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augustinus 4
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Engelsturz (35)¬†: Die Un√ľberwindlichkeit des Gottmenschen und Seiner Mutter

35.
‚ÄěOh wie stark ist dieser Gottmensch,


der mich so gewaltig peinigt und so ohnm√§chtig macht! Und jene meine Feindin, Seine Mutter, wie ist sie so un√ľberwindlich und so m√§chtig gegen mich! So etwas ist bei einer reinen Kreatur etwas Unerh√∂rtes. Ohne Zweifel hat sie diese Macht vom ewigen Wort, Dem sie Mutter ward.

Durch dieses Weib hat der Allm√§chtige allezeit gegen mich einen heftigen Krieg gef√ľhrt. Es war meinem hohen Geist schon von jenem Augenblick an verhasst, da ich es im Zeichen und Bild gesehen habe.
Solange mein Stolz und mein Zorn nicht befriedigt sind, werde ich gegen den Erl√∂ser, gegen Seine Mutter und gegen die Menschen ohne Unterbrechung Krieg f√ľhren.

Wohlan denn, ihr Teufel meines Gefolges, jetzt ist es an der Zeit, unseren Zorn gegen Gott auszulassen. Welche Mittel können wir verwenden?“

Auf diesen entsetzlichen Vorschlag Luzifers hin, machten sie Vorschläge, wie sie die Frucht der Erlösung bei den Menschen verhindern könnten.

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Quelle:
Maria v. Agreda, Die Mystische Stadt Gottes
(aus dem vierb√§ndigen gek√ľrzten Werk)


Info zur Quelle:
Die Mystische Stadt Gottes, Maria von √Āgreda (1602-1665) - Buchempfehlung mit h√∂chsten Belobigungen
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Auf diesen entsetzlichen Vorschlag Luzifers hin, machten sie Vorschläge, wie sie die Frucht der Erlösung bei den Menschen verhindern könnten.