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Verkündigung des Herrn - 33 Schritte mit Maria zu Jesus

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Am 25. März feiern wir das Hochfest „Verkündigung des Herrn” an Maria. Neun Monate vor dem Fest der Geburt des Herrn (25. Dezember) wird das Fest der Verkündigung gefeiert: der Tag, an dem der Engel …Mehr
Am 25. März feiern wir das Hochfest „Verkündigung des Herrn” an Maria.
Neun Monate vor dem Fest der Geburt des Herrn (25. Dezember) wird das Fest der Verkündigung gefeiert: der Tag, an dem der Engel zu Maria gesandt wurde und ihr verkündete, dass sie zur Mutter des Messias, des Gottessohnes, erwählt war. Maria, Vertreterin ihres Volkes und der Menschheit, hat mit ihrem einfachen Ja geantwortet.

Die Gottesmutterschaft ist das zentrale Geheimnis im Leben Marias; alles andere zielt darauf hin oder hat dort seinen Ursprung und seine Erklärung.

Deshalb möchte ich auf die Weihe an Maria – die vollkommene Ganzhingabe, nach dem hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort, aufmerksam machen. Wir bereiten uns 33 Tage dazu vor, um dann die Weihe an Maria am 25. März zu vollziehen.

Der hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort schreibt dazu folgendes:
„Da wir in einem Zeitalter geistigen Hochmutes leben, gibt es eine große Anzahl aufgeblasener Gelehrter, hocherfahrener, kritischer Geister, welche selbst an den bestbegründeten und bewährtesten Andachtsübungen stets etwas auszusetzen finden. Um ihnen nicht ohne Not Gelegenheit zur Kritik zu geben, ist es besser zu sagen: die Knechtschaft Jesu Christi in Maria und sich Sklave Jesu Christi zu nennen als Sklave Marä, indem man diese Andacht lieber nach ihrem letzten Ziel, Jesus Christus, bezeichnet, als nach dem Weg oder Mittel, nämlich Maria, durch das man zu jenem Ziel gelangt. Gleichwohl kann man ohne Bedenken die eine oder die andere Beziehung zum Ausdruck bringen, wie ich es tue. So kann z.B. ein Mann, der von Orléans über Amboise nach Toulouse reist, doch ebenso gut sagen, dass er nach Amboise als dass er nach Tours reist, nur mit dem Unterschied, dass er mit Amboise den Weg angibt, den er einschlägt, um nach Tours zu gehen, während Tours sein letztes Ziel und der Endpunkt seiner Reise ist. (…) Schließlich folgt daraus, dass man sich bei dieser vollkommenen Andacht gleichzeitig der allerseligsten Jungfrau und dem Heiland hingibt: der allerseligsten Jungfrau als der vollkommenen Mittlerin, die Jesus Christus gewählt hat, um sich mit uns und uns mit sich zu vereinigen; und dem Heilande als unserem letzten Ziele, unserem Erlöser und Gott, dem wir alles schulden, was wir sind.“

Maria, die Mutter Gottes, ist der Ort, in dem sich die Menschwerdung Gottes vollzieht, damals wie heute: In Maria wird der Mensch in Gott durch Teilhabe verwandelt, er wird vergöttlicht, wie einige Kirchenväter sagen. Jesus gab am Kreuz sterbend seine Mutter den Menschen zur Mutter, sie wurde zur Mutter der Kirche. Ihre universale Mutterschaft beinhaltet Mittlerschaft, Fürsprache und Teilhabe am Erlösungswerk Jesu Christi und drückt sich darin aus.

Um auf dem geistlichen Weg in der Vereinigung mit Jesus Christus voran zu schreiten, ist es für den Mensch von zentraler Bedeutung, sich Gott durch die Hände Mariens zu weihen.

Zu empfehlen ist z.B. die 33tägige Weihe an Maria nach Ludwig Maria Grignion von Montfort, in der alle Aspekte des Menschseins (Gefühle, Denken, Bindungen, Beziehungen, Willen etc.) bewußt Maria übergeben werden, damit sie alles in Christus umwandeln kann. Maria ist die unbefleckte Empfängnis, d.h. sie ist von Beginn ihres Lebens ohne Sünde und daher auf vollkommene Weise mit dem Willen ihres Sohnes vereint. Das Herz Jesu und das Herz Mariens sind eins! Alles was der Mensch durch die Weihe Maria übergibt, gibt er Jesus. Sie behält nichts für sich zurück, sie ist ganz und gar auf Christus ausgerichtet. Indem der Mensch durch Maria zu Jesus kommt, erfreut er Jesus, denn er sieht dann im Menschen Maria, die alle Mängel durch ihre Schätze der Liebe ausgleicht. Maria ist derjenige Mensch, der wie kein anderer ihren Sohn kennt. Sie ist berufen, ihre universale Mutterschaft an den Menschen auszuüben.

Wer das "Goldene Buch" von Ludwig Maria Grignion von Montfort hat, sollte die Vorbereitung aus diesem Buch nehmen.
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1. Wir ziehen zur Mutter der Gnade, zu ihrem
hochheiligen Bild, o lenke der Wanderer Pfade
und segne Maria, sie mild, damit wir das Herz
dir erfreuen, uns selber im Geiste erneuen!
1.-3. Wir ziehen zur Mutter der Gnade, zu
ihrem hochheiligen Bild.

2. Wo immer auf Wegen und Stegen auch
wandelt der Pilgernden Fuß, da rufen wir alle
entgegen: Maria, Maria, zum Gruß! Und höret
ihr unsere Grüße, …Mehr
1. Wir ziehen zur Mutter der Gnade, zu ihrem
hochheiligen Bild, o lenke der Wanderer Pfade
und segne Maria, sie mild, damit wir das Herz
dir erfreuen, uns selber im Geiste erneuen!
1.-3. Wir ziehen zur Mutter der Gnade, zu
ihrem hochheiligen Bild.

2. Wo immer auf Wegen und Stegen auch
wandelt der Pilgernden Fuß, da rufen wir alle
entgegen: Maria, Maria, zum Gruß! Und höret
ihr unsere Grüße, dann preiset Maria, die Süße!
Wir ziehen...

3. Mit Kummer und Sorgen beladen, doch auch
mit vertrauendem Sinn, so ziehn wir zum Bilde
der Gnaden die Pfade der Buße dahin. O führe,
Maria, die Blinden, damit sie im Himmel dich finden.
Wir ziehen…
Tina 13
Bar 5,1-4 Leg ab, Jerusalem, das Kleid deiner Trauer und deines Elends und bekleide dich mit dem Schmuck der Herrlichkeit, die Gott dir für immer verleiht. Leg den Mantel der göttlichen Gerechtigkeit an; setz dir die Krone der Herrlichkeit des Ewigen aufs Haupt! Denn Gott will deinen Glanz dem ganzen Erdkreis unter dem Himmel zeigen. Gott gibt dir für immer den Namen: Friede der Gerechtigkeit …Mehr
Bar 5,1-4 Leg ab, Jerusalem, das Kleid deiner Trauer und deines Elends und bekleide dich mit dem Schmuck der Herrlichkeit, die Gott dir für immer verleiht. Leg den Mantel der göttlichen Gerechtigkeit an; setz dir die Krone der Herrlichkeit des Ewigen aufs Haupt! Denn Gott will deinen Glanz dem ganzen Erdkreis unter dem Himmel zeigen. Gott gibt dir für immer den Namen: Friede der Gerechtigkeit und Herrlichkeit der Gottesfurcht.

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Der 1. Tag der Vorbereitung auf des Fest "Verkündigung des Herrn" ist der 22. Februar - Aschermittwoch.