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Dr. Mary Jane Even: Geistige Vorbereitung auf die Große Warnung

Dr. Mary Jane Even (+2010) IV. GEISTIGE VORBEREITUNG AUF DIE GROSSE WARNUNG 1. Oktober 1998 Jesus: (…) Ich liebe euch alle und weiß, was die Ruhe in finanziellen Belangen für euch bedeutet. …More
Dr. Mary Jane Even (+2010)

IV. GEISTIGE VORBEREITUNG AUF DIE GROSSE WARNUNG

1. Oktober 1998
Jesus: (…)

Ich liebe euch alle und weiß, was die Ruhe in finanziellen Belangen für euch bedeutet. Aber Ich muss nochmals verdeutlichen, dass eure spirituelle Vorbereitung viel wichtiger ist als jede andere.

1. März 1997
Jesus: Meine lieben Kinder, Ich liebe euch alle von Herzen und bin so erfreut über die Ausdauer und den Mut, womit ihr euch auf alle Ereignisse vor, während und nach der großen Warnung vorbereitet. Viele Botschaften haben euch über die Ereignisse und die notwendige Vorbereitung orientiert, so dass ihr während dieser Zeit in einem relativen Frieden des Herzens und des Geistes leben könnt. Wie Ich euch vielfach erklärt habe, kann der wahre Friede nur dann in euch sein, wenn ihr geistig vorbereitet seid. Deshalb lege Ich euch weiterhin nahe, euch mit eurem Gott vollständig durch eine Generalbeichte zu versöhnen.

Jeder vergehende Tag bringt die Ereignisse zeitlich näher an euch heran. Die Ereignisse dieser Tage sind als äußerst schwierig und schrecklich zu bezeichnen. Seid nicht verängstigt oder bestürzt! Oh nein, Meine Kinder, habt keine Angst, denn deshalb habe Ich euch physisch, geistig und geistlich darauf vor bereitet! Wenn ihr vorbereitet seid, wie Ich es von euch verlangt habe, werdet ihr erleichtert sein, den Frieden in euch haben und viele Konsequenzen nicht erleiden müssen. Furcht ist nutzlos, wichtiger ist das Handeln. Setzt euer volles Vertrauen in Mich, in Meine Mutter, in die Heiligen und alle eure Engel, und wir werden euch sicher helfen!

1. Mai 1997
Jesus: (…)

Es ist weise, dem Ratschlag Meiner Mutter aus den Maibotschaften zu folgen. Ertragt jetzt Leiden in größerem Maße! Wartet nicht, um in den Kriegen und von den mächtigen Züchtigung zu leiden! Jene, die nicht heute zu Gott ja sagen, werden hart um die Beichte, die Buße und die Bitte um Vergebung ringen müssen. Es ist wirklich besser, dies jetzt zu tun.

Ihr könntet euch fragen: "Warum sollte Ich Mich jetzt in Eile um Beichte und Buße bemühen, da Ich noch viele Tage vor Mir habe?" Meine Kinder, der Grund dafür ist klar. Je länger ihr wartet, desto stärker ist die Macht, welche die bösen Geister auf euch ausüben. Es ist wie eine Krankheit, während der ihr euch weigert, die richtige Medizin einzunehmen. Je länger ihr zuwartet, desto tiefer nistet sich die Krankheit in eurem geschwächten Körper ein. Würdet ihr die Medizin sofort nehmen, könnte die Krankheit sich in eurem Körper nicht breitmachen. Für die sofortige Beichte gibt es noch einen anderen Grund. Er ist schwieriger zu erklären. Bemüht euch aber um Verständnis! Wir haben gesagt, dass zur Zeit der Warnung die bösen Geister die Erlaubnis haben, sich euch zu zeigen. Sie werden wissen, wer mit dem Zeichen des Kreuzes markiert ist, wer seinen Rosenkranz und sein Skapulier trägt. Sie werden wissen, wer seine Sakramentalien trägt. Diese Kenntnis wird sie wütend machen. Sie werden sowohl physisch wie spirituell angreifen. Wenn ihr euch jetzt für Gott entschieden habt, könnt ihr die Angriffe mit einem Achselzucken abweisen. Der von Meiner Mutter versprochene Kriegerengel wird euch beschützen. Meine lieben Kinder, der Himmel weiß ebenfalls, wer ihm gehört, und wir wollen euch vor allem Bösen um euch herum beschützen. Ihr müsst jedoch euren Teil beitragen. Ihr müsst jetzt zu Gott ja sagen und während diesen Tagen alle Fegfeuerleiden willig auf euch nehmen. Wie Meine Mutter erklärt hat, solltet ihr den Husten, die Kälte, die Kopfschmerzen, das Waschen, Reinigen und Abwaschen, kurz: alle einfachen Dinge des Lebens aufopfern. Sie erlauben euch, Gnaden zu erwerben. Die Wiedergutmachung durch das Leiden ist auf Erden viel einfacher als im Fegefeuer. Dazu kommt, dass die rechtzeitige Wiedergutmachung euch die Möglichkeit der Entrückung verschafft, wenn ihr euch zur Zeit des Großen Wunders für Gott entschieden habt. Es wird ebenfalls einige Leute geben, die vor dem Großen Wunder entrückt werden.

Meine Kinder, Ich stelle euren Eifer fest, all das zu erfüllen was Ich verlange. Häufig seid ihr aber bekümmert wegen anderen, hauptsächlich wegen jenen in eurer Familie, deren Seelenzustand ihr nicht kennt. Meine Kinder, betet einfach für sie und Ich werde ihnen helfen!

1. Mai 1997
Jesus: (…)

Ich wiederhole diese Ideen, damit ihr verstehen könnt, dass es gerade deshalb in den Tagen unmittelbar vor dem Reich des Friedens für euch schwierig sein wird. Die Leiden, die ihr dabei erfahrt, können und sollten als Fegfeuerleiden aufgeopfert werden. Alle Seelen müssen von der Sünde gereinigt werden, bevor sie ins Reich des Friedens eintreten können. Wir verlangen nicht nur die Beichte, sondern auch die Wiedergutmachung für die Sünden. Nur ihr wisst, wieviel es braucht vor der Gerechtigkeit Gottes. Denkt über euer Leben nach! Es ist besser, eure Schätzung härter anzusetzen als zu leicht, da beim Gericht die Waage sehr genau anzeigt.

Meine Kinder, denkt daran, dass ein vollkommener Ablass oder das Versprechen der Heiligen Kommunion am Barmherzigkeitssonntag nur so gut ist wie der nächste Moment und die Sorgfalt eurer Gewissenserforschung vor der Heiligen Beicht! Erinnert euch daran, dass bei allen Ablässen das Erfordernis des aufrichtigen Wunsches sich zu bessern, in Heiligkeit und Tugenden zu wachsen und eine wahre Reue für alle Sünden verlangt wird! Wir haben dieses Problem in früheren Botschaften behandelt. Lest, was in den Bedingungen zum Erlangen von Ablässen geschrieben steht, und ihr werdet feststellen wie schwer es ist, einen vollkommenen Ablass zu gewinnen! Lasst euch dadurch nicht davon abhalten, jeden Tag zu versuchen, einen vollkommenen Ablass zu gewinnen. Wenn ihr es richtig macht, könnt ihr täglich einen gewinnen.

Warum würde die Kirche die Möglichkeit erlauben, jeden Tag einen vollkommenen Ablass zu gewinnen, wenn dies nicht nötig wäre? Vergesst nicht, dass ihr ihn auch einer Seele im Fegefeuer zuwenden könnt.

Liebe Kinder, Ich schaue mit großer Gerechtigkeit auf die für eine Seele notwendige Wiedergutmachung. Denkt daran! Wenn eine Seele für sich selber lebt und alle ihre Gebete verrichtet, kann es doch eine Frage sein, ob die Wiedergutmachung ausreichend ist. Deshalb haben wir gesagt, dass ihr nicht für euch selber leben sollt, sondern nur für Gott und für die heiligen Aufgaben, die Er euch gibt. Kümmert euch nicht nur um euch selber, sondern lebt für Gott! Ändert eure Prioritäten und bemüht euch, Gott jeden Tag zu gefallen, nicht nur euch selber! Wenn ihr für Gott lebt und Gott Sühne für die Sünden anbietet, für eure und die der andern, so wird Er gütig auf euch blicken. Denkt daran, dass ihr danach trachten sollt, Gott zu gefallen!

Liebe Kinder, bereitet euch durch eine gute Beichte spirituell vor, leistet jeden Tag Genugtuung und studiert euren Glauben! Dann werdet ihr vorbereitet sein. Meine Kinder, versucht zu verstehen, wie wichtig die verbleibende Zeit und eure Weihe an Gott ist! Lasst anderes Streben beiseite, das euch von Gott wegführt! Beschäftigt euch mit göttlichen Dingen! Haltet die Gebote Gottes und versucht in der Heiligkeit zu wachsen. Es bleibt nur wenig Zeit! Trachtet danach, die Dinge zu tun, die Gott gefallen! Er stelle euer einziges Interesse dar! Er ist euer Führer!

Wenn wir auf das zurückblicken, was Ich euch hier erklärt habe, könnt ihr feststellen, mit welchem Ernst der Himmel euch lehrt, wie ihr euch auf das Reich des Friedens vorbereiten sollt. Es ist viel mehr als Ich wünsche. Es ist eine Demonstration vor Gott, dass ihr euch anstrengt. Ihr wollt wahrhaftig mit Jesus und Maria, mit den Heiligen und den Engeln im Heiligen Paradies des Reichs des Friedens leben. Es ist sicher, dass alle die eintreten, in den Himmel kommen werden. Um für den Eintritt bereit zu sein, braucht es mehr Anstrengung. Betet um Führung, Mut und ein bereitwilliges Herz!

Ich habe euch erneut über dieses Thema gelehrt, weil wenige wirklich verstehen, wie viel verlangt wird. Meine Kinder, ihr könnt es schaffen, beginnt jetzt, härter daran zu arbeiten! Bittet um Meine Hilfe! Bittet die Allerseligste Königin, den Heiligen Josef, die Heiligen und die Engel um Hilfe! (…)

1. März 1999
Maria: Meine Kinder, habt ihr jemals überlegt, ob euer Leben und die Art, wie ihr den Glauben lebt, Gott gefallen? Habt ihr euch auch schon gefragt, warum ihr euch nach der Messe, der Heiligen Kommunion oder selbst der Beichte nicht besser fühlt? Habt ihr euch niemals gefragt, warum euer Leben nicht besser ist, obwohl ihr alle denkt, nach Gottes Geboten zu leben? Seid ihr noch am Suchen? Fühlt ihr euch alles andere als sicher? Fühlt ihr, dass ihr Gottes Gnade nur unzureichend gebraucht?

Oh Meine Kinder, diese Gefühle sind normal und Teil der menschlichen Natur. Sie sind auf die Tatsache zurückzuführen, dass ihr die wahren Wirkungen der gewonnenen oder durch eure Anstrengungen erworbenen Gnaden nicht kennen könnt.

Ich möchte über diese Gefühle sprechen. Ich versichere euch, dass ihr für Gott nicht alles tut, um eine sofortige Tröstung oder Stärkung zu erhalten. Ihr handelt nicht als eine heilige oder tugendhafte Person, um schon auf dieser Erde eine Belohnung zu bekommen. Oh nein Meine Kinder, aber ihr müsst fortfahren, ihr müsst durchhalten! Ihr müsst handeln, ihr müsst euren Glauben leben! Es wird euch alles gegeben werden, aber ihr werdet auf der Erde nicht alles fühlen oder sehen. Ich werde euch über diese Dinge noch mehr sagen.

1. März 1999

Maria: (…)

So viele denken, dass sie sich nicht länger um ihr spirituelles Leben sorgen müssen, wenn die Warnung bald kommen werde. Viele von euch sind zu verängstigt, dass sie wie junge Hühner im Stall umherrennen, wenn der Fuchs eindringt. Wie viele Male muss Ich euch erklären, dass der Grad eures Vertrauens zu Gott an eurer Ruhe gegenüber diesen Ereignissen gemessen wird? (…)

Seid vorsichtig, diszipliniert, zurückhaltend!

1. 1. März 1999

Josef: (…)

Erinnert ihr euch an die Tage der Sintflut zur Zeit Noes? Nach der Zeit der Warnung wird die Welt ebenso zerstört aussehen, aber ihr werdet leben. Hofft deshalb nicht auf diese Warnung! Betet um einen weiteren Aufschub! Alle im Himmel beten mit euch!

1. März 1999
Jesus: Meine lieben Kinder, Ich wünsche euch eine gesegnete Fastenzeit, weil eure Seele viel Gnaden benötigt, um den Problemen standzuhalten, denen ihr in Kirche und Welt begegnet. Wie entwickelt ihr ein spirituelles Leben? Wie bereitet ihr euch ernsthaft auf diese letzten Tage vor?

Meine Kinder, das geistliche Leben besteht aus mehr als Übungen und Praktiken geistlicher Natur. Es besteht mehr aus eurer Beziehung zu Gott und seiner Heiligen Mutter. Wenn der Heilige Ludwig-Maria von Montfort über die Allerheiligste Mutter schrieb, schlug er vor, dass jeder Mensch sein Herz öffne, damit sein Leben durch die Allerheiligste Mutter geführt werde. Er empfahl eine Weihe an Maria als unsere Königin, Leiterin, Mutter und Führerin, indem wir ihre Hilfe annehmen, auf ihre Unterstützung vertrauen, indem wir jeden Tag als ein Geschenk Gottes durch Maria leben.

Bücher mit wahrer Vertiefung zu Mir – wie zum Beispiel die Nachfolge Christi zeigen, wie Ich den Tugenden nachlebte und wie jeder Tag der Befolgung des Willens Meines Vaters gewidmet war. Auch in andern Büchern spricht der Text im Wesentlichen nicht nur von Übungen, sondern von der Annahme des göttlichen Willens, von Liebe, Barmherzigkeit und Vertrauen.

Es ist für den Menschen so schwer, im Leben seinen Willen zurückzustellen und dem Willen Gottes zu folgen, das zu akzeptieren, was Gott von ihm verlangt. Meine Kinder, dies ist jedoch Herz und Seele des geistlichen Lebens. Solange ihr diese Voraussetzungen nicht erfasst und danach handelt, könnt ihr kein spirituelles Leben führen, lediglich ein mit religiösen Praktiken gefülltes Leben.

Gott und seiner Mutter in allen Aspekten des Lebens zu vertrauen ist der Weg zum geistlichen Leben. In heiligem Gehorsam das zu befolgen, was Gott euch vorschlägt und in der Tugend zu leben, ist das spirituelle Leben.

Allerdings ist dies kein Leben für eine Windfahne! Oh nein, es verlangt von euch, den Verstand einzusetzen, eure Lektionen zu lernen und euer Handeln darauf aufzubauen, was ihr gelernt habt. Euer Leben ist ausgefüllt mit Entscheidungen, die ihr im Einklang mit den Geboten Gottes und seinen Tugenden treffen müsst als Antwort auf die Eingebungen des Heiligen Geistes sowie der Unterstützung durch die Engel und Heiligen. Wie der Heilige Josef euch oft gesagt hat, umgeben und schützen euch die Engel, wenn ihr sie anruft. Sie leiten euch ebenfalls an, das Richtige zu tun, das zu wählen und zu leben, was zum Himmel führt. So beginnt das spirituelle Leben.

Meine lieben Kinder, die Übungen, das religiöse Leben, die Gebete, der Rosenkranz, die Teilnahme an der Heiligen Messe und der tägliche Empfang der Heiligen Kommunion bringen euch in eine enge Verbindung mit Gott und seiner Mutter. Aber sie können die Haltung und enge Freundschaft von Vertrauen und Liebe nicht ersetzen, die ein reichhaltiges geistliches Leben bedingen. Ein Leben in Freundschaft mit Gott und seiner Mutter hebt euch auf eine andere Ebene der Einheit. Das bedeutet nicht, dass ihr vermessen seid oder dass ihr diese Freundschaft einfach vorausseht oder voraussetzt. Es bedeutet, dass ihr eure Stellung und eure Kleinheit in einer demütigen und dankbaren Weise richtig seht. Liebe Kinder, ihr könnt beruhigt sein. Ihr habt die große Hoffnung, dass Gott bei allem, was Er von euch verlangt, helfen wird es zu vollenden.

Ja, alle menschlichen Wesen begegnen Sorgen, Befürchtungen und Fragen. Doch mit der Nähe zu Gott und dem Vertrauen in Ihn und seine Mutter kehrt ihr immer zum Glauben und Vertrauen zurück, dass Gott euch bei allen Problemen des täglichen Lebens helfen wird. (…)

So könnt ihr im Voraus die Tiefe des spirituellen Lebens erahnen, das euch im Reiche des Friedens erwartet.

Nun Meine Kinder, Ich glaube, dass ihr jetzt besser versteht, dass das spirituelle Leben mehr ist als Routine oder Disziplin. Am wichtigsten ist, dass das Leben in Liebe zu Gott und seiner Mutter in einer Haltung des Vertrauens gelebt wird. Es ist auch wichtig, dass ihr täglich eine Anzahl Übungen befolgt, die euch Gott und seiner Mutter näher bringen. Es gibt keinen besseren Tagesbeginn als die Heilige Messe und die Heilige Kommunion. Es ergibt sich damit auch die Möglichkeit der Meditation und des Rosenkranzgebetes. Denkt an die tägliche Segnung eures Heimes und der Familie mit Weihwasser! Betet daheim das Gebet zum Heiligen Erzengel Michael! Betet den Engel des Herrn, den Barmherzigkeitsrosenkranz um 15.00 Uhr, die Tischgebete, das Abendgebet, das Reuegebet! All dies muss seinen Platz im Ablauf des Tages haben. Wenn die Zeit dies erlaubt, gehört dazu eine Stunde Anbetung vor dem Allerheiligsten Altarssakrament.

Einige gehören zu einer Hausgebetsgruppe, andere haben ihre wöchentliche Gebetsgruppe. Einige haben eine besondere Verehrung des Allerheiligsten Herzens Jesu, andere zum Unbefleckten Herzen Mariens. Einige schenken ihre besondere Huldigung dem Heiligen Josef. Andere verehren besonders das Jesuskind von Prag. Einige beten den Kreuzweg täglich oder wöchentlich. Und wie wir früher verlangt haben, gehen viele alle zwei Wochen zur Beichte, andere jede Woche.

Diese und andere tägliche oder wöchentliche Praktiken, welche uns laufend als Freunde zusammenbringen, helfen uns, euch nahe zu sein. Sie erlauben euch, Danksagung, Anbetung und Lob darzubringen, Bitten anzubringen und Wiedergutmachung zu suchen.

Wenn ihr nun all dies tut und euch nicht Gott und seiner Mutter nahe fühlt, bedeutet dies, dass in eurem Herzen keine echte Liebe für Gott ist, den Glauben, dass Gott euer Gott ist und euch Vertrauen schenkt. Meine Freunde, ihr müsst in eurem Herzen glauben, dass Gott euer Gott ist und die Allerseligste Jungfrau eure Mutter! Glaubt dies demütig und ernsthaft! Eure Prüfungen kommen durch Situationen, in denen ihr Probleme zu bewältigen habt. Ihr könnt euch selber betätigen, indem ihr allem mit Vertrauen, Geduld und Demut begegnet. Hier müsst ihr suchen, anklopfen, um Hilfe bitten und geduldig durchhalten, bis ihr am Ziele seid!

Ich sehe einige Leute, die sehr schnell zu Jesus und Maria gehen wollen, alles tun was verlangt wird, große Gnaden und Segnungen erwarten, Antworten, Tröstungen und Problemlösungen. Oh Meine Kinder, ihr phantasiert. Ich ermutige hier nicht die Phantasie, sondern einen wahren Ausdruck von Heiligkeit und Tugend durch das geistliche Leben. (…)

Betrachtet das Leben Meiner Heiligen Mutter! Seht euch das Leben des Heiligen Josef an! Sie suchten jeden Tag den Willen Gottes bei allem was sie taten. Was will Gott von Mir? Wie kann Ich am besten tugendhaft antworten? Sie nahmen alle Lebenssituationen an. Sie antworteten, sie beteten. Ja, sie sorgten sich auch. Ja, sie standen ebenfalls schwierigen Problemen gegenüber, aber sie wussten, dass alles für sie Gottes Wille war. Sie beteten, dass sie alles gut erfüllen konnten, was von ihnen verlangt wurde. Sie konnten keine Herberge finden. Sie fanden dafür einen Stall. Sie mussten durch die heiße Wüste Ägyptens reisen, aber sie fanden eine Höhle, wo sie bleiben konnten. Es gab auch Räuber in der Höhle, aber diese ließen sie in Ruhe. Betrachtet deshalb eher die Vorteile, die sich ergeben, als die Probleme, denen ihr begegnen müsst! (…)

1. März 1999
Maria: (…)

Mein Ratschlag an alle, die nach wie vor auf der Suche nach Bedeutung und Sinn dessen sind, was zu tun sei: verweilt mindestens eine Stunde pro Woche vor dem Allerheiligsten Altarssakrament. Vor Jahren habe Ich verlangt, jeweils mindestens fünfzehn Minuten vor oder nach der täglichen Heiligen Messe in Anbetung zu verbringen. Einige haben diese Anbetung aufrecht erhalten, denn sie hilft, unser Leben besser zu verstehen. Sie hilft zudem beim Lösen von Fragen des spirituellen Lebens. Ich empfehle euch diese Übung erneut. Wenn ihr könnt, solltet ihr mehr Zeit vor Jesus im Allerheiligsten Altarssakrament aufwenden.

Meine lieben Kinder, viele bitten um eine eindeutige direkte Führung durch den Himmel für ihr geistliches und ihr menschliches Leben. Wir tun das nicht. Wir helfen euch jedoch zu entscheiden, auf welchem Weg der Himmel euch ermutigt zu gehen. Wir empfehlen euch Artikel, Leute oder Botschaften, die euch eine Richtung aufzeigen. Das Problem besteht darin, dass nur wenige unter euch den Rat annehmen, wenn er vorgeschlagen wird. Ihr zieht eher vor, das zu tun, was euch genehm ist, das, was gut aussieht oder der einfachere Weg ist. Vielleicht hofft ihr, dass der Himmel euch den leichten Weg nahelegt, oder den Weg, bei dem ihr in einem guten Licht steht oder euch gut fühlt. Warum fragt ihr, wenn ihr euren eigenen Weg gehen wollt? Wenn ihr wirklich eine Leitung wollt, bittet durch Gebet und Meditation um diese Führung! Handelt alsdann danach, was ihr glaubt, als Rat erhalten zu haben! Eine Person hat diesen Rat befolgt und zu ihrer Überraschung ist alles gut herausgekommen. Seitdem zögert sie nicht mehr. Sie tut das, was im Gebet zu ihr kommt.

Meine Kinder, obwohl wir schon oft darüber gesprochen haben, will Ich euch erneut sagen, dass wir im Himmel wissen, was für euch am besten ist. Wir kennen den besten Weg. Wir wissen, was ihr wünscht und kennen den idealen Plan, wie ihr das in der Tugend erreichen könnt. Wir folgen dem normalen Weg und befassen uns mit eurem Bedürfnis und der anfallenden Arbeit. Wir verstehen alle eure Lebensprobleme.

Einige sagen: Wie können jene im Himmel das wissen? Sie sind im Himmel und zu vollkommen, um sich mit Meinen Problemen zu befassen. Die Antwort auf diese Behauptung lautet: Nein, ihr täuscht euch! Wir arbeiten auf allen Ebenen und unsere Antwort steht immer in Einklang mit den Geboten und dem Willen Gottes. Das bedeutet aber nicht, dass wir eure Probleme nicht kennen oder nicht verstehen.

Meine Kinder, das Leben kann sehr schwierig sein. Wann lasst ihr euch führen und lasst Gott und seine Mutter euch helfen?

Meine lieben Kinder, wenn Gott seine Augen auf euch richtet, um euch zu helfen, so erwartet keine großen Dinge von Wert und Reichtum. Oh nein, Meine Kinder! Denkt ihr, Er werde euch hier auf Erden belohnen? Das Ganze wird sich so abspielen: Wenn Gott zufrieden ist und ihr Ihm ein Opfer und Problem gut angeboten habt, wenn ihr beim Behandeln des Problems geduldig ausgeharrt habt, wird Er einige Bedürfnissen nicht übersehen ... (Lk 12,29)

Zum Beispiel wenn ihr mit Leuten ein schwieriges Gespräch führen müsst, so wird dies sehr einfach sein. Das sind die Gaben Gottes. Er zahlt immer hundertfach mehr zurück als der Schaden beträgt, den ihr auf euch nehmen musstet. Solche Belohnungen auf Erden können sein: eine größere Annehmlichkeit, eine schnelle Entscheidung oder ein gutes Ergebnis. Sie können auch später in einer anderen Ära eures Lebens gegeben werden. Gott findet immer einen Weg, euch zu helfen und euch zu belohnen. Einige Leute haben solche Geschenke übersehen, weil sie sie einem Glücksfall oder ihrem eigenen Geschick zuschreiben. Sie vergessen, Gott zu danken. Dies ist ein Fehler, eine Sünde der Anmaßung. Sie sollte auf alle Fälle vermieden werden. Nein, dankt Gott eher für all das Gute und Schlechte in eurem Leben und bittet Ihn um Hilfe beim Tragen des Kreuzes, das Er euch gegeben hat. Sagt: Alles für Dich, lieber Jesus, durch Maria.

Es ist manchmal schwierig für die Menschen, auf dem Wege der Geduld erkennen zu müssen, dass Gott nach seinen Regeln wirkt und nicht nach euren. Er nimmt sich Zeit und geht nicht auf eure Schreie, euren Druck, eure Eindringlichkeit oder eure Versprechungen ein. Einige Leute versuchen mit Gott zu handeln. Sie sagen: Ich will dies tun, Dir das oder jenes geben, wenn Du dies oder jenes jetzt für Mich tust. Es muss immer sofort im Zeichen der Ungeduld sein. Gott reagiert nicht auf solchen Druck, sondern betrachtet alles in der Tugend. Manchmal handelt Er in Notfällen der Gesundheit schnell auf Katastrophen, aber selbst dann beobachtet Er, sieht sich die Sache an, bedenkt alles und entscheidet.

Sooft habe Ich euch deshalb schon gesagt, dass ihr euch einen Gnadenschatz aufbauen sollt, damit ihr von diesem zehren könnt, wenn Notfälle eintreten. Darum habe Ich euch ermutigt, nach vorn zu schauen, die Zukunft und nicht nur die Gegenwart in Betracht zu ziehen.

Wenn Gott will, dass ihr länger leidet, um euch in der Tugend stärker wachsen zu lassen, könnte dies ein Grund für den Aufschub sein. Wenn Er will, dass ihr stärker wachst und Zeit habt, eure Seele für den Tod vorzubereiten, kann Er diesen hinausschieben. Wenn Er wünscht, dass ihr Zeit für die Wiedergutmachung eurer Sünden und jene eurer Familie habt, wird Er hinausschieben. Meine Kinder, ihr seht, dass es viele Gründe für einen Aufschub gibt, um euch zu helfen.

Mein Ziel ist euch aufzuzeigen, dass ihr alles annehmt, was Gott von euch verlangt und dass ihr nicht versuchen solltet, ein Problem loszuwerden. Die Geduld bietet so viele Vorteile. Geduld ist Demut. Geduld bringt Tugenden. Die Geduld schenkt euch ein größeres Verständnis dessen, was Gott zu irgendeiner Zeit von euch will. Ja, was Gott für euch will. Nicht was ihr wollt. Heute sind so viele Leute ungeduldig und egoistisch, weil sie Gott die Möglichkeit nehmen, für euch seine Wege und seine Wünsche vorzusehen. Denkt darüber nach! (…)

1.J 1.Juni 1997

Jesus: (…)

Manche von euch wissen aus der Lektüre, wie Meine Heilige Mutter betet. Sie vertieft sich vollständig in die Betrachtung der Worte eines Gebetes. Meine Kinder, macht dies ebenso! Wenn ihr mit dem Beten beginnt, stellt einen Wecker für die Zeit, welche ihr zum Gebet vorgesehen habt. Dreißig Minuten, eine Stunde, was immer ihr entscheidet. Beginnt dann zu beten! Der Wecker wird euch von der Zeit her helfen, und ihr könnt sicher sein, zurückgerufen zu werden, falls ihr sehr kontemplativ werdet. Meine Kinder, beginnt jetzt zu beten und verliert euch in der Liebe zu Gott, in der Bedeutung der Worte eures Gebetes und betet mit dem Herzen! Werdet in der Anbetung Gottes eins mit den Engeln und Heiligen, preist Ihn, liebt Ihn! Bittet die Allerseligste Jungfrau, mit euch zu beten und übergebt ihr alle eure Gebete und Anliegen! Sie wird sie vervollkommnen. Wenn es die Zeit erlaubt, bleibt dann im Gebet mit uns! Dieses Gebet kommt aus dem Herzen und ist Gott wohlgefällig.

Vor einigen Monaten gaben wir euch ein Büchlein über die Gewissenserforschung vor der Beichte. Lest es sorgfältig durch! Schreibt eure Sünden auf und sucht einen heiligen Priester, der euch die Beichte abnimmt. (…)

1. November 1998

Die Lektion
Maria: Meine lieben Kinder, Mein Sohn, Jesus Christus sprach betreffend der Auswirkungen des zweiköpfigen Biestes, dass diese nicht nur politisch, spirituell, sozial, sondern auch geistig sein werden. Ja, ihr Einfluss wird sich auf den Verstand derer auswirken, die nicht durch Gnade, die heiligmachende Gnade, durch gesegnete Medaillen, Kruzifixe und Reliquien geschützt sind. Oh Meine Kinder, dies ist der Grund, warum wir von euch verlangen, den Rosenkranz, das Skapulier, die Medaillen auf euch zu tragen und im Zustand der heiligmachenden Gnade zu sein. Wenn der Teufel euch umzingelt, müsst ihr im Glauben sein, dass eure Seele viel Hilfe vom Himmel erhalten wird.

Nun wünsche Ich zu jenen zu sprechen, die den Gebrauch von Skapulieren, Rosenkränzen, Reliquien und Medaillen als Aberglauben betrachten. Wehe euch Schlangen! Ich sage wehe, da alle im Himmel den Gebrauch dieser kostbaren, heiligen Gegenstände als Schätze und jene, die sie auf sich tragen, als mit Gott vereinigt betrachten. Offenbar betrachtet ihr Gott als euren Feind. Warum bringt ihr in Misskredit, was heilig ist? Warum bringt ihr mit modernen Ansichten, mit blasphemischen Gedanken die Objekte der Gunst und Gnade in Misskredit? Ist es, weil sie für euch zu altmodisch sind? Ist es, weil ihr wenig Glauben habt? Ist es, weil euer Glaube auf 'steinernem Boden' gründet und beim erstbesten Wind weggeblasen wird? Oh Meine Kinder, diese himmlischen Dinge haben die Bewährungsprobe von fast 2000 Jahren bestanden. So viele Wunder im Leben und Sterben können der Seelenrettung durch diese Sakramentalien zugeschrieben werden. Betrachtet sie vielmehr als glaubenserfüllte Gebete, als lebens- und seelenrettende Bräuche. Damit ist genug gesagt.

Meine Kinder, wenn irgendwer jemals zu euch sagt: "Du trägst diese als abergläubischen Talisman" oder "du bist dumm", sagt "ich trage diese im Glauben und zeige, dass ich mit dem Himmel bin und nicht mit den bösen Geistern". Das ist alles für jetzt, Meine Tochter. Es gibt keine Vision, denn die Betrachtung dieser Worte genügt und die Beispiele im Leben sind ausreichend.

1. November 1998

Die Lektion
Josef: Liebe Kinder, wir sind mit euch und werden euch nicht verlassen, wenn ihr durch euer Handeln und eure Haltung zeigt, dass es euer Wunsch ist, dass wir mit euch sind. In dieser Zeit wollen die bösen Geister alle diejenigen finden, welche nicht an diese oder jene Glaubenstatsache glauben, welche ihre Sünden zu entschuldigen versuchen oder welche sündigen, ohne zur Beichte zu gehen. Der Kampf um die Seelen hat sich intensiviert und so viele beeinflusst. Wenn der Böse euch nicht auf die eine Art kriegt, so versucht er es auf die andere. Vielleicht sündigt ihr nicht, aber euer Herz ist verwirrt, euer Friede mit Problemen behaftet. Meine Kinder, ihr müsst den Frieden bewahren! Erkennt die zunehmenden Zeichen, mit welchen die Bösen euch bedrängen wollen! Lasst sie nicht an euch heran und habt keine Angst! Ja, bewahrt den Frieden in euren Herzen, selbst wenn euer Haus auf den Kopf gestellt würde und eure Familie gegen euch ist! Ihr könnt viele Sünden begehen, wenn ihr euren Emotionen unkontrolliert freien Lauf lässt. Ihr müsst ruhig bleiben! Lasst dies nicht an euch herankommen und sagt zu Jesus und Maria und Mir: "Ich kann dies alleine nicht tun, nur mit Euch!" Das ist euer Gebet, Meine Kinder. Es kränkt uns so sehr zu sehen, welchen Schaden heilige Seelen nehmen, indem sie ihren Emotionen freien Lauf lassen. Dies wollen die bösen Geister: Euch die Ruhe und den Frieden wegnehmen, euch verunsichern, argwöhnisch und zornig machen. Lasst dies nicht zu! Seid standhaft und bewahrt den Frieden!

1. November 1998

Die Lektion
Jesus: Meine lieben Kinder, wir versuchen euch zu helfen, den Herzens- und Seelenfrieden inmitten der Krise zu bewahren. Vergesst nicht: Alles was ihr habt, habe Ich euch gegeben. Es gibt nichts, was ihr erhalten habt, das nicht von Mir kommt. Dies beinhaltet Familie, Kinder, Haus, Vermögen, Güter und Geschenke. Alles wurde von euch entgegengenommen: als Mein Geschenk an euch.

Was immer auch geschehen mag, vergesst nicht: Ich gebe und nehme. Darum lasst euch nicht von familiären Problemen oder von Zwischenfällen bedrängen. Sagt: "Ich kann dies tun mit Deiner Hilfe, Mein Gott. Ich kann damit umgehen mit Deiner Hilfe, geliebter Herr Jesus Christus." Was immer die Probleme, was immer die Sorgen, was immer eure Familiensituation seien, sagt: "Der Herr gibt und nimmt. Er wird Mir nie eine Last auferlegen die größer ist als Ich sie zu tragen vermag." Habt Vertrauen in Mich, liebe Kinder! Beschwert euch nicht oder versteigt euch nicht zu sagen, dass Ich euch nicht liebe. Sagt das niemals! Ich liebe euch mehr, als ihr es euch je vorstellen könnt. Ich liebe euch fortwährend. Meine Liebe könnte euch verzehren!

Es ist wichtig, Meine Kinder, dass ihr erkennt, wenn euch Begebenheiten bekümmern, ihr im Aufruhr unterzugehen droht, ihr keine Heilige Messe oder keinen Priester findet, ihr Schulden oder Problemkinder habt: Ich bin da, um euch zu helfen. Ich werde immer da sein, wenn ihr Mich ruft. Ich liebe euch alle, Meine Kinder. Ja, ihr seid Meine Kinder im Glauben und in der Liebe.
Joannes Baptista
Siehe hierzu die weiteren 11 Kapitel im Album Dr. Mary Jane Even: Essentielle Botschaften zur Apokalypse