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Gloria Global am 23. Februar

Die Modernisten haben Oberwasser Nazi-Eugenik in neuem Gewand Williamson verlässt Argentinien Papst spricht zehn Selige heiligMore
Die Modernisten haben Oberwasser
Nazi-Eugenik in neuem Gewand
Williamson verlässt Argentinien
Papst spricht zehn Selige heilig
Iacobus
@Sabrina:


...heute können wir einiges hierfür aufopfern.
Sabrina
Und wieder keine Annahme des Rücktrittes von Pfr. Wagner

Ich würde zu gerne wissen, was dahintersteckt.

ich bete weiter für ein Wunder!
@Benno
Wie's weitergehen wird?
"Ein Volk, ein Reich, ein Führer...der gleiche Dreck.wie früher"....
("Graffiti-Spruch aus der NS-Zeit, auch damals konnte man blöde Sprüche anbringen, man durfte sich nur nicht erwischen lassen...im Gegenteil zu heute...wo man mit blöden Sprüchen ins Fernsehen kommt....)
Benno
Immer noch keine Bestätigung des Rücktritts von Pfr. Wagner aus Rom

Ach ja Peter-Paul oder besser gesagt Petrus-Paulus für uns ist das nicht langweilig, sondern wie Sabrina ganz richtig gesagt hat spannend.

Langweilig sind höchstens Ihre Kommentare gääähn

Man weiß nicht wie es monentan in unserer Diözese Linz weitergehen wird.

Gott segne unseren hl. Vater und Pfr. Wagner
Assasel
Lb. Rübezahl - haben sie schon ihre Symphatie-Mail abgeschickt???

Das ist die geschickteste Ergänzung zur politischen Machtübernahme am Rosenmontag -

Rosenmontag Narrenregierung
Faschingsdienstag passende Kirchenfürsten dazu...
Assasel
Lb Nolasker: genau das schreibe ich ja - bitte lesen. Danke
Rübezahl
Rübezahl


>>
Paul M. Zulehner zum neuen Weihbischof für Linz ernannt ;-)

Kath.Net-Exklusiv zum Faschingsdienstag: Zulehners "Ethik des dynamischen Kompromisses" soll in der …More


>>
Paul M. Zulehner zum neuen Weihbischof für Linz ernannt ;-)

Kath.Net-Exklusiv zum Faschingsdienstag: Zulehners "Ethik des dynamischen Kompromisses" soll in der nächsten Ausgabe des Katechismus als Lehre der Kirche aufgenommen werden - Weihetermin: Es muss ein Faschingsdienstag sein

Linz (kath.net)
Papst Benedikt XVI. hat den bekannten Wiener Pastoraltheologen Paul M. Zulehner zum neuen Weihbischof von Linz ernannt. Diese überraschende Personalentscheidung wird am Faschingsdienstag offiziell vom Vatikan bekanntgegeben.

Zulehners größtes Anliegen ist seit Jahren die Bewahrung der kirchlichen Lehre und die Verteidigung des Papstes. Kirchenpolitische Fragen scheut er stets. Da er sein Wirken rein pastoral versteht und "beim einfachen Menschen ansetzt", weicht er bis heute zumeist Medienanfragen aus. Interviews lehnt er grundsätzlich ab, denn die mediale Wirklichkeit habe "ein künstliches Setting", erklärte er einmal im privaten Rahmen.

Erst nach jahrelangem Wirken gelangten seine Lehren über Umwege an die breite Öffentlichkeit. In den letzten Jahren wurde er von Moraltheologen vor allem für seine "Ethik des dynamischen Kompromisses" gewürdigt.

Der Vatikan deutet in dem Bulletin, das kath.net bereits exklusiv vorliegt, an, die entsprechenden Zulehnerschen Thesen könnten beim nächsten Update des Weltkatechismus berücksichtigt werden.

Gerüchten zu Folge soll auch Zulehners Flügel-Theologie ("Um fliegen zu können, braucht die Kirche aber starke Flügel") in der Weltkirche mehr Beachtung finden.
Wie kath.net von Andreas K., einem Tarockpartner von Zulehner, erfahren konnte, soll sogar ein eigenes Zulehner-Konzil auf weltkirchlicher Ebene einberufen werden.

Die österreichische Nuntiatur gab zur Bischofsbestellung in einer Erklärung gegenüber kath.net bekannt, dass dies die erste Bischofsernennung sei, bei der in einem breiten Verfahren erstmals die Redaktionskonferenzen der OÖN, des ORF-Oberösterreich und der OÖ-Rundschau einbezogen wurden.

Selbst die in Linz ansässigen "Priesterinnen" wurden konsultiert und durften bei der Entscheidung mitreden. Auch sie zeigten sich glücklich und
zufrieden, ebenso wie die 31 Dechanten samt Begleitung.

Sofort nach Bekanntgabe der Entscheidung kam es in Linz zu unglaublich emotionalen Szenen. In der Fußgängerzone umarmten sich spontan die Menschen
und brachen in Freudentränen aus. Die 23-jährige Paula Z. meinte gegenüber kath.net: "Endlich wagt er sich an die Öffentlichkeit! Wie lange habe ich auf diesen Tag gewartet!" Der 83-jährige Egon H., der regelmäßig in einer Kirche in der "rechten hinteren Gebetsecke" sitzt, zeigte sich skeptisch und meinte: "Bei Zulehner bleibe ich ein Ablehner".

Das Jahr der Bischofsweihe von Paul M. Zulehner ist noch unklar. Fest steht: Sie muss an einem Faschingsdienstag erfolgen ;-)
<<

















G_A_N_D_I_O_S ! ! !
Nolasker
@Assasel:
So verachtenswert die Nazi-Ideologie auch ist, die Eugenik hat sie nicht erfunden.
m sr a
Gloria.tv the more catholic the better. Nun finde ich den Mut bemerkenswert, hier lange Artikel zu schreiben. Aber dazu ist der Laie da, Politik ist sein Metier. Und solange es kein Diskussions-Forum gibt oder eine Kooperation - mit KathSpace z.B. - bin ich echt begeistert, auf diese Weise gut informiert zu werden
Assasel
Auch die Nazi-Eugenik in neuem Gewand hat ein noch älteres Gewand, dass die Nazis nur übergezogen haben:

"...Und als Erinnerung daran, dass Eugenik=Genetik keineswegs eine Erfindung des Naziregimens war und ist, sondern aus dem Konsenz der jeweiligen Mainstream geboren wurde (damals wie heute unter genau den gleichen Vorzeichen und Wertezuweisungen ein paar geschichtliche Fakten:
„…„…Soziale/…More
Auch die Nazi-Eugenik in neuem Gewand hat ein noch älteres Gewand, dass die Nazis nur übergezogen haben:

"...Und als Erinnerung daran, dass Eugenik=Genetik keineswegs eine Erfindung des Naziregimens war und ist, sondern aus dem Konsenz der jeweiligen Mainstream geboren wurde (damals wie heute unter genau den gleichen Vorzeichen und Wertezuweisungen ein paar geschichtliche Fakten:
„…„…Soziale/ethische Entwicklung
„…. Immer mehr Krankheiten können heute bereits beim Embryo diagnostiziert werden. Selbst vor einer „künstlichen Befruchtung“ können Gene auf ihre „Erbzuverlässigkeit“ hin untersucht werden. Diesem mutmaßlichen Fortschritt steht die Tatsache gegenüber, dass der Mensch viele der diagnostizierten Krankheiten nicht heilen kann. Bisher ist es ihm auch nicht gelungen ein Menschenbild in der Gesellschaft zu etablieren, das ein Miteinander aller Mitglieder in ihrer Verschiedenheit achtet und selbstverständlich am Leben lässt. Entgegen diesem - nicht nur aus christlicher Sicht erstrebenswertem Ziel - wird mehr daran gearbeitet Differenzen zu vergrößern anstatt sie zu überbrücken. Es sind wenige „Gesunde und Intelligente“ die Würde und Wert des Menschen vorgeben wollen. Dies ist keine Neuerscheinung einer vorwiegend wirtschaftlich orientierten Konsumgesellschaft, sondern Erbgut einer äußerst menschenfeindlichen Denkform in Philosophie und Naturwissenschaften, dem „dichotomen Denken“, das Gewalt und Ausgrenzung schlechthin bedeutet. Entsprungen aus dem Phänomen des Biologismus führt es über Sozialdarwinismus zur Eugenik und weiter zur „Entartungslehre“ von Möbius und Morel. Durch diese Entartungslehre entstand überhaupt erst die Möglichkeit, „Minderwertigkeit“ als solche zu diagnostizieren - was jedem Euthanasiemord vorangestellt ist.

Sozialdarwinismus und Eugenik
Darwins Veröffentlichung der Evolutionstheorie etablierte biologische Grundprinzipien des Lebens - natürliche Zuchtwahl (Selektion) im Kampf um das Dasein -, die schon bald auf die menschliche Gesellschaft übertragen wurden. Seine Theorien trafen den Zeitgeist, der von Kolonialisierung (Unterwerfung angeblich primitiver Völker) und industrieller Revolution (Kampf des Proletariats um das nackte Überleben; Klassengesellschaft, Fortschrittsoptimismus etc.) geprägt war.
So entstand die Bewegung des Sozialdarwinismus, 1868 von dem deutschen Zoologen Ernst Haeckel ausgelöst. Die sog. „Sozialdarwinisten“ entwickelten alsdann aus ihren Gedanken heraus sozialpolitische Forderungen. Alfred Ploetz forderte 1895 bereits die Tötung „schwächlicher und missratener Neugeborener“. Kranken- und Arbeitslosenversicherung lehnte er ab, da Armut eine ökonomische Auslese sei. Soziale Missstände und Ungerechtigkeit sind für ihn „biologische“ Faktoren der Auslese; Armut ist kein soziales Problem - sondern die Armen selbst sind das Problem. 1904 gründet Ploetz die „Deutsche Gesellschaft der Rassenhygiene“, deren 350 Gründungsmitglieder vorwiegend Universitätsprofessoren sind.
Am 01.01.1900 wurde vom Großindustriellen Krupp zu einem Preisausschreiben aufgerufen: „Was lernen wir aus der Deszendenztheorie in Beziehung auf die innenpolitische Entwicklung der Gesetzgebung der Staaten? Erster Preisträger wurde Dr. med. Schallmayer mit dem Thema: „Vererbung und Auslese im Lebenslauf der Völker - eine staatswissenschaftliche Studie aufgrund der neuen Biologie“. Dieses Werk wurde 1903 publiziert und war lange führendes Lehrbuch in Eugenik.
Richtig Fuß fassen konnten diese Ideen aber erst im Elend und angesichts der Zukunftsangst nach dem I. Weltkrieg. Populäre Ärzte, Juristen und Theologen traten hervor und äußerten Gedanken zur „Vernichtung lebensunwerten Lebens“. Das war der Durchbruch der Erbgesundheitslehre (Eugenik). Kranke und Behinderte wurden als Bedrohung der Volksgesundheit dargestellt, darwinistische Thesen als Beweise angeführt und gerne auf andere - vor allem nicht-christliche - Kulturen als Negativbeispiel verwiesen. Diese Weltanschauung war in ihrer Entstehung nichts spezifisch Nationalsozialistisches, sondern entsprach in Stimmung und Volksmeinung dem Konsens, der Kranke und Behinderte als „Minderwertige“ sah und sieht…“
„…denn es lieferte dem Nationalsozialismus die Grundlage zur Rassenlehre, aus der heraus die „Tötung lebensunwerten Lebens“ begründet wurde. Dieses Menschenbild legitimiert die Tötung von Kranken und Behinderten sowie Zwangsabtreibungen per Gesetz.
Unterschwellig finden sich Ansätze hiervon aber nach wie vor in naturwissenschaftlichen Menschenbildern, wenn z.B. argumentiert wird, der Mensch müsse aufgrund technischen Fortschritts an die Stelle der Natur treten, um die nicht mehr stattfindende Selektion (nach Darwin) selbst zu übernehmen.

Ableger dieses Menschenbildes sind Ethiken wie die von Singer, also Eugenik und Bioethik überhaupt.

Bedenklich, wenn zur Bewertung von Problemfällen fast ausschließlich sog. Naturprinzipien herangezogen werden, die sich aus dem Begriff der Dichotomie herausgebildet haben, die wiederum Grundlage der beschriebenen Menschenbilder ist. Dichotomie stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Zweiteilig/Zweiergegensatz“. Die Welt wird in Gegensätzen wahrgenommen und dabei selbstverständlich zusammenhängende, sich ergänzende, Sachverhalte zerrissen. In der Geist-Materie-Dichotomie, deren Denkform in der Antike entstand und die gesamte abendländische Philosophie und Wissenschaft durchzieht, können wir diese Tatsache am deutlichsten erkennen.
Zwischen Geist und Körper wird eine strikte Trennung vollzogen: der Geist wird aus Körper/Natur herausgelöst und zum herrschenden Prinzip über alles erhoben. Der Geist wird innerhalb dieser Dichotomie als unsterblich ewiges Prinzip gedacht. Gegensatz dazu ist die sterbliche Materie, die im Weiteren als tot betrachtet wird. (Weitere Gegensätze werden konstruiert: Kultur-Natur, Rationalität-Gefühl, nicht zuletzt Leben-Tod.) Solche Denkkonstruktionen im sozialen Kontext zu beleuchten wirft viel Licht auf das Dunkel der eugenischen Theorie, muss in dieser Arbeit jedoch unberücksichtigt bleiben. Sozialdarwinismus, Biologismus, Eugenik und Bioethik sind solche realitätsfremden Denkkonstruktionen, die sich eben nur in von Dichotomien geprägten Gesellschaftsformen entwickeln und erhalten können….“

„..Ende des 19. Jhd. ist es der Zoologe Ernst Haeckel, der die darwinsche Theorie einer „natürlichen Auslese“ auf den Menschen überträgt.

Zur „natürlichen“ Auslese

wird eine „künstliche“ hinzugefügt.

Haeckels stichfeste Beweisführung: die Todesstrafe und das Morden schwacher Kinder bei den Spartanern!!
Schnell wird solche Logik aufgegriffen und in verschiedensten Bereichen häufen sich Gedankenbauten der Sozialdarwinisten (so genannt, da sie die Theorien Darwins auf die menschliche Gesellschaft übertragen).

Den Gedanken folgen sozialpolitische Forderungen (s.u.)… Gemeinsam haben alle: Soziale Missstände und Ungerechtigkeit seien notwendige „biologische“ Faktoren, die eine Auslese bewirken (?!) und weder hinterfragt noch bearbeitet werden dürfen.
Biologismus
Das Phänomen des Biologismus entwickelte sich durch eine neuartige Berufung auf die Natur. Darwin stellt 1895 in seinem Buch „On the origin of species by means of natural selection(...)“ seine Theorie der Abstammungslehre vor. Zentrales Element darin ist der ständige Konkurrenzkampf aller Lebewesen untereinander und die daraus resultierende „natürliche Auslese“; heute noch geläufig unter dem Schlagwort „survival of the fittest“….“
„…Bioethik
Bioethik bezeichnet Ethiken, welche sich unter Aspekten moderner gentechnologischer Zusammenhänge (vor allem auch biomedizinischer Forschung) anmaßt Wert und Sinn menschlichen Lebens zu bewerten, zu beurteilen und zu steuern. Darunter fällt mögliches Leben (Embryonenforschung, Genforschung etc.) ebenso wie bereits existierendes Leben (z.B. vernunftunfähige Lebewesen und vernunftfähige Personen). Nach bioethischer Vorgabe muss Lebensrecht ermittelt werden; es ist nicht durch oder gezeugt-sein oder geboren-werden gegeben, hat somit nicht von sich aus selbstverständlich Wert, sondern verwirkt Wert, sobald die durch Bioethiker festgelegten Kriterien von Gesundsein und Rationalismus nicht erfüllt werden.

Bioehtiker wollen die von ihnen entwickelten Technologien nutzbar machen. Dazu erklären sie sich zu vernunftfähigen und der Technologie mächtiger Personen, die über die anderen vernunftunbegabten Lebewesen verfügen dürfen.
Besonders tragisch ist die Tatsache, dass dieser Begriff fast inhaltsgleich mit der am 26.09.1996 verabschiedeten Bioethik-Konvention für unseren Alltag und für unser Leben legitimiert wurde!
Ich persönlich kann nicht umhin bitter zu bemerken, dass damit zumindest eine Unterstellung des utilitaristischen Menschenbildes in Zukunft für alle Menschen an besonderer Bedeutung gewinnt:
Der Mensch braucht Glück um zu überleben!
Der Dortmunder Biotehik-Kritiker H. Grewel kann dies 1995 noch sachlich formulieren:
„Nur wer sich als im Vollbesitz von „Rationalität“ (als Person) nachweisen kann, ist vor Zugriffen auf sein Leben und seine körperliche Integrität geschützt.“ Hans Grewel ist Dr. und Prof. für ev. Theologie in Dortmund..."

UND weil das Thema halt doch so wichtig ist, noch einige Informationen zur Genetik.

Hier geht es konkret um Euthanasie – aber die Gedanken dahin, sind die gleichen die von Nazivordenker, den Nazis und den Nazinachdenkern wie z.B. bei PND (vorgeburtliche Genetik) beschönigt werden:

Hier ein Link zu einem sehr guten Artikel dazu:

Artikel auf www.kath.net/detail.php
19. Juni 2007, 11:45

Es gibt kein gutes Töten
„Entweder sind Menschen immer Personen, oder sie werden es nie“, bemerkt Professor Robert Spaemann in einem Kommentar zur Euthanasiedebatte.
Einsiedeln (www.kath.net, sb)

Und nachfolgend ein paar Sätze daraus:

„…. Der Zusammenhang entfaltet gerade als latenter erst seine volle Wirkung. Auch die Psychiater im Dritten Reich, die das mörderische Euthanasieprogramm exekutierten, argumentierten nicht sozialpolitisch, sondern vom „wohlverstandenen“ Lebensinteresse des einzelnen aus.
„Lebensunwertes Leben“ hieß auch im damaligen …
Peter-Paul
Sabrina, es ist nicht mehr spannend. Nur noch langweilig!
Assasel
Noch einen letzten Auszug aus Veritatis Splendor nur um den Leser zu motivieren diesen Schatz einmal selbst ganz durchzuarbeiten - siehe Link von Rübezahl...

"...Die Frage des Pilatus: "Was ist Wahrheit?" wird auch heute an der trostlosen Ratlosigkeit eines Menschen sichtbar, der häufig nicht mehr weiß, wer er ist, woher er kommt und wohin er geht. Und so erleben wir nicht selten das erschrecken…More
Noch einen letzten Auszug aus Veritatis Splendor nur um den Leser zu motivieren diesen Schatz einmal selbst ganz durchzuarbeiten - siehe Link von Rübezahl...

"...Die Frage des Pilatus: "Was ist Wahrheit?" wird auch heute an der trostlosen Ratlosigkeit eines Menschen sichtbar, der häufig nicht mehr weiß, wer er ist, woher er kommt und wohin er geht. Und so erleben wir nicht selten das erschreckende Abgleiten der menschlichen Person in Situationen einer fortschreitenden Selbstzerstörung. Wollte man gewissen Stimmen Gehör schenken, so scheint man nicht mehr die unzerstörbare Absolutheit auch nur eines einzigen sittlichen Wertes anerkennen zu dürfen. Allen Augen offenkundig ist die Verachtung des empfangenen und noch ungeborenen menschlichen Lebens; die ständige Verletzung der Grundrechte der Person; die ungerechte Zerstörung der für ein wirklich menschliches Leben notwendigen Güter. Ja, es ist noch viel Bedenklicheres geschehen: der Mensch ist nicht mehr davon überzeugt, allein in der Wahrheit das Heil finden zu können. Die rettende, heilbringende Kraft des Wahren wird angefochten, und allein der - freilich jeder Objektivität beraubten - Freiheit wird die Aufgabe zugedacht, autonom zu entscheiden, was gut und was böse ist. Dieser Relativismus führt auf theologischem Gebiet zum Mißtrauen in die Weisheit Gottes, die den Menschen durch das Sittengesetz leitet. Den Geboten des Sittengesetzes stellt man die sogenannten konkreten Situationen entgegen, weil man im Grunde nicht mehr daran festhält, dass das Gesetz Gottes immer das einzige wahre Gut des Menschen ist«. 137

85. Die Aufgabe der prüfenden Unterscheidung von seiten der Kirche angesichts dieser ethischen Theorien beschränkt sich nicht auf deren Entlarvung und Ablehnung, sondern

zielt darauf ab, allen Gläubigen mit großer Liebe bei der Formung eines sittlichen Gewissens beizustehen, das zu urteilen und zu wahrheitsgemäßen Entscheidungen zu führen vermag,

wie der Apostel Paulus mahnend schreibt: »Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: was ihm gefällt, was gut und vollkommen ist« (Röm 12, 2).

Ihren festen Halt ...

... findet diese Arbeit der Kirche...

...darin, dass sie den Blick unverwandt auf den Herrn Jesus richtet. So blickt die Kirche Tag für Tag mit unermüdlicher Liebe auf Christus, da sie sich völlig bewußt ist, dass allein bei ihm die wahre und endgültige Antwort auf die sittlichen Fragestellungen liegt.

Besonders im gekreuzigten Jesus findet sie die Antwort auf die Frage, die heute so viele Menschen quält:

wie nur kann der Gehorsam gegenüber den allgemeinen und unveränderlichen sittlichen Normen die Einmaligkeit und Unwiederholbarkeit respektieren und nicht ein Angriff auf ihre Freiheit und Würde werden?

Die Kirche macht sich jene Gewissensauffassung zu eigen, die der Apostel Paulus von der an ihn ergangenen Sendung hatte: »Denn Christus hat mich ... gesandt ..., das Evangelium zu verkünden, aber nicht mit gewandten und klugen Worten, damit das Kreuz Christi nicht um seine Kraft gebracht wird ...

Wir verkündigen Christus als den Gekreuzigten:

für Juden ein empörendes Ärgernis,

für Heiden eine Torheit,

für die Berufenen aber, Juden wie Griechen,

Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit« (1 Kor 1, 17.23-24).

Der gekreuzigte Christus offenbart den authentischen Sinn der Freiheit, er lebt ihn in der Fülle seiner totalen Selbsthingabe und beruft die Jünger, an dieser seiner Freiheit teilzuhaben..."

Diese heiligen Worte möge GOTT der Heilige Geist in jedes Priesterherz legen, besonders in jene Priesterherzen, die beim Mopping gegen Pf. Wagner so aktiv waren und sind... damit sie umkehren.

Erinnern wir uns an Jiob... am Ende war er es der Gottes Segen zum Heil der anderen spendete!

Assasel
Lieber Rübezahl:
...ich gebe zu, auf diese Frage hatte ich gewartet..
One more comment from Assasel
Assasel
Es gibt also nichts, absolut gar nichts, was Pf. Wagner falsch oder seine Richter richtig gemacht hätten...

Die Lehre der Kirche steht einwandfrei auf Seiten des Herrn Pf. Wagner und das sollte unser Papst Benedikt auch tun!

Sabrina
Um es weiter spannend zu machen, es gibt immer noch keine Annahme des Rücktritts im heutigen vatikanischen Bulletin
Rübezahl
Naja, ein "Joker" kann ja auch etwas positives sein.

Etwa in diesem Sinne:

Sollte einer auf Ihre Zitate einwenden:
"Ja wo haben Sie denn dieses reaktionäre, vorkonziliare Geschwätz her? Sicher aus dem endenden 19. Jahrhundert!"

Dann könnten Sie den "Joker" ausspielen und ruhig sagen:

"Nein, aus dem Jahr 1993, von Johannes Paul II."

Assasel
Lieber Rübezahl ich bin kein Gampler - nein nicht der Joker im Ärmel, sondern reines Interesse...
Rübezahl
>>Danke Rübezahl - aber ich hätte das erst viel später mitgeteilt... <<

Verstehe, der Joker im Ärmel

Assasel
Und weiter um es genauer zu bestimmen:

"...80. Nun bezeugt die Vernunft, dass es Objekte menschlicher Handlungen gibt, die sich »nicht auf Gott hinordnen« lassen, weil sie in radikalem Widerspruch zum Gut der nach seinem Bild geschaffenen Person stehen. Es sind dies die Handlungen, die in der moralischen Überlieferung der Kirche »in sich schlecht« (intrinsece malum), genannt wurden: Sie sind …More
Und weiter um es genauer zu bestimmen:

"...80. Nun bezeugt die Vernunft, dass es Objekte menschlicher Handlungen gibt, die sich »nicht auf Gott hinordnen« lassen, weil sie in radikalem Widerspruch zum Gut der nach seinem Bild geschaffenen Person stehen. Es sind dies die Handlungen, die in der moralischen Überlieferung der Kirche »in sich schlecht« (intrinsece malum), genannt wurden: Sie sind immer und an und für sich schon schlecht, d.h. allein schon aufgrund ihres Objektes, unabhängig von den weiteren Absichten des Handelnden und den Umständen. Darum lehrt die Kirche - ohne im Geringsten den Einfluß zu leugnen, den die Umstände und vor allem die Absichten auf die Sittlichkeit haben -, dass »es Handlungen gibt, die durch sich selbst und in sich, unabhängig von den Umständen, wegen ihres Objekts immer schwerwiegend unerlaubt sind«. 131 Das Zweite Vatikanische Konzil bietet im Zusammenhang mit der Achtung, die der menschlichen Person gebührt, eine ausführliche Erläuterung solcher Handlungsweisen anhand von Beispielen: »Was zum Leben selbst in Gegensatz steht, wie jede Art von Mord, Völkermord, Abtreibung, Euthanasie und auch der freiwillige Selbstmord; was immer die Unantastbarkeit der menschlichen Person verletzt, wie Verstümmelung, körperliche oder seelische Folter und der Versuch, psychischen Zwang auszuüben; was immer die menschliche Würde angreift, wie unmenschliche Lebensbedingungen, willkürliche Verhaftung, Verschleppung, Sklaverei, Prostitution, Mädchenhandel und Handel mit Jugendlichen, sodann auch unwürdige Arbeitsbedingungen, bei denen der Arbeiter als bloßes Erwerbsmittel und nicht als freie und verantwortliche Person behandelt wird: all diese und andere ähnliche Taten sind an sich schon eine Schande; sie sind eine Zersetzung der menschlichen Kultur, entwürdigen weit mehr jene, die das Unrecht tun, als jene, die es erleiden. Zugleich sind sie in höchstem Maße ein Widerspruch gegen die Ehre des Schöpfers«. 132..."

Danke Rübezahl - aber ich hätte das erst viel später mitgeteilt...
@Rübezahl
Danke.
Rübezahl
Evt

Das ist ein Auszug aus der Enzyklika Veritatis splendor von Papst Johannes Paul II. vom 6. August 1993

Online ganz nachzulesen unter:

www.vatican.va/edocs/DEU0080/_INDEX.HTM
Assasel
Und was im besonderen für Herrn Pfarrer Wagner gilt steht hier: ". Es gereicht den Christen zur Ehre, Gott mehr zu gehorchen als den Menschen (vgl. Apg 4, 19; 5, 29) und dafür auch das Martyrium auf sich zu nehmen,

"...sind jedoch der Lehre der Kirche nicht treu, wenn sie glauben, die freie und bedachte Wahl von Verhaltensweisen, die den Geboten des göttlichen und des Naturgesetzes widersprechen…More
Und was im besonderen für Herrn Pfarrer Wagner gilt steht hier: ". Es gereicht den Christen zur Ehre, Gott mehr zu gehorchen als den Menschen (vgl. Apg 4, 19; 5, 29) und dafür auch das Martyrium auf sich zu nehmen,

"...sind jedoch der Lehre der Kirche nicht treu, wenn sie glauben, die freie und bedachte Wahl von Verhaltensweisen, die den Geboten des göttlichen und des Naturgesetzes widersprechen, als sittlich gut rechtfertigen zu können. Diese Theorien können sich nicht auf die katholische moralische Tradition berufen: wenn es wahr ist, dass sich in dieser letzteren eine Kasuistik entwickelt hat, die darauf bedacht ist, in einigen konkreten Situationen die besseren Möglichkeiten für das Gute zu erwägen, so ist ebenso wahr, dass dies nur jene Fälle betrifft, in denen das Gesetz unbestimmt war und daher die absolute Gültigkeit der moralischen negativen Gebote, die ohne Ausnahme verpflichten, nicht in Frage stellte. Die Gläubigen sind verpflichtet, die spezifischen, von der Kirche im Namen Gottes, des Schöpfers und Herrn, vorgelegten und gelehrten sittlichen Gebote anzuerkennen und zu achten. 125 Wenn der Apostel Paulus die Erfüllung des Gesetzes in dem Gebot zusammenfaßt, den Nächsten zu lieben wie sich selbst (vgl. Röm 13, 8-10), schwächt er damit nicht die Gebote ab, sondern er bestätigt sie vielmehr, da er deren Forderungen und Gewicht offenlegt. Die Gottesliebe und die Nächstenliebe sind nicht zu trennen von der Einhaltung der Gebote des Bundes, der im Blut Jesu Christi und durch die Gabe des Geistes erneuert wurde. Es gereicht den Christen zur Ehre, Gott mehr zu gehorchen als den Menschen (vgl. Apg 4, 19; 5, 29) und dafür auch das Martyrium auf sich zu nehmen,.."
@Assasel
<<Auf dieser Grundlage maßt man sich an, die Zulässigkeit sogenannter »pastoraler« Lösungen zu begründen, die im Gegensatz zur Lehre des Lehramtes stehen, und eine »kreative« Hermeneutik zu rechtfertigen, nach welcher das sittliche Gewissen durch ein partikulares negatives Gebot tatsächlich nicht in allen Fällen verpflichtet würde.
Es gibt wohl niemanden, der nicht begreifen wird, dass …More
@Assasel
<<Auf dieser Grundlage maßt man sich an, die Zulässigkeit sogenannter »pastoraler« Lösungen zu begründen, die im Gegensatz zur Lehre des Lehramtes stehen, und eine »kreative« Hermeneutik zu rechtfertigen, nach welcher das sittliche Gewissen durch ein partikulares negatives Gebot tatsächlich nicht in allen Fällen verpflichtet würde.
Es gibt wohl niemanden, der nicht begreifen wird, dass mit diesen Ansätzen nichts weniger als die Identität des sittlichen Gewissens selbst gegenüber der Freiheit des Menschen und dem Gesetz Gottes in Frage gestellt wird. Erst die vorausgehende Klärung der auf die Wahrheit gegründeten Beziehung zwischen Freiheit und Gesetz macht eine Beurteilung dieser »schöpferischen« Interpretation des Gewissens möglich…"<< Woraus ist dieser Text entnommen?
Monika Elisabeth
Zehn Heilge - mei is des schööö!!!!

Assasel
Dazu äußern sich die höchsten Autoritäten der Christen und der katholischen Kirche:

"Das Gewissen als letztes konkretes Urteil setzt seine Würde dann aufs Spiel, wenn es schuldhaft irrt, das heißt, »wenn sich der Mensch nicht müht, das Wahre und Gute zu suchen, und wenn das Gewissen infolge der Gewöhnung an die Sünde gleichsam blind wird«. 109 Auf die Gefahren der Verformung des Gewissens …More
Dazu äußern sich die höchsten Autoritäten der Christen und der katholischen Kirche:

"Das Gewissen als letztes konkretes Urteil setzt seine Würde dann aufs Spiel, wenn es schuldhaft irrt, das heißt, »wenn sich der Mensch nicht müht, das Wahre und Gute zu suchen, und wenn das Gewissen infolge der Gewöhnung an die Sünde gleichsam blind wird«. 109 Auf die Gefahren der Verformung des Gewissens spielt Jesus an, wenn er mahnt: »Das Auge gibt dem Körper Licht. Wenn dein Auge gesund ist, dann wird dein Körper hell sein. Wenn aber dein Auge krank ist, dann wird dein ganzer Körper finster sein. Wenn nun das Licht in dir Finsternis ist, wie groß muss dann die Finsternis sein!« (Mt 6, 22-23).
64. In den oben wiedergegebenen Worten Jesu finden wir auch den Aufruf, das Gewissen zu bilden, es zum Gegenstand ständiger Bekehrung zum Wahren und Guten zu machen. Analog dazu ist die Aufforderung des Apostels zu verstehen, uns nicht dieser Welt anzugleichen, sondern »uns zu wandeln und unser Denken zu erneuern« (vgl. Röm 12, 2). In Wirklichkeit ist das zum Herrn und zur Liebe des Guten bekehrte »Herz« die Quelle der wahren Urteile des Gewissens. Denn »damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: was ihm gefällt, was gut und vollkommen ist« (Röm 12, 2), ist zwar die Kenntnis des Gesetzes Gottes im Allgemeinen notwendig, aber sie genügt nicht: eine Art von »Konnaturalität« zwischen dem Menschen und dem wahrhaft Guten ist unabdingbar. 110 Eine solche Konnaturalität schlägt Wurzel und entfaltet sich in den tugendhaften Haltungen des Menschen selbst: der Klugheit und den anderen Kardinaltugenden und, grundlegender noch, in den göttlichen Tugenden des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe. In diesem Sinne hat Jesus gesagt: »Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht » (Joh 3, 21).
Eine große Hilfe für die Gewissensbildung haben die Christen in der Kirche und ihrem Lehramt, wie das Konzil ausführt: »Bei ihrer Gewissensbildung müssen jedoch die Christgläubigen die heilige und sichere Lehre der Kirche sorgfältig vor Augen haben. Denn nach dem Willen Christi ist die katholische Kirche die Lehrerin der Wahrheit; ihre Aufgabe ist es, die Wahrheit, die Christus ist, zu verkündigen und authentisch zu lehren, zugleich auch die Prinzipien der sittlichen Ordnung, die aus dem Wesen des Menschen selbst hervorgehen, autoritativ zu erklären und zu bestätigen«. 111
Die Autorität der Kirche, die sich zu moralischen Fragen äußert, tut also der Gewissensfreiheit der Christen keinerlei Abbruch: nicht nur, weil die Freiheit des Gewissens niemals Freiheit »von« der Wahrheit, sondern immer und nur Freiheit »in« der Wahrheit ist; sondern auch weil das Lehramt an das christliche Gewissen nicht ihm fremde Wahrheiten heranträgt, wohl aber ihm die Wahrheiten aufzeigt, die es bereits besitzen sollte, indem es sie, ausgehend vom ursprünglichen Glaubensakt, zur Entfaltung bringt. Die Kirche stellt sich immer nur in den Dienst des Gewissens, indem sie ihm hilft, nicht hin- und hergetrieben zu werden von jedem Windstoß der Lehrmeinungen, dem Betrug der Menschen ausgeliefert (vgl. Eph 4, 14), und nicht von der Wahrheit über das Gute des Menschen abzukommen, sondern, besonders in den schwierigeren Fragen, mit Sicherheit die Wahrheit zu erlangen und in ihr zu bleiben...."
Assasel
Da war mal kurz die Frage aufgetaucht, was denn Modernisten eigentlich seien. Da gibt es sehr viel zu sagen, einen kleinen aber treffenden Auszug nachfolgend:

„…55. Nach der Meinung verschiedener Theologen habe man, zumindest in bestimmten Perioden der Vergangenheit, die Funktion des Gewissens lediglich auf die Anwendung allgemeiner sittlicher Normen auf Einzelfälle des persönlichen Lebens …More
Da war mal kurz die Frage aufgetaucht, was denn Modernisten eigentlich seien. Da gibt es sehr viel zu sagen, einen kleinen aber treffenden Auszug nachfolgend:

„…55. Nach der Meinung verschiedener Theologen habe man, zumindest in bestimmten Perioden der Vergangenheit, die Funktion des Gewissens lediglich auf die Anwendung allgemeiner sittlicher Normen auf Einzelfälle des persönlichen Lebens beschränkt gesehen. Solche Normen - heißt es - sind aber nicht in der Lage, die unwiederholbare Besonderheit aller einzelnen konkreten Akte der Personen in ihrer Gesamtheit zu umfassen und zu berücksichtigen; sie können in gewisser Weise bei einer richtigen Bewertung der Situation behilflich sein, sie können aber nicht an die Stelle der Personen treten und ihre Aufgabe übernehmen, eine persönliche Entscheidung über ihr Verhalten in bestimmten Einzelfällen zu treffen. Ja, die vorgenannte Kritik an der traditionellen Interpretation der menschlichen Natur und ihrer Bedeutung für das sittliche Leben verleitet einige Autoren zu der Behauptung, diese Normen seien nicht so sehr ein bindendes objektives Kriterium für die Urteile des Gewissens, als vielmehr eine allgemeine Orientierung, die in erster Linie dem Menschen hilft, seinem persönlichen und sozialen Leben eine geregelte Ordnung zu geben. Darüber hinaus enthüllen sie die dem Phänomen des Gewissens eigene Komplexität: Diese steht in tiefem Zusammenhang mit dem gesamten psychologischen und affektiven Bereich und mit den vielfältigen Einflüssen der gesellschaftlichen und kulturellen Umgebung des Menschen. Andererseits wird der Wert des Gewissens hochgepriesen, das vom Konzil als »Heiligtum im Menschen, wo er allein ist mit Gott, dessen Stimme in diesem seinem Innersten zu hören ist«, 102 definiert wurde. Diese Stimme - so wird gesagt - veranlasse den Menschen nicht so sehr zu einer peinlich genauen Beachtung der universalen Normen, als zu einer kreativen und verantwortlichen Übernahme der persönlichen Aufgaben, die Gott ihm anvertraut.
In dem Wunsch, den »kreativen« Charakter des Gewissens hervorzuheben, bezeichnen manche Autoren die Akte des Gewissens nicht mehr als »Urteile«, sondern als »Entscheidungen«: Nur dadurch, dass der Mensch »autonom« diese Entscheidungen trifft, könne er zu seiner sittlichen Reife gelangen. Einige vertreten auch die Ansicht, dieser Reifungsprozess würde von der allzu kategorischen Haltung behindert, die in vielen moralischen Fragen das Lehramt der Kirche einnimmt, dessen Eingriffe bei den Gläubigen das Entstehen unnötiger Gewissenskonflikte verursachen würden….“

„…56. Zur Rechtfertigung solcher und ähnlicher Einstellungen haben einige eine Art doppelter Seinsweise der sittlichen Wahrheit vorgeschlagen. Außer der theoretisch-abstrakten Ebene müßte die Ursprünglichkeit einer gewissen konkreteren existentiellen Betrachtungsweise anerkannt werden. Diese könnte, indem sie den Umständen und der Situation Rechnung trägt, legitimerweise Ausnahmen bezüglich der theoretischen Regel begründen und so gestatten, in der Praxis guten Gewissens das zu tun, was vom Sittengesetz als für in sich schlecht eingestuft wird. Auf diese Weise entsteht in einigen Fällen eine Trennung oder auch ein Gegensatz zwischen der Lehre von der im allgemeinen gültigen Vorschrift und der Norm des einzelnen Gewissens, das in der Tat letzten Endes über Gut und Böse entscheiden würde. Auf dieser Grundlage maßt man sich an, die Zulässigkeit sogenannter »pastoraler« Lösungen zu begründen, die im Gegensatz zur Lehre des Lehramtes stehen, und eine »kreative« Hermeneutik zu rechtfertigen, nach welcher das sittliche Gewissen durch ein partikulares negatives Gebot tatsächlich nicht in allen Fällen verpflichtet würde.
Es gibt wohl niemanden, der nicht begreifen wird, dass mit diesen Ansätzen nichts weniger als die Identität des sittlichen Gewissens selbst gegenüber der Freiheit des Menschen und dem Gesetz Gottes in Frage gestellt wird. Erst die vorausgehende Klärung der auf die Wahrheit gegründeten Beziehung zwischen Freiheit und Gesetz macht eine Beurteilung dieser »schöpferischen« Interpretation des Gewissens möglich…"

@Lutz

<<<wie -----bitte,bitte-----ist das jetzt mit den Postings und dem Löschen?<<<
Fragen Sie bitte Tina oder Eva von GTV selbst, ich weiß es nicht...mir ist dieses "Missgeschick "noch nie passiert...EVT ist und bleibt "einmalig" auf GTV...
cantate
Die Peinlichkeiten um den "wilden" Widerstand gegen die Bischofsernennung und Wagners Rücktritt wäre uns allen erspart geblieben, wenn die Bischofsernennung in besserer Absprache mit den Bischöfen von Österreich abgestimmt gewesen wären.

Was sich in einem gesitteten Dialog hätte regen können, hat sich - eben mangels dieses Dialogs - seine wilden Bahnen gebrochen.

Leider zum Schaden für alle …More
Die Peinlichkeiten um den "wilden" Widerstand gegen die Bischofsernennung und Wagners Rücktritt wäre uns allen erspart geblieben, wenn die Bischofsernennung in besserer Absprache mit den Bischöfen von Österreich abgestimmt gewesen wären.

Was sich in einem gesitteten Dialog hätte regen können, hat sich - eben mangels dieses Dialogs - seine wilden Bahnen gebrochen.

Leider zum Schaden für alle Beteiligten.
Lutz
@evt
weiß ich, Lisl.

wie -----bitte,bitte-----ist das jetzt mit den Postings und dem Löschen?
@Lutz
Ja, in der freien Natur sind die Tierchen tot, da fließt das Blut, der Jäger tüncht den Tannenzweig mit Blut, man nennt das den Bruch,(der wird übrigens -wenn auch der Jäger tot ist- ins Grab nachgeworfen!) weidet das Tier aus und verkauft das Fleisch als Delikatesse möglichst gewinnbringend, vorher gibt es aber noch so was wie eine Siegesparty unter den Jägern...
Assoziationen zum Ablauf …More
@Lutz
Ja, in der freien Natur sind die Tierchen tot, da fließt das Blut, der Jäger tüncht den Tannenzweig mit Blut, man nennt das den Bruch,(der wird übrigens -wenn auch der Jäger tot ist- ins Grab nachgeworfen!) weidet das Tier aus und verkauft das Fleisch als Delikatesse möglichst gewinnbringend, vorher gibt es aber noch so was wie eine Siegesparty unter den Jägern...
Assoziationen zum Ablauf der Anderen Jagd sind erlaubt....
Lutz
HHHHAAAAAAAAAAALLLLLLOOO
@evt

Die Frage meinte ich seriös.
Lutz
@evt

kann man seine postings selbst löschen?
One more comment from Lutz
Lutz
@evt

War nur ein Scherz. Bin heut gut drauf........
Lutz
Lutz
@evt

"LOL"

<<<Gestehen Sie doch Pfr. Wagner auch eine menschliche Regung zu, er kann auch verletzt sein, wer wäre das nicht, nach dieser Jagd und diesem Blattschuss?<<<

Herzinnig geschätzte Elisabeth!
Nach einem "Blattschutz" ist man nicht "verletzt". Da ist man tot!!!
:)
Lutz
@evt
kann man seine postings selbst löschen?
Lutz, ganz einfach, sie werden gelöscht, man kann dann wieder neue schreiben...
@Peter-Paul
Gestehen Sie doch Pfr. Wagner auch eine menschliche Regung zu, er kann auch verletzt sein, wer wäre das nicht, nach dieser Jagd und diesem Blattschuss?
Wenn Sie heute "Profil" lesen, dann wissen auch Sie, wie der Hase eigentlich (noch!) läuft...
Lutz
@brjmfjm

wissen Sie , wie das hier funktioniert, dass manche Postings da sind , dann wieder weg etc????????
pina
papst benedikt ist ein hervorragender mahner---