Helene
Helene

Seit 14 Jahren existierende Alte Messe in Maria Maggiore abgschafft

Auch wenn die eher "modern gelagerten", die leider zur Zeit in der Überzahl in der katholischen Kirche sind, immer gegenüber "Konservativen" behaupten, ordentlicher und außerordentlicher Ritus, Kirche, Lehre... vor und nach dem Vat II. sei dasselbe geblieben, handeln sie anders, wie sie auch in ihren Kreisen unumwunden zugeben und wie man hier wieder einmal sieht. Wenn es nach wie vor dasselbe …More
Auch wenn die eher "modern gelagerten", die leider zur Zeit in der Überzahl in der katholischen Kirche sind, immer gegenüber "Konservativen" behaupten, ordentlicher und außerordentlicher Ritus, Kirche, Lehre... vor und nach dem Vat II. sei dasselbe geblieben, handeln sie anders, wie sie auch in ihren Kreisen unumwunden zugeben und wie man hier wieder einmal sieht. Wenn es nach wie vor dasselbe wäre (wie auch Papst Benedikt vertrat, aber m.E.etwas zaghaft danach handelte), dürfte es keine Probleme geben, zwischen vor- und nachkonziliar. Aber alles "Vorkonziliare" soll nach und nach, und nach erfolgreichen Versuchsballons (siehe Umgang mit den "Franziskanern der Immakulata", kaum einen kümmerts) immer rigoroser in der kath.Kirche abgeschafft werden.
Ich denke, weil eben doch ein völlig anderes Gottes-, Kirchen-, Lehr-, Amts- und Traditionsverständnis besonders in der Liturgie zum Ausdruck kommt, muss erst mal sie weg. Auch weil vermehrt Menschen über die Begegung mit der "alten" Liturgie zu diesem anderen Verständnis gelangen.
Ich befürchte leider, es wird in dieser Hinsicht noch schlimmer werden. Einfach katholisch sein in der katholischen Kirche wird für Priester (die werden n.M. aus dem Verkehr gezogen, Wirkungskreis massiv eingeschränkt..., kenne schon mehrere denen es so ergangen ist) und Laien (noch normal kath.Priester zu finden) immer schwieriger.
Und die katholische Kirche von ihren Wurzeln, ihrer Tradition abgeschnitten - ? Dass müsste doch normal Denkenden klar sein, dass das nicht mehr die kath.Kirche sein kann.
Da bleibt nur 🙏 🙏 🙏 und das Vertrauen auf das Wort Jesu Christi, dass die Pforten der Hölle sie nicht überwinden werden und eine kleine Herde (das sind wohl nicht über 1Milliarde) treu bleiben wird.
Helene

Gloria Global am 3. Oktober 2013

Ich habe Verstehensprobleme seit seinen ersten Worten als Papst: "Guten Abend" und dann (sinngemäß): Segnet mich, damit ich euch segne!. Und seitdem ca 2-3mal pro Woche.
🙏 🙏 🙏
Helene

Das Papstinterview – die glaubenslose Welt jubelt

Der Tat nach - ja; dem Individualfall nach -?, muss jemand prüfen.
Wieso sollte ich eigentlich dem in Ihrem Fall geschilderten Menschen, das ewigen Heil absprechen? Eine Todsünde begehen heißt doch nicht automatisch vom Heil ab diesem Zeitpunkt für immer ausgeschlossen zu sein. Die allerwenigsten sterben gleich nach dem Begehen einer Todsünde. Und damit nicht nur Todsünder, sondern wir alle als …More
Der Tat nach - ja; dem Individualfall nach -?, muss jemand prüfen.
Wieso sollte ich eigentlich dem in Ihrem Fall geschilderten Menschen, das ewigen Heil absprechen? Eine Todsünde begehen heißt doch nicht automatisch vom Heil ab diesem Zeitpunkt für immer ausgeschlossen zu sein. Die allerwenigsten sterben gleich nach dem Begehen einer Todsünde. Und damit nicht nur Todsünder, sondern wir alle als Sünder, vor dem Tod noch umkehren können, genau deswegen starb der Sohn Gottes, unser Erlöser. Rettung ist also ganz klar auch für Todsünder möglich. Es ist aber m.E. leichter umzukehren, wenn einem jemand sagt, dass man auf dem falschen Weg ist.
Der/diejenige sollte klar wissen und gesagt kriegen, dass er/sie in diesem Zustand keine Sakramente, außer der Beichte (Taufe) empfangen kann und was bei einem unvorhergesehenen, plötzlichen Tod auf dem Spiel stände. Außerdem, wie man es wieder in Ordnung bringen kann (allgemeine Reue genügt bei Todsünden nicht, sondern sakramentale Beichte muss bei diesen sein) Und das weiß heute fast niemand mehr, weswegen es m.E. nicht weniger, sondern mehr in die Verkündigung gehört.

Mir scheint, Ihnen und atm geht es um einen anderen Ansatz. atm spricht davon, dass die Kirche verpflichtet ist, schwere Sünden als solche auch öffentlich zu bezeichnen (soz. die Theorie; hat Gott selber in den 10 Geboten auch so gemacht) und nicht öffentlich schon gleich abzuschwächen.
Sie denken vom Einzelfall aus, was die Kirche in der Praxis schon immer getan hat und tut. Aber deswegen kann die Kirche ja nicht öffentlich als Handlungshinweis sagen: "Praktizierte Homosexualität im Vollrausch ist keine schwere Sünde!" o.Ä., oder?
Helene

Das Papstinterview – die glaubenslose Welt jubelt

Sorry, wenn ich mich ins Gespräch einklinke.
Dass jemand aus Versehen, durch Verkettung unglücklicher Umstände, einen anderen verletzt oder tötet, gibt es leider. Aber aus Versehen, durch unglückliche Umstände gezwungen...(also nicht bewusst und nicht willentlich), sexuelle Handlungen mit anderen vollziehen?

Der einzige mir vorstellbare Fall, dass "aktive Homosexualität" für jemand Praktizierend…More
Sorry, wenn ich mich ins Gespräch einklinke.
Dass jemand aus Versehen, durch Verkettung unglücklicher Umstände, einen anderen verletzt oder tötet, gibt es leider. Aber aus Versehen, durch unglückliche Umstände gezwungen...(also nicht bewusst und nicht willentlich), sexuelle Handlungen mit anderen vollziehen?

Der einzige mir vorstellbare Fall, dass "aktive Homosexualität" für jemand Praktizierenden keine Todsünde ist, wäre der Fall, dass an jemandem homosexuelle Handlungen vollzogen werden, der es nicht will, aber sich nicht wehren kann (Minderjährige, Gefangene in Kriegen, psychisch Abhängige, K.O.-Tropfen...), und für diesen Menschen wäre es gar keine Sünde, da nicht willentlich.
Bewusst ist "aktive Homosexualität", Sexualität überhaupt, m.E. immer (außer vielleicht bei Formen der Geistesgestörtheit, müssten Fachleute wissen). Und dass mit akt. Homosexualität, nach Ansicht gläubiger Menschen, ein Gebot Gottes übertreten wird, wissen weltweit doch selbst Atheisten.
Helene

Radikale Kirchenzerstörer berufen sich auf Papst Franziskus

Beim Marsch für das Leben in Berlin hat es anscheinend ein Plakat der Abtreibungsbefürworter gegeben, in dem Sinn: "Euer Franziskus sagt, Abtreibung sei was Nebensächliches!" Was regt ihr euch überhaupt auf.
Ich finde es sehr schmerzhaft, dass Kirchenfeinde beim Angehen gegen normal katholische Ansichten und kath. Handeln, sich auf den Papst berufen können.
In der gesamten Amtszeit von Benedikt …More
Beim Marsch für das Leben in Berlin hat es anscheinend ein Plakat der Abtreibungsbefürworter gegeben, in dem Sinn: "Euer Franziskus sagt, Abtreibung sei was Nebensächliches!" Was regt ihr euch überhaupt auf.
Ich finde es sehr schmerzhaft, dass Kirchenfeinde beim Angehen gegen normal katholische Ansichten und kath. Handeln, sich auf den Papst berufen können.
In der gesamten Amtszeit von Benedikt versuchten es die Mainstreammedien in diese Richtung 3x (?; mit der Kondomaussage, der Rücknahme der Exkommunikation der "Pius-Weihbischöfe", der Missbrauchsfälle; fallen mir zumindest gerade die 3 ein) und es war jedesmal ziemlich dümmlich gedreht und schnell raus, dass nichts verwässert, nichts aufgeweicht, nichts dem Zeitgeist angeglichen wurde an bisherigen kath.Positionen.
Jetzt gelingt es den MSM und verschiedenen antikath. Gruppierungen 2-3mal im Monat unter Berufung auf Papstaussagen ohne großartige Verdrehungen einen Hype zu produzieren, dass der Papst sich von bisher Katholischem distanziert hat und sich die Kath. Kirche endlich dem Zeitgeist anpassen wird (es ginge nur nicht so schnell, wie der Papst es gerne hätte, da er wenigstens z.Zt. noch ein bisschen auf die Ewiggestrigen Rücksicht nehmen müsse).
Und einige Fakten seiner bisherigen Amtszeit gehen leider tatsächlich in diese Richtung.
Da kann man nur 🙏 🙏 🙏
Helene

Buddhismus-Denkmal für Linz

@cuppucino
Ist zwar schon länger her (12:40Uhr), aber Verständnisfrage:
"Gottlos ist man eigentlich erst, wenn man sich bewusst von allem Guten lossagt."
Also ich kenne Menschen, die Atheisten oder aus der Kirche ausgetreten sind, die fühlen sich in keinster Weise beleidigt, wenn sie "gottlos" genannt werden, denn genau das wollen sie ja sein und propagieren es in ihrem Leben. Trotuzdem haben …More
@cuppucino
Ist zwar schon länger her (12:40Uhr), aber Verständnisfrage:
"Gottlos ist man eigentlich erst, wenn man sich bewusst von allem Guten lossagt."
Also ich kenne Menschen, die Atheisten oder aus der Kirche ausgetreten sind, die fühlen sich in keinster Weise beleidigt, wenn sie "gottlos" genannt werden, denn genau das wollen sie ja sein und propagieren es in ihrem Leben. Trotuzdem haben diese sich doch nicht vom Guten losgesagt, sondern können dieses tun oder lassen, wie alle anderen auch (, obwohl ich es für Atheisten für schwieriger halte das Gute zu tun, wenn es ihnen z.B. nur Nachteile bringt).
Ich finde "gottlos" ist jemand, der mit Überzeugung sagt, dass es sicher keinen Gott gibt. Nach welchen ethischen und moralischen Werten er sich dann verhält, ist damit doch noch nicht ausgesagt, oder?
Helene

Gloria Global am 30. Juli

@Bimbam
Da es bei den Juden als Schande galt, keine NAchkommen zu haben, waren wohl die meisten Apostel verheiratet, nicht nur Petrus. Das heißt anscheinend für Sie, dass Priester auch heute heiraten können. Beim "ein-Schritt-weiter-denken", haben Sie logische Schlüsse nicht mit einbezogen.
Denken sie oder können Sie aus irgendeiner Quelle belegen, dass die Apostel ihre Familien mitgenommen …More
@Bimbam
Da es bei den Juden als Schande galt, keine NAchkommen zu haben, waren wohl die meisten Apostel verheiratet, nicht nur Petrus. Das heißt anscheinend für Sie, dass Priester auch heute heiraten können. Beim "ein-Schritt-weiter-denken", haben Sie logische Schlüsse nicht mit einbezogen.
Denken sie oder können Sie aus irgendeiner Quelle belegen, dass die Apostel ihre Familien mitgenommen haben, als die meisten nach der aufkommenden Verfolgung Israel verließen und in den verschiedensten Ländern bis Indien die Botschaft vom Reich Gottes verkündeten? Da alle, außer Johannes, das Martyrium erlitten, wo waren da Frauen und Kinder? Hätte es ein "Familien-Martyrium" gegeben, würde man sicher irgendwo davon eine Spur, wenigstens Legendenbildung darüber, finden. Gibt es aber nicht.
Man geht traditionell davon aus, dass die betreffenden Familien ( da vom Familienoberhaupt verlassen) von der Großfamilie mitversorgt wurden. Die Sterblichkeitsrate war früher viel größer, und dass Erwachsene wegfielen war nicht die Ausnahme, so dass es für diesen Fall selbstverständliche Problemlösungen gab.
Hielten Sie das für heute auch für wünschenswert? Weil Apostel sein und ganz normales Familienleben nebenher führen hat es, zumindest bei den Aposteln, m.E. sicher nicht gegeben.
Helene

Gloria Global am 30. Juli

@sieghild
Verschnaufpause?
Ich weiß in diesem JAhr von drei Menschen (2kenne nich persönlich), die wegen ihrem öffentlichen Einstehen zum kath.Glauben berufliche Probleme bekommen haben (von Entlassung, bis dass man den Berufsabschluss verweigern will).
Zu Papstaussagen:
Mir ist es auch noch nicht klar, was man aus den Medien bei PApstaussagen für voll nehmen kann. Der DLF brachte gestern …More
@sieghild
Verschnaufpause?
Ich weiß in diesem JAhr von drei Menschen (2kenne nich persönlich), die wegen ihrem öffentlichen Einstehen zum kath.Glauben berufliche Probleme bekommen haben (von Entlassung, bis dass man den Berufsabschluss verweigern will).
Zu Papstaussagen:
Mir ist es auch noch nicht klar, was man aus den Medien bei PApstaussagen für voll nehmen kann. Der DLF brachte gestern abend, dass der Papst den Umgang mit Geschiedenen ändern will (Exkommunikation grundsätzlich aufheben, Habe ich übrigens noch nie gehört, dass Geschiedene exkommuniziert sind.). Keinerlei Differenzierung zwischen Geschiedenen und wiederverheiratet Geschiedenen (ist für viele Journalisten anscheinend zu hoch). Die Begründung der Papstaussage war, da Jesus so oft verziehen hätte, auch die Kirche verzeihen müsste.
Als ich nachforschte fand ich das mit der Verzeihung, aber doch differenziert nach Geschiedenen und wiederverheiratet Geschiedenen, dass letztere nicht die Kommunion empfangen können. Aber dann einen Einschub zu der orth. Praxis (, wo kirchlicherseits Wiederheirat möglich ist), und dass das achtköpfige "Kardinalberatergremium" im Okt. sich dieser Sache annehmen solle. Mir kommen da für Okt. wirklich Befürchtungen, aber so, wie die Medien in Schlagzeilen titeln und selbst im Kleingedruckten schreiben, hat sich Papst Franziskus denn wohl doch nicht geäußert.
Es ist schon was dabei, dass vieles nicht klar gesagt wird und sich viele daraus ihr eigenes Wunschdenken zurechtbasteln. Aber da müsste m.E. der Vatikan besser, bzw. überhaupt reagieren oder ist die an den Zeitgeist angepasste Interpretation gewollt, da sie zu Jubel im Mainstream für Papst Franziskus führt?
Helene

„Focus“: Vatikan will Dialog mit Piusbruderschaft beenden

Die Begründung für diesen (wohl angestrebten Schritt) interessiert mich denn doch sehr. Wenn man Mitglieder der Piusbruderschaft wegen dem Glauben, den sie vertreten, exkommuniziert, müsste man quasi posthum nahezu alle Katholiken vor dem 2.Vatikanum exkommunizieren (inklusive der Heiligen) oder nachweisen, wo sich die Piusbruderschaft vom vorkonziliaren kath.Glaubensverständnis und - praxis …More
Die Begründung für diesen (wohl angestrebten Schritt) interessiert mich denn doch sehr. Wenn man Mitglieder der Piusbruderschaft wegen dem Glauben, den sie vertreten, exkommuniziert, müsste man quasi posthum nahezu alle Katholiken vor dem 2.Vatikanum exkommunizieren (inklusive der Heiligen) oder nachweisen, wo sich die Piusbruderschaft vom vorkonziliaren kath.Glaubensverständnis und - praxis absetzt. Das wird wohl nicht gehen, da man genau das zum Vorwurf macht (vorkonziliares Glaubensverständnis und -praxis), was heute nicht mehr ginge. (Außer Papst Benedikt und Gleichgesinnten, die dafür einstehen, dass sich in Glaubensdingen vor- und nachkonziliar nichts geändert hat, sondern eine Kontinuität immer schon gewollt sei, aber von vielen unterlaufen und das Vast II. als Bruch mit der Tradition verstanden und umgesetzt wurde ("Geist des Konzils")).
Exkommuniziert man wegen der Begründung, dass das 2.Vatikanum und die Liturgiereform nicht vollumfänglich anerkannt und umgesetzt werden, müsste man aber in die andere Richtung m.E. genauso handeln und die, die das 2.Vatikanum genausowenig anerkennen, indem sie es in der PRaxis unterlaufen (-sich nicht konsequent gegen Abtreibung einsetzen, -die Aufhebung des Zölibates fordern, -welche die Liturgie in vorgeschriebenen Teilen eigenmächtig abändern, -Latein und Gregorianik in den Pfarreien nicht fördern, -sich nicht für die Mundkommunion einsetzen (auf Vat.II wurde mit über 2/3 Mehrheit für die Beibehaltung der Mundkommunion gestimmt, Handkommunion ist nur mit Sondererlaubnis bis heute möglich, -wer sich nicht nach Anweisungen aus Rom richtet (z.B. als Bischofskonferenz Wandlungsworte richtigstellen...Zur Erinnerung: wie viele Jahre hat es gedauert, bis die dt.Bischofskonferenz in der Frage des Ausstiegs aus der Schwangerschaftsberatung mit Scheinvergabe Papst Joh.Paul II. endlich folgte und oft noch öffentlich das Gegenteil in den Medien vertrat) ebenso exkommunizieren.
Beide Begründungen gehen m.E. nicht ohne massiven Glaubwürdigkeitsverlust. Weiß jemand noch andere mögliche?
Oder ist es inzwischen egal, ob jemand verbindliche Glaubenswahrheiten unterläuft, Sitten- und Moralfragen nach eigenem Gutdünken festsetzt und an Gläubige weitergibt, solange man nur auf der offiziellen Gehaltsliste der kath.Kirche steht, woran man das "in-ihr-sein" in unseren Breiten erkennt?
Helene

Gloria Global am 21. Juni

@atm
Ganz schwere lit.Frevel sind m.E. auch heute noch nicht die Regel, sondern die Ausnahme, oder? In normalen Pfarreien sind vor allem Werktags die kleinen, feinen Änderungen das Problem, nicht das offensichtlich Selbstgebaute, Kreative, das ist besonderen events vorgehalten (sonst ist auch nicht genug Publikum da, für 10 Gläubige würden diese "Kreativen" den Aufwand nicht betreiben).
Dass …More
@atm
Ganz schwere lit.Frevel sind m.E. auch heute noch nicht die Regel, sondern die Ausnahme, oder? In normalen Pfarreien sind vor allem Werktags die kleinen, feinen Änderungen das Problem, nicht das offensichtlich Selbstgebaute, Kreative, das ist besonderen events vorgehalten (sonst ist auch nicht genug Publikum da, für 10 Gläubige würden diese "Kreativen" den Aufwand nicht betreiben).
Dass viele innerhalb der kath.Kirche sich einen eigenen, neuen Glauben (in Sitten- und Glaubenslehren, liturgische Vorschriften etc) gebastelt haben, ist unbestritten, selbst Priester, an kath.Unis lehrende Theologen, die das Selbstgebastelte seit Jahrzehnten an künftige Priester, Ordensleute, Reli-Lehrer, Pastoralassistenten....weitergeben ohne das der zuständige Bischof eingreift. Das kann man an mehr Stätten besichtigen, als nicht besichtigen (zumindest im dt-sprachigen Raum).
Aber können Sie mir nach Möglichkeit mit Quellenangaben nachweisen, dass die kath. Sitten- und Morallehre sich auch öffentlich, kirchenrechtlich, für alle Katholiken verbindlich geändert hat? Dass lit. Frevel schriftlich erlaubt oder für als verbindlich proklamiert wurden. Dass solche leider selbst von Kardinälen praktiziert oder abgesegnet werden ist eine traurige Tatsache. Aber doch bisher immer unerlaubt, was jeder, der sich etwas auskennt oder informiert unschwer feststellen konnte und kann.
Helene

Gloria Global am 21. Juni

Finde ich immer seltsam. Wenn jemand aus der traditionellen (Piusbruderschaft oder so) Richtung sagt, es gäbe einen "neuen Glauben" in den letzten Jahrzehnten, wird oft heftigst widersprochen, dass sich doch nichts Wesentliches geändert hätte, was sie eigentlich wollten. Und hier die klare Aussage, dass es einen "neuen Glauben" gibt und sie wird hingenommen, sogar als positiv hingestellt.
Also …More
Finde ich immer seltsam. Wenn jemand aus der traditionellen (Piusbruderschaft oder so) Richtung sagt, es gäbe einen "neuen Glauben" in den letzten Jahrzehnten, wird oft heftigst widersprochen, dass sich doch nichts Wesentliches geändert hätte, was sie eigentlich wollten. Und hier die klare Aussage, dass es einen "neuen Glauben" gibt und sie wird hingenommen, sogar als positiv hingestellt.
Also wenn es seit einigen Jahrzehnten wirklich einen neuen Glauben gibt, der in wesentlichen Inhalten vom katholischen Glauben abweicht, wie er 1900Jahre lang geglaubt wurde, ist mir der länger geglaubte aber sicherer für das ewige Seelenheil.
Und es stellt sich die Frage, von wem die Inhalte und Praktiken des "neuen Glaubens" stammen? Da sie neu sind, müssen sie ja anders sein, als die vorher geglaubten.
Da die kath.Kirche von Christus gegründet und seit ihrem Bestehen vom Heiligen Geist geführt wurde..., wie kann dann plötzlich was anderes "katholisch" sein als noch einige Jahrzehnte zuvor? Es kann zwar einen "neuen Glauben" geben, das ist jedem unbenommen sich was eigenes zurechtzubasteln, aber das ist dann halt nicht der römisch-katholische Glaube. Wenn man sich für diesen entscheidet, bzw. ihn vertreten will, so ist das mit Inhalten verbunden, die nicht frei wählbar, austauschbar, erneuerbar..., was auch immer sind. Ist doch eigentlich logisch, oder? ☕ 🙏
Helene

Schönborn kritisiert „übertriebene Ästhetisierung der Rituale

Das wird meines Erachtens immer schlimmer. Nahezu jeder, ob Katholik oder nicht, wird diese und ähnliche Aussagen als Ausspielung vom "offenen und bescheidenen" Papst Franziskus gegen den ach so pompsüchtigen, auf der Lehre beharrenden, engen Papst Benedikt sehen, dem korrekte Ausführung der Liturgie, Ästhetik... wichtig waren.
Was sollen diese vermehrten Seitenhiebe gegen alles Traditionelle? …More
Das wird meines Erachtens immer schlimmer. Nahezu jeder, ob Katholik oder nicht, wird diese und ähnliche Aussagen als Ausspielung vom "offenen und bescheidenen" Papst Franziskus gegen den ach so pompsüchtigen, auf der Lehre beharrenden, engen Papst Benedikt sehen, dem korrekte Ausführung der Liturgie, Ästhetik... wichtig waren.
Was sollen diese vermehrten Seitenhiebe gegen alles Traditionelle? Die Katholiken, denen nahezu alles egal ist, Hauptsache ein bisschen Nächstenliebe (aber so verstanden, dass man das Tun des anderen grundsätzlich gutheißt, weil man ja aus "Liebe" kein Verhalten eines Nächsten kritisieren darf, und Gott ja die Liebe ist, so dass es Hölle oder so in ihrem Glauben eh nicht gibt), denen selbstgebastelte "Themen-Liturgie" ab und zu am liebsten ist, wo der Mensch im Mittelpunkt steht und "Jesus, unser Bruder" mal so am Rande erwähnt wird und dann selbstverständlich alle am Mahl der Gemeinschaft teilnehmen, sind doch eindeutig sowieso in der Überzahl (sicher über 90%). Warum sich diesen immer wieder anbiedern und den anderen immer wieder einen geistigen "TRitt vors Schienbein" geben? Oder haben wir wirklich eine andere, eine neue Kirche und die, denen auch Ehrfurcht vor Gott, Versuch des Einhaltens der Gebote Gottes und der Kirche, eine würdige Liturgie... wichtig sind, siond nur noch Störenfriede, die man besser heute als morgenm loshaben will?
Übrigens war Fehlen von Prunk und Pomp in armen Ländern wohl nie ein größeres Problem für die Kath. Kirche. Wo's aus finanziellen Gründen nicht geht, ist eben einfach angesagt. Aber wenn in einer Region jeder mehr zum Leben hat, als er braucht, kann man auch für Gott was abzweigen, was auch Ärmeren zugute kommt, die eine schöne, ästhetische Umgebung wenigstens im Gottesdienst/ -haus erleben können und sich darüber freuen. Jabe ich in 3.Welt Ländern zumindest so erlebt und von Missionaren bestätigt bekommen.
Helene

Kind durchbricht Abschrankungen, um Papst zu sehen

@Carlus
Ist Ihr posting Ironie oder Ihre Meinung? Falls Letzteres:
Sie wissen schon, dass Sie die Meinung von "Total-Sedis" teilen würden, dass "... seit dem 2. VK bereits eine ganz andere Lehre verkündet wird."

Wenn es "eine ganz andere Lehre" ist, stellen sich Fragen, z.B.: Was für eine ist das denn nun? Wer hat sie erfunden? Konzilstheologen? Was sind die Inhalte?
Was resultiert aus dem Geda…
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@Carlus
Ist Ihr posting Ironie oder Ihre Meinung? Falls Letzteres:
Sie wissen schon, dass Sie die Meinung von "Total-Sedis" teilen würden, dass "... seit dem 2. VK bereits eine ganz andere Lehre verkündet wird."

Wenn es "eine ganz andere Lehre" ist, stellen sich Fragen, z.B.: Was für eine ist das denn nun? Wer hat sie erfunden? Konzilstheologen? Was sind die Inhalte?
Was resultiert aus dem Gedanken einer "ganz anderen Lehre" für ein Gottesbild? Wenn jemand dies als positiv empfindet (die Sedis dasselbe eben als negativ): Gott hat dann fast 1900 Jahre lang die Katholiken falsch gehen lassen und ihnen erst jetzt durch die Kirche gesagt, was ER wirklich will? ...
Ich denke (und hoffe), dass diese Meinung, nicht die des Papstes, der Bischöfe, der meisten Katholiken... ist, sondern nur die Sicht einer Minderheit.
🙏
Helene

Kommissarische Leitung beim Institut vom Guten Hirten

M.E. fehlt bei der "Gruppierungseinteilung" die prozentual gesehen größte Gruppe an Katholiken (hier auf gtv zwar nicht die Mehrheit, aber auch vertreten):
- Die sich den kath. Glauben häppchenweise nach gusto raussuchen, und/oder nach Belieben Nichtgenehmes abändern (nicht nur wollen, sondern auch tun und versuchen es als "normalkatholisch" zu verbreiten).
Sie fordern für andere absoluten Gehors…More
M.E. fehlt bei der "Gruppierungseinteilung" die prozentual gesehen größte Gruppe an Katholiken (hier auf gtv zwar nicht die Mehrheit, aber auch vertreten):
- Die sich den kath. Glauben häppchenweise nach gusto raussuchen, und/oder nach Belieben Nichtgenehmes abändern (nicht nur wollen, sondern auch tun und versuchen es als "normalkatholisch" zu verbreiten).
Sie fordern für andere absoluten Gehorsam ein, aber halten die eigene Meinung in bestimmten Punkten für selbstverständlich hoch, auch entgegen dem Lehramt, dem II.Vat. ...
Helene

Regen behindert Spaniens berühmte Karprozessionen

Also mir hat der Film "Ihr Name war Maria" nicht so gefallen (hab ihn aber nicht von Anfang an gesehen). Schöne Landschaftsaufnahmen, Josef nicht so alt, Herbergssuche schön, die direkte Geburt ausgelassen... Aber man sollte dazuschreiben "sehr frei" erfunden und dramaturgisch aufbereitet (bis auf den groben Ablauf und die Namen). Aus den paar Sätzen in der Bibel lässt sich kein 90min Film zur …More
Also mir hat der Film "Ihr Name war Maria" nicht so gefallen (hab ihn aber nicht von Anfang an gesehen). Schöne Landschaftsaufnahmen, Josef nicht so alt, Herbergssuche schön, die direkte Geburt ausgelassen... Aber man sollte dazuschreiben "sehr frei" erfunden und dramaturgisch aufbereitet (bis auf den groben Ablauf und die Namen). Aus den paar Sätzen in der Bibel lässt sich kein 90min Film zur Kindheitsgeschichte drehen und Apokryphen oder sowas wie "Das Leben MAriens" von Anna Katharina Emmerich (ich glaube ist von ihr) wurde nicht verwendet.
Maria erzählt im Film überall ziemlich freizüngig rum, dass ein Engel da war, dass Kind von Gott ist. Anna und Joachim machen Maria volle Kanne zur Schnecke, weil sie ein uneheliches Kind bekommt, raten ihr, einen verheirateten Mann zu nehmen, mit 2 oder 3 Frauen, der sie vielleicht trotz Kind nehmen würde. Josef kriegt den totalen Ausraster, als er sieht, dass sie schwanger ist und zertrümmert das gerade von ihm für sie beide gebaute Haus...
Vielleicht ist der zweite Teil ja besser.
Helene

Lombardi: Fußwaschung für Frauen «pastoral begründet» und zulässig

Aha, da weiß man, wie die diesjährige Fußwaschung des Papstes von einem wohl nicht geringen Teil der Menschen aufgefasst und interpretiert wird (, was sicher nicht beabsichtigt war, aber de facto passiert ist und bei vielen hängenbleiben wird. Weder der eigentliche Sinn der Fußwaschung wurde verdeutlicht, noch, was Papst Franziskus wohl mit dieser Geste beabsichtigte):
"Ich kann mir gut vorstelle…More
Aha, da weiß man, wie die diesjährige Fußwaschung des Papstes von einem wohl nicht geringen Teil der Menschen aufgefasst und interpretiert wird (, was sicher nicht beabsichtigt war, aber de facto passiert ist und bei vielen hängenbleiben wird. Weder der eigentliche Sinn der Fußwaschung wurde verdeutlicht, noch, was Papst Franziskus wohl mit dieser Geste beabsichtigte):
"Ich kann mir gut vorstellen, daß es angenehmer ist elegante und zierliche Frauenfüße zu waschen als alte käsige Männerquanten." (Marygold 10:21)
Helene

Erzbischof Bergoglio von Buenos Aires wird Franziskus I.

Pater Lombardi SJ lässt gerade durch die Pressekanäle der Welt gehen, dass es: Papst Franziskus (ohne I.) heißt. Die Zählung beginnt erst mit dem zweiten Papst eines Namens.
Tja, die Feinheiten! 😎 Hoffentlich kommt dann auch bald Klarheit, welcher "Franz" Patron des Papstnamens ist.
Helene

Erzbischof Bergoglio von Buenos Aires wird Franziskus I.

Kann jemand ital.? In dt.Übersetzung (Radio Vatikan) wurde gesagt, bevor er "Urbi et Orbi" erteilte, bat er um Gebet für sich. Von meinem (aufs ital.übertragenen Latein her und in engl.Übersetzung) sagte er, dass das Volk ihn segnen solle, bevor er es segne.
Kann jemand weiterhelfen?
Helene

Live: Kreuzweg in Rom

Wahnsinn, Wikipedia.de Seite von ihm ist schon nicht erreichbar und er hat bereits Franziskus I. im Suchbegriff.
Helene

Spiegel-TV wird handgreiflich

@Phi-Brain war bis jetzt der einzige (habe 8 oder9 mitbekommen, bevor gelöscht wurde), der seinen Kommentar zu der Sache nicht mit Fäkalienausdrücken, Todes- oder KZ-Wünschen für gtv-Mitarbeiter gespickt hat. Solche Ausdrücke und Aussagen wurden hier schon immer gelöscht und User gesperrt (egal ob es gegen Kirchenfeinde, Bischöfe oder gtv ging), die solches von sich gaben.
Also Kritik, Unbehagen…More
@Phi-Brain war bis jetzt der einzige (habe 8 oder9 mitbekommen, bevor gelöscht wurde), der seinen Kommentar zu der Sache nicht mit Fäkalienausdrücken, Todes- oder KZ-Wünschen für gtv-Mitarbeiter gespickt hat. Solche Ausdrücke und Aussagen wurden hier schon immer gelöscht und User gesperrt (egal ob es gegen Kirchenfeinde, Bischöfe oder gtv ging), die solches von sich gaben.
Also Kritik, Unbehagen... bitte im Normal-menschlichen Umgangston formulieren (auch wenn's schwerfällt). Ich denke, dann wird auch Kritisches stehen gelassen.
Helene

Es ist vollbracht: Deutsche Bischöfe billigen Pille danach

Es ist ein bisschen wie:
Wenn "Russisch-Roulette" gerade begänne gesellschaftsfähig zu werden (am Risiko fände kaum einer mehr was, weil der Nervenkitzel dabei so immens hoch ist) und die Bischöfe unter öffentlichem Meinungsdruck darüber berieten.
Mögliche Medienschlagzeile und Bericht nach der Versammlung:

Bischöfe erlauben Russisch-Roulette

Die Vollversammlung der DBK hat bekräftigt, dass …More
Es ist ein bisschen wie:
Wenn "Russisch-Roulette" gerade begänne gesellschaftsfähig zu werden (am Risiko fände kaum einer mehr was, weil der Nervenkitzel dabei so immens hoch ist) und die Bischöfe unter öffentlichem Meinungsdruck darüber berieten.
Mögliche Medienschlagzeile und Bericht nach der Versammlung:

Bischöfe erlauben Russisch-Roulette

Die Vollversammlung der DBK hat bekräftigt, dass die Tötung eines Menschen nicht erlaubt ist.
Da bei "Russisch-Roulette" nicht die Ermordung eines Menschen die primäre Absicht ist, könne man sich ab jetzt auch bei katholischen Einrichtungen einen Revolver (mit einer scharfen Patrone geladen) abholen.
Es dürfe nur nicht der Tod eines Menschen damit bewirkt werden.
Die deutschen Bischöfe vertrauen darauf, dass in Einrichtungen in katholischer Trägerschaft die praktische Aushändigung eines solchen Revolvers von den Verantwortlichen auf der Grundlage dieser moraltheologischen Vorgaben erfolgt.

Auf jeden Fall sei die "Entscheidung der möglichen Abholer einer Waffe" zu respektieren. Die Bischöfe sehen eine Notwendigkeit, neben ersten Stellungnahmen zum "Russisch Roulette" die weiteren Zusammenhänge der Fragestellung – auch im Kontakt mit den in Rom Zuständigen – vertieft zu ergründen und notwendige Differenzierungen vorzunehmen.

(Mir ist schon bewusst, dass jeder Vergleich hinkt. Hier wird das Leid der betroffenen Frau ausgenommen, das sehr groß ist. Aber die evt.Tötung eines Kindes in den ersten Lebensstunden, -tagen in Kauf zu nehmen, kann ich nicht als Hilfe oder Lösung für die Frau sehen. Und das kath.Bischöfe das anscheinend können 🙏 🙏 🙏 )
Helene

Meisners Ernte: Kardinal Lehmann führt überall im Land die „Pille danach“ ein

Weiß jemand, ob sich Ärzte und Wissenschaftler der verschiedenen Studien mit unterschiedlichen Ergebnissen, inzwischen geeinigt haben, ob es diese "Pille danach" überhaupt gibt, die garantiert nicht nidationshemmend wirkt?
Helene

Rehoľníčky repujú pred eucharistiou

Ist das Gelaufe, das mit zum lauten Rufen animierender Zuhörerbeteiligung Vortragsähnliche, der Schwestern-Rap-Versuch, das Geklatsche und Gejohle tatsächlich bei ausgesetztem Allerheiligsten (sonst wäre die Monstranz wohl weggeräumt, oder)? 🤨 🤫 Wenn ja, dann 🤒 🤒 🤒 ! Und auch wenn nicht, denke ich nicht, dass man Jugendliche mit so was zu einem vertieften, starken Glauben, zu einer Christus-…More
Ist das Gelaufe, das mit zum lauten Rufen animierender Zuhörerbeteiligung Vortragsähnliche, der Schwestern-Rap-Versuch, das Geklatsche und Gejohle tatsächlich bei ausgesetztem Allerheiligsten (sonst wäre die Monstranz wohl weggeräumt, oder)? 🤨 🤫 Wenn ja, dann 🤒 🤒 🤒 ! Und auch wenn nicht, denke ich nicht, dass man Jugendliche mit so was zu einem vertieften, starken Glauben, zu einer Christus-Begegnung führen kann.
Helene

Wollen die deutschen Bischöfe die "Pille danach" erlauben?

Im Deutschlandfunk kam heute um kurz nach 14Uhr ein Bericht von einem Flahmob im Kölner Dom, wohl von gestern (Habs nicht ganz von Anfang an gehört und finde es auf der DLF-Seite nicht, weiß nicht, wie viele es waren). Schwangere, meist verkleidete Frauen (Kissen, Luftballons unter den Jacken), hätten sich nach einem Flashmob-Aufruf in den Dom gesetzt, um ihrem Protest gegen die Kath. Kirche und …More
Im Deutschlandfunk kam heute um kurz nach 14Uhr ein Bericht von einem Flahmob im Kölner Dom, wohl von gestern (Habs nicht ganz von Anfang an gehört und finde es auf der DLF-Seite nicht, weiß nicht, wie viele es waren). Schwangere, meist verkleidete Frauen (Kissen, Luftballons unter den Jacken), hätten sich nach einem Flashmob-Aufruf in den Dom gesetzt, um ihrem Protest gegen die Kath. Kirche und ihrem Recht auf Selbstentscheidung bei Schwangerschaft Ausdruck zu geben (immerhin ohne laut zu stören, ohne Transparente...). Die "Domschweizer" (heißen doch so), hätten wohl Anweisung gehabt, nichts zu unternehmen (sagte der Reporter). Danach wurden einige Frauen interviewt. Es gab nur Empörung über die Kirche mit sämtlichen Klischees: realitätsferne alte Männer, gewöhnt Frauen zu unterdrücken...
Kardinal Meisners Äußerung wurde als Erlaubnis für die "Pille danach" interpretiert, die er aber nicht aus Einsicht getätigt hätte, sondern nur, um sicherzustellen, dass Krankenhäuser kirchlicher Trägerschaft weiterhin die staatlichen Gelder bekommen.

Was aus einer Aussage gemacht wird, ist in unserer heutigen Gesellschaft anscheinend wichtiger als die Aussage selber.
Das wird bei Gott wohl anders sein (, obwohl man die mögliche Wirkung einer Aussage immer mitbedenken sollte, besonders wenn man in der Öffentlichkeit steht, wie ein kirchlicher Amtsträger).
Helene

Progressisten und Traditionalisten im selben Spital krank?

Welche Gemeinschaft lehnt denn das 2.Vatikanum als Gesamtes ab? Von solcher/solchen habe ich noch nie gehört. Ich habe mal in Piusbruderschaft-Schrifttum gelesen, dass 95% der Texte des II.Vatikanums kein Problem wären, sondern normal katholisch sind, ich glaube 3% nach deren Meinung zweideutig sind und 2% vorherigen Lehramtsäußerungen widersprechen und somit problematisch oder als nicht …More
Welche Gemeinschaft lehnt denn das 2.Vatikanum als Gesamtes ab? Von solcher/solchen habe ich noch nie gehört. Ich habe mal in Piusbruderschaft-Schrifttum gelesen, dass 95% der Texte des II.Vatikanums kein Problem wären, sondern normal katholisch sind, ich glaube 3% nach deren Meinung zweideutig sind und 2% vorherigen Lehramtsäußerungen widersprechen und somit problematisch oder als nicht annehmbar angesehen werden.
Die Progressisten lehnen aber mind. auch diese 5% vom 2.Vatikanum ab, nur eben andere (klare Verurteilung der Abtreibung als "verabscheuungswürdiges Verbrechen", klare Hochschätzung und Beibehaltung des Zölibates, Latein als Liturgiesprache, Gregorianik...) und von vorherigen Konzilien noch viel mehr, was bei der Piusbruderschaft m.W. nicht der Fasll ist.
Dass Papst und Ortsbischof im Kanon nicht genannt werden, kenne ich nur aus sehr modernen Gottesdiensten, wo man mich dann nicht mehr findet. Würden "Traditionalisten" nach m.E. nicht machen, höchstens wohl Sedisvakantisten (weiß nicht, was diese im Kanon sagen).
Also für einen Kardinal ziemlich seltsame, ungenaue Aussagen, die der leicht rauszufindenden Realität nicht so ganz entsprechen. Wenn sogar interessierte Gläubige die Sachlagen herauskriegen und grob wissen. Oder geht er davon aus, dass das ganze zu komplex ist, für Fragen nach einem Vortrag? Dann sollte er das m.E. besser so sagen und so begründet nicht näher auf diesbezügliche Fragen eingehen, wenn der Zeitrahmen das nicht hergibt, als was er hier schwarz-weiß aussagt und so der Realität beider erwähnter Seiten nicht gerecht wird.
Weiß jemand ob Altkatholiken zu den "Progressisten" gezählt werden? Von der Ablehnung 1.Vat. könnten sie hier gemeint sein, aber sie lehnen doch sicher auch V2ab, weil sie da schon nicht mehr zur Kirche gehörten, können also hier von Kard.Koch nicht gemeint sein, oder?
Helene

Internetportal kreuz.net offenbar vom Netz

In Bezug auf "zu kriminellen Handlungen führen".
Das kann man anscheinend getrost der "Gegen-kreuz-net-Seite" überlassen. Beim, durch die Medien der Mitarbeit an +net bezichtigten, Pfarrer wurde wohl gestern vor der Vorabendmesse telefonisch eine Bombendrohung geliefert, und die Hl.Messe konnte erst nach Kirchuntersuchung durch die Polizei beginnen.
Der HR interessierte sich jedoch überhaupt nich…More
In Bezug auf "zu kriminellen Handlungen führen".
Das kann man anscheinend getrost der "Gegen-kreuz-net-Seite" überlassen. Beim, durch die Medien der Mitarbeit an +net bezichtigten, Pfarrer wurde wohl gestern vor der Vorabendmesse telefonisch eine Bombendrohung geliefert, und die Hl.Messe konnte erst nach Kirchuntersuchung durch die Polizei beginnen.
Der HR interessierte sich jedoch überhaupt nicht für diesen Sachverhalt (Quelle: Non Draco sit mihi Dux), sondern ob die Gemeindemitglieder den Herrn Pfarrer noch für tragbar halten.
Da fragt man sich schon... 🤨
Helene

Es ist unmöglich, sich für das Zweite Vatikanum und gegen Trient zu entscheiden

Ich frage mich in letzter Zeit öfters: Warum wurde und wird nichts dagegen getan, wenn Theologen, Ausbildene an kath. Fakultäten... seit 50Jahren genau das Gegenteil lehren und vermitteln? Dass mit dem II.Vat. vieles anders geworden sei, auch Lehrmeinungen früherer Konzilien.
Nur wenn jemand jahrzehntelang und immer öffentlicher selbst christliche Grundwahrheiten leugnet/ uminterpretiert (s.…More
Ich frage mich in letzter Zeit öfters: Warum wurde und wird nichts dagegen getan, wenn Theologen, Ausbildene an kath. Fakultäten... seit 50Jahren genau das Gegenteil lehren und vermitteln? Dass mit dem II.Vat. vieles anders geworden sei, auch Lehrmeinungen früherer Konzilien.
Nur wenn jemand jahrzehntelang und immer öffentlicher selbst christliche Grundwahrheiten leugnet/ uminterpretiert (s.Drewermann, Küng...), sich immer wieder medienwirksam gegen die kath.Kirche zu Wort meldet, wird eingeschritten. Aber viele Theologen denken und verbreiten dasselbe Gedankengut und das schon seit Jahrzehnten bei den künftigen Priestern, Reli-Lehrern, Pastoralassistentinnen..., bei denen es, nach meinen Erfahrungen, meistens auf fruchtbaren Boden fällt, da sie sich nicht vorstellen können, dass von der Kirche eingesetzte und bezahlte Theologen nicht nur Unkatholisches, oft genug Unchristliches lehren.
M.E. eine der Hauptursachen für die heutige Krise.
Helene

Missa pro defunctis - Agnus Dei

Hier sieht man deutlich, wie unpassend an dieser Stelle der Feier des Hl.Messopfers der Friedensgruß ist.
Das Wort des Hl.Johannes des Täufers wird gebetet/gesungen, das zutiefst das innerste Wesen des Gottessohnes und seiner Sendung hier auf Erden ausdrückt und eingedenk dessen wird um Erbarmen und den Frieden Gottes gebetet (Agnus Dei).
Statt das aktiv kurz vor dem Kommunionempfang mitzuvollzi…More
Hier sieht man deutlich, wie unpassend an dieser Stelle der Feier des Hl.Messopfers der Friedensgruß ist.
Das Wort des Hl.Johannes des Täufers wird gebetet/gesungen, das zutiefst das innerste Wesen des Gottessohnes und seiner Sendung hier auf Erden ausdrückt und eingedenk dessen wird um Erbarmen und den Frieden Gottes gebetet (Agnus Dei).
Statt das aktiv kurz vor dem Kommunionempfang mitzuvollziehen, wenden sich alle Gläubigen zu den Nachbarn, geben die Hand, lächeln sich an,... werden zwangsläufig vom Geschehen am Altar abgelenkt, auf dem gerade Gottes Sohn und sein Erlösungswerk im Kreuzesopfer gegenwärtig geworden ist.
Sehr schade und daher absolut reformbedürftig!
Helene

Über die Einheit der katholischen Kirche - an FSSPX und andere

Soweit ich weiß, und teils selbst erlebt habe, dürfen Priester der Piusbruderschaft bis heute in den Kirchen an Wallfahrtsorten (wohl eher außerhalb des deutschsprachigen Raumes), in vielen Pfarrkirchen, wenn es der zuständige Priester erlaubt, sogar im Petersdom... zelebrieren. Vom Patriarchen in Jerusalem wurde vor einiger Zeit offiziell geregelt, dass sie an den Hl. Stätten zelebrieren dürfen. …More
Soweit ich weiß, und teils selbst erlebt habe, dürfen Priester der Piusbruderschaft bis heute in den Kirchen an Wallfahrtsorten (wohl eher außerhalb des deutschsprachigen Raumes), in vielen Pfarrkirchen, wenn es der zuständige Priester erlaubt, sogar im Petersdom... zelebrieren. Vom Patriarchen in Jerusalem wurde vor einiger Zeit offiziell geregelt, dass sie an den Hl. Stätten zelebrieren dürfen.
Wie können sie dann abgespalten, außerhalb der Kirche sein?
Schwarz-Weiß-Malerei hilft bei diesem Thema nicht. Das Problem ist komplexer und wer sich nicht wirklich auskennt, und das sind sehr wenige, sollte m.E. lieber für eine klare, kirchenrechtliche Stellung der FSSPX beten, als Falsches, Vermutungen, Halbwissen... verbreiten.
Helene

Lehmann: Zentralismus ist Problem der Kirche - Freiheit dank Liturgiereform

Ich denke, wenn man Familie hat, Kinder, für deren religiöse Erziehung man verantwortlich ist, muss man auswählen. Dass den Kindern in der Gemeinde Falsches beigebracht wird (z.B. Jesus sei nur ein "guter, vorbildlicher Mensch", die konsekrierte Hostie sei nur "gesegnetes oder heiliges Brot", die Hl.Messe sei Feier eines Gemeinschafts- und Gedächtnismahles, Beichten müsse man nicht mehr...), …More
Ich denke, wenn man Familie hat, Kinder, für deren religiöse Erziehung man verantwortlich ist, muss man auswählen. Dass den Kindern in der Gemeinde Falsches beigebracht wird (z.B. Jesus sei nur ein "guter, vorbildlicher Mensch", die konsekrierte Hostie sei nur "gesegnetes oder heiliges Brot", die Hl.Messe sei Feier eines Gemeinschafts- und Gedächtnismahles, Beichten müsse man nicht mehr...), kann man m.E. als Eltern nicht verantworten.
Für sich selber muss man schauen, was man aushält. Wenn ich in eine Hl.Messe gehe, wo ich innerlich fertig wieder rauskomme, weil viele Dinge selbstgebastelt waren (unerlaubt), gegen Papst und Lehramt gepredigt und gehandelt wurde, man Zweifel haben muss, ob der Priester in der Intention der Kirche handelt und, sofern nicht, keine Wandlung mehr stattfindet,... kann man da eigentlich nicht mehr hingehen, weil man auch seine Sonntagspflicht u.U. nicht erfüllt. In vielen Gemeinden bekommt man als katholisch praktizierender Gläubiger keinerlei Glaubensermutigung, -hilfe, und die braucht man nun mal auch, wenigstens ab und zu, so dass man auswählen muss, wo man hingeht. Auftanken muss jeder mal, gerade in heutiger Zeit, wo man doch eher allein steht!
Helene

Gloria Global am 22. Oktober

Zugegeben, es gibt Wichtigeres als den "Prunk" im Gottesdienst. Aber schwarz-weiß Denken ist hier genauso fehl am Platz wie überall sonst auch. Und wer gerne barocke Hochaltäre o.Ä. nutzt, wieso soll der den "demütigen Dienst" am Menschen nicht schätzen oder nicht praktizieren?
In den meisten Teilen der Welt (z.B. dort, wo Christen verfolgt werden, Drittweltländer), gibt es sowieso keinen Prunk …More
Zugegeben, es gibt Wichtigeres als den "Prunk" im Gottesdienst. Aber schwarz-weiß Denken ist hier genauso fehl am Platz wie überall sonst auch. Und wer gerne barocke Hochaltäre o.Ä. nutzt, wieso soll der den "demütigen Dienst" am Menschen nicht schätzen oder nicht praktizieren?
In den meisten Teilen der Welt (z.B. dort, wo Christen verfolgt werden, Drittweltländer), gibt es sowieso keinen Prunk und ich denke, dass das Gott genausowenig stört, als wenn eine Gesellschaft mit Besitz davon abgibt, um Kostbares für den Dienst an IHM zu erwerben und zu verwenden. ER sieht sowieso das Herz.
Wenn in unseren wohlhabenden Ländern Kirche und Liturgie sparsam ausgestaltet wird, hat das meistens nichts damit zu tun, dass jemand zugunsten von Armen auf Reichtum verzichtet.
Von denen, die ich kenne, die Wert auf "nur das machbar Schönste und Beste für Gott" legen, leben die meisten persönlich sehr bescheiden uns stehen im Dienst am Mitmenschen, was man von denen, die am liebsten in Tonschalen und -krügen mit nur Stola um zelebrieren, auch nicht immer sagen kann. Die Entschiedenheit der persönlichen Nachfolge, auch in der Armut, hat mit kostbaren Dingen im Gottesdienst m.E. gar nichts zu tun.
Und dort, wo bereits Kirchen und lit.Gerät, Gewänder vorhanden sind (möglichst kostbar gestaltet, um Gott zu zeigen, wie kostbar ER den Menschen ist, was vielen heute anscheinend völlig abgeht), wieso sollte man die heute nicht mehr verwenden? Die Verwendung von Dingen, die bereits da sind, ist allemal billiger als Neues zu kaufen, auch wenn dies relativ billig ist.
Wenn man so die Preise von "neuer Kunst" hört (z.B. als Altar eine Art Drahtgestell oder Holztisch, was oft sehr einfach und billig aussieht), ist das um ein Vielfaches teurer als gebraucht einen Altar zu kaufen, der irgendwo vor Jahrzehnten rausgeschmissen wurde (, obwohl er teurer, kostbarer aussieht).
Es kommt aufs "Warum?" an, ob aus Liebe zu Gott oder um zu protzen Kostbares angeschafft/ verwendet wird. Und wie man das gegen tätige Nächstenliebe ausspielen kann, verschließt sich mir.
Und das weiß Gott allein!
Helene

Vorbereitungen zum II.Vatikanischen Konzil

Interessant, mal von einem Pater der Piusbruderschaft ausführlich zu hören, wie er (die Piusbruderschaft) das II.Vatikanum sieht (hier erst mal die Vorbereitungsphase). Ich finde den Vortrag ziemlich ausgewogen, auch dadurch, dass viele Aussagen mit, inzwischen zugänglichen, historischen Quellentexten belegt werden. Allein der Sprachduktus der Konzilstexte ist wirklich völlig unterschiedlich …More
Interessant, mal von einem Pater der Piusbruderschaft ausführlich zu hören, wie er (die Piusbruderschaft) das II.Vatikanum sieht (hier erst mal die Vorbereitungsphase). Ich finde den Vortrag ziemlich ausgewogen, auch dadurch, dass viele Aussagen mit, inzwischen zugänglichen, historischen Quellentexten belegt werden. Allein der Sprachduktus der Konzilstexte ist wirklich völlig unterschiedlich beim Vat.II. und beim Vat I..
Helene

Glaubenspräfekt: Keine Gespräche mehr mit Piusbruderschaft

Wenn die Mitglieder und "Anhänger" der Priesterbruderschaft Pius X. sagen, sie möchten und leben den kath.Glauben, wie er vor dem 2.Vatikanum war (Darüber kann man sich in Büchern, Katechismen, Dekreten, Apostolischen Rundschreiben... informieren, ist ja kein unergründliches Geheimnis, was katholisch praktiziert und vertreten wurde. Kann jeder überprüfen, ob das "Vorkonziliare" in Prioraten …More
Wenn die Mitglieder und "Anhänger" der Priesterbruderschaft Pius X. sagen, sie möchten und leben den kath.Glauben, wie er vor dem 2.Vatikanum war (Darüber kann man sich in Büchern, Katechismen, Dekreten, Apostolischen Rundschreiben... informieren, ist ja kein unergründliches Geheimnis, was katholisch praktiziert und vertreten wurde. Kann jeder überprüfen, ob das "Vorkonziliare" in Prioraten praktiziert wird.), sollte man ihnen das m.E. erst einmal als ehrliches Bemühen abnehmen.
Nicht wenige Vertreter der kirchlichen Hierarchie heute sagen, es hätte sich in Glaubensdingen nichts geändert, sondern das Vatikanum II. stehe in allem in Kontinuität zur Tradition.
Wie kann es dann zur hier getätigten Äußerung kommen: "Es gibt keine Ermäßigungen was den katholischen Glauben angeht", in Bezug auf die Piusbruderschaft?
Damit die Aussage einen Sinn erhält, muss doch der Sagende davon ausgehen, dass die Piusbruderschaft etwas ganz anderes macht, als sie sagt (, aber das geht ja leicht überprüfen, und diese Sicht fällt wohl weg, weil ihr ja gerade "Vorkonziliarität" vorgeworfen wird), oder dass sich der katholische Glaube wenigstens in einigen Punkten durch das Vat.II geändert hat, und er eine "Nicht-Annahme" der Änderungen als "Ermäßigung des kath.Glaubens" sieht. (Kann sich jemand denken, was die "Piusleute" nach Erzbischof Müller am Glaubensinhalt ermäßigt haben wollen?)
Damit also seine Aussage sinnvoll wird, vertritt m.E. Erzbischof Müller genau das, was die Piusbruderschaft vertritt, dass sich nämlich etwas an Glaubensinhalten geändert hat. Die Uneinigkeit liegt nun darin, dass die eine Seite die Änderungen für gut und im katholischen Rahmen sieht, die andere Seite sie für außerhalb des kath. Rahmens.
Aber warum wird dann immer betont, dass sich nichts geändert hätte, alle Texte des Vat II., in der "Hermeneutik der Kontinuität" interpretiert, nahtlos zum Herkömmlichen, zur Traditon passen würden (, was auch z.B. Rahner, Vorgrimmler... nicht vertreten)?
Da gibt es für meine Begriffe einige Ungereimtheiten, selbst bei sonst sehr geschätzten kirchlichen Würdenträgern. Meiner Logik erschließt sich da manches nicht. 🙄 🤨
Helene

Neue Regeln für den Austritt aus der katholischen Kirche

Auch als nicht Piusbruder (auch nicht -schwester 😉 ): Soweit ich weiß wird von niemand das Wirken des Hl.Geistes als solches beim Vat II bestritten, weder bei der Priesterbruderschaft St.Pius X., noch bei sonstigen Kritikern, sondern bei den Passagen, die anderen kirchlichen Lehrschreiben widersprechen. Bei der Wahrheit sollte man auf jeden Fall bleiben, in welchen Diskussionen auch immer.
Was …More
Auch als nicht Piusbruder (auch nicht -schwester 😉 ): Soweit ich weiß wird von niemand das Wirken des Hl.Geistes als solches beim Vat II bestritten, weder bei der Priesterbruderschaft St.Pius X., noch bei sonstigen Kritikern, sondern bei den Passagen, die anderen kirchlichen Lehrschreiben widersprechen. Bei der Wahrheit sollte man auf jeden Fall bleiben, in welchen Diskussionen auch immer.
Was man m.E. bei Gespärchen über das Vat II einbeziehen sollte:

- Das 2.Vatikanum war anders als alle bisherigen Konzilien (bewusst pastoral, bewusst nicht dogmatisch, bewusst keine neue Lehre verkündend und keine Häresie verurteilend, wie alle anderen 20 vorher). Da sind sich meines Wissens alle einig ("konservative" als auch "moderne" Seite).
- In den Texten des Vat.II gibt es Widersprüche, nicht nur zur Tradition, auch mancher Texte und Belegstellen zueinander (sind sich m.W. auch alle einig). Aktuellste Darstellung dazu im Film "Kampf um den Vatikan - Hinter den Kulissen des Konzils" von Preusse/ Ring-Eifel, der vorgestern lief und Sonntag, 30. September 2012, 09:55
Sonntag, 14. Oktober 2012, 14:30auf ARTE wiederholt wird. Auch wenn selbst ich einige Fehler bemerkte, und die Grundmeinung nicht teile, sehr sehenswert!)
- Es gibt Aussagen zu verschiedenen Themen, die vor dem Konzil anders sind als nach dem Konzil (sind sich m.W. auch alle einig). Das ist mehrfach keine Weiterentwicklung, sondern in manchen Punkten entgegengesetzt. Wenn unter Wirkung des Hl. Geistes etwas genauso wahr ist, wie sein Gegenteil ein paar Jahrzehnte, Jahrhunderte später..., auf was kann man sich als Gläubiger dann verlassen? Trifft das Lehramt eine Auswahl, was wahrscheinlich bleiben und was sich in Zukunft ändern wird? Ändert sich der Wille Gottes je nach Zeiterfordernissen? Wenn nur eines stimmt (was eigentlich logisch ist), z.B. das heutige, wieso hat dann der Hl.Geist in der Vergangenheit nicht gewirkt?
- Dass es auf dem Vat II Intrigen gab, die Vorbereitungen der Kurie ausgehebelt wurden, die Bischöfe der Rhein-Allianz im Gegensatz zu den anderen bestens organisiert waren und das entstandene Vakuum (da das Vorbereitete während der 1.Sitzung plötzlich vom Tisch war) mit Thesen und Arbeitspapieren gefüllt und andere Konzilsteilnehmer überrumpelt haben..., sind historische Fakten und werden ebenfalls von beiden Seiten so gesehen.
Nur von der einen Seite mit Genugtuung, dass es gelungen ist, doch einiges "Moderne" einzubringen, das der Tradition entgegensteht, wenn auch nicht so viel, wie sich manche vorgenommen hatten (im Film wird diese Sicht von Prof. Hans Küng vertreten), von der anderen Seite mit Besorgnis, dass der kath. Glaube, das Seelenheil dadurch gefährdet ist, zumindest sein könnte (im Film vertreten durch Bischof Fellay, im Rückblick Erzbischof Lefebre).
Helene

Dankwallfahrt: Traditionelle Katholiken pilgern zu Pontifikalamt im Petersdom

Wenn ein Priester sich bemüht aus Liebe zum Herrn die liturgischen Vorschriften in Nachahmung des Gehorsames des Gottessohnes möglichst genau einzuhalten, interessiert das m.E. Jesus sehr und ich bin sicher, er freut sich sogar darüber. Warum auch nicht? 😁
Helene

Pontifikalamt an Peter und Paul

Also in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis wissen die meisten Katholiken unter 30 gar nicht erst, dass es die Mundkommunion überhaupt noch gibt. Sie haben mal davon gehört oder sie bei jemand gesehen, aber sie denken (ebenso wie viele ältere, bei denen es nur eine Art des Kommunionempfanges in der Kindheit gab), das Vat II hätte diese Form abgeschafft. Von daher machen sie sich gar nicht erst …More
Also in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis wissen die meisten Katholiken unter 30 gar nicht erst, dass es die Mundkommunion überhaupt noch gibt. Sie haben mal davon gehört oder sie bei jemand gesehen, aber sie denken (ebenso wie viele ältere, bei denen es nur eine Art des Kommunionempfanges in der Kindheit gab), das Vat II hätte diese Form abgeschafft. Von daher machen sie sich gar nicht erst Gedanken darüber, sondern gehen so, wie es eben die anderen auch machen. Ausnahmen sind Wallfahrer/innen, die Mundkommunion an einem Wallfahrtsort gesehen und praktiziert haben, und sich daraufhin mehr Gedanken machen und nicht selten zum Mundkommunionempfang übergehen, was in den Pfarreien zu sehr unschönen Szenen führen kann, bis dass der Pfarrer gegen solche Personen predigt, sie würden nur ihre Frömmigkeit zur Schau stellen wollen und hätten es wohl nötig.
Ich habe bisher nur drei Gemeinden erlebt, in denen die Kommunionkinder überhaupt auf verschiedene Möglichkeiten des Empfanges hingewiesen wurden. In zweien davon ist das inzwischen schon seit Jahren abgeschafft (nur noch stehende Handkommunion wird vermittelt und eingeübt), bei der 3.weiß ich es nicht, wie es z.Zt.ist.
Wenn man nicht weiß, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, kann man sich m.E. auch nicht entscheiden. Dass sich einige nicht trauen, da sie nicht auffallen möchten, kenne ich auch.
Die Entscheidung für den knienden Kommunionempfang (außer auf den Fußboden knien, was nicht jeder schafft) gibt es übrigens fast nirgends in Pfarreikirchen, da nicht an Kniebänken ausgeteilt wird, auch nicht, wenn noch welche vorhanden sein sollten.
Der Papst will nicht per Order, sondern per Vorbild wieder eine würdigere Kommunionpraxis fördern. Ich sehe gtv in der Verbreitung der vom Papst gewünschten Kommunionspendung voll auf Papstkurs, auch wenn es schon ein verstehbares Problem ist, dass dabei gefilmt wird. Bei Güterabwägung würde ich sagen, es ist wichtiger, dass der Kommunionempfang wieder ehrfürchtiger, mit weniger Gefahr für Partikelverlust... in den Ländern Fuß fasst, wo die Handkommunion als außerordentliche Art des Empfanges erlaubt ist und in den letzten Jahrzehnte wenig bis gar nicht auf oben genanntes geachtet wurde, als die Persönlichkeitsrechte einzelner, zumal eh Tausende Anwesende zuschauen könnten. Wer partout nicht gefilmt werden möchte, muss ja auch nicht beim Papst kommunizieren, da es 99,9%ig sicher ist, dass dabei irgendwer Bilder macht, anders als bei den anderen Kommunionspendern in einer Papstmesse.
Helene

Homosexuelle: „Der Papst ist ein Schwein“

Interessant. Erst wird mit einem aus dem Zusammenhang genommenen Satz des KKK argumentiert, dass praktizierte Homosexualität angeblich keine Sünde mehr ist. Wenn dann der gesamte Abschnitt des KKK die Aussage eindeutig widerlegt, wird nicht darauf eingegangen, ein neues "Fass" geöffnet, dass man heutzutage eh nicht mehr glaubt, was in der Bibel steht. Also, jede/r suche sich anscheinend aus, was …More
Interessant. Erst wird mit einem aus dem Zusammenhang genommenen Satz des KKK argumentiert, dass praktizierte Homosexualität angeblich keine Sünde mehr ist. Wenn dann der gesamte Abschnitt des KKK die Aussage eindeutig widerlegt, wird nicht darauf eingegangen, ein neues "Fass" geöffnet, dass man heutzutage eh nicht mehr glaubt, was in der Bibel steht. Also, jede/r suche sich anscheinend aus, was ihr/ihm im Augenblick passt. Gibt es bei dieser Auffassung noch andere Kriterien, die christliches Leben ausmachen?
".. einer der meistgelesenen deutschen Autoren" zu sein, ist wohl ein eher ungewöhnliches Kriterium für Lehramtstreue, spricht beim 'Prozentsatz der praktizierenden Katholiken m.E. sogar eher dagegen.
Helene

Meisner: Zusammenarbeit mit Piusbrüdern nach Einigung denkbar

"Dies setze voraus, dass die Verantwortlichen «den Glauben in Übereinstimmung mit der Lehre der Kirche und dem Nachfolger Petri bezeugen»."
Also wenn das wirklich die Voraussetzung des Kardinals für Zusammenarbeit in der Seelsorge ist, dann hat er m.E. ein Riesenproblem, wenn er diesen Maßstab nicht nur an die Piusbruderschaft, sondern an alle kirchlichen Mitarbeiter, Ordensangehörige, …More
"Dies setze voraus, dass die Verantwortlichen «den Glauben in Übereinstimmung mit der Lehre der Kirche und dem Nachfolger Petri bezeugen»."
Also wenn das wirklich die Voraussetzung des Kardinals für Zusammenarbeit in der Seelsorge ist, dann hat er m.E. ein Riesenproblem, wenn er diesen Maßstab nicht nur an die Piusbruderschaft, sondern an alle kirchlichen Mitarbeiter, Ordensangehörige, Seelsorger... stellt (Lehre der Kirche, z.B.:
- Glauben, dass Jesus der wesensgleiche, menschgewordene Sohn Gottes ist, der die Kirche gegründet hat und ihr beisteht, als seinem mystischen Leib,
- Stehen zu allen Dogmen, zum Papsttum,
- Annehmen der Sitten- und Morallehre der Katholischen Kirche und Bemühen danach zu leben,
- klares Bekenntis gegen Abtreibung,
- Eintreten für den Zölibat,
- Liebe und Förderung der Hl.Messe in Latein, der Gregorianik, der knienden Mundkommunion...., um nur mal einiges zu nennen, was heute sehr viele Katholiken, auch Hauptamtliche, nicht mehr bezeugen, sondern an der Abschaffung davon arbeiten)
Ich wäre sehr dafür, dass endlich mal mit gleichem Maß gemessen und entsprechend gehandelt wird. 🤗
Helene

Kardinal Koch warnt vor Interkommunion

Die Aussage, dass die orthodoxe und protestantische Sicht der Kirche, die vom Gottesdienst ausgeht, "nicht prinzipiell im Widerspruch zum katholischen Verständnis von Kirche" steht, kann ich im Hinblick auf die protestantische Sicht nicht nachvollziehen.
Gerade wenn diese Sicht vom Gottesdienst (hier wohl Hl.Messe katholischerseits gemeint) ausgeht, dessen Zentrum das Brotbrechen (nicht die …
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Die Aussage, dass die orthodoxe und protestantische Sicht der Kirche, die vom Gottesdienst ausgeht, "nicht prinzipiell im Widerspruch zum katholischen Verständnis von Kirche" steht, kann ich im Hinblick auf die protestantische Sicht nicht nachvollziehen.
Gerade wenn diese Sicht vom Gottesdienst (hier wohl Hl.Messe katholischerseits gemeint) ausgeht, dessen Zentrum das Brotbrechen (nicht die Agape, sondern die Mahlgemeinschaft (prot.)/Hl.Eucharistie (kath.)) ist. Soweit ich weiß, gehen die meisten protestantischen Richtungen davon aus, dass es vom Glauben des Empfängers abhängig ist, ob er/sie ein Stück Brot oder den Leib Christi empfängt (, weswegen es keinen unwürdigen Empfang gibt, noch nicht einmal als Möglichkeit), und nach dem Gottesdienst ist es wieder Brot. Irgendwie ist also die Gemeinschaft durch den Glauben der einzelnen Gläubigen konstitutiv, dass Christus zeitweise auf besondere Weise gegenwärtig wird.
Das ist doch völlig anders, als katholisches Verständnis, wo durch die Wandlungsvollmacht des geweihten Priesters Christus gegenwärtig wird, solange die Materie besteht, völlig unabhängig vom Glauben der Gemeinschaft. Durch die Sakramentalität des Priestertums, ohne das es keine Realpräsenz gibt, entsteht eine ganz andere Kirchensicht, als ohne dieses.
Den Eindruck, dass das ökumenische Ziel nicht "die volle kirchliche Einheit, sondern die eucharistische Interkommunion" sei, haben nicht nur protestantische Gemeinschaften. Nach meiner Einschätzung sieht das so die Mehrheit der (zumindest) deutschsprachigen Katholiken. Wenn jede/r zur Kommunion gehen darf, bei allen christlichen Gemeinschaften, wäre nach ihnen das Ziel der Ökumene erreicht und man müsste nichts mehr tun, da der Alltag eh Privatsache ist.
Es ist schön, dass Kardinal Koch klar sagt, dass es so aus kath.Sicht nicht geht (das sollte man aber auch so klar in der theologischen Ausbildung den künftigen Priestern, Ordensleuten, Religionslehrer/innen, Gemeindereferent/innen... gesagt werden, nicht nur auf Kongressen o.Ä.).
Helene

Sonntagspflicht nicht erfüllt bei der Piusbruderschaft?

Vor einigen Jahren (wohl 2003, da war der Status der vier Weihbischöfe sogar noch ein anderer als heute) gab es bei der gleichen Frage die gegenteilige Antwort, ebenfalls von der Kommission Ecclesia Dei. Wie kann das sein, bei einer Anfrage an der zuständigen Stelle im Vatikan? 🤨
Sind das subjektive "Gutdünken-Antworten" der jeweiligen Bearbeiter 😲 (Was m.E. keinesfalls sein darf)?
Helene

Kindermesse am Gründonnerstag.

Soll das wirklich eine Hl.Messe sein (Schon die Materie stimmt ja nicht. Es ist wohl Saft statt Wein, sonst würden die Kinder ja nichts bekommen)? Mir scheint das ein Kindergottesdienst (also Gedenkfeier mit und für Kinder, kein Hl.Messopfer), wohl um Gründonnerstag rum, mit nachgespieltem Letzten Abendmahl zu sein, wobei die Kinder die Apostel sein sollen. Ich hoffe, dass den Kindern der …More
Soll das wirklich eine Hl.Messe sein (Schon die Materie stimmt ja nicht. Es ist wohl Saft statt Wein, sonst würden die Kinder ja nichts bekommen)? Mir scheint das ein Kindergottesdienst (also Gedenkfeier mit und für Kinder, kein Hl.Messopfer), wohl um Gründonnerstag rum, mit nachgespieltem Letzten Abendmahl zu sein, wobei die Kinder die Apostel sein sollen. Ich hoffe, dass den Kindern der eklatante Unterschied zur Hl.Messe erläutert wurde, dass sie hier, im Gegensatz zur Hl.Messe und zum historischen Letzten Abendmahl, Brot essen. Fände es besser, wenn man sowas im Pfarrheim... machen würde, um die Kinder nicht zu verwirren, was sehr leicht geschieht oder bei den vorbereitenden Erwachsenen vielleicht schon geschehen ist. 🤒 Falls die Erläuterung nicht stattfand, halte ich es für sehr schwierig, das wieder zum katholischen Verständnis hin geradezurücken.
Helene

Bischof Ackermann verteidigt Umgang mit pädophilen Priestern

@tigerkatzi
Und? Darf man deswegen Ihrer Meinung nach im Stand der objektiven schweren Sünde ohne größere Probleme zu Tausenden Hostien essen, weil es "Opfer(gabe)" heißt?
Und was hat das überhaupt mit dem Thema hier zu tun?
Die Kirche muss sich klar und konsequent gegen den Missbrauch von Kindern stellen (nicht nur im sexuellen Bereich und nicht nur von Klerikern, aber bei diesen ist sie …More
@tigerkatzi
Und? Darf man deswegen Ihrer Meinung nach im Stand der objektiven schweren Sünde ohne größere Probleme zu Tausenden Hostien essen, weil es "Opfer(gabe)" heißt?
Und was hat das überhaupt mit dem Thema hier zu tun?
Die Kirche muss sich klar und konsequent gegen den Missbrauch von Kindern stellen (nicht nur im sexuellen Bereich und nicht nur von Klerikern, aber bei diesen ist sie natürlich zuerst zuständig), aber auch gegen Missbrauch von Sakramenten (und gegen noch einiges mehr).
Wollten Sie zum Ausdruck bringen, dass die Kirche Zweitgenanntes zu viel und Erstgenanntes zu wenig tut?
Helene

Kindersendung

Das ist wirklich mal pädagogisch gut, kindgemäß und sogar katholisch korrekt gemacht (im Gegensatz zu den Zeichentrick-Filmen, wo oft theologische Fehler drin sind: z.B. Chi Ro). Da behalten Kinder sicher viel, wenn sie sich die Sendungen anschauen. 👏
Helene

Bischof Ackermann verteidigt Umgang mit pädophilen Priestern

Wen gibt es denn bitte, der etwas gegen Hostien essende Menschen hat, egal welcher Nation, welchen Alters, welchen Lebensstandes, welcher sexuellen Orientierung...? Hab ich noch nie etwas davon gehört! Würde allerdings sagen als Kokos- oder Nussmakronen, Lebkuchen... schmecken sie eindeutig besser! 😎
Und da mit dieser seltsamen Formulierung anscheinend der Kommunionempfang gemeint ist: Welche…More
Wen gibt es denn bitte, der etwas gegen Hostien essende Menschen hat, egal welcher Nation, welchen Alters, welchen Lebensstandes, welcher sexuellen Orientierung...? Hab ich noch nie etwas davon gehört! Würde allerdings sagen als Kokos- oder Nussmakronen, Lebkuchen... schmecken sie eindeutig besser! 😎
Und da mit dieser seltsamen Formulierung anscheinend der Kommunionempfang gemeint ist: Welcher religiösen Gemeinschaft gehören Sie denn an, Tigerkatzi, dass Sie das so vertreten, dass der Kommunionempfang Hostien essen ist?
Helene

Priester nach Kommunionverweigerung an buddhistische Lesbierin hinausgeworfen

Also wenn ich SC lese, wie sich die Konzilsteilnehmer die Reform der Hl. Messe, der Liturgie vorgestellt haben, sehe ich das Messbuch von 1970 ziemlich weit davon entfernt, die Praxis vor Ort im Großteil der Gemeinden noch weiter.
Abschaffung der Mundkommunion z.B. wurde von über 2/3tel der Konzilsteilnehmer abgelehnt. Latein sollte (außer Lesungen) in den gleichbleibenden Teilen der Hl.Messe …More
Also wenn ich SC lese, wie sich die Konzilsteilnehmer die Reform der Hl. Messe, der Liturgie vorgestellt haben, sehe ich das Messbuch von 1970 ziemlich weit davon entfernt, die Praxis vor Ort im Großteil der Gemeinden noch weiter.
Abschaffung der Mundkommunion z.B. wurde von über 2/3tel der Konzilsteilnehmer abgelehnt. Latein sollte (außer Lesungen) in den gleichbleibenden Teilen der Hl.Messe erhalten bleiben, alle Gläubigen die Antworten in der Hl.Messe auf Latein können. Gregorianik sollte als die der Liturgie entsprechende Musik auf jeden Fall beibehalten werden. Kommunionbänke, das Knien... abschaffen - steht im ganzen Konzil nichts davon.
Ich denke eher, die meisten Konzilsväter würden denken, wenn sie unvermittelt heute in eine beliebige Sonntagsmesse gingen, sie wären bei protestantischen Christen (, wie es mir auch schon ergangen ist, und ich bin mit dem heute so genannten ordentl.Ritus aufgewachsen und gehe überwiegend dorthin).
Kritik an dem, was heute von vielen praktiziert wird und Überlegungen, dass lit.Missbräuche mit dem Konzil zusammenhängen (und das ist m.E.unbesteitbar, da z.B. der bewusst gegebene Freiraum im ordentlichen Ritus dazu geführt hat, dass sich immer mehr Freiraum genommen wurde, was eigentlich nicht erlaubt war und ist), sind erst mal rein sachlich und analytisch. Das war vorher in der Liturgie nicht möglich, also sicher eine Folge der Liturgiereform des VatII.
Wie kann man Menschen, die sich aus Liebe und Sorge um die Kirche Gedanken machen, vorwerfen, sie würden die Konzilsväter als "Idioten" sehen oder die Kirche schlecht machen wollen? (Geht an keine bestimmte Adresse, kommt nur immer mal bei Kommentaren.)
Der jetzige Papst macht sich dieselben Gedanken und führt auch vieles Negative in der heutigen Kirche auf das 2.Vat. zurück und sagt klar, dass die praktische Umsetzung der Beschlüsse oft genug reichlich wenig mit den verabschiedeten Texten zu tun hat.
Nur wenn ein Arzt eine Verletzung genau kennt, kann er sie auch bestmöglich behandeln. Das ist m.E. bei der Kirche genauso. Wenn man die Probleme nicht genau benennt, die Entwicklung, die Wurzeln manchen Übels nicht versucht zu entdecken, kann der Kirche auch nicht wirklich geholfen werden.
Retten wird GOTT Seine Kirche natürlich letzten Endes selbst.
Aber wenn wir als Glieder der Kirche versuchen im Gebet und allem, was uns einfällt, die Gesundung der Kirche zu unterstützen, damit weniger Seelen verloren- oder in die Irre gehen, freut sich unser Herr darüber. Bin ich mir ganz sicher und jeder kann mithelfen, zumindest im Gebet 🙏 , statt andere zu verurteilen, was von Konzilsbefürwortern und Konzilskritikern leider immer wieder getan wird.
Helene

Gloria Global am 9. März

Auch meine Erfahrung:
gegen "DIESE Hohe Frau" (Zitat evt) in der Kirche, als Vorbild..., haben gerade viele Pastoralreferenntinnen, Gemeindehelferinnen, Theologinnen... etwas und sie sollte nach ihnen am liebsten ganz im Hintergrund verschwinden (weil Ökumenehindernis, nicht zeitgemäß...), trotz allem Jammern über die Männer-Dominanz in der kath. Kirche.
In ihr sollten m.E. weder Männer noch …More
Auch meine Erfahrung:
gegen "DIESE Hohe Frau" (Zitat evt) in der Kirche, als Vorbild..., haben gerade viele Pastoralreferenntinnen, Gemeindehelferinnen, Theologinnen... etwas und sie sollte nach ihnen am liebsten ganz im Hintergrund verschwinden (weil Ökumenehindernis, nicht zeitgemäß...), trotz allem Jammern über die Männer-Dominanz in der kath. Kirche.
In ihr sollten m.E. weder Männer noch Frauen das Sagen haben, sondern GOTT, weil es Seine Kirche ist.
Beide Geschlechter sollten sich da zuerst des Hörens befleißigen (haben viele Heilige und Heiliginnen 😉 ja auch getan und die Kirche ihrer jeweiligen Zeit wirklich reformiert) und haben sich nach IHM zu richten. Das haben wir heute wohl ziemlich verlernt (,egal ob Männlein oder Weiblein). 🤗
Helene

Keine Gnade für Menschen in zweiter Ehe

Es ist aber wohl realistisch zu vermuten, dass solche klaren Aussagen, die Bischof Huonder dankenswerterweise vertritt, von den meisten Katholiken wirklich nur noch als hartherzig, machtausspielend, angeblich nicht dem Willen Gottes entsprechend (ER ist ja der "nette Onkel", der nichts gegen die Liebe hat)... empfunden werden - und das bei vielen nicht mal aus Zeitgeisthörigkeit oder aus dem …More
Es ist aber wohl realistisch zu vermuten, dass solche klaren Aussagen, die Bischof Huonder dankenswerterweise vertritt, von den meisten Katholiken wirklich nur noch als hartherzig, machtausspielend, angeblich nicht dem Willen Gottes entsprechend (ER ist ja der "nette Onkel", der nichts gegen die Liebe hat)... empfunden werden - und das bei vielen nicht mal aus Zeitgeisthörigkeit oder aus dem Wunsch heraus, Beifall der meisten zu bekommen.
Wenn an theol. Fakultäten seit Jahrzehnten Priestern, Ordensleuten, Religionslehrer/innen, Pastoralreferent/innen gelehrt wird..., dass im AT die Propheten, im NT auch Jesus, so gesprochen und gehandelt haben, wie es eben ihrem damaligem Weltbild, ihrem soziologischen Umfeld entsprach, sie sich nicht davon abheben konnten (von wegen Erkenntnis des über allem stehendem, ewig gültigem Willen Gottes- kann nach dieser theol. Meinung niemand haben, auch Jesus nicht, da er ganz Mensch war)..., ist der freien Interpretation, was Jesus eben heute sagen, tun, als Gottes Willen verkünden... würde, absolut freies Feld gegeben. Nach dieser Logik würde Jesus dann heute eben sagen, was heute dem Zeitgeist, dem gesellschaftlichen Mainstream... entspricht.
Und da kommt nach Jahrzehnten gegenteiliger Lehre und Praxis ein vereinzelter Bischof und sagt plötzlich was anderes, dass nämlich gilt und für die Kirche verbindlich ist, was im NT steht und die Kirche schon immer gelehrt und praktiziert hat. Das verstehen heute nur noch die wenigen, die schon lange den Aussagen von Theologieprof., Bischöfen, Priestern, kirchlichen Medien..., von vornherein nicht mehr uneingeschränkt Glauben schenken, sondern sich schon längst angewöhnten, sich in röm./päpstlichen Verlautbarungen, der Tradition... rückzuversichern, die oft genug Gegenteiliges beinhalten. Wüsste leider nicht, wie man das (in den ersten Zeilen benannte) in absehbarer Zeit wieder wegbekäme. Aber an den theol. Ausbildungsstätten müsste m.E. auf jeden Fall angesetzt werden. M.W. rudert man im englischsprachigen Raum und einigen protestantischen Richtungen schon seit einigen Jahren wieder zurück und geht davon aus, dass auch der historische, "vorösterliche" Jesus mehr wusste und "konnte" (Naturgesetze durchbrechen, heilen, Materie vermehren...), als ein "normaler" Mensch und deswegen seine Lehren nicht zu relativieren sind, als nur dem damaligen Umfeld entsprungen.
Helene

Piusbruderschaft weiterhin in Gesprächen mit Vatikan

Der Satz von Hans03: Solange eine Gemeinschaft "nicht der Kirche und dem Lehramt, geführt durch den Nachfolger Petri, umserem Papst Benedikt folgt, hat sie keine Zukunft, außer die einer Sekte", stimmt sicher und ich denke nicht, dass Mitglieder der Piusbruderschaft das anders sehen. Aber es gibt genügend Menschen innerhalb der Kirche, die davon ausgehen, dass in die Kirche durch polit. …More
Der Satz von Hans03: Solange eine Gemeinschaft "nicht der Kirche und dem Lehramt, geführt durch den Nachfolger Petri, umserem Papst Benedikt folgt, hat sie keine Zukunft, außer die einer Sekte", stimmt sicher und ich denke nicht, dass Mitglieder der Piusbruderschaft das anders sehen. Aber es gibt genügend Menschen innerhalb der Kirche, die davon ausgehen, dass in die Kirche durch polit. Konstellationen über die Jahrhunderte vieles eingeflossen ist (auch in die kath. Glaubens-, Sitten- und Morallehre), was nicht gottgewollt ist, und die 180%ig davon überzeugt sind zu wissen, was Gott vor 2000Jahren wirklich wollte, und die die Kirche dahingehend verändern wollen, was seltsamerweise fast zu 100% dem Zeitgeist entspricht.
Mich wundert nur immer, dass da von sehr vielen mit zweierlei Maß gemessen wird. Was ist mit denen, die auch nicht " der Kirche und dem Lehramt" folgen, die noch nicht einmal etwas vertreten, was vor 50 Jahren noch ein Großteil der Katholiken vertraten und praktizierten, sondern völlig Neues, in der kirchlichen, katholischen Tradition nie Dagewesenes? Die Katholiken von den Sakramenten (vor allem der Beichte) und wichtigen Glaubenslehren (Auferstehung des Fleisches, Realpräsenz, Eingreifen Gottes durch Wunder, was im NT steht wäre fast alles nicht historisch zu nehmen...) wegführen, und m. E. damit ihr eigenes und deren ewiges Seelenheil gefährden. Und nur weil sie der Gehaltsliste nach unter "katholisch" laufen (Glauben tun sie fast nichts Katholisches mehr), meinen manche, man dürfe diese nicht einmal kritisieren, auf die Gefahren durch sie aufmerksam machen...
Ich denke mal, unter solchen Kirchenmitarbeitern leidet unser Papst und viele normal praktizierende Katholiken sehr.
Aber gegen diese Art "Spalter" wird fast nie etwas von kirchlichen Obrigkeiten gesagt, solche werden im Gegenteil oft öffentlich gelobt, bezahlt und hoffiert. Weil sie die Medien hinter sich haben? (Vermutung von mir)
Ich versteh oft die kath.Welt und viele Katholiken nicht (und ich gehe erst seit kurzem ab und zu mal zu Hl.Messen bei der Piusbruderschaft, weil ich noch die Möglichkeit zu ehrfüchtig und den lit.Vorschriften nach gefeierten Hl. Messen im ordentl. Ritus habe. Gott sei Dank!). Die Kirchen- und Glaubenskrise hat ein so gewaltiges Ausmaß angenommen, dass einem nur noch die Worte Jesu Hoffnung geben, dass die Pforten der Hölle sie nicht überwältigen werden und ER bei seiner Kirche bleibt bis ans Ende der Tage. Und das bei diesem innerkirchlichen Chaos wirklich katholisch sein wollende Menschen zu verschiedenen Lösungen kommen, wie sie katholisch bleiben können und die dafür nötigen Hilfen (=Sakramente) erlangen, halte ich für nachvollziehbar und sehe nicht ein, dass man einer Seite so leicht unterstellen darf, sie wäre "Sekte" (wenn sie sich an der kath.Tradition ausrichten will und nicht an Selbstgebasteltem. Und ich sehe dass so, dass man IHN am Ende sehr leicht verpassen kann, wenn man nicht bei Seiner Braut geblieben ist. Aber das ist z.Zt.nicht so leicht.)
Helene

Kardinal Marx liest keine konservativen katholischen Webseiten

@hans03
Inwieweit ist das "zerreissen", wenn man seinem Unverständnis, seiner Enttäuschung Ausdruck gibt, dass ein röm.-kath. Kardinal öffentlich die Greuel des 3.Reiches mit dem damals noch in Großteilen der Bevölkerung praktizierten und gekannten kath. Leben in Zusammenhang bringt?
Ich verstehe ehrlich gresagt auch nicht, was diese Aussage soll. Soll sie bedeuten, dass man nicht mehr so arg …More
@hans03
Inwieweit ist das "zerreissen", wenn man seinem Unverständnis, seiner Enttäuschung Ausdruck gibt, dass ein röm.-kath. Kardinal öffentlich die Greuel des 3.Reiches mit dem damals noch in Großteilen der Bevölkerung praktizierten und gekannten kath. Leben in Zusammenhang bringt?
Ich verstehe ehrlich gresagt auch nicht, was diese Aussage soll. Soll sie bedeuten, dass man nicht mehr so arg kath. praktizieren soll, außer einem gewissen, gesellschaftlich-anerkannten Konsens an Gutmenschentum und Toleranz (verstanden als: auf jeden Fall bejubeln und ja nichts Kritisches sagen) gegenüber jedem und allem, damit keine Menschenrechtsverbrechen mehr begangen werden, kein "Zivilisationsbruch" mehr passiert? Teilen Sie diese Ansicht? Oder darf man Ihrer Meinung nach als Katholik einfach grundsätzlich nichts Kritisches sagen, weil ein Kardinal, Bischof, Theologe... gesprochen hat?
Helene

Kein Erstkommunionunterricht für Jungen mit Down-Syndrom

@cypr
Die "Selektierung von Behinderten" fängt ja schon mit der Abtreibung an, wozu die "love church" auch nahezu nichts sagt. Die "love church" hat m.E. die Argumentation des Mainstreams übernommen, genau wie bei der Abtreibung überhaupt, immer mehr der Euthanasie...
Das sind (nach dieser Auffassung) die Mitmenschen "liebenden", "sorgenden", die inzwischen selbst absolut davon überzeugt sind, …More
@cypr
Die "Selektierung von Behinderten" fängt ja schon mit der Abtreibung an, wozu die "love church" auch nahezu nichts sagt. Die "love church" hat m.E. die Argumentation des Mainstreams übernommen, genau wie bei der Abtreibung überhaupt, immer mehr der Euthanasie...
Das sind (nach dieser Auffassung) die Mitmenschen "liebenden", "sorgenden", die inzwischen selbst absolut davon überzeugt sind, dass einen Menschen in seiner Entwicklung oder am Lebensende zu töten humaner, barmherziger.. ist, als dass er leidet, nicht gewollt ist, nicht alles kann, was andere können...
Die inhumanen, bösen sind doch inzwischen (nach dieser Auffassung) die Menschen, die einem anderen Leiden zumuten, nach anderen Lösungen als der Tötung suchen, auch einem Behinderten das Recht auf Leben nicht absprechen, obwohl das die Gemeinschaft so viel kostet...
Und ich befürchte sehr, dass das nicht besser, sondern schlimmer wird. 🤒