Matthias Joseph Scheeben
Matthias Joseph Scheeben

Gloria Global am 28. Januar

Zu diesen Anführungen von Teilablassgebeten:

Seit der Ablassreform unter Paul VI. gibt es keine Teilablässe mehr, die nach Tagen berechnet werden.

Der Ablassempfänger empfängt einen Teilnachlass seiner Sündenstrafen gemäß seiner jeweiligen Disposition und dem Wert des Werkes.

Die konkrete, wirksame "Quantität" der Nachlassung wird dabei dem HERRN überlassen.
Matthias Joseph Scheeben

Kardinäle in und über Medjugorje

"Kardinal Hans Urs von Balthasar"

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🤦
Matthias Joseph Scheeben

Charismatischer Segen

Der KKK ist halt keine umfassendere Dogmatik. Der KKK ist quasi die "Dogmatik für den Laien".

Natürlich erfährt das Sakramentale seine Wirksamkeit primär durch das Fürbittgebet der Kirche.

Zur Debatte hier stand aber nur, ob und inwiefern eine GRADUELLE Steigerung der Wirksamkeit möglich ist durch die Disposition von Spender und Empfänger.

Und diese Möglichkeit ist gegeben - auch wenn der KKK …More
Der KKK ist halt keine umfassendere Dogmatik. Der KKK ist quasi die "Dogmatik für den Laien".

Natürlich erfährt das Sakramentale seine Wirksamkeit primär durch das Fürbittgebet der Kirche.

Zur Debatte hier stand aber nur, ob und inwiefern eine GRADUELLE Steigerung der Wirksamkeit möglich ist durch die Disposition von Spender und Empfänger.

Und diese Möglichkeit ist gegeben - auch wenn der KKK dies nicht ausdrücklich erwähnt.

Lesen Sie einfach - wie bereits erwähnt - in einer scholastischen (dort steht es sicher; für neuere Ausgaben kann ich nicht garantieren) DOGMATIK nach (z.B.: Ott; Jüssen/Diekamp; Pohle/Gummersbach)
Matthias Joseph Scheeben

Charismatischer Segen

1. Können Sie meinen Hinweis in jeder besseren Dogmatik selbst nachlesen. (Oder kurz und allgemeinverständlich auf kathpedia, Stichwort "Sakramentalien")

2. Schrieb ich: ex opere operantis, d.h. aus dem Werk des Handelnden. Dagegen gilt für die Sakramente ex opere operato, d.h. aus dem Werk selbst. (Aber ich weiß, mit Latein hat's nicht jeder)

Nehmen Sie einfach zur Kenntnis, daß Sie sich …More
1. Können Sie meinen Hinweis in jeder besseren Dogmatik selbst nachlesen. (Oder kurz und allgemeinverständlich auf kathpedia, Stichwort "Sakramentalien")

2. Schrieb ich: ex opere operantis, d.h. aus dem Werk des Handelnden. Dagegen gilt für die Sakramente ex opere operato, d.h. aus dem Werk selbst. (Aber ich weiß, mit Latein hat's nicht jeder)

Nehmen Sie einfach zur Kenntnis, daß Sie sich getäuscht haben und beharren nicht hartnäckig auf einem Fehler.

😇
Matthias Joseph Scheeben

Charismatischer Segen

"Es stimmt nicht, daß der Segen des Priesters umso wirksamer ist, je gläubiger er segnet"

Sind Sie sich da so sicher?

Belegen Sie das doch mal dogmatisch...

Vielmehr verhält es sich bei Sakramentalien - im Gegensatz zu den Sakramenten - so, daß diese gewissermaßen auch ex opere operantis "zustandekommen".
Also sehr wohl auch vom Glauben des Spenders wie auch des Empfängers in ihrer gradu…More
"Es stimmt nicht, daß der Segen des Priesters umso wirksamer ist, je gläubiger er segnet"

Sind Sie sich da so sicher?

Belegen Sie das doch mal dogmatisch...

Vielmehr verhält es sich bei Sakramentalien - im Gegensatz zu den Sakramenten - so, daß diese gewissermaßen auch ex opere operantis "zustandekommen".
Also sehr wohl auch vom Glauben des Spenders wie auch des Empfängers in ihrer graduellen Wirksamkeit abhängig sind.

Das Video habe ich im Übrigen nicht angesehen.
Matthias Joseph Scheeben

Die drei Stufen im Priestertum

Cremisan, Sie sind ja ein ganz ein Schlauer!

"der diakon schließt ehen? nein tut er nicht!
der schwerpunkt diakonen handelns sollte in der nächstenliebe liegen."

Ist die Ehe etwa etwas der Nächstenliebe Entgegengesetztes, oder warum diese Opposition?

Das Zweite Vatikanische Konzil spricht hingegen sehr deutlich in folgender Reihenfolge über die Diakone:

"Mit sakramentaler Gnade gestärkt, dien…More
Cremisan, Sie sind ja ein ganz ein Schlauer!

"der diakon schließt ehen? nein tut er nicht!
der schwerpunkt diakonen handelns sollte in der nächstenliebe liegen."

Ist die Ehe etwa etwas der Nächstenliebe Entgegengesetztes, oder warum diese Opposition?

Das Zweite Vatikanische Konzil spricht hingegen sehr deutlich in folgender Reihenfolge über die Diakone:

"Mit sakramentaler Gnade gestärkt, dienen sie dem Volke Gottes in der Diakonie der Liturgie, des Wortes und der Liebestätigkeit in Gemeinschaft mit dem Bischof und seinem Presbyterium. Sache des Diakons ist es, je nach Weisung der zuständigen Autorität, feierlich die Taufe zu spenden, die Eucharistie zu verwahren und auszuteilen, der Eheschließung im Namen der Kirche zu assistieren und sie zu
segnen
, die Wegzehrung den Sterbenden zu überbringen, vor den Gläubigen die Heilige Schrift zu lesen, das Volk zu lehren und zu ermahnen, dem Gottesdienst und dem Gebet der Gläubigen vorzustehen, Sakramentalien zu spenden und den
Beerdigungsritus zu leiten. Den Pflichten der Liebestätigkeit und der Verwaltung hingegeben, sollen die Diakone eingedenk sein der Mahnung des heiligen Polykarp: "Barmherzig, eifrig, wandelnd nach der Wahrheit des Herrn, der aller Diener geworden ist.""

Lumen Gentium 29

Weiters:

Das ausdrückliche "Verbot", die Stola explizit nicht zu kreuzen, gibt es in der Institutio Generalis Missalis Romani 2002 nicht mehr.

Und: Das offensichtliche Vergessen der Beichte ist als sicher unabsichtliches Vergessen nur menschlich. Haben Sie noch nie etwas vergessen?
Matthias Joseph Scheeben

Gloria Global am 1. Juli

Ich wiederhole:

Zum Begriff des Dogmas gehört nicht bloß die Bekanntgabe der Glaubenslehre in sich, sondern auch die Verpflichtung, die vorgelegte Wahrheit zu glauben (und zwar in einer entgültigen Weise).

Dies lehrt Diekamp in seiner Katholischen Dogmatik klar, welche die bedeutendste thomistische Dogmatik des dt. Sprachraumes darstellt.

Inwieweit die Lehre von der Unmöglichkeit des Frauenpri…More
Ich wiederhole:

Zum Begriff des Dogmas gehört nicht bloß die Bekanntgabe der Glaubenslehre in sich, sondern auch die Verpflichtung, die vorgelegte Wahrheit zu glauben (und zwar in einer entgültigen Weise).

Dies lehrt Diekamp in seiner Katholischen Dogmatik klar, welche die bedeutendste thomistische Dogmatik des dt. Sprachraumes darstellt.

Inwieweit die Lehre von der Unmöglichkeit des Frauenpriestertum also schon vor JP II Dogma war oder nicht, entscheidet sich nicht daran, ob diese Lehre bereits vorher gelehrt wurde (was ja zweifellos der Fall ist), sondern ob es dabei schon früher von der höchsten kirchlichen Autorität die explizite Verpflichtung gab, endgültig die vorgelegte Wahrheit zu glauben.
Das müßte erst einmal anhand eines betreffenden Dokumentes eines Papstes nachgewiesen werden. Wie gesagt, es genügt nicht nur die Vorlage/ Nennung/ Lehre dieser Wahrheit (die natürlich dennoch eine solche ist, auch im Fall der nicht ausdrücklich geforderten Verpflichtung; jedoch fällt sie dann noch nicht unter den so definierten Begriff des "Dogmas").
Matthias Joseph Scheeben

Gloria Global am 1. Juli

... nur, daß diese " termini technici " dem gemeinen Leser unerklärt überhaupt nichts sagen, und deswegen zur Verwirrung beitragen.

Aymans hatte - am Rande - übrigens erst kürzlich behauptet, daß die Bischöfe der FSSPX nach Aufhebung der Exkommunikation weiterhin suspendiert seien.
Matthias Joseph Scheeben

Gloria Global am 1. Juli

Wichtig ist dabei, jenen Punkt zu beachten:

"...in der Absicht, alle Gläubigen zu verpflichten, und in einer Weise, die diese Absicht klar erkennen läßt, eine Lehre entgültig und unwiderruflich festsetzen und verkündigen." (!)

Es genügt also nicht, wenn die Lehre nur als solche vorgetragen wird; die endgültig zu haltende Verpflichtung muß dabei direkt mit ausgesagt sein.

Bei Ordinatio sace…More
Wichtig ist dabei, jenen Punkt zu beachten:

"...in der Absicht, alle Gläubigen zu verpflichten, und in einer Weise, die diese Absicht klar erkennen läßt, eine Lehre entgültig und unwiderruflich festsetzen und verkündigen." (!)

Es genügt also nicht, wenn die Lehre nur als solche vorgetragen wird; die endgültig zu haltende Verpflichtung muß dabei direkt mit ausgesagt sein.

Bei Ordinatio sacerdotalis ist das explizit und in direktem Zusammenhang zur erklärten Lehre gegeben.

Bei allen anderen Dokumenten gilt es vor allem, eben diesen wichtigen Punkt anhand des Wortlautes des Dokumentes zu prüfen.
Matthias Joseph Scheeben

Gloria Global am 1. Juli

Auch die traditionelle katholische Dogmatik des renomierten Franz Diekamp, in der Auflage aus dem unverdächtigen Jahr 1921, lehrt ganz klar in Bezug auf das zustandebringende Element für ein Dogma - und zwar ausdrücklich in dem Kapitel "Dogma im engeren und vollen Sinne":

"Die propositio ist nicht bloße Bekanntgabe, sondern auch die gebieterliche Forderung, die verkündigte Wahrheit zu glauben. …More
Auch die traditionelle katholische Dogmatik des renomierten Franz Diekamp, in der Auflage aus dem unverdächtigen Jahr 1921, lehrt ganz klar in Bezug auf das zustandebringende Element für ein Dogma - und zwar ausdrücklich in dem Kapitel "Dogma im engeren und vollen Sinne":

"Die propositio ist nicht bloße Bekanntgabe, sondern auch die gebieterliche Forderung, die verkündigte Wahrheit zu glauben.
Damit also eine unfehlbare Lehrentscheidung zustande kommt, muß die höchste Lehrautorität als solche in der Absicht, alle Gläubigen zu verpflichten, und in einer Weise, die diese Absicht klar erkennen läßt, eine Lehre entgültig und unwiderruflich festsetzen und verkündigen.
Es macht in dieser Hinsicht keinen Unterschied, ob die propositio Ecclesiae in außerordentlicher Weise durch ein solemne iudicium geschieht, d.h. durch ein Urteil eines allgemeinen Konzils oder durch eine Kathedralentscheidung des Papstes, oder ob sie durch das magisterium ordinarium et universale d.i. durch die gesamte regelmäßige Lehrverkündigung erfolgt. Zwar ist die zweite Form nicht so bestimmt und so greifbar wie die erste, aber an sich ist sie ihr gleichberechtigt und gleichwertig."
Matthias Joseph Scheeben

Gloria Global am 1. Juli

Die alten scholastischen Bezeichnungen de fide, usw. tragen hier eher nur zur Verwirrung der Allgemeinheit bei.

Wichtig ist einzig, daß die Kirche die Verlautbarung als zum "Glaubensgut gehörend" betrachtet und als etwas, "was immer, überall und von allen Gläubigen festzuhalten ist".

Insofern haben wir inhaltlich klassich das de fide.

Dogma an sich ist die Lehre weiters auf jeden Fall.

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Die alten scholastischen Bezeichnungen de fide, usw. tragen hier eher nur zur Verwirrung der Allgemeinheit bei.

Wichtig ist einzig, daß die Kirche die Verlautbarung als zum "Glaubensgut gehörend" betrachtet und als etwas, "was immer, überall und von allen Gläubigen festzuhalten ist".

Insofern haben wir inhaltlich klassich das de fide.

Dogma an sich ist die Lehre weiters auf jeden Fall.

Nach Ott gehören zum Begriff des Dogmas zwei Elemente:

"a) die unmittelbare göttliche Offenbarung (revelatio immediate divina oder revelatio formalis). Die betreffende Wahrheit muß unmittelbar, sei es ausdrücklich (explicite) oder einschlußweise (implicite), von Gott geoffenbart und darum in den Offenbarungsquellen, in der Hl. Schrift oder in der Tradition, enthalten sein.

b) die Vorlage durch das kirchliche Lehramt (propositio Ecclesias). Diese schließt nicht bloß die Bekanntgabe der Glaubenslehre in sich, sondern auch die Verpflichtung, die vorgelegte Wahrheit zu glauben. Sie kann erfolgen entweder auf außerordentliche Weise durch eine feierliche Glaubensentscheidung des Papstes oder eines allgemeinen Konzils (iudicium solemne) oder durch das ordentliche und allgemeine Lehramt der Kirche (magisterium ordinarium et universale)."

Beides ist im vorliegenden Fall klar gegeben.
Matthias Joseph Scheeben

Gloria Global am 1. Juli

Vielleicht sind gewisse Kreise diesbezüglich vom Modernismus durchdrängt:

Falsch verstandene Aussage der "Hierarchie der Wahrheiten" und angebliche inhaltliche Veränderungsmöglichkeit der dogmatischen Aussagen im Laufe der Zeit.

Vielleicht von Seiten der lokalen Hierarchie auch nur politische Manöver um des lieben Friedens willen. Hinhaltetaktik. (Im Prinzip werden die "Liberalen" - Frauenordin…More
Vielleicht sind gewisse Kreise diesbezüglich vom Modernismus durchdrängt:

Falsch verstandene Aussage der "Hierarchie der Wahrheiten" und angebliche inhaltliche Veränderungsmöglichkeit der dogmatischen Aussagen im Laufe der Zeit.

Vielleicht von Seiten der lokalen Hierarchie auch nur politische Manöver um des lieben Friedens willen. Hinhaltetaktik. (Im Prinzip werden die "Liberalen" - Frauenordinationsforderer - damit aber nur sprichwörtlich verarscht; es sei denn, der erste Punkt trifft für das subjektive Denken jener Hierarchen zu)

Und wer spricht denn heute überhaupt noch vom Wort "Dogma". Ich habe das - so viel ich mir bewußt bin - noch nie in den letzten Jahren von einem deutschen Bischof gehört.
Matthias Joseph Scheeben

Gloria Global am 1. Juli

In DEUTSCHLAND (usw.) wird dies de facto totgeschwiegen.

Ansonsten ist das aber hinglänglich und schon lange bekannt. (Und der Dt. Episkopat weiß um die dogmatische Lage selber auch nur zu genau!)

Darum gähnt man in Rom auch nur müde darüber, wenn deutsche Emanzen immer wieder etwas absolut klar und deutlich und für immer Unmögliches fordern.
Matthias Joseph Scheeben

Gloria Global am 1. Juli

Ich empfehle in diesem Zusammenhang die leicht verständliche Übersicht von P. Markus Christoph zu den verschiedenen Möglichkeiten einer unfehlbar vorgetragenen Lehre:

Ist der Papst immer unfehlbar?

In unserem Fall trifft der Buchstabe c) in den obigen Auführen zu:

(Es gibt drei Möglichkeiten für den Papst, unfehlbar zu lehren:)

"c) Der Papst (oder auch die Bischöfe) wiederholt eine Lehre, …More
Ich empfehle in diesem Zusammenhang die leicht verständliche Übersicht von P. Markus Christoph zu den verschiedenen Möglichkeiten einer unfehlbar vorgetragenen Lehre:

Ist der Papst immer unfehlbar?

In unserem Fall trifft der Buchstabe c) in den obigen Auführen zu:

(Es gibt drei Möglichkeiten für den Papst, unfehlbar zu lehren:)

"c) Der Papst (oder auch die Bischöfe) wiederholt eine Lehre, die die Kirche von Anfang an stets geglaubt hat."

Hier wird dann auch der Unterschied z.B. zum Dogma der Aufnahme Mariens in den Himmel deutlich.

In Bezug auf die Frauenordination kann man also sagen, daß Johannes Paul II. eine schon immer andauernde Lehre der Kirche explizit (mit Berufung nicht auf seine Vollmacht, unfehlbar zu lehren, sondern eben mit Berufung auf die immerwährende Lehre der Kirche) dogmatisierte, was nichts anderes heißt als, wie die Glaubenskongregation formulierte:
in "einer förmlichen Erklärung vorgelegt in ausdrücklicher Darlegung dessen, was immer, überall und von allen Gläubigen festzuhalten ist, insofern es zum Glaubensgut gehört."
Matthias Joseph Scheeben

Gloria Global am 1. Juli

Lumen Gentium hat die Frage der Frauenordination nicht behandelt. Der Verweis auf das Konzil bezieht sich nur darauf, daß an dieser Stelle die Voraussetzungen für eine unfehlbare Glaubensverkündigung dargelegt werden.

Die Unfehlbarkeit für die konkret vorgelegte Lehre (Keine Frauenordination) ist in Ordinatio sacerdotalis enthalten.
Matthias Joseph Scheeben

Gloria Global am 1. Juli

Kongregation für die Glaubenslehre
Antwort auf den Zweifel
bezüglich der im Apostolischen Schreiben
»Ordinatio sacerdotalis« vorgelegten Lehre
28. Oktober 1995

Der Text wurde entnommen aus: L’’Osservatore Romano, Wochenausgabe in deutscher Sprache, 1995, Nr. 47, S. 4.

Zweifel:
Ob die Lehre, die im Apostolischen Schreiben Ordinatio sacerdotalis als endgültig zu haltende vorgelegt worden ist, …More
Kongregation für die Glaubenslehre
Antwort auf den Zweifel
bezüglich der im Apostolischen Schreiben
»Ordinatio sacerdotalis« vorgelegten Lehre
28. Oktober 1995

Der Text wurde entnommen aus: L’’Osservatore Romano, Wochenausgabe in deutscher Sprache, 1995, Nr. 47, S. 4.

Zweifel:
Ob die Lehre, die im Apostolischen Schreiben Ordinatio sacerdotalis als endgültig zu haltende vorgelegt worden ist, nach der die Kirche nicht die Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, als zum Glaubensgut gehörend zu betrachten ist.

Antwort: Ja.
Diese Lehre fordert eine endgültige Zustimmung, weil sie, auf dem geschriebenen Wort Gottes gegründet und in der Überlieferung der Kirche von Anfang an beständig bewahrt und angewandt, vom ordentlichen und universalen Lehramt unfehlbar vorgetragen worden ist (vgl. Il. Vatikanisches Konzil, Dogmatische Konstitution Lumen gentium, 25,2).
Aus diesem Grund hat der Papst angesichts der gegenwärtigen Lage in Ausübung seines eigentlichen Amtes, die Brüder zu stärken (vgl. Lk 22,32), die gleiche Lehre mit einer förmlichen Erklärung vorgelegt in ausdrücklicher Darlegung dessen, was immer, überall und von allen Gläubigen festzuhalten ist, insofern es zum Glaubensgut gehört.

Papst Johannes Paul II. hat in der dem unterzeichneten Kardinalpräfekten gewährten Audienz die vorliegende Antwort, die in der ordentlichen Versammlung dieser Kongregation beschlossen worden war, gebilligt und zu veröffentlichen angeordnet.

Rom, am Sitz der Kongregation für die Glaubenslehre, den 28. Oktober 1995, am Fest der Hll. Apostel Simon und Judas.

Joseph Kardinal Ratzinger, Präfekt
Tarcisio Bertone SDB em. Erzbischof von Vercelli, Sekretär

...........................................................

Hauke schreibt im Jahr 1991

Ordinatio sacerdotalis war im Jahr 1994

Die Erklärung der Glaubenskongregation im Jahr 1995

.........................................................

Die Lehre, daß Frauen keine Priester werden können, gehört also bereits zum Glaubensgut der Kirche und wurde unfehlbar vorgetragen.
Matthias Joseph Scheeben

Predigt von Weihbischof Athanasius Schneider

"Schließlich muss berücksichtigt werden, dass der Satz: Außerhalb der Kirche kein Heil, im Altertum und Mittelalter im Zusammenhang mit Glaubensspaltungen oder sakramentsfeindlichen Sekten formuliert wurde. Nicht zielt der Satz auf Menschen, die von der Kirche nichts wissen konnten oder schuldlos von ihr getrennt sind. Papst Pius IX. verbindet den Grundsatz: „Außer der Kirche kein Heil“ mit dem …More
"Schließlich muss berücksichtigt werden, dass der Satz: Außerhalb der Kirche kein Heil, im Altertum und Mittelalter im Zusammenhang mit Glaubensspaltungen oder sakramentsfeindlichen Sekten formuliert wurde. Nicht zielt der Satz auf Menschen, die von der Kirche nichts wissen konnten oder schuldlos von ihr getrennt sind. Papst Pius IX. verbindet den Grundsatz: „Außer der Kirche kein Heil“ mit dem Entschuldigungsgrund der ignorantia invincibilis. Er erklärt, „dass diejenigen, die an unüberwindlicher Unkenntnis in Bezug auf unsere heilige Religion leiden und die, indem sie das natürliche Gesetz und seine Gebote, die von Gott in die Herzen aller eingemeißelt wurden, gewissenhaft beachten und bereit sind, Gott zu gehorchen, ein sittliches und rechtes Leben führen, durch das Wirken der Kraft des göttlichen Lichtes und der göttlichen Gnade das ewige Heil erlangen können“, da Gott „in seiner höchsten Güte und Milde“ niemand ohne „willentliche Schuld“ mit der Hölle bestraft (DH 2866)."

Prof. Dr. Anton Ziegenaus
Matthias Joseph Scheeben

Gloria Global am 23. Juni

Wieso wird dieses Dreckschleuder-Video:

Das "Lehramt" des "Zweiten Vatikanischen Konzils"

nicht gelöscht?
Matthias Joseph Scheeben

Gloria Global am 23. Juni

Wann wird dieser Dreckschleuder-Beiträge postende User

@lxnvcts

endlich endgültig gesperrt?

Nachdem er bereits einmal vor Monaten gesperrt wurde, wegen zweifelhaftem Material und nun wieder die Dreckschleuder schleudert hier?

Ist ja absolut UNERTRÄGLICH!

😡 😡 😡
Matthias Joseph Scheeben

Gloria Global am 23. Juni

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