohne im Geringsten den Einfluß zu leugnen, den die Umstände und vor allem die Absichten auf die Sittlichkeit haben -, dass »es Handlungen gibt, die durch sich selbst und in sich, unabhängig von den Umständen, wegen ihres Objekts immer schwerwiegend unerlaubt sind«. 131 Das Zweite Vatikanische Konzil bietet im Zusammenhang mit der Achtung, die der menschlichen Person gebührt, eine ausführliche Erläuterung solcher Handlungsweisen anhand von Beispielen: »Was zum Leben selbst in Gegensatz steht, wie jede Art von Mord, Völkermord, Abtreibung, Euthanasie und auch der freiwillige Selbstmord; was immer die Unantastbarkeit der menschlichen Person verletzt, wie Verstümmelung, körperliche oder seelische Folter und der Versuch, psychischen Zwang auszuüben; was immer die menschliche Würde angreift, wie unmenschliche Lebensbedingungen, willkürliche Verhaftung, Verschleppung, Sklaverei, Prostitution, Mädchenhandel und Handel mit Jugendlichen, sodann auch unwürdige Arbeitsbedingungen, bei denen der Arbeiter als bloßes Erwerbsmittel und nicht als freie und verantwortliche Person behandelt wird: all diese und andere ähnliche Taten sind an sich schon eine Schande; sie sind eine Zersetzung der menschlichen Kultur, entwürdigen weit mehr jene, die das Unrecht tun, als jene, die es erleiden. Zugleich sind sie in höchstem Maße ein Widerspruch gegen die Ehre des Schöpfers«. 132..."

Danke Rübezahl - aber ich hätte das erst viel später mitgeteilt...