Peter-Paul
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Handkommunion beim Papstbesuch

1. "Ein Mönch erdreistet sich...": Es steht jedem Menschen frei, die Kommunion so zu empfangen, wie er es möchte.

2. "...erzwang dem Papst gegen dessen Willen": Er hat den Papst nicht gezwungen. Der Papst hat ihm die Kommunion freiwillig gespendet. Und, so wie es die Bilder zeigen, ohne jedes Problem. Lediglich Marini II. wollte wohl erreichen, das der Mönch sich kniet, da war es aber schon …More
1. "Ein Mönch erdreistet sich...": Es steht jedem Menschen frei, die Kommunion so zu empfangen, wie er es möchte.

2. "...erzwang dem Papst gegen dessen Willen": Er hat den Papst nicht gezwungen. Der Papst hat ihm die Kommunion freiwillig gespendet. Und, so wie es die Bilder zeigen, ohne jedes Problem. Lediglich Marini II. wollte wohl erreichen, das der Mönch sich kniet, da war es aber schon zu spät. Man könnte sogar interpretieren, das sich der Papst gegen Marini durchgesetzt hat.

3. Der Mönch hat sich sehr würdig verhalten: Er hat sich vor dem Hl. Vater und dem Leib Christi verneigt, sowohl vor als auch nach der Kommunion.

4. Die sog. "Auswahl von Gläubigen", die nahe beim Hl. Vater sitzen können und von ihm die Hl. Kommunion empfangen "dürfen", halte ich für sehr problematisch. Es ist nämlich genau so, wie hier schon von einem Diskutanten angesprochen: "Wir machen uns einfach was vor, was nicht so ist."

5. Ich nehme an, das sich 98 % aller, die diese Aufnahme gesehen haben, keine Gedanken über Hand- und Mundkommunion gemacht haben. Nach meiner Erfahrung machen nur die Tradis auf kreuz.net, kath.net und gloria.tv ein Problem daraus.
Peter-Paul

Die Laien hat man vor Augen nicht Christus

Monika, noch einmal, um die Verwirrung nicht noch weiter zu vergrößern und die Legendenbildung zu vermeiden: Ich bin ständiger Diakon, (noch) nicht Priester. Von nichts anderem war hier bisher die Rede.
Peter-Paul

Gloria Global am 20. März

PS: Unter "katholischen Schriftstellern" verstehe ich z.B. Werner Bergengrün, Edzard Schaper oder Gertrud von le Fort.
Peter-Paul

Gloria Global am 20. März

Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, was Fussenegger so besonders macht. Ihre gescheiterten Ehen können es wohl nicht sein. Recht so, das sie deshalb von den Sakramenten ausgeschlossen war. Hätte sich ja nicht scheiden lassen müssen, um ihren Geliebten heiraten zu können. Vier Kinder sind dabei auf der Strecke geblieben. Nun ja. Bedenklich finde ich vor allem ihren Antisemitismus. So heißt es bei ihr …More
Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, was Fussenegger so besonders macht. Ihre gescheiterten Ehen können es wohl nicht sein. Recht so, das sie deshalb von den Sakramenten ausgeschlossen war. Hätte sich ja nicht scheiden lassen müssen, um ihren Geliebten heiraten zu können. Vier Kinder sind dabei auf der Strecke geblieben. Nun ja. Bedenklich finde ich vor allem ihren Antisemitismus. So heißt es bei ihr u.a. in einer Erzählung über Prag:

"Einst waren hier unter zehn Menschen fünf Juden zu treffen, die Strumpfbänder und Fahrpläne feilboten, die in kostbaren Pelzen oder geckenhaften Anzügen zum Geschäft und Vergnügen flanierten; und neben ihnen war die Straße von Bettlern bevölkert […] Derlei Unfug ist heute in Prag längst verschwunden […]. Im Gegensatz zufrüher, da die zwar willig geduldete Überfremdung durch Artandere und Entartete Prag ein zuweilen bis zur Verzerrtheit groteskes verlieh."

Und ein paar Sätze weiter schilderte sie den Alten Jüdischen Friedhof in Prag mit folgenden Worten:

"Friedhof nennt man diese Stätte? Wir finden uns in einen wüsten Irrgarten versetzt, in ein finsteres und häßliches Labyrinth unzähliger übereinandergetürmter Leichensteine, die in regellosen Massen, schief und gerade, aufrecht und umgestürzt, wie es eben kommt, den schwarzen unbegrünten Grund gleich einer Drachensaat besetzen. Siebenmal – heißt es – liegen hier die Toten übereinander, siebenmal hat man den engen Fleck mit Leichen vollgepfercht. Vergiftet von dem fürchterlichen Gedränge, scheint die Erde hier ihre Gabe verloren zu haben, die ihr übergebenen Leiber zur eigenen reinen Urform aufzulösen und so das Verfallene mit sich selbst zu versöhnen. Hier aber berührt uns der Atem einer fremden, einer feindlichen Welt, einer heimlich noch lauernden Macht, und schaudernd verlassen wir den unseligen Ort."
Peter-Paul

Die Laien hat man vor Augen nicht Christus

Claudine, Sie haben sich schon einmal dafür entschuldigt, einem Versehen zum Opfer gefallen zu sein. Fangen Sie also nicht schon wieder an. Jeder Bischof, Priester und Diakon ist ein Kommunionspender und zwar ein "ordentlicher" im Sinne Red. Sacramentum".
Peter-Paul

Gloria Global am 19. März

Und Herr Scheeben, Sie sollten auch wissen, das u.a. die Kardinäle Cottier und Daneels den Gebrauch von Kondomen zur Infektionsvermeidung als moralisch anders bewertbar bezeichnet haben als denjenigen zur Empfängnisverhütung.

Im übrigen hat der Vatikan dazu mal vor ein paar Jahren eine Studie in Auftrag gegeben, die dann aber nie veröffentlicht wurde. Warum auch immer... Das soll hier heute …More
Und Herr Scheeben, Sie sollten auch wissen, das u.a. die Kardinäle Cottier und Daneels den Gebrauch von Kondomen zur Infektionsvermeidung als moralisch anders bewertbar bezeichnet haben als denjenigen zur Empfängnisverhütung.

Im übrigen hat der Vatikan dazu mal vor ein paar Jahren eine Studie in Auftrag gegeben, die dann aber nie veröffentlicht wurde. Warum auch immer... Das soll hier heute Abend nicht das Problem sein.

Überhaupt ätzt es mich an, das diese ganze Papst-Reise nur noch in Verbindung mit Kondomen bewertet wird. Als hätte der Hl. Vater nichts anderes gesagt. So z.B. gestern, als er den Islam-Hasser Josef P. in die Schranken gewiesen hat.
Peter-Paul

Gloria Global am 19. März

Allerdings bezweifele ich die Angaben von den Philippinen. In Deutschland gibt es bei etwa gleich hoher Bevölkerung etwa 500 Aids-Tote pro Jahr.
Peter-Paul

Gloria Global am 19. März

Herr Scheeben, Sie sind ja heute richtig gut drauf. Hier noch eine Statistik aus dem Deutschen Ärzteblatt:

In einer amerikanischen Studie wurden Paare, bei denen nur ein Partner AIDS-infiziert war, untersucht. Die Paare in der ersten Gruppe entschieden sich zur totalen sexuellen Enthaltsamkeit. In dieser Gruppe fand sich im Untersuchungszeitraum keine einzige HIV-Übertragung. Die zweite Gruppe …More
Herr Scheeben, Sie sind ja heute richtig gut drauf. Hier noch eine Statistik aus dem Deutschen Ärzteblatt:

In einer amerikanischen Studie wurden Paare, bei denen nur ein Partner AIDS-infiziert war, untersucht. Die Paare in der ersten Gruppe entschieden sich zur totalen sexuellen Enthaltsamkeit. In dieser Gruppe fand sich im Untersuchungszeitraum keine einzige HIV-Übertragung. Die zweite Gruppe entschloß sich, Sexualkontakte nur noch mit Kondomen zu haben. Hier waren bereits nach 15 Monaten 10% der vormals gesunden Partner angesteckt. Die dritte Gruppe hatte weiterhin sexuelle Kontakte ohne Kondome. In dieser Gruppe betrug die Ansteckungsrate nach 15 Monaten bereits 86%. In anderen Studien, die sich auch jeweils nur auf einen Beobachtungszeitraum von etwa einem Jahr beschränken, werden Ansteckungsraten bei Kondombenutzern von bis zu 22% und bei "ungeschütztem Verkehr" bis zu 86% angegeben. Nie aber wurde eine Ansteckung bei totaler sexueller Enthaltsamkeit festgestellt.

Es sei noch angemerkt: Die Gefahr, sich langfristig mit AIDS anzustecken, hängt von der Infektiösität des infizierten Partners und der Anzahl der sexuellen Kontakte ab. Man darf aber nicht übersehen, daß bereits der erste (und vielleicht einzige) sexuelle Kontakt mit einem infizierten Partner genügt, sich anzustecken.
Peter-Paul

Gloria Global am 19. März

Ich stimme Edelgard zu, wenn sie davon schreibt, das wir Realisten bleiben müssen...

Im übrigen wurde die WHO hier vor einigen Wochen noch massiv verteufelt...
Peter-Paul

Die Laien hat man vor Augen nicht Christus

Eine andere Sache beschäftigt mich viel mehr: Wenn es in "Notfällen" (Alter des Priesters, hoher Gottesdienstbesuch) erlaubt ist, das Kommunionhelfer tätig werden, warum nicht dann auch obligatorisch. Es sind doch immer die "gleichen, nichtgeweihten Hände". Ein Kommunionhelfer wird in seiner Absicht doch nicht "heiliger", wenn der Priester alt und gebrechlich ist oder 500 Leute in der Kirche …More
Eine andere Sache beschäftigt mich viel mehr: Wenn es in "Notfällen" (Alter des Priesters, hoher Gottesdienstbesuch) erlaubt ist, das Kommunionhelfer tätig werden, warum nicht dann auch obligatorisch. Es sind doch immer die "gleichen, nichtgeweihten Hände". Ein Kommunionhelfer wird in seiner Absicht doch nicht "heiliger", wenn der Priester alt und gebrechlich ist oder 500 Leute in der Kirche sind. ODER?
Peter-Paul

Die Laien hat man vor Augen nicht Christus

Na na Elisabeth, es gibt auch sehr würdige Kommunionhelfer, die ihre Aufgabe sehr ernst und gewissenhaft ausführen...
Peter-Paul

Die Laien hat man vor Augen nicht Christus

Monika, was ist ein "Notfall"? 30 Leute sicher nicht, dann aber auch nicht 50 oder 100 oder 200. ODER? Wo ist die Grenze?

Nehmen wir an, das die Spendung der Kommunion pro Person etwa 5-7 Sekunden dauert, dann sind das ca. 10 Personen pro Minute. Bei 100 Meßbesuchern also 10 Minuten, bei 200 Meßbesuchern demnach 20 Minuten. Also, ich finde schon, das danach schon eine Größe beginnt, wo der …More
Monika, was ist ein "Notfall"? 30 Leute sicher nicht, dann aber auch nicht 50 oder 100 oder 200. ODER? Wo ist die Grenze?

Nehmen wir an, das die Spendung der Kommunion pro Person etwa 5-7 Sekunden dauert, dann sind das ca. 10 Personen pro Minute. Bei 100 Meßbesuchern also 10 Minuten, bei 200 Meßbesuchern demnach 20 Minuten. Also, ich finde schon, das danach schon eine Größe beginnt, wo der Einsatz von Kommunionhelfern berechtigt ist. "Notfall" ist in diesem Zusammenhang ein blödes Wort.

Wissen Sie, was ich wichtig finde? Das die Kommunion würdig gespendet wird und DAS sie gespendet wird.
Peter-Paul

Gloria Global am 19. März

Liebe Monika, es gibt noch eine dritte Möglichkeit, die ich für sehr wahrscheinlich halte: Der italienische Originaltext wurde von unterschiedlichen Personen übersetzt...
Peter-Paul

Die Laien hat man vor Augen nicht Christus

Liebe Elisabeth, da bin ich ja froh, noch in einer "guten Umgebung" tätig sein zu können. Ich bin zwar inzwischen an einer kommunalen Einrichtung tätig, aber auch dort nimmt man die Krankenkommunion sehr ernst. Dem Krankenhausseelsorger müssen die Kommunionwünsche bis Freitag gemeldet werden und er vergewissert sich zunächst um die Ernsthaftigkeit und die Konfession. Am Samstag haben die …More
Liebe Elisabeth, da bin ich ja froh, noch in einer "guten Umgebung" tätig sein zu können. Ich bin zwar inzwischen an einer kommunalen Einrichtung tätig, aber auch dort nimmt man die Krankenkommunion sehr ernst. Dem Krankenhausseelsorger müssen die Kommunionwünsche bis Freitag gemeldet werden und er vergewissert sich zunächst um die Ernsthaftigkeit und die Konfession. Am Samstag haben die Stationen das Krankenzimmer entsprechend herzurichten (Kreuz, Kerze, Blumen etc.), bevor der Priester, eine Kommunionhelferin oder ich komme. Auch gibt es dann die Kommunion nicht "auf Zuruf"; erst wird gebetet etc., oft auch mit den Angehörigen. Schade ist, das manche, die die Kommunion empfangen wollen, dieses nicht tun, weil sie sich gegenüber den Bettnachbarn genieren. Wenn ich darum weiß, bitte ich den Kranken, soweit er es kann, immer in den Andachtsraum, wo ich ihm dann die Kommunion spende. Ergo: Auch in säkularer Umgebung klappt es ganz gut. Fast kann man sich gar nicht vorstellen, das es in Ihrer schönen katholischen Heimat, liebe Elisabeth, anders ist.
Peter-Paul

Gloria Global am 19. März

Ist ja was Wahres dran, an dem Text in der Kirchenzeitung...
Peter-Paul

Evangelienprozession

Diese Texte auf kath.net sind nicht mehr ernst zu nehmen. Jede Woche ein neuer durchsichtiger Versuch des Herrn G.

nteressanterweise nimmt keine Agentur, keine Zeitung, kein Sender derartige Polemik mehr auf. Und der hochgelobte Pfarrer Wagner, der vor einigen Wochen noch gegen "alles und nichts" polterte, wurde plötzlich ganz devot und unterschrieb alles, was man ihm unter die Nase hielt, um …More
Diese Texte auf kath.net sind nicht mehr ernst zu nehmen. Jede Woche ein neuer durchsichtiger Versuch des Herrn G.

nteressanterweise nimmt keine Agentur, keine Zeitung, kein Sender derartige Polemik mehr auf. Und der hochgelobte Pfarrer Wagner, der vor einigen Wochen noch gegen "alles und nichts" polterte, wurde plötzlich ganz devot und unterschrieb alles, was man ihm unter die Nase hielt, um dieses dann angeblich drei Wochen später exklusiv so herausragenden Organen wie kath.net, kreuz.net und DT zu berichten.

Wer's glaubt, wird selig!
Peter-Paul

Die Laien hat man vor Augen nicht Christus

Elisabeth, das ist ja eine schreckliche Vorstellung...
Peter-Paul

Die Laien hat man vor Augen nicht Christus

Dann sind wir uns ja einig, liebe Jana!
Peter-Paul

Die Laien hat man vor Augen nicht Christus

So ist es liebe Elisabeth. Wie schon so oft gesagt: Lassen Sie uns (alle) doch nicht immer nur in "Schwarz" oder "Weiss" denken...
Peter-Paul

Die Laien hat man vor Augen nicht Christus

Jana, Sie sprechen ja genau das Problem an. Der Priestermangel macht es eben notwendig, das auch Kommunionhelfer tätig sind. Und, aus meiner Erfahrung, sind manche dabei "ehrfürchtiger" als ein Priester, der an den Reihen "vorbeirennt" und sich irgendetwas in den Bart nuschelt. Also, ich hab' da kein Problem und der Hl. Stuhl auch nicht, sonst würde er es ja verbieten.