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Gloria Global am 4. Oktober 2018

Die Geschichte wiederholt sich als Farce: Papst warnt vor Unglückspropheten Gestern eröffnete Papst Franziskus die Bischofssynode über die Jugend mit einer Messe auf dem Petersplatz. In seiner …More
Die Geschichte wiederholt sich als Farce: Papst warnt vor Unglückspropheten

Gestern eröffnete Papst Franziskus die Bischofssynode über die Jugend mit einer Messe auf dem Petersplatz. In seiner Predigt forderte er die Bischöfe auf, sich nicht von – Zitat: „Unglückspropheten“ ersticken zu lassen. Von „Unglückspropheten“ warnte schon Johannes XXIII. in seiner Rede zur Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils. Karl Marx weist darauf hin, dass sich alle grossen weltgeschichtlichen Tatsachen sozusagen zweimal ereignen, das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce.

Delegierte der Kommunistischen Partei

In seiner Predigt begrüßte Franziskus besonders die beiden anwesenden chinesischen Regime-Bischöfe. Dank ihrer Anwesenheit sei die Gemeinschaft des Bischofskollegiums mit dem Nachfolger Petri angeblich verstärkt. Was er nicht sagte: Die beiden Delegierten wurden vom chinesischen Regime bestimmt, das die Katholische Kirche gerade gnadenlos verfolgt.

Franziskus: Lest nur La Repubblica

Bei der Eröffnungsrede der Synode gestern Nachmittag wiederholte Franziskus seine Forderung, nicht auf die „Unglückspropheten“ zu hören. Er wurde konkreter. Man solle den Blick nicht auf Fehler und Vorwürfe richten, wie sie in den „Blogs“ und Nachrichtenseiten thematisiert werden. Dafür hat Franziskus ein Nahverhältnis zu den Oligarchen-Medien.

Oster: Zuerst mit Unmoral und Unglauben kommen

Bischof Stefan Oster von Passau sagte vor KNA dass der Vertreter des „Bunds der Deutschen katholischen Jugend“ an der Jugendsynode die Anerkennung von Homosex-Partnerschaften einbringen werde. Zitat Oster: „Wir können heute nicht mehr zuerst mit Moral oder Dogma kommen.“ Mit anderen Worten: Oster ist der Meinung „dass wir heute zuerst mit Unmoral und Unglauben kommen sollen.“
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Raffi2211
die historische Tatsache, dass Honorius auf der Trullanischen Synode (von Rom anerkannt!) ganz offiziell als Häretiker verurteilt worden ist. Diese Verurteilung wurde sowohl vom 7. und 8. Ökumenischen (Allgemeinen) Konzil als auch von Papst Leo II. bestätigt. Alles andere kann man sich schenken.
Wenn diese Person sogar „auch felsenfest davon überzeugt“ ist, „dass die Konzilspäpste noch verurteilt…More
die historische Tatsache, dass Honorius auf der Trullanischen Synode (von Rom anerkannt!) ganz offiziell als Häretiker verurteilt worden ist. Diese Verurteilung wurde sowohl vom 7. und 8. Ökumenischen (Allgemeinen) Konzil als auch von Papst Leo II. bestätigt. Alles andere kann man sich schenken.
Wenn diese Person sogar „auch felsenfest davon überzeugt“ ist, „dass die Konzilspäpste noch verurteilt werden“, dann gibt sie ja zu, dass „die Konzilspäpste“ gewaltige Irrtümer in die Welt gesetzt bzw. begünstigt haben. (So hat ja z.B. Erzb. Lefebvre selbst davon gesprochen, dass das Vatikanum II. häretisch und apostatisch sei!). Dann ist es aber sogar höchst verantwortungslos von ihr, dass sie sowohl diese „Päpste“ immer noch als rechtmäßige katholische Päpste anerkennt als auch gegen jene (gegen uns) argumentiert, die sich dagegen wehren, einen „Papst“ anzuerkennen, der häretisch und apostatisch ist. Denn es ist sowohl gegen die Definition des Papstamtes als solchen als auch gegen den gesunden Menschenverstand, dass jemand rechtmäßiger Papst und Stellvertreter Christi auf Erden sein und zugleich auch öffentlich und hartnäckig die Heilsnotwendigkeit des christlichen Glaubens leugnen kann!!! Da kann man wirklich sagen: Bitte den Verstand einschalten!
Welches Verbrechen begehen wir denn, wenn wir aus Treue zum katholischen Lehramt und mit gesundem Menschenverstand sagen, dass ein Mann, der solche Verbrechen gegen den Glauben und die Kirche begeht, kein rechtmäßiger Papst sein kann? Aber statt sich konsequent dafür einzusetzen, dass solche „Päpste“ als „Wölfe im Schafspelz“ entlarvt werden, kritisiert sie lieber solche Katholiken, die dies in Erfüllung ihrer Christenpflicht tun.
Und wie soll es denn bitte irgendwann später auch zu einer (auch von mir gewünschenten!) formalen Verurteilung der „Konzilspäpste“ kommen, wenn die PB diese ständig mit „heiliger Vater“ anspricht und jeden kriminalisiert, der deren Häresien und Apostasien ohne falsche Rücksichten beim Namen nennt? Und Bischof Fellay, der Generalobere der PB, hat in der jüngeren Vergangenheit - von einem nicht unbeträchtlichen Teil der PB-Priester unterstützt - eine solche Gesinnung an den Tag gelegt, wonach sie sich liebend gern der „Konzilskirche“ um den Hals geworfen hätten bzw. sich in sie sogar formal hätten inkorporieren lassen. Und nur die große Gefahr eines gewaltigen Bruchs innerhalb der PB selbst - und allem Anschein nach eben nicht bessere Einsicht! - hat ihn wenigstens bisher noch davon abgehalten. Wer sich aber z.B. dem Protestantismus anschließt, um etwa den Protestantismus zu bekämpfen, der verliert ja logischerweise jegliche Glaubwürdigkeit!
Raffi2211
Der papst richtet sich selbst.
Wenn ein papst häresien verkündet und diese nicht korregiert und sie weiter verbreitet ist dies eine formelle häresie.und somit verliert dieser sein amt.
CSc
Korrektur meines letzten Kommentars:
Athanasius Schneider ist kein Bischof mit Jurisdiktionsgewalt. Ich vergaß, dass er lediglich ein Weihbischof ist.
Ministrant1961
@CSc
Um die Vorstellung endgültiger Wahrheiten, ein für alle mal, aus den Köpfen der Katholiken auszurotten......
Was den sogenannten Modernisten auch fast umfassend gelungen ist.
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alfredus
Modernist oder nicht, darum geht es eigentlich nicht. Die Frage ist eine andere : .. was hat uns das Konzil an Positivem gebracht ? Von Anfang an wurde durch eine große Euphorie von dieser Frage abgelenkt. Man sah zum Beispiel in der Ökumene das große Heilszeichen einer Möglichkeit die Wiedervereinigung im Glauben zu erreichen. Nach mehr als fünfzig Jahren ist das Ergebnis eher mager. Während …More
Modernist oder nicht, darum geht es eigentlich nicht. Die Frage ist eine andere : .. was hat uns das Konzil an Positivem gebracht ? Von Anfang an wurde durch eine große Euphorie von dieser Frage abgelenkt. Man sah zum Beispiel in der Ökumene das große Heilszeichen einer Möglichkeit die Wiedervereinigung im Glauben zu erreichen. Nach mehr als fünfzig Jahren ist das Ergebnis eher mager. Während die katholische Seite praktisch auf allen Ebenen protestantischer wurde, kramte die evangelische Seite ihre geliebte Lutherbibel aus. Das sofortige Verlassen von tausenden Priestern und Ordensleuten gleich nach dem Konzil, fand keinerlei Beachtung. Der Abbau von Sakralität, Andacht und Heiligen, bis hin zu bösen Sakrilegien, die nicht geahndet wurden, sind beredte Zeugen eines Niederganges. Die Allerlösung, Religion ist nicht wichtig und Heil auch in Naturreligionen, sind der Gipfel einer Lehre für Gutmenschen, haben aber mit Glauben nichts gemeinsam. Noch Fragen ?
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CSc
@Tobias.12
Das sind nicht meine Worte, sondern die Worte von Erzbischof Lefebvre. Sie schreiben ja selbst, dass die Freimaurer das dogmatische Christentum bekämpfen. Sie lehnen also Dogmen (endgültige Wahrheiten) ab. Darum haben sie auch den Modernismus erfunden. Um die Vorstellung endgültiger Wahrheiten ein für allemal aus den Köpfen der Katholiken auszurotten.
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CSc
@Raffi2211

Eine hinreichende Geisteskrankheit führt in der Tat genauso wie formelle Häresie zu automatischem Amtsverlust. Der Modernismus scheint eine Art Geisteskrankheit zu sein, da er das Gehirn zersetzt und gesundes Denken verunmöglicht. Aus diesem Grund merken die meisten Modernisten nicht einmal, dass sie Modernisten sind. Wie im Fall der Häresie bedarf es aber auch im Fall einer …More
@Raffi2211

Eine hinreichende Geisteskrankheit führt in der Tat genauso wie formelle Häresie zu automatischem Amtsverlust. Der Modernismus scheint eine Art Geisteskrankheit zu sein, da er das Gehirn zersetzt und gesundes Denken verunmöglicht. Aus diesem Grund merken die meisten Modernisten nicht einmal, dass sie Modernisten sind. Wie im Fall der Häresie bedarf es aber auch im Fall einer Geisteskrankheit zur Rechtssicherheit eines Feststellungsurteils. Da der Großteil der konziliaren und nachkonziliaren Kirchenhierarchie von der modernistischen Geisteskrankheit befallen ist, ist es schwierig ein solches Feststellungsurteil zu bekommen. Es gibt allerdings durchaus noch Jurisdiktionshierarchen (z.B. Bischof Athanasius Schneider), die ihren Verstand noch bewahrt haben.

Wenn es stimmt, was Sie über Papst Honorius schreiben, dann liegt für Papst Honorius allerdings ein rechtswirksames Feststellungsurteil vor, welches für die konziliaren und nachkonziliaren Päpste nicht vorliegt. Hubert Jedin würde Ihnen im Fall Honorius widersprechen: „Unter den Begünstigern des Monotheletismus, die auf dem 6. Ökumenischen Konzil verurteilt wurden, war auch Papst Honorius I. Die ‚Honoriusfrage‘, die auf dem Vatikanischen Konzil soviel Staub aufwirbeln sollte, lautet: Ist Honorius verurteilt worden, weil er Anhänger der Irrlehre, also Häretiker war, oder wegen seiner Sorglosigkeit und Nachlässigkeit in dieser Glaubensfrage? Die Antwort gab Papst Leo II. (682/683), indem er die Beschlüsse des Konzils zwar bestätigte, seinen Vorgänger Honorius aber, das Urteil des Konzils einschränkend, nur der Nachlässigkeit bei der Unterdrückung der Irrlehre beschuldigte.“ (Hubert Jedin, Kleine Konziliengeschichte, Freiburg i. B. 1959, S. 32)
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Raffi2211
Wenn wirklich ein modernistischer papst nicht in der lage wäre,dann wäre er kein papst.

Man würde den Amtsträger reduzieren und das geht nun mal nicht.
Raffi2211
Der erste satz reicht schon vollkommen aus.
Wenn sie von der Unfehlbarkeit keinen Gebrauch machen können,weil sie ja verseucht wären vom modernismus, dann sind ja unmöglich papst gewesen,denn der papst hat durch sein ordentliches lehramt alleine schon diesen Gebrauch in sachen glauben und moral.

Dann würde ja jede heilig sprechungen nichtig sein.oder???

Wenn ein Priester sündigt, bleibt er denn…More
Der erste satz reicht schon vollkommen aus.
Wenn sie von der Unfehlbarkeit keinen Gebrauch machen können,weil sie ja verseucht wären vom modernismus, dann sind ja unmöglich papst gewesen,denn der papst hat durch sein ordentliches lehramt alleine schon diesen Gebrauch in sachen glauben und moral.

Dann würde ja jede heilig sprechungen nichtig sein.oder???

Wenn ein Priester sündigt, bleibt er dennoch ein Priester, ein zweiter Christus, wenn auch ein schlechter Priester. Das gleiche gilt, wenn ein Priester häretisch ist, bleibt er Priester, das ist ein unsichtbares Merkmal in der Seele, genauso wie der Getaufte trotz Todsünde, aufgrund der Taufe das unsichtbare Merkmal, Kind Gottes zu sein, behält.

Antwort. Jede Weihe (Diakon-, Priester- und Bischofsweihe - ist ein Sakrament!) kann man nur einmal gültig empfangen. Sie prägt tatsächlich einen unauslöschlichen Charakter in die Seele des betreffenden Menschen ein.

Und so verhält es sich auch mit einem Papst.

Antwort. Eindeutig falsch!!! Das Papstamt ist keine sakramentale Weihe - es definiert sich durch die Zuweisung eines Amtes! Das heißt, es wird angenommen durch Erhalt einer bestimmten jurisdiktionellen Vollmacht, welche entweder dem betreffenden Amtsträger wieder genommen oder von ihm selbst freiwillig aufgegeben werden kann! So gab es ja auch tatsächlich einen Papst (hl. Petrus Cölestinus, Fest am 19. Mai), der selbst das Papstamt aufgegeben hat und danach eben nicht mehr im Besitz dieser jurisdiktionellen Papstvollmacht war! Und Papst Honorius (625-638) wurde auf den sog. Trullanischen Synode 692 als Häretiker verurteilt. Diese Exkommunikation wiederholte sowohl das 7. als auch das 8. Allgemeine Konzil! Papst Leo II. akzeptierte die Tatsachen der Verurteilung des Honorius! Der entscheidende Punkt ist, dass man sowohl in der Tradition der Westkirche als auch der Ostkirche jeden Häretiker als seines bisherigen welches Amtes auch immer verlustig betrachtet hat!

Ein Papst, der sündigt als Mensch, bleibt Papst.

Antwort. Soweit ja.

Ein Papst, der Häresien verkündet, bleibt Papst, wenn auch ein schlechter Papst und man ihm solange nicht folgen muss.

Antwort. Nein, z.B. Papst Alexander VI. war ein schlechter Papst, weil er viele Sünden angehäuft hatte in seinem Leben. Aber er blieb ein rechtmäßiger Papst, weil er nicht in Häresie gefallen ist. Honorius dagegen blieb eben nicht ein rechtmäßiger Papst, sondern wurde als Häretiker verurteilt und hat somit sein bisheriges Papstamt ausdrücklich verloren. Das ist das Zeugnis der Kirchengeschichte!
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CSc
@Raffi2211
Päpste, deren Köpfe vom Modernismus verseucht sind, können von der Unfehlbarkeit, die ihnen als Päpsten zustünde, keinen Gebrauch machen. Erzbischof Lefebvre sagte in seinem Vortrag vom 10. Oktober 1990 in Albias: „In Rom kennt man heute die Vorstellung von der Unfehlbarkeit der Kirche nicht mehr. Aus diesem Grund ist der Papst heute nicht mehr in der Lage, seine Unfehlbarkeit …More
@Raffi2211
Päpste, deren Köpfe vom Modernismus verseucht sind, können von der Unfehlbarkeit, die ihnen als Päpsten zustünde, keinen Gebrauch machen. Erzbischof Lefebvre sagte in seinem Vortrag vom 10. Oktober 1990 in Albias: „In Rom kennt man heute die Vorstellung von der Unfehlbarkeit der Kirche nicht mehr. Aus diesem Grund ist der Papst heute nicht mehr in der Lage, seine Unfehlbarkeit anzuwenden, weil er nicht mehr daran glaubt. Modernistische Menschen glauben nicht an eine endgültige Wahrheit. In der gleichen Weise glauben die Freimaurer nicht an die Dogmen. Für sie stellt ein Dogma etwas regungsloses dar, definiert bis an das Ende der Zeiten. So etwas existiert für sie nicht mehr. Alles ändert sich – mit der Zeit, mit den Menschen, mit der Wissenschaft. Wenn sich alles ändert, gibt es keine Unfehlbarkeit mehr und kann daher nicht mehr ausgeübt werden. Dabei legt, im Gegenteil, die Unfehlbarkeit eine Wahrheit für immer fest.“
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alfredus
" Wir glauben nicht was uns diese Unglückspropheten berichten .. ? Diese Worte sprach Papst Johannes XXIII. bei der Konzilseröffnung 1962 in Bezug auf Fatima. Die Muttergottes hatte gewünscht, dass das dritte Geheimnis von Fatima 1960 der Welt mitgeteilt werden sollte. Durch diese Unterlassung kam es zu dem Konzil und seinen unseligen Ergebnissen. Das Konzil wurde von progressiven Kräften stark …More
" Wir glauben nicht was uns diese Unglückspropheten berichten .. ? Diese Worte sprach Papst Johannes XXIII. bei der Konzilseröffnung 1962 in Bezug auf Fatima. Die Muttergottes hatte gewünscht, dass das dritte Geheimnis von Fatima 1960 der Welt mitgeteilt werden sollte. Durch diese Unterlassung kam es zu dem Konzil und seinen unseligen Ergebnissen. Das Konzil wurde von progressiven Kräften stark beeinflusst, während die Mehrzahl der Konzilsväter ahnungslos im guten Glauben verharrten. In der Euphorie nach dem Konzil, konnte Papst Paul VI. die Ergebnisse im Sinne von Papst Johannes XXIII. umsetzen, das Latein als verbindende Kirchen-und Lehrsprache durch die Landessprachen ersetzen und als Beweis eines neuen Geistes, die Tiara mit der dreifachen Gewalt der Päpste, ablegen. Zwar sind tausende Priester und Ordensleute weltweit, ihrem Gelübte untreu geworden und in den Laienstand getreten, aber das wurde nicht als Alarmzeichen gesehen. So kam es Schritt für Schritt zu einer Verflachung des Glaubens, unterstützt durch die Überbetonung der Ökumene und in der Folge zu einer Kirchenentleerung.
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Raffi2211
Hier hat paul 6 ganz klar und deutlich kraft seines apostolischen ordentlichen lehramtes gesprochenen.
Und somit als Papst.

Ob modernist oder nicht.
Das ist nun mal fakt..

Apostolischer Brief "Im Heiligen Geist"
Im Heiligen Geist zusammengeschart und bedeckt vom Schutz der Seligen Jungfrau Maria, die wir als Mutter der Kirche
ausgerufen haben, des Heiligen Joseph, ihres großen Bräutigams, und …More
Hier hat paul 6 ganz klar und deutlich kraft seines apostolischen ordentlichen lehramtes gesprochenen.
Und somit als Papst.

Ob modernist oder nicht.
Das ist nun mal fakt..

Apostolischer Brief "Im Heiligen Geist"
Im Heiligen Geist zusammengeschart und bedeckt vom Schutz der Seligen Jungfrau Maria, die wir als Mutter der Kirche
ausgerufen haben, des Heiligen Joseph, ihres großen Bräutigams, und der Heiligen Apostel Petrus und Paulus, ist das Zweite
Vatikanische Ökumenische Konzil ohne Zweifel den größten Ereignissen der Kirche zuzurechnen: es war in der Tat das
bestbesuchte bezüglich der Zahl der Väter, die aus allen Teilen des Erdkreises - auch aus jenen, in denen die hierarchische
Ordnung erst kürzlich errichtet wurde - zum Sitz Petri zusammenkamen; es war das reichste bezüglich der Gegenstände, die in
vier Sitzungen eifrig [auch: sorgfältig] und ausführlich behandelt wurden; es war schließlich das angemessenste [auch:
zeitgemäßeste], weil es, im Bewusstsein der Notwendigkeiten, die dieses Zeitalter mit sich bringt, ganz besonders auf die
seelsorgerischen [auch: geistlichen] Dienste [auch: Vorteile, nützliche Einrichtungen] achtete und, die Flamme der Liebe
nährend [auch: wachsen lassend, hervorbringend], sich sehr bemüht, um die Christen, die von der Gemeinschaft des
Apostolischen Stuhles bis jetzt getrennt sind, ja gewiss sogar die ganze menschliche Familie, mit brüderlichem Geist zu
berühren [auch: erreichen]. Daher sind also alle Betrachtungen/Urteile zu demselben Heiligsten Ökumenischen Konzil mit
Gottes Hilfe für die Gegenwart vollständig [auch: unbedingt], und alle Konstitutionen, Dekrete, Erklärungen und
Entscheidungen sind nach synodaler Beratung genehmigt und feierlich [auch: nach rechtem Brauch] von Uns bekanntgemacht
[auch: öffentlich gemacht]; Wir ordnen kraft Unserer Apostolischen Autorität an, das Ökumenische Konzil selbst, das von
Unserem Vorgänger Papst Johannes XXIII am fünfundzwanzigsten Tag des Monats Dezember im Jahre 1961 angesagt, am
elften Tag des Monats Oktober im Jahre 1962 aber eröffnet und nach seinem überaus frommen Dahinscheiden von Uns
fortgesetzt wurde, zu schließen, und Wir bestimmen für alles die Wirkungen des Gesetzes. Außerdem weisen Wir an und
verfügen, dass das, was synodal im Konzil beschlossen wurde, fromm und gewissenhaft [auch: gottesfürchtig] von allen
Christgläubigen zur Ehre Gottes, zum Ruhm [auch: Schmuck, Zierde] der Heiligen Mutter Kirche und für die Ruhe und den
Frieden aller Menschen eingehalten [auch: beobachtet] werde. Wir verfügen und beschließen dies, indem wir erklären, dass die
gegenwärtigen [vielleicht besser: aktuellen] Schriften dauerhaft [auch: zuverlässig, beständig], befestigt [auch: fest, gewiss]
und wirksam immerwährend herausragen und fortdauern; dass sie vollständige und untadelige Wirkungen [auch: Ausführung]
erlangen und besitzen; und dass sie jene, an die sie sich richten oder sich richten können, jetzt und künftig vollstens
unterstützen; und dass es so feierlich [auch: nach rechtem Brauch] erklärt und festgelegt werden soll; und dass ungültig [auch:
vergeblich, erfolglos] und nichtig [auch: leer, wertlos] von nun an sein wird, was irgendjemand anders [nicht so, nicht
demgemäß, gegensätzlich] bezüglich dieser Dinge, von wem auch immer, mit jeglicher Autorität, wissentlich oder
unwissentlich, anzufechten [auch: antasten, zu verführen suchen] anrührt.
Gegeben zu Rom beim Heiligen Petrus, unter dem Siegel des Fischers, am achten Tag des Monats Dezember, am Fest der
Unbefleckten Empfängnis der Seligen Jungfrau Maria, im Jahr 1965, im dritten Jahr Unseres Pontifikats.

w2.vatican.va/…/hf_p-vi_apl_196…
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@Raffi2211

Wenn ein modernistischer Hierarch wie Papst Paul VI. eine Glaubens- oder Sittenlehre für bindend erklärt, so will er zwar, dass sich die heutigen Katholiken danach richten, aber als Modernist kann er gar nicht die für einen unfehlbaren Akt erforderliche Absicht besitzen, eine endgültige Glaubens- oder Sittenwahrheit vorzulegen, da Modernisten der Auffassung sind, dass sich die …More
@Raffi2211

Wenn ein modernistischer Hierarch wie Papst Paul VI. eine Glaubens- oder Sittenlehre für bindend erklärt, so will er zwar, dass sich die heutigen Katholiken danach richten, aber als Modernist kann er gar nicht die für einen unfehlbaren Akt erforderliche Absicht besitzen, eine endgültige Glaubens- oder Sittenwahrheit vorzulegen, da Modernisten der Auffassung sind, dass sich die Wahrheit stets weiterentwickelt und daher nicht in endgültiger Form vorgelegt werden kann.

Die Auffassung, dass die gesamte Jurisdiktionshierarchie der Kirche verschwunden sei, ist mit den Dogmen von der Sichtbarkeit und Indefektibilität der Kirche unvereinbar. Schließlich erfordert die Sichtbarkeit der Kirche auch eine Jurisdiktionshierarchie und die Indefektibilität der Kirche erfordert das Fortbestehen einer Jurisdiktionshierarchie. Da gemäß göttlicher Verheißung wenigstens ein Teil der Jurisdiktionshierarchie bis zum Jüngsten Gericht fortbestehen muss, kann die Hierarchie der Römisch-Katholischen Kirche schon aus zwingenden dogmatischen Gründen nicht vollständig die Kirche verlassen haben. Wenn aber wenigstens ein Teil der Jurisdiktionshierarchie der Kirche bis heute definitiv fortbesteht, dann müsste dieser das in meinem letzten Beitrag erwähnte Feststellungsurteil fällen. Das ist aber bislang nicht geschehen.
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"Bischof" Oster ist für mich schlimmer als Marx, Bode und Wölki. Gerade weil er der Hoffnungsträger für so viele junge "Katholiken" ist, ist es kaum auszuhalten, wie er diese an's Messer des Zeitgeistes ausliefert. Einmal mehr bewahrheitet sich die Feststellung des Hl. Papstes Pius X in Paschendi, dass die fromm und konservativ daherkommenden Modernisten weitaus schlimmer sind, als die …More
"Bischof" Oster ist für mich schlimmer als Marx, Bode und Wölki. Gerade weil er der Hoffnungsträger für so viele junge "Katholiken" ist, ist es kaum auszuhalten, wie er diese an's Messer des Zeitgeistes ausliefert. Einmal mehr bewahrheitet sich die Feststellung des Hl. Papstes Pius X in Paschendi, dass die fromm und konservativ daherkommenden Modernisten weitaus schlimmer sind, als die offensichtlich Dreisten.
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Es ist höchste Zeit, dass wir der Sel. Anna Katharina Emmerich folgen und mit ausgestreckten Armen Vaterunser (mit Gegrüsset seist Du Maria und Ehre sei dem Vater) so oft beten wie möglich, um Gott zu bitten, dass Er uns von der Afterkirche befreit.
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Raffi2211
Ich bitte sie.
Paul 6 hat in seinem letzten apostolischen schreiben am konzil alle dekrete des konzils für bindend erklärt und somit ist er und alle die an das konzil fest halten häretisch.
Somit eine formelle häresie und raus.

Warum hat die gnostische sekte, so wie der Bischof T. De M von der piusbruderschaft sie nannte.
Es noch nicht festgestellt??
Ja weil sie eine neue kirche ist.
Sie ist …More
Ich bitte sie.
Paul 6 hat in seinem letzten apostolischen schreiben am konzil alle dekrete des konzils für bindend erklärt und somit ist er und alle die an das konzil fest halten häretisch.
Somit eine formelle häresie und raus.

Warum hat die gnostische sekte, so wie der Bischof T. De M von der piusbruderschaft sie nannte.
Es noch nicht festgestellt??
Ja weil sie eine neue kirche ist.
Sie ist nicht die sichtbare römisch katholische apostolische kirche.
Sie hat aufgehört dies zu sein.

Da bringt es nix sich das zu versuchen es schön zu reden.

Ein apostat als papst hört auf sein amt inne zu haben,weil er mit dem mystischen Laib gebrochen hat.

Herr lass bitte die zahlreichen heiligen kirchen väter wieder kommen, damit sie die kirche wieder einmal befreien.

Werdet doch bitte endlich wach...

Man kann sich nicht die rosinen aussuchen.

Ja wir sind dem papst nur gehorsam wo er auch katholisch lehrt und ist.
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CSc
@Raffi2211

Die legitime Kirchenhierarchie hat bislang nicht festgestellt, dass ein konziliarer oder nachkonziliarer Papst als offenkundiger Häretiker die Kirche verlassen hat und infolgedessen seines Papstamtes verlustig gegangen ist. Folglich liegt kein Feststellungsurteil vor. Da es noch nicht zum formellen Bruch zwischen der Konzilssekte und der Römisch-Katholischen Kirche gekommen ist, ist …More
@Raffi2211

Die legitime Kirchenhierarchie hat bislang nicht festgestellt, dass ein konziliarer oder nachkonziliarer Papst als offenkundiger Häretiker die Kirche verlassen hat und infolgedessen seines Papstamtes verlustig gegangen ist. Folglich liegt kein Feststellungsurteil vor. Da es noch nicht zum formellen Bruch zwischen der Konzilssekte und der Römisch-Katholischen Kirche gekommen ist, ist die Hierarchie der Konzilssekte zugleich die Hierarchie der Römisch-Katholischen Kirche und darum auch die Konzilssekte noch keine Sekte im strengen und eigentlichen Sinn (wie es z.B. die "orthodoxen" und "evangelischen" Sekten sind).

Die Lefebvrianer bestreiten nicht die Unfehlbarkeit des ordentlichen Lehramtes des mit dem Papst in moralischer Einmütigkeit verbundenen Gesamtepiskopats. Da auf dem II. Vatikanum diese erforderliche moralische Einmütigkeit zwischen Papst und Episkopat bestanden hat, stellt sich freilich die Frage, weshalb die Konzilslehren dennoch nicht unfehlbar waren. Die Antwort lautet: Weil den modernistischen Konzilsvätern die zur Unfehlbarkeit erforderliche Intention fehlte die Konzilsbeschlüsse als endgültige Glaubens- und Sittenwahrheiten zu lehren. Dies ist aber eine unabdingbare Voraussetzung der Unfehlbarkeit auch des ordentlichen Lehramtes. Ludwig Ott schreibt: "Die Kirche ist in der endgültigen [Hervorhebung von CSc] Entscheidung über Glaubens- und Sittenlehren unfehlbar. De fide." (Ludwig Ott, Grundriss der katholischen Dogmatik, zweite, veränderte Auflage, Freiburg i. B. 1954, S. 344) Woher wissen wir, dass den modernistischen Konzilsvätern diese Intention fehlte? Die Antwort lautet: Es ist das Wesensmerkmal eines Modernisten, dass er keine endgültigen Wahrheiten annimmt. Der Modernist geht von Natur aus davon aus, dass sich die Wahrheit ständig weiterentwickelt und daher nicht in einer endgültigen Form vorgelegt werden kann. Aus diesem Grund war das II. Vatikanum kein unfehlbares ordentliches Lehramt.
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Raffi2211
Das Attribut der Unfehlbarkeit bedeutet die Unfähigkeit und Unmöglichkeit des Lehramtes zu irren, wenn es eine Lehre in Dingen des Glaubens und der Moral für die Gesamtkirche verkündet. Wie das Erste Vatikanische Konzil lehrte: „Darüber hinaus muss mit göttlichem und katholischem Glauben alles geglaubt werden, was im geschriebenen Wort Gottes oder in der Tradition enthalten ist, und was von der …More
Das Attribut der Unfehlbarkeit bedeutet die Unfähigkeit und Unmöglichkeit des Lehramtes zu irren, wenn es eine Lehre in Dingen des Glaubens und der Moral für die Gesamtkirche verkündet. Wie das Erste Vatikanische Konzil lehrte: „Darüber hinaus muss mit göttlichem und katholischem Glauben alles geglaubt werden, was im geschriebenen Wort Gottes oder in der Tradition enthalten ist, und was von der Kirche entweder in einem feierlichen Dekret oder durch ihr ordentliches, allgemeines Lehramt als göttlich offenbartes Glaubensgut verkündet wird“.

Unfehlbarkeit besitzen: a) der Papst (er ist unfehlbar, wenn er ex cathedra spricht); der gesamte Episkopat (die Gesamtheit der Bischöfe in Union mit dem Papst ist unfehlbar, wenn sie eine Lehre des Glaubens oder der Moral - entweder auf einem Allgemeinen Konzil oder zerstreut über den ganzen Erdkreis - als von allen Gläubigen festzuhaltende vorstellen.
Viele sind vertraut mit dem Konzept der Unfehlbarkeit bezüglich der Verkündigungen des Papstes „ex cathedra“ und ebenso bezüglich der Ökumenischen Konzilien; aber nicht mit der Unfehlbarkeit des „ordentlichen, allgemeinen Lehramtes der Kirche“.

Was ist dieses ordentliche, allgemeine Lehramt? Eine klare und präzise Antwort darauf lesen wir in „The Fundamentals of Catholic Dogma“ von Dr. Ludwig Ott: „Die Bischöfe üben ihre unfehlbare Lehrgewalt in ordentlicher Weise aus, wenn sie in ihren Diözesen, in moralischer Union mit dem Papst, einstimmig dieselben Lehren bezüglich des Glaubens und der Moral verkünden. Das (1.) Vatikanische Konzil erklärte ausdrücklich, dass auch die
Offenbarungswahrheiten, die als solche vom ordentlichen und allgemeinen Lehramt der Kirche vorgelegt wurden, mit einem ´göttlichen und katholischen Glauben´ fest angenommen werden müssen (Denzinger 1792). Aber die Inhaber des ordentlichen, allgemeinen Lehramtes der Kirche sind die Glieder des gesamten Episkopates, der über den ganzen Erdkreis verteilt ist. Die Übereinstimmung der Bischöfe in der Lehre kann festgestellt werden an den von ihnen veröffentlichten Katechismen, an ihren Hirtenbriefen, an approbierten Gebetsbüchern und an den Beschlüssen einzelner Synoden. Es genügt dabei eine moralisch-allgemeine Übereinstimmung, in diesem Fall ist es aber wesentlich, dass der Papst als das Oberhaupt des Episkopates dem ausdrücklich oder stillschweigend zustimmt.“

Die Kirche des Vatikanums II., Johannes Paul II. (mit seinen Vorgängern Johannes XIII., Paul VI. und Johannes Paul I.) und die Bischöfe des Vatikanums II., haben durch ihr „ordentliches, allgemeines Lehramt“ ganz klar die Irrtümer der Religionsfreiheit, des falschen Ökumenismus und religiösen Indifferentismus verbreitet. Dies waren in den letzten 40 Jahren ununterbrochen die Themen der Konzilskirche!

[...] Wie könnte die katholische Kirche in der hl. Messe ohne Unterbrechung das unblutige Opfer von Kalvaria erneuern und es dann plötzlich durch ein Lutherisches „Andenken an das letzte Abendmahl“ ersetzen? Wie könnte die katholische Kirche in ihrer Gesetzgebung so streng gegen die Glaubensvermischung und den gegenseitigen Kommunionempfang (mit den Protestanten - Anm.), und damit gegen die Förderung des religiösen Indifferentismus vorgehen und dann plötzlich diese Gesetze abschaffen und die entsprechenden Handlungen erlauben?

Sollen wir annehmen, dass der Heilige Geist, der Geist der Wahrheit, plötzlich seine Meinung geändert und Widersprüche im Glauben, in der Messe und den allgemeinen Gesetzen der Kirche erlaubt hat? Sollen wir annehmen, dass Christus plötzlich Seine Kirche im Stich gelassen und sie in Irrtum und Häresie hat fallen lassen?
Wie dem auch sei, es ist doch hauptsächlich diese Frage der Unfehlbarkeit, die diejenigen spaltet, die sich selbst traditionalistische Katholiken nennen. Manche derjenigen verwerfen den Irrtum des falschen Ökumenismus und der Religionsfreiheit des 2. Vatikanischen Konzils, das neue protestantische Gedächtnismahl - den Novus Ordo Missae - und die Häresien des neuen Kodex des Kanonischen Rechts (1983) und bestehen dennoch darauf, dass die Autoren eben derselben Irrtümer noch immer Christi Stellvertreter hier auf Erden seien. In Wirklichkeit sagen sie also, das lebendige Lehramt der Kirche habe geirrt und die Mehrzahl der Katholiken in den Irrtum geführt, und dass es fortfährt zu irren. Eine solche Schlussfolgerung ist nichts anderes als die Unfehlbarkeit der Kirche zu leugnen.
Es kann kein Zweifel bestehen, dass die Konzilskirche geirrt hat. Nicht nur im Jahre 1965, als das Vatikanum II. geschlossen wurde, sondern auch während der vergangenen 30 Jahre in ihrem ordentlichen, allgemeinen Lehramt. Wie kann es noch klarer sein - diese Konzilskirche ist nicht die katholische Kirche!

Wie Papst Leo XIII. in „Satis cognitum“ lehrte: „Wenn das lebendige Lehramt irgendwie falsch sein könnte - es würde ein offensichtlicher Widerspruch folgen, denn dann wäre Gott der Urheber des Irrtums.“ Ebenso lehrte das 1. Vatikanische Konzil (1870) in der dogmatischen Konstitution „Pastor Aeternus“ § 213: „Denn die Väter des vierten Konzils von Konstantinopel folgten ihren Vorgängern genau in den Fußspuren und gaben folgende feierliche Erklärung ab: ´Die erste Bedingung für das Heil ist, die Norm des wahren Glaubens zu halten. Denn es ist unmöglich, dass die Worte unseres Herrn Jesus Christus, der sagte: ´Du bist Petrus, und auf diesem Felsen will ich Meine Kirche bauen´ (Mt 16,18), sich nicht als wahr erweisen sollten. Und ihre Wahrhaftigkeit ist durch den Lauf der Geschichte erwiesen worden, denn vom Apostolischen Stuhl ist die katholische Religion immer rein, und ihre Lehre heilig bewahrt worden...´“

§ 216: „...Denn es war ihnen voll bewusst, dass dieser Sitz des hl. Petrus immer von jeglichem Irrtum unbeschmutzt bleibt, entsprechend dem göttlichen Versprechen, welches unser Herr und Heiland dem Obersten Seiner Jünger gegeben hat: ´Ich habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht schwinde; und du, wenn du dereinst wieder umgekehrt bist, stärke deine Brüder´“ (Lk 22,32).

„Dieses Charisma der Wahrheit und des nie schwindenden Glaubens wurde dem hl. Petrus und seinen Nachfolgern auf diesem Stuhl gegeben, damit sie ihr höchstes Amt zur Rettung aller ausüben könnten; damit durch sie die gesamte Herde Christi vom Gift des Irrtums ferngehalten und mit der Speise der himmlischen Lehre genährt werde; damit die Möglichkeit für ein Schisma gebannt sei, die ganze Kirche als eine bewahrt werde und, gesichert auf ihrem Fundament, fest gegen die Tore der Hölle stehe.“
[...] Die zweite Prämisse, die angewandt werden kann, um die Vakanz des Apostolischen Stuhles zu beweisen, ist, dass Häretiker, die keine Mitglieder der Kirche sein können, gleichfalls keine Autoritätsposition in der Kirche innehaben können. Johannes Pauls II. wiederholte Praktiken des falschen Ökumenismus mit den falschen Religionen der Welt sind, um mit den Worten des Papstes Pius XI. zu sprechen, „gleichzusetzen mit einem Abfall von der von Gott offenbarten Religion“ - sie sind, mit anderen Worten, Apostasie!
Dieser spezielle Punkt des Verlustes des Papstamtes durch Häresie wird von vielen Kanonisten und Theologen unterstützt:
Der hl. Franz von Sales (1567-1622), Bischof und Kirchenlehrer, sagte: „Wenn der Papst explizit Häretiker ist, verliert er ipso facto seine Würde und die Mitgliedschaft in der Kirche...“.
Der hl. Robert Bellarmin sagte: „Ein Papst, der offensichtlich Häretiker ist, hört automatisch auf, Papst und Haupt zu sein, wie er automatisch aufhört, Christ und Glied der Kirche zu sein. Deshalb kann er von der Kirche gerichtet und bestraft werden. Das ist die Lehre aller alten Väter, die lehren, dass offenkundige Häretiker unverzüglich alle Jurisdiktion verlieren.“
Der hl. Alfons, Bischof und Kirchenlehrer, sagte: „Wenn je ein Papst als eine Privatperson in Häresie fallen sollte, sollte er sofort das Pontifikat verlieren. Sollte Gott aber zulassen, dass ein Papst ein offenkundiger und unbelehrbarer Häretiker wird, so würde er dadurch aufhören, Papst zu sein, und der Apostolische Stuhl wäre vakant.“
Der hl. Antonius sagte: „Im Falle, ein Papst würde Häretiker, so würde er durch diese Tatsache und ohne jeglichen anderen Richterspruch von der Kirche getrennt sein. Ein Haupt, das vom Körper getrennt ist, kann, solange es getrennt ist, nicht Haupt desselben Körpers sein, von welchem es abgeschlagen wurde.“

Auf dem 1. Vatikanischen Konzil wurde ebenfalls von einem Kardinal die Frage aufgeworfen: „Was ist zu tun, wenn der Papst Häretiker wird?“ Die Antwort war: „... das Konzil der Bischöfe könnte ihn wegen Häresie absetzen, denn vom Augenblick, da er Häretiker wird, ist er nicht das Haupt, nicht einmal ein Glied der Kirche. Die Kirche wäre nicht für einen Moment verpflichtet, auf ihn zu hören, wenn er anfängt, etwas zu lehren, wovon die Kirche weiß, dass es falsch ist, und er würde aufhören, Papst zu sein, da er von Gott selber abgesetzt ist. Wenn der Papst beispielsweise sagen sollte, der Glaube an Gott sei falsch, wäre man nicht verpflichtet, ihm zu glauben, ebenso wenn er den Rest des Glaubensbekenntnisses leugnen würde: ´Ich glaube an Jesus Christus usw.´ Diese Annahme ist der Idee an sich nach von Nachteil für den Heiligen Vater, zeigt aber, dass dieser Punkt voll überlegt und jede Möglichkeit bedacht wurde. Wenn er irgendein Dogma der Kirche leugnet, welches von jedem wahren Gläubigen angenommen wird, dann ist er nicht mehr Papst als Sie und ich.“ (aus: The Life and Work of Pope Leo XIII von Dr. theol. James J. McGovern, S. 241.)

Kanon 188.4 des Kirchenrechts über den stillschweigenden Amtsverlust: „Es gibt bestimmte Ursachen, die den stillschweigenden Amtsverlust bewirken, welcher Verlust im voraus durch Wirkung des Gesetzes angenommen wird und dadurch ohne irgendeine Erklärung wirksam ist. Diese Ursachen sind folgende: ... (4) wenn er öffentlich vom Glauben abgefallen ist.“
[...] Ein Einwand, der gegen unsere Position, der Apostolische Stuhl ist vakant, erhoben wird, ist, dass die Häresie hauptsächlich ein Vergehen („delictum“) gegen das kanonische Recht sei - und ein Papst selbst sei als der höchste Gesetzgeber des Kirchenrechts nicht dadurch gebunden.

Der Fall eines häretischen Papstes fällt aber unter die Sünde gegen das göttliche Recht - denn die Kanonisten sagen eindeutig, dass es göttliches Recht ist, welches einen Häretiker davon ausschließt, päpstliche Autorität zu erlangen oder zu behalten.
[...] Gesetzt den Fall, ein Papst wird häretisch, sagt Kardinal Billot, so würde ein solcher Papst automatisch seine Gewalt verlieren, weil er „aufgrund seines eigenen Willens“ aus dem Körper der Kirche ausgeschieden werden würde (De Ecclesia Christi, 5. Ausgabe, [1927] 1:632).

Es ist nicht ein Verstoß gegen das kanonische Recht, welcher einen häretischen Papst absetzt, sondern seine öffentliche Sünde gegen das göttliche Recht.
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Raffi2211
@CSc.
Liegt nicht vor???

Ich bitte sie,was ist mit den irrlehren vom konzil und nach konzil??
Was ist mit der Apostasie von assisi und noch zahlreich andere punkte.

Lassen wir einfach den hl .paulus reden.
Das sagt alles.

Ein papst,egal welcher hirte der kirche häresien verkündet und in ihr hartnäckig drin bleibt ist und bleibt häretiker und kann nicht mehr papst sein.

Weil der papst ist …More
@CSc.
Liegt nicht vor???

Ich bitte sie,was ist mit den irrlehren vom konzil und nach konzil??
Was ist mit der Apostasie von assisi und noch zahlreich andere punkte.

Lassen wir einfach den hl .paulus reden.
Das sagt alles.

Ein papst,egal welcher hirte der kirche häresien verkündet und in ihr hartnäckig drin bleibt ist und bleibt häretiker und kann nicht mehr papst sein.

Weil der papst ist der garant der wahrheit in sachen glauben,sitten und moral lehre.

Wenn der papst etwas anderes verkündet als das was er empfangen hat,ist er verflucht.
.
Gal 1:8-9: "Doch wenn selbst wir oder ein Engel vom Himmel euch ein anderes Evangelium verkündeten, als wir euch verkündet haben, so sei er verflucht! Wie wir schon sagten, so sage ich nun noch einmal: Wenn jemand euch ein anderes Evangelium verkündet, als ihr empfangen habt, so sei er verflucht!"

Tit 3:10-11: "Von einem Menschen, der falsche Lehren vertritt, ziehe dich zurück, wenn du ein erstes und zweites Mal ihn zurechtgewiesen hast! Du weißt ja, ein solcher ist verkehrt und sündigt, indem er sich zu seinem eigenen Richter macht."
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Ministrant1961
Heute ist bei uns, wie jeden ersten Sonntag des Monates, um 17 Uhr, eine lat. hl. Messe. Ich freu mich schon richtig darauf. Ich werde sie alle, liebe Mitforisten, heute ins Gebet mit einschließen. Wünsche ihnen allen auch einen gesegneten Sonntag. Gelobt sei Jesus Christus 🙏🙏🙏⛪
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CSc
@Raffi2211

Das ist nicht nur eine Meinung, sondern die allgemeine Meinung der katholischen Theologen. Mit Recht bemerken die Lefebvrianer: "Now, in so serious a matter, it is not prudent to go against the common opinion." (archives.sspx.org/…/little_catechis…)

Gemäß Ludwig Ott gehört eine von den Theologen allgemein vertretene Lehre zwar "an sich in das Gebiet der freien Meinungen" (Ludwig …More
@Raffi2211

Das ist nicht nur eine Meinung, sondern die allgemeine Meinung der katholischen Theologen. Mit Recht bemerken die Lefebvrianer: "Now, in so serious a matter, it is not prudent to go against the common opinion." (archives.sspx.org/…/little_catechis…)

Gemäß Ludwig Ott gehört eine von den Theologen allgemein vertretene Lehre zwar "an sich in das Gebiet der freien Meinungen" (Ludwig Ott, Grundriss der katholischen Dogmatik, zweite, veränderte Auflage, Freiburg i. B. 1954, S. 11). Wer aber grundlos von einer allgemeinen Lehre der Theologen abweicht, der zieht sich die Zensur propositio temeraria zu (Ebd., S. 12).

Sie verweisen auf den hl. Alphons Maria von Liguori. Die von Ihnen zitierten Worte schließen allerdings nicht aus, dass zur Rechtswirksamkeit ein Feststellungsurteil erforderlich ist. Zweifellos kann niemand über den Papst richten. Die Rechtssicherheit erfordert aber ein Feststellungsurteil der Kirchenhierarchie. Ein derartiges Feststellungsurteil der Kirchenhierarchie liegt weder bei Papst Franziskus noch bei seinen Vorgängern vor.

Richtig ist, dass man die hierarchische und liturgische Gemeinschaft mit einer häretischen Kirchenhierarchie (einschließlich Papst) auf ein Minimum beschränken muss. Schließlich verlangt das gottgegebene Naturrecht von uns, dass wir keine Gemeinschaft pflegen, die dem Seelenheil abträglich ist. Aus diesem Grund handelt der sich um Bischof Williamson sammelnde katholische Widerstand richtig, wenn er ein praktisches Abkommen mit dem modernistischen Rom strikt ablehnt.
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Raffi2211
Unterscheidung. Man unterscheidet die materielle von der formellen Häresie. Der formellen Häresie macht sich ein Getaufter schuldig, der wissentlich eine der Lehre der Kirche entgegenstehende Lehre öffentlich vertritt oder eine durch göttlichen und kirchlichen Glauben (fide divina et catholica) festzuhaltende Wahrheit hartnäckig positiv leugnet. Der hl. Thomas von Aquin lehrt: ‚Demnach ist …More
Unterscheidung. Man unterscheidet die materielle von der formellen Häresie. Der formellen Häresie macht sich ein Getaufter schuldig, der wissentlich eine der Lehre der Kirche entgegenstehende Lehre öffentlich vertritt oder eine durch göttlichen und kirchlichen Glauben (fide divina et catholica) festzuhaltende Wahrheit hartnäckig positiv leugnet. Der hl. Thomas von Aquin lehrt: ‚Demnach ist Häresie eine Art des Unglaubens, geltend für solche, die zwar den Glauben Christi bekennen, aber seine Lehrsätze entstellen.‘ (IIa-IIae q.11 a.1) Und weiter: ‚Wenn aber jemand, nachdem die Festlegung eines Glaubenssatzes durch die Autorität der Gesamtkirche erfolgt ist, einer solchen Anordnung hartnäckig widerstrebte, würde er als Häretiker angesehen.‘ (ibid. q.11 a.2)

Von der formellen Häresie ist die materielle Häresie zu unterscheiden: das heißt das genannte Leugnen bzw. Fürwahrhalten geschieht weithin unbewusst und der materielle Häretiker bringt zum Ausdruck, dass er eigentlich den Glauben der Kirche vertreten will. Wenn sie auch, wie Matthias J. Scheeben schon erklärt hat, gegenüber der formellen Häresie im Hinblick auf die Schuldhaftigkeit des Häretikers als weitaus weniger verwerflich einzustufen ist, darf sie dennoch nicht schlichtweg als harmlos angesehen werden. Die Kirche hat ihr Auftreten pro foro externo (im äußeren Bereich – Anm.) stets mit kirchlichen Strafen belegt.

Bei der systematisch wesentlichen Frage schließlich, ob eine Position häretisch ist, ob es sich um eine sententia haeretica (um einen häretischen Satz – Anm.) handelt, kommt es lediglich auf den objektiven Widerspruch zum katholischen Dogma an. Die kirchenrechtlich relevante und ad hominem vielleicht interessante Frage, ob sie dabei von einem formellen oder materiellen Häretiker vorgetragen wurde bzw. ob der jeweilige Theologe es (an und für sich) doch nur gut gemeint habe und im Grunde genommen dem Glauben der Kirche dienen wollte, ist in diesem Zusammenhang nicht von Bedeutung."
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Raffi2211
@.
Csc.
Das ist es ja.
Eine Meinung.
Zahlreiche hl.und Kirchenväter sagen da ganz klar etwas anderes.
Das wenn ein Papst formell häretiker ist.
Also hartnäckig im theologischen Irrtum bleibt,sein Amt verliert.
Dazu braucht es kein Gericht!

Ich weiß das die fsspx dem Primatamt gehorsam ist.
Genau wie es der mons.Marcel Lefebvre sagte in seiner Audienz bei paul 6.
Entweder wir sind ihnen gehorsam…More
@.
Csc.
Das ist es ja.
Eine Meinung.
Zahlreiche hl.und Kirchenväter sagen da ganz klar etwas anderes.
Das wenn ein Papst formell häretiker ist.
Also hartnäckig im theologischen Irrtum bleibt,sein Amt verliert.
Dazu braucht es kein Gericht!

Ich weiß das die fsspx dem Primatamt gehorsam ist.
Genau wie es der mons.Marcel Lefebvre sagte in seiner Audienz bei paul 6.
Entweder wir sind ihnen gehorsam und hören auf den Päpsten vor ihnen gehorsam zu sein und brechen mit der lehre von immer oder wir sind den päpsten von immer gehorsam und können ihnen nicht folgen.

Das problem ist und scheint wirklich der punkt zu sein,das man einen häretischen papst nicht folgen kann.

Von welcher Kirche spricht man?
Wenn es die Konzilskirche ist,
so müssten also wir, die wir zwanzig Jahre lang mit ihr gerungen haben,
weil wir die katholische Kirche wollen, jetzt in diese Konzilskirche eintreten,
um sie sozusagen "wieder katholisch" zu machen.
Das ist eine vollkommene Illusion! […]
Wir sind natürlich gegen die Konzilskirche,
die praktisch schismatisch ist,
selbst wenn sie es nicht wahrhaben will.
Praktisch ist sie eine dem Wesen nach exkommunizierte Kirche,
weil sie eine modernistische Kirche ist.“
-Erzbischof Marcel Lefebvre.
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CSc
@Raffi2211

Die Lefebvrianer anerkennen und nehmen die Autorität und Vollmacht des Petrus und seiner legitimen Nachfolger ja im Gehorsam an. Niemals haben sie den Lehr- oder Jurisdiktionsprimat des Papstes in Frage gestellt. Sie erfüllen also die Forderung von Papst Pius XI. und befinden sich folglich in der Römisch-Katholischen Kirche.

Richtig ist, dass das lebendigen Lehramt, d.h. das von …More
@Raffi2211

Die Lefebvrianer anerkennen und nehmen die Autorität und Vollmacht des Petrus und seiner legitimen Nachfolger ja im Gehorsam an. Niemals haben sie den Lehr- oder Jurisdiktionsprimat des Papstes in Frage gestellt. Sie erfüllen also die Forderung von Papst Pius XI. und befinden sich folglich in der Römisch-Katholischen Kirche.

Richtig ist, dass das lebendigen Lehramt, d.h. das von der gegenwärtigen Kirchenhierarchie ausgeübte Lehramt, die nächste Glaubensregel ist. Das schließt aber nicht aus, dass es Situationen geben kann, in denen man einem legitimen Papst den Gehorsam verweigern muss. Mit Rosinenpickerei hat dies nichts zu tun.

Der hl. Thomas von Aquin, der größte aller Kirchenlehrer, schreibt in S.th. II-II q. 33 a. 4 ad 2: "Wo jedoch der Glaube Gefahr läuft, da muß man auch öffentlich die Oberen zurechtweisen, wie das Paulus that" (www.unifr.ch/bkv/summa/kapitel549-4.htm).

Willibald Cajetan Scherer schreibt: "Sollten freilich Gebote kirchlicher Oberer offensichtlich gegen göttliches Gesetz verstoßen, so würde auch ihnen gegenüber das Wort des Apostelfürsten Petrus gelten: «Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen.» Im allgemeinen freilich sind kirchliche Verordnungen solange als gerecht vorauszusetzen, bis das Gegenteil erwiesen ist. Das Vertrauen in die übernatürliche Führung unserer Vorgesetzten wird uns vor ungerechtem, vorschnellem Urteil bewahren; die vollendete Bereitschaft zum Gehorsam gegen Gott vor ungerechtfertigtem, unterschiedslosem, indiskretem Menschengehorsam schützen." (Willibald Cajetan Scherer, Der Gehorsam nach der Lehre des hl. Thomas von Aquin dargestellt, Paderborn 1926, S. 156).

Gemäß der Meinung der meisten katholischen Theologen (Billuart) bleibt ein offenkundig häretischer Papst so lange mit päpstlicher Jurisdiktion ausgestattet bis er von der Kirche zum offenkundigen Häretiker erklärt wird. Das ist bislang bei keinem konziliaren und nachkonziliaren Papst geschehen. Infolgedessen gibt es m.E. keinen Grund von der Vakanz des Heiligen Stuhls auszugehen.
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Ich vermisse in letzter Zeit unseren jungen Freund @Kosovar, hier im Forum. Ich hoffe, er ist hier noch angemeldet und hat dieses Forum nicht auch verlassen. Also junger Freund Kosovar, lassen sie doch mal wieder von sich hören, ich würde mich sehr freuen, ihr Bruder in Christus.....
Ministrant1961
Sehr geehrter @E. Ho, ich sitze gerade etwas auf der Leitung. Ich verstehe nicht ganz, was genau sie meinen.
Raffi2211
Natürlich @minestrant 1961.
Können nicht viel machen.
Ausharren und den glauben bewahren.

Weinend sitzend am krankenbett der mutter kirche und betend.
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Ministrant1961
Ich kann mir kaum vorstellen, daß unter Gläubigen der hl. kath. Kirche, unter praktizierenden Katholiken, jemals eine derartige Verwirrung und eine derartige Uneinigkeit geherrscht hat, wie es heutzutage der Fall ist. Das ist wohl nie in 2000 Jahren, der Fall gewesen, wohl nicht einmal, während der Reformation. Es gibt einfach nichts mehr, an dem sich der heutige Katholik orientieren kann, es …More
Ich kann mir kaum vorstellen, daß unter Gläubigen der hl. kath. Kirche, unter praktizierenden Katholiken, jemals eine derartige Verwirrung und eine derartige Uneinigkeit geherrscht hat, wie es heutzutage der Fall ist. Das ist wohl nie in 2000 Jahren, der Fall gewesen, wohl nicht einmal, während der Reformation. Es gibt einfach nichts mehr, an dem sich der heutige Katholik orientieren kann, es herrscht Verwirrung und Unklarheit, Widerspruch, bei allem, was immer als sicher galt, die Frommen, verlassen heute Di hl. Mutter Kirche. Wann hat es das je gegeben? Das schlimmste daran ist.eigentlich, daß selbst Menschen, die versuchen den Willen Gottes und seiner hl kirche, zu erfüllen, die versuchen ein gottgefälliges Leben zu führen und die versuchen die Einheit der hl. kath. Kirche zu bewahren, plötzlich uneinig untereinander werden. Die Krise der Kirche, ist eine Krise, der Bischöfe, hat vor kurzen einmal jemand gesagt, und hier liegt das ganze Problem. Die Hirten, die eigentlich die Lehre verteidigen, fördern stattdessen überall Verwirrung. Wie also muss sich ein treuer , gläubiger Katholik, in dieser Situation verhalten? Auf alle Fälle müssen wir Streit untereinander möglichst vermeiden, wo Zweifel auftreten, hilft nur das Gebet und Vertrauen auf Gott, wo das hirtenwort nicht mehr mit der Lehre übereinstimmt. Beten wir zu Gott um gute Priester und um gute Hirten und hören wir auf d. Hl. Geist. Nur durch das Gebet, und durch die Gnade Gottes, erfüllen wir den Willen Gottes. Ich habe keine bessere Lösung parat.
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Raffi2211
@CSc.
Das ist es ja.
Danke.

Aber ist es eben nicht Entschuldigung, rosinen pickerei wenn man sagt,wir sind dem papst nur gehorsam wenn er im einklang mit der lehre spricht??

Der Papst ist das lebendige lehramt.
Nicht die Päpste die vor ihm da waren sind das lehramt,sondern der Papst in folge der Päpste die da waren ist das lebendige lehramt und mit ihm zusammen alle Bischöfe.

Wenn jetzt paps…More
@CSc.
Das ist es ja.
Danke.

Aber ist es eben nicht Entschuldigung, rosinen pickerei wenn man sagt,wir sind dem papst nur gehorsam wenn er im einklang mit der lehre spricht??

Der Papst ist das lebendige lehramt.
Nicht die Päpste die vor ihm da waren sind das lehramt,sondern der Papst in folge der Päpste die da waren ist das lebendige lehramt und mit ihm zusammen alle Bischöfe.

Wenn jetzt papst pius ix in
in „Mortalium animos“ schreibt: „In dieser einen Kirche ist niemand und bleibt niemand, der nicht die Autorität und Vollmacht des Petrus und seiner legitimen Nachfolger im Gehorsam anerkennt und annimmt.“

Dann hat man das anzunehmen.

Es sei denn er ist kein papst,weil formell Häretiker.

Einen wahren legitimen Papst erkennt man durch den Gehorsam an.
Wenn die Konzilspäpste also wahre und rechtmäßige Päpste sind und als solche anerkannt werden müssen,so muss man ihnen auch in allem Gehorsam leisten.will man in der kirche bleiben und nicht sein seelen heil riskieren.
Denn der papst ist der Garant der sicheren Wahrheit.
Sein päpstliches lehramt ist für jeden katholiken die nächste Glaubensregel.

Die Glaubens regel ( regula fidei) ist die glaubensnorm an der sich jeder katholik verbindlich auszurichten hat.man unterscheidet zwischen einer entfernten und einer nächsten Glaubensregel.

Als entfernte Glaubensregel gelten die hl.schrift und die mündliche Überlieferung.
Entfernt deswegen, weil sie schrift und Tradition nicht eindeutig den glauben vorlegen,sondern einer Auslegung und Anwendung auf die Zeitumstände bedürfen.

Diese aufgabe kommt niemand anderem als dem kirchlichen letztlich dem päpstlichen lehramt zu.

Die LehrVerkündigung des amtierendes Papstes gibt also die letztverbindliche Glaubensnorm vor.der sich jeder katholik gläubig unterwerfen muss.

Wenn ein papst nun häresie verbreitet,dann ist sie erstmal materiell vorhanden.

Wenn aber jetzt eine dubia kommt.
Oder sogar eine brüderliche ermahnung und der papst weiterhin hartnäckig den standpunkt vertritt, dann wird diese Häresie formell.
Weil dieser nicht davon ablassen möchte..

Der hl.Alfons maria von liguori schreibt hier zu.....

Wenn jemals der Papst als Privatperson in Häresie fallen würde, wäre er im selben Augenblick des Pontifikates enthoben,denn da er sich dann außerhalb der kirche befände, könnte er nicht mehr Haupt sein.

Also entweder haben wir einen papst, dann sind wir zu gehorsam verpflichtet oder wir haben keinen.und müssen das bewahren was wir empfangen haben.

Das ist leider keine leichte Situation.

Gott behüte uns alle.
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CSc
@Raffi2211

Zur Frage des häretischen Papstes: “[…] according to the "common" opinion (Suarez), or even the "more common" opinion (Billuart), theologians think that even an heretical pope can continue to exercise the papacy. For him to lose his jurisdiction, the Catholic bishops (the only judges in matters of faith besides the pope, by Divine will) would have to make a declaration denouncing …More
@Raffi2211

Zur Frage des häretischen Papstes: “[…] according to the "common" opinion (Suarez), or even the "more common" opinion (Billuart), theologians think that even an heretical pope can continue to exercise the papacy. For him to lose his jurisdiction, the Catholic bishops (the only judges in matters of faith besides the pope, by Divine will) would have to make a declaration denouncing the pope’s heresy. According to the more common opinion, the Christ, by a particular providence, for the common good and the tranquility of the Church, continues to give jurisdiction to an even manifestly heretical pontiff until such time as he should be declared a manifest heretic by the Church. [Billuart, De Fide, Diss. V, A. III, No. 3, obj. 2]” (archives.sspx.org/…/little_catechis…).

Zur Frage des Gehorsams: Gehorsam gegenüber der Kirche.
Raffi2211
Hier die antworten auf die frage...

Und neben bei...
Pater lenz als Ratte zu bezeichnen ist sehr respektlos.
Auch wenn ich ihn nicht kenne ,schätze ich ihn sehr,da er sich die Entscheidung gewiss nicht leicht gemacht hat.

Und das Schiff hat er mit Sicherheit nicht verlassen.
Tun sie nicht den fehler wie viele Pius anhänger.
Zu meinen die piusbruderschaft wäre die katholische kirche.
Nein sorry …More
Hier die antworten auf die frage...

Und neben bei...
Pater lenz als Ratte zu bezeichnen ist sehr respektlos.
Auch wenn ich ihn nicht kenne ,schätze ich ihn sehr,da er sich die Entscheidung gewiss nicht leicht gemacht hat.

Und das Schiff hat er mit Sicherheit nicht verlassen.
Tun sie nicht den fehler wie viele Pius anhänger.
Zu meinen die piusbruderschaft wäre die katholische kirche.
Nein sorry dem ist nicht so.

Gehen sie sachlich auf die argumente ein.
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Raffi2211
Müssen wir dem Papst gehorsam sein?

Pius XI. schreibt in „Mortalium animos“: „In dieser einen Kirche ist niemand und bleibt niemand, der nicht die Autorität und Vollmacht des Petrus und seiner legitimen Nachfolger im Gehorsam anerkennt und annimmt.“ Die volle Unterwerfung unter das ordentliche Lehramt der Kirche wäre demnach die Konsequenz und die einzige Möglichkeit, tatsächlich den …
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Müssen wir dem Papst gehorsam sein?

Pius XI. schreibt in „Mortalium animos“: „In dieser einen Kirche ist niemand und bleibt niemand, der nicht die Autorität und Vollmacht des Petrus und seiner legitimen Nachfolger im Gehorsam anerkennt und annimmt.“ Die volle Unterwerfung unter das ordentliche Lehramt der Kirche wäre demnach die Konsequenz und die einzige Möglichkeit, tatsächlich den besagten Gehorsam zu üben. Ist dieser Schluß wirklich zwingend, da doch das ordentliche Lehramt nicht unfehlbar ist, wie die Kirchengeschichte ja zur Genüge beweist (z.B. Ansätze bei Pius XII., die eine Öffnung für den Modernismus bedeuteten; Fehlentscheidungen der Päpste wie z.B. die Verurteilung der Action française und die Anweisung von Pius XI. an die Cristeros in Mexiko, sich den Kommunisten auszuliefern)?

Sind sie Bergoglio gehorsam? ?

Nehmen sie die irrlehren des konzils an? ?
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One more comment from Raffi2211
Raffi2211
@atm.
Der papst verurteilt sich selbst.
In dem er an der häresie festhält.

Eine materielle häresie wird zur formellen wenn er trotz brüderliche Ermahnung oder mehrerer zweifel (dubia) in ihr verharrt.

Sie sind nicht auf einen punkt darauf eingegangen.

Haben sie den kommentar Überhaupt gelesen??
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ew-g
@a.t.m
Vorschlag: Beantworten Sie doch konkret die konkreten Fragen, anstatt herumzuschwafeln. Vielleicht finden Sie auch noch heraus, was ein "papa emeritus" ist!?
Dass ein Austritt aus der una sancta ecclesia auch dann nicht richtig ist, wenn weite Bereiche nicht mehr zu leben scheinen, ist offensichtlich auch ohne Ratten-Analogie. Selbst wenn ein Papst sich aufführt wie ein Abgesandter des …More
@a.t.m
Vorschlag: Beantworten Sie doch konkret die konkreten Fragen, anstatt herumzuschwafeln. Vielleicht finden Sie auch noch heraus, was ein "papa emeritus" ist!?
Dass ein Austritt aus der una sancta ecclesia auch dann nicht richtig ist, wenn weite Bereiche nicht mehr zu leben scheinen, ist offensichtlich auch ohne Ratten-Analogie. Selbst wenn ein Papst sich aufführt wie ein Abgesandter des Verwirrers, bedeutet das keine Abspaltung irgendeiner Sonderkirche.
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a.t.m
@Raffi2211 Bevor ich ihre Fragen beantworten kann, sollte ich ja noch Wissen ob in ihren Augen:
1. Darf ein papst freiwillig und rechtmässig zurücktreten?
2. Wer darf einen Papst wegen Häresie gültig und rechtlich verbindlich Verurteilen, kann und darf das jeder ??
3. Wer hat das Recht ein stattgefundes Konklave als ungültig zu erklären?

In vielen Argumenten die die Sedisvakantisten verwenden, …More
@Raffi2211 Bevor ich ihre Fragen beantworten kann, sollte ich ja noch Wissen ob in ihren Augen:
1. Darf ein papst freiwillig und rechtmässig zurücktreten?
2. Wer darf einen Papst wegen Häresie gültig und rechtlich verbindlich Verurteilen, kann und darf das jeder ??
3. Wer hat das Recht ein stattgefundes Konklave als ungültig zu erklären?

In vielen Argumenten die die Sedisvakantisten verwenden, kann man erkennen das diese im Grunde genommen nur solche Argumente vorbringen auf die auch ein Martin Luther zu seiner Zeit zurückgegriffen hat um die Eine, Heilige, Katholische und Apostolische Kirche von innen heraus zu Spalten, das selbe gilt ja auch für die Arianer, Orthodoxie, Anglikaner, die Altkatholiken usw. Ja wir befinden uns seit dem Unseligen VK II in einer gewaltigen Glaubenskrise, aber ist der einzige gangbare Weg der, die Eine, Heilige, Katholische und Apostolische Kirche zu verlassen, indem man sich sektiererischen Gruppen anschliest und man so selber zu einer Ratte wird die das sinkende Schiff verlässt ?? Ja wir befinden uns in einer harten und sehr gefährlichen und Glaubenslosen Wider Gott dem Herrn und seiner Kirche agierenden Zeit. Und genau diesen Umstand nutzen eben die Feinde Gottes unseres Herrn und seiner Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche im Sinne des Widersacher Gottes unseres Herrn Schonungs- Gnadenlos aus um über menschlich Verständliche Argumente (die ja auch ein Luther zu seiner Zeit Vorbrachte und auf die leider viele Menschen gehört haben) um Seelen in die Ewige Verdammnis zu führen, und dabei ist es egal ob diese Seelenverführer weltlich und irdisch kirchlich gesehen LINKS oder RECHTS stehen, im Endeffekt zählt nur das Resultat.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
KREUZKNAPPE-tweets @DERKREUZKNAPPE

twitter.com/…/104810892669110…

KREUZKNAPPE-tweets hat Vatican News retweetet

www.vaticannews.va/…/synode-jugend-2…
Da liegt das grundsätzliche Missverständnis: Die Kirche ist eben KEIN "Laden", und wer sie letztlich lenkt, das sind weder Kardinäle noch BDKJ-Vorsitzende, sondern der Heilige Geist. Vorausgesetzt, wir beten darum und hören auf ihn.
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Melchiades
Diese Nachrichten kurz zusammen gefasst . Wir müssen hören und zu sehen, wie letzt endlich auch der Rest der sichtbaren Kirche durch die hohe Geistlichkeit der Welt und ihrem Geist geopfert wird. Denn dies bedeutet es im Grunde , wenn die christliche Moral und die Dogmen über Bord geworfen werden sollen ! Es scheint so, dass ein Bischof Oster & Co. nun vollkommen aus der Lehre der Kirche einen …More
Diese Nachrichten kurz zusammen gefasst . Wir müssen hören und zu sehen, wie letzt endlich auch der Rest der sichtbaren Kirche durch die hohe Geistlichkeit der Welt und ihrem Geist geopfert wird. Denn dies bedeutet es im Grunde , wenn die christliche Moral und die Dogmen über Bord geworfen werden sollen ! Es scheint so, dass ein Bischof Oster & Co. nun vollkommen aus der Lehre der Kirche einen zahnlosen Löwen machen wollen, der von jeden getreten oder nach jeweiligen Vorstellungen benutzt werden kann. Frei nach dem Motto : " Weil Gott nicht will, wie wir es wollen, setzen wir Ihn im Grunde in Seiner Kirche endgültig einfach vor die Tür, zwar nicht offiziell, weil uns sonst nicht mehr alle folgen !" Doch nennen wir dies " die Freiheit des Gewissens" und schon kleben sehr viele in unserem Netz und wir behalten unsere persönliche Macht, ganz ohne Gott und Seinen Weisungen .
Nein, ich unke nicht, sondern wenn man die Weisungen des Herrn, die je nach Grad der geistiger Reife von der Kirche erkannt wurde, und sie den Katholiken dies auch zu glauben in Form eines Dogma vorlegte und so alle Katholiken auch im Glauben unterwies ; und denen nun die " neuen" Ansichten entgegenstellen, ist es eigentlich sehr leicht erkennbar, wie sehr sich der heutige hohe Klerus immer und immer widerspricht. Und ja, man könnte schon fast sagen " krankhaft versucht sich dem, so widersprüchlichen, Geist der Welt anbiedert ! Denn sowohl der Klerus, wie auch wir als Katholiken scheinen vergessen zu haben, dass die heiligste Dreifaltigkeit sich niemals uneins sein werden, wie auch die Hölle nicht ! Nur wir als Menschen tragen seit der Erbsünde Beide in uns tragen und uns selbst an nur einen Tag mehrfach für eine Seite oder andere Seite entscheiden ,wir, sind jene die gleichzeitig Hü und Hott sagen, zum Teil, weil wir den ständigen Kampf aufgegeben haben ( siehe die Äußerungen des amtierenden Papstes bis hin zu Bischof Oster) oder aus reiner Bequemlichkeit sind wir zu Speichelleckern einer eher verkommenen Welt geworden. Doch beide angedeuteten Möglichkeiten haben nichts mit Gott und den Glauben zu tun !
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Tina 13
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Mit Unglückspropheten meint PF wohl die Warner vor der Zerstörung der hl.Katholischen Kirche durch Veränderung der überlieferten Lehre und der hl. Sakramente.
Das ist alles Gehirnwäsche bei der Jugend, damit diese bereit ist, diese Mutation positiv aufzunehmen und sie nicht als Zerstörungswerk zu erkennen.
Homosex-Partnerschaften, die dem Herrn ein Greuel sind sollen nun kirchliche Aner…More
Mit Unglückspropheten meint PF wohl die Warner vor der Zerstörung der hl.Katholischen Kirche durch Veränderung der überlieferten Lehre und der hl. Sakramente.
Das ist alles Gehirnwäsche bei der Jugend, damit diese bereit ist, diese Mutation positiv aufzunehmen und sie nicht als Zerstörungswerk zu erkennen.
Homosex-Partnerschaften, die dem Herrn ein Greuel sind sollen nun kirchliche Anerkennung finden!
Das ist eines der Hauptanliegen der Jugendsynode!

@Carlus @a.t.m @Elista @Ministrant1961 @Gestas @Vered Lavan @Sunamis 46 @Tina 13 @Raffi2211 @SvataHora @Ginsterbusch @Ratzi
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Raffi2211
1. Ein „Priorat“ der deutschen Sektion der „Piusbruderschaft“ hat aus aktuellem Anlaß – ein Priester in Deutschland hat die „Piusbruderschaft“ verlassen und ist „zu den Sedisvakantisten gegangen“ – ein Broschürchen herausgegeben über „Päpstliche Unfehlbarkeit und den Sedisvakantismus“. Darin setzt sich ein „Pius“-Pater, „der sich lange Jahre dem Studium der Kirchengeschichte gewidmet hat“, „…More
1. Ein „Priorat“ der deutschen Sektion der „Piusbruderschaft“ hat aus aktuellem Anlaß – ein Priester in Deutschland hat die „Piusbruderschaft“ verlassen und ist „zu den Sedisvakantisten gegangen“ – ein Broschürchen herausgegeben über „Päpstliche Unfehlbarkeit und den Sedisvakantismus“. Darin setzt sich ein „Pius“-Pater, „der sich lange Jahre dem Studium der Kirchengeschichte gewidmet hat“, „vor dem Hintergrund der Geschichte des päpstlichen Lehramtes kritisch mit dem Unfehlbarkeitsverständnis sedisvakantistischer Priester auseinander“, wie es in der Einführung heißt. „Er wendet sich gegen ein übersteigertes Verständnis der Unfehlbarkeit, das durch die Lehrentscheidungen des I. Vatikanischen Konzils keineswegs gedeckt ist und vor dem Hintergrund der Papstgeschichte als irrtümliche und übersteigerte Auffassung zu Tage tritt.“

Irgendwie klingen uns da die Ohren und schrillen die Alarmglocken auf. Es war immer eine Eigenheit der Häretiker, der Protestanten und Liberalen, den Katholiken „Übertreibung“ vorzuwerfen. Die Katholiken hatten in ihren Augen ein „übersteigertes Verständnis“ von der Gottessohnschaft Christi, von der Mutterschaft Mariens, von der Heilsnotwendigkeit der Kirche oder eben von der Unfehlbarkeit des Papstes. Man schmähte die Katholiken daher gerne mit Namen, die das „Übersteigerte“ zum Ausdruck brachten, wie „Hyper-Katholiken“ oder „Ultra-Montanisten“. Von daher neigen wir bereits dazu, die wahre katholische Auffassung eher bei den „Sedisvakantisten“ zu vermuten. Doch widmen wir uns zunächst dem Text des Broschürchens.


„Übersteigertes Papstverständnis“

2. „Dem Sedisvakantismus liegt ein übersteigertes Papstverständnis zu Grunde, demgemäß der Papst sozusagen ‚in allem‘ und ‚gemäß allem‘ unfehlbar sei, gleichsam ein Orakel Gottes“, beginnt die Einleitung. Wir hatten erst unlängst Gelegenheit, Dr. Ernst Commer mit seinem Nachruf auf den heiligen Papst Pius X. zu zitieren, darin wir lesen: „Darnach ist das Papsttum die irdische lebendige und beständige Stellvertretung des gottmenschlichen Erlösers in der streitenden Kirche. Und der von Christus selbst zuerst in Petrus eingesetzte Stellvertreter Gottes auf Erden ist als Haupt der theomonarchisch konstituierten Kirche ihr oberster König: gleichsam der in der Geschichte immer wiederkehrende ‚alter Christus‘ oder wie man im Mittelalter auch sagte ‚quasi deus in terris‘ [gleichsam Gott auf Erden]“(Hervorhebungen von uns). Offensichtlich hatte man im Mittelalter ein noch übersteigerteres Verständnis vom Papst, da man ihn nicht nur für „gleichsam ein Orakel Gottes“, sondern sogar für „gleichsam Gott auf Erden“ hielt.

Doch der im „Studium der Kirchengeschichte“ so bewanderte „Pius“-Pater weiß, daß die Unfehlbarkeit „nach dem 1. Vatikanischen Konzil (1869/70) beschränkt“wurde „auf die lehrmäßige Definition ‚ex cathedra‘“ – eine Einschränkung, welche die „Sedisvakantisten“ „aus Missachtung und Unkenntnis“ ablehnen. Auf dem „I. Vaticanum“ war nämlich „von gewissen ‚Papisten‘ versucht“ worden, „den Umfang der Unfehlbarkeit des Papstes möglichst weit auszudehnen, auch auf Enzykliken“. „Aber das wurde verhindert (nachzulesen bei Butler-Lang: Das 1. Vat. Konzil)“, freut sich der Pater. Uff! Gottseidank! Oder nicht? Was uns etwas stutzig macht, ist die Rede von den „Papisten“. Wie man weiß, ist das ein alter Spott- und Schimpfname der Protestanten für die Katholiken. „Deine Sprache verrät dich ja.“ Kann es sein, daß hier ein protestantischer Geist waltet, der jene abfällig „Papisten“ nennt, die eine schlicht katholische Auffassung von Art und Umfang der päpstlichen Unfehlbarkeit haben (unnötig zu erwähnen, daß das Wort „Papisten“ im angegebenen Werk von Butler-Lang nicht vorkommt)? Und stimmt es denn wirklich, daß mit und nach dem „I. Vaticanum“ die päpstliche Unfehlbarkeit „beschränkt“ wurde, sodaß man fortan nicht mehr mit mittelalterlicher „Übertreibung“ vom „quasi deus in terris“ sprechen konnte?

3. „Das Ergebnis war und wurde so auch von Pius IX. am 18. Juli 1870 dogmatisiert, dass der Papst nur äußerst selten als unfehlbar gilt. Ausschließlich in Fragen der Glaubens- und Sittenlehre und auch das nur dann, wenn er dies eigens ausdrücklich feierlich erklärt.“ Da fragen wir uns unwillkürlich erstens, was für einen Sinn so eine „Unfehlbarkeit“ hat, die „nur äußerst selten“ eintritt, im Ganzen also gar nicht ins Gewicht fällt, und zweitens, ob Pius IX. mit seiner Dogmatisierung nicht vielleicht unrecht hatte. Wer sagt uns denn, ob er damals gerade unfehlbar war? Da er uns selber erst das Dogma von der Unfehlbarkeit verkündet hat, können wir gar nicht wissen, ob wir das, was er sagt, überhaupt auf seine eigene Dogmaverkündigung anwenden können. Natürlich hat er „eigens ausdrücklich feierlich erklärt“, daß er ein Dogma verkünden will, aber daß dies wirklich Unfehlbarkeit bedeutet, können wir nur wissen, wenn wir daran glauben, daß er bereits unfehlbar war, als er uns dies lehrte.

„Kein Wunder, dass dieses Dogma seitdem nur ein einziges Mal in feierlicher Form angewandt wurde, nämlich am 1. November 1950 bei der Verkündigung des Dogmas durch Papst Pius XII., dass Maria mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen worden ist“, meint der arme Pater und dauert uns sehr, da er einer so traurigen „Kirche“ angehören muß, welcher ihr „Papst“ nur alle hundert Jahre einmal einen dürren Knochen in Form eines feierlichen Dogmas hinwirft. Ein modernes Unternehmen hätte die Überflüssigkeit eines solchen „Papstes“ längst erkannt und ihn wegrationalisiert, da der Aufwand für ihn in keinem Verhältnis zum Ertrag steht.

4. Hat aber Papst Pius IX. wirklich „dogmatisiert, dass der Papst nur äußerst selten als unfehlbar gilt“? In „Pastor aeternus“ steht nichts davon. Die Konstitution äußert sich überhaupt nicht zu der Frage, wie oft ein Papst unfehlbar ist, ob selten oder häufig. Es ist auch völlig müßig, darüber zu spekulieren. Entscheidend für uns Katholiken ist, daß der Papst in Ausübung seines Lehramtes unfehlbar ist. Und dieses Lehramt übt er normalerweise täglich, nicht nur alle hundert Jahre einmal. Zwar ist es richtig, daß das Vatikanische Konzil die päpstliche Unfehlbarkeit ausschließlich auf Glaubens- und Sittenfragen bezieht, doch ist das im Grunde eine Selbstverständlichkeit. Die päpstliche Gewalt ist eine geistliche, keine weltliche oder politische. Das galt es damals gegenüber den Angriffen der Feinde zu betonen, die behaupteten, der Papst werde „vermöge seiner Unfehlbarkeit ein vollkommen absoluter Souverän“im weltlichen Sinne. Dazu weiter unten mehr. Daß die Unfehlbarkeit jedoch „nur dann“ eintrete, „wenn er [der Papst] dies eigens ausdrücklich feierlich erklärt“, ist eine Fiktion des „Pius“-Paters und steht nicht in „Pastor aeternus“.

Der Wortlaut des von Pius IX. verkündeten Dogmas ist folgender: „Wenn der römische Papst ‚ex Cathedra‘ spricht, – das heißt, wenn er in Ausübung seines Amtes als Hirte und Lehrer aller Christen mit seiner höchsten Apostolischen Autorität erklärt, dass eine Lehre, die den Glauben oder das sittliche Leben betrifft, von der ganzen Kirche gläubig festzuhalten ist, – dann besitzt er kraft des göttlichen Beistandes, der ihm im heiligen Petrus verheißen wurde, eben jene Unfehlbarkeit, mit der der göttliche Erlöser seine Kirche bei Entscheidungen in der Glaubens- und Sittenlehre ausgerüstet wissen wollte. Deshalb lassen solche Lehrentscheidungen des römischen Papstes keine Abänderung mehr zu, und zwar schon von sich aus, nicht erst infolge der Zustimmung der Kirche.“ Wo steht da, daß dies nur „äußerst selten“ vorkommt oder erst dann, wenn der Papst „dies eigens ausdrücklich feierlich erklärt“? Von „ausdrücklich“ und „feierlich“ ist nirgendwo die Rede.


„Ex cathedra“

5. Der Begriff „ex cathedra“, welchem der nächste Abschnitt des Broschürchens gewidmet ist, macht vielen offensichtlich Schwierigkeiten. Dabei ist er nicht so kompliziert zu verstehen, wenn man ihn einfach so nimmt, wie er steht. „Ex cathedra“ spricht der Papst, wenn er von seinem päpstlichen Lehrstuhl, der „cathedra Petri“, aus spricht, d.h. als Nachfolger Petri, in seiner Eigenschaft als Oberhirte der universalen Kirche und Inhaber ihrer höchsten, universalen geistlichen Gewalt, ob er das „feierlich“ und „ausdrücklich“ tut oder nicht. Gemäß dem Konzil gehört dazu nur, daß der Papst sein Amt „als Hirte und Lehrer aller Christen“ ausübt, also als universaler Hirte spricht und nicht nur etwa als Bischof der Diözese Rom, Privatgelehrter oder dergleichen, daß er mit der ihm eigenen höchsten Apostolischen Autorität lehrt und nicht nur beispielsweise eine erbauliche Ansprache oder fromme Predigt halten will, daß die Lehre in den Bereich von Glauben und Sitten gehört, also nicht etwa rein naturwissenschaftliche, politische oder andere Themen behandelt, die außerhalb seiner geistlichen Vollmacht liegen, und daß er die entsprechende Lehre der universalen Kirche verbindlich auferlegt.

„Enzykliken sind nicht unfehlbar“, folgert unser Autor mit hörbarem Aufatmen. Aus dem Wortlaut des Dogmas geht das in keiner Weise hervor, im Gegenteil. Wenn der Papst eine Enzyklika schreibt, so tut er dies in aller Regel als universaler Hirte der Kirche und in Ausübung seiner höchsten Apostolischen Vollmacht. Eine Enzyklika handelt für gewöhnlich ausschließlich von geistlichen Themen oder solchen, die damit eng verbunden sind. Und fraglos kann der Papst in einer Enzyklika eine Lehre als für die ganze Kirche verbindlich vorschreiben. Wenn unser Pater „ex cathedra“ im allerengsten Sinn verstehen will, nämlich für außerordentliche Lehrentscheidungen, die obendrein so „ausdrücklich“ und „feierlich“ sind wie die Dogmatisierung der Aufnahme Mariens in den Himmel von Pius XII. im Jahre 1950, so ist das seine eigene Interpretation, aber nicht die Lehre des Vatikanischen Konzils.

6. Die Enzyklika „Quanta Cura“ von Papst Pius IX. beispielsweise wurde von den damaligen zeitgenössischen Theologen „nahezu einmütig als ein unfehlbares Dokument eingestuft“ (Modernismus in der Tradition). Erst ab 1910 kam die Mode auf, ihre Unfehlbarkeit zu leugnen, und es war der von unserem Pater als Gewährsmann für seine These von der Verhinderung der „Papisten“ angegebene Cuthbert Butler, der in seinem Werk über das Vatikanische Konzil, das 1930 erschien, behauptete, daß die Auffassung von der Unfehlbarkeit dieser Enzyklika „jetzt zumeist aufgegeben“ sei. Man braucht sich nicht „lange Jahre dem Studium der Kirchengeschichte gewidmet“ haben, um bei dieser völligen Neubewertung die Modernisten am Werk zu sehen, denen der arme Pater offensichtlich aufgesessen ist.

„Praktisch wurde die Unfehlbarkeit des Papstes, wenn er ‚ex cathedra‘ spricht, schon bei der Dogmatisierung der Unbefleckten Empfängnis Mariens am 8. Dezember 1954 angewandt“, doziert der Pater weiter. „Der Fortschritt besteht im ‚aus sich‘, nicht in Folge der ‚Zustimmung der Kirche‘. Dieses ‚aus sich‘ ist gegen die gallikanische These gesprochen, wonach die Lehrentscheidungen des Papstes erst durch den Konsens der Kirche zu unabänderlichen Lehraussagen werden. Diese These wurde nun als förmlich häretisch verworfen.“ Wir würden sagen, „praktisch angewandt“ wurde die „Unfehlbarkeit des Papstes, wenn er ‚ex cathedra‘ spricht“, schon seit den Zeiten der Apostel, als der heilige Petrus selber noch diese Cathedra, den Heiligen Stuhl, innehatte. Das „aus sich“ ist kein eigentlicher Fortschritt, es mußte nur eigens betont werden wegen der sich gegen die päpstliche Unfehlbarkeit erhebenden Irrtümer.

7. Amüsant erscheint uns, daß ausgerechnet ein Lefebvrist uns darauf hinweist, daß durch das Vatikanum die „gallikanische These“, „wonach die Lehrentscheidungen des Papstes erst durch den Konsens der Kirche zu unabänderlichen Lehraussagen werden“, „als förmlich häretisch verworfen“ wurde. Die Lefebvristen vertreten selber die neo-gallikanische These des modernen „Traditionalismus“, welche ihr großer Meister so formulierte: „Das Erkennungsmerkmal der Wahrheit und übrigens auch der Unfehlbarkeit des Papstes und der Kirche ist ihre Übereinstimmung mit der Überlieferung und dem anvertrauten Glaubensgut“ (Mgr. Marcel Lefebvre, Ich klage das Konzil an, Editions Saint-Gabriel, Martigny, S. 102; Hervorhebung von uns). Ist diese These durch das „aus sich“ nicht ebenfalls „als förmlich häretisch verworfen“? Denn die „ex cathedra“-Lehrentscheidungen sind eben „von sich aus“ unfehlbar und nicht erst aufgrund ihrer „Übereinstimmung mit der Überlieferung und dem anvertrauten Glaubensgut“. Umgekehrt wird uns diese Übereinstimmung gerade durch die Lehrentscheidung garantiert.

Der Pater sieht jedoch den Fehler bei den „Sedisvakantisten“. Diese wollten „die Beschränkung der Unfehlbarkeit des Papstes auf ‚ex cathedra‘ Entscheidungen … so nicht gelten lassen“. Nein, in der Tat, so eng, wie der „Pius“-Pater aus der Ideologie des Lefebvrismus heraus diese „Beschränkung“ sieht, kann man sie wirklich nicht gelten lassen. Das sagt das Vatikanum selber, nicht die „Sedisvakantisten“. Eine minimalistische Einschränkung der lehramtlichen Unfehlbarkeit war stets das Kennzeichen der Liberalen. Albert Maria Weiß: „Auf dem Gebiete der Glaubenslehre ist darum der Liberalismus, soweit er überhaupt noch katholisch bleiben will, leicht und untrüglich daran zu erkennen, daß er die Verpflichtung zur Unterwerfung auf das beschränkt, was die Kirche ausdrücklich als Glaubenssatz anzunehmen befohlen hat. Er tut das vielleicht nicht immer mit klaren Worten, aber sicherlich stets in der Tat. Und nicht bloß dieses, er setzt auch für die Verpflichtung der kirchlichen Entscheidungen so umständliche Bedingungen, daß diese selbst wieder auf ein höchst geringes Maß beschränkt werden.“

8. Für den Pater aber sind es die „Sedisvakantisten“, die den Papst „stilisieren“ als „Monade, als in sich und aus sich der Garant der Wahrheit, der absolut keinen Irrtum begehen kann“. Wie wir gesehen haben, ist es das Vatikanische Konzil selber, das den Papst „stilisiert“ als jenen, der in seinen „ex cathedra“ gegebenen Lehren „in sich und aus sich der Garant der Wahrheit“ ist, „der absolut keinen Irrtum begehen kann“. „Und wenn Päpste diesen ihnen zugedachten Maßstab nicht erfüllen, wie die Konzilspäpste ab Johannes XXIII., sind diese keine Päpste“, will Hochwürden die „Übertreibung“ der „Sedisvakantisten“ karikieren und trifft dabei unbeabsichtigt ins Schwarze. Richtig: Wenn ein „Papst“ den ihm von Vatikanischen Konzil unfehlbar „zugedachten Maßstab“ nicht erfüllt, dann kann es nicht der Papst sein. Wenn es der Papst wäre, so müßte auf ihn zutreffen, was das Konzil sagt.

Jedes Kind kann das nachvollziehen. Nur die „Traditionalisten“ nicht. Für sie ist es „unverständlich, wie man zu dieser Übersteigerung und Absolutsetzung des Papstes kommen kann, so in dem Sinne: Der Papst ist die Kirche wie Ludwig XIV. von sich sagte: Der Staat bin ich“. Immerhin hat Papst Pius IX., offensichtlich ein beinharter „Sedisvakantist“, in seiner „Übersteigerung und Absolutsetzung des Papstes“ einmal gegenüber einem Kardinal etwas zugespitzt formuliert: „Ich, ich bin die Tradition! Ich, ich bin die Kirche!“ (nachzulesen u.a. bei Butler-Lang, s.o.; vgl. Wahrheit oder Ideologie). Und immerhin hat Unser Herr Jesus Christus selber den heiligen Petrus zum Fels gemacht, auf den Er Seine Kirche baute, und zu Seinem Stellvertreter auf Erden, von dem Commer zurecht sagt: „der von Christus selbst zuerst in Petrus eingesetzte Stellvertreter Gottes auf Erden ist als Haupt der theomonarchisch konstituierten Kirche ihr oberster König“.

9. Zu seiner Rechtfertigung meint der Pater den „vielbelobigten Dogmatiker“ Heinrich heranziehen zu können, der in seiner Dogmatik schreibt: „Allein auch als Oberhaupt der Gesamtkirche ist der Papst nicht in allen seinen Amtshandlungen, sondern nur in seinen Kathedralentscheidungen in Sachen der Glaubens‐ und Sittenlehre unfehlbar. Es ist umso wichtiger, diese Beschränkung der von der Kirche definierten Unfehlbarkeit des Papstes auf die eine Glaubens- oder Sittenlehre definierenden Kathedralentscheidungen festzuhalten, je mehr von jeher alle Gegner der Kirche und der lehramtlichen Unfehlbarkeit ihres Oberhauptes sich bestrebt haben, diese Grenze zu vermischen und der Katholischen Lehre von der Unfehlbarkeit des Papstes den absurden und von der Kirche verworfenen Sinn beizulegen, dass der Papst in allen seinen Meinungen und Aussprüchen unfehlbar sei.“

Genau dasselbe tun die Lefebvristen. Ganz wie es „von jeher alle Gegner der Kirche und der lehramtlichen Unfehlbarkeit ihres Oberhauptes“ getan haben, versuchen sie, „diese Grenze zu vermischen und der Katholischen Lehre von der Unfehlbarkeit des Papstes“, wie die Katholiken alias „Sedisvakantisten“ sie festhalten, „den absurden und von der Kirche verworfenen Sinn beizulegen, dass der Papst in allen seinen Meinungen und Aussprüchen unfehlbar sei“. Kein „Sedisvakantist“ hat so etwas jemals behauptet. Es wird ihnen aber von den Anti-Sedisvakantisten unterstellt, damit sie mit der angeblichen „Übertreibung“ der „Sedisvakantisten“ die päpstliche Unfehlbarkeit selber pulverisieren können.


„Problempäpste“

10. Der „Pius“-Pater macht sich nun daran, über „Problempäpste“ zu handeln. Das erinnert uns ein wenig an die berühmt gewordene Rede eines früheren bayerischen Ministerpräsidenten vom „Problembär“ Bruno. Als theologischer Ausdruck waren uns „Problempäpste“ bisher unbekannt. „Es gibt die lehramtliche Unfehlbarkeit des Papstes in seinen Kathedralentscheidungen, und es gibt auch die Unfehlbarkeit des ordentlichen und universalen Lehramtes der Kirche, wenn es etwas als verbindlich zum Glauben gehörend vorlegt“, stellt der Pater fest und zitiert das Vatikanische Konzil aus seiner Dogmatischen Konstitution über den Glauben im 3. Kapitel: „Mit göttlichem und katholischem Glauben ist also all das zu glauben, was im geschriebenen oder überlieferten Wort Gottes enthalten ist und von der Kirche in feierlichem Entscheid oder durch gewöhnliche und allgemeine Lehrverkündigung (= sive solemni iudicio sive ordinario et universali magisterio) als von Gott geoffenbart zu glauben vorgelegt wird.“ „Dieses ordentliche und universale Lehramt ist das Lehramt der gesamten Kirche“, fährt er fort, „ihres gesamten Lehrkörpers (Papst und Bischöfe), wenn es einmütig eine Lehre als von Gott geoffenbart zu glauben vorlegt.“

Weiter weiß er, daß diese Lehrverkündigung „nicht nur im Raum, sondern auch in der Zeit universal sein“ muß. „So gehörten viele Glaubenswahrheiten schon lange zum katholischen Glauben, bevor sie auf einem Konzil feierlich definiert worden sind, weil sie von der Kirche aller Zeiten als verbindlich zu glauben gelehrt wurden.“ Die „Unfehlbarkeit des ordentlichen Lehramtes der Kirche“komme jedoch „nicht dem Papst alleine zu, wenn er sein authentisches Lehramt ausübt (z.B. in einer Enzyklika, einem dogmatischen Brief, einer Bulle…). Der Papst alleine ist nur in den Kathedralentscheidungen unfehlbar, wo er den Beistand des hl. Geistes besitzt, der die Irrtumslosigkeit garantiert, in den anderen Entscheidungen seines Lehramtes bleibt er grundsätzlich fehlbar.“

11. Nach unserem armen Pater hat demnach der Papst den Hl. Geist ausschließlich für „Kathedralentscheidungen“ empfangen, die jedoch nur „äußerst selten“ vorkommen, weil er solche nur dann gegeben sieht, wenn der Papst „feierlich“ und „ausdrücklich“ ein Dogma definiert, was vielleicht alle hundert Jahre einmal geschieht. Ansonsten ist der Papst „grundsätzlich fehlbar“, wie jeder andere auch. Neben diesen „äußerst seltenen“ Kathedralentscheidungen, die der hochwürdige Herr offensichtlich mit einigen besonders außerordentlichen Akten des päpstlichen Lehramts gleichsetzt, gibt es noch die „Unfehlbarkeit des ordentlichen Lehramts der Kirche“, die aber nicht dem „Papst alleine“ zukommt, sondern nur ihrem „gesamten Lehrkörper (Papst und Bischöfe)“, wenn dieser „einmütig“, und zwar einmütig „nicht nur im Raum, sondern auch in der Zeit“, „eine Lehre als von Gott geoffenbart zu glauben vorlegt“.

Das ist die lefebvristische Lehre, nicht aber die katholische. Der Pater hätte nur beim „vielbelobigten Dogmatiker“ Heinrich nachlesen müssen, um das festzustellen. In dem auch von unserem Pater herangezogenen Band 2 von dessen Dogmatik lesen wir in § 89, betitelt „Von der Infallibilität im Allgemeinen“, „daß, wie die Lehrautorität, so auch das damit verknüpfte Charisma der Unfehlbarkeit den jeweiligen Trägern des kirchlichen Lehramtes, also in jeder Zeit dem zeitweiligen Papste und Episkopate eigen ist“ (S. 214), und das entgegen den „Kirche und Glauben radikal zerstörenden Irrtümern“ der Gallikaner, welche behaupteten, die Kirche könne zeitweilig irren, aber nicht auf Dauer. „Nur der lebende Papst, der lebende Episkopat ist eine lebendige Autorität“, betont Heinrich, „und darum handelt es sich, darauf kommt alles an. Wenn es dagegen gestattet wäre, jede Lehrentscheidung eines bestimmten gegenwärtigen Papstes oder eines bestimmten gegenwärtigen Konzils, unter dem Vorwande einer Abweichung von der Überlieferung der früheren Päpste und des früheren Episkopates und unter Berufung auf einen zukünftigen Papst oder ein zukünftiges Konzil oder auf die Geschichte, zu verwerfen, so wäre jede lebendige kirchliche Autorität, jede Sicherheit des Glaubens vernichtet und jenes Kirche und Christentum zersetzende System eingeführt, das wir oben … charakterisiert haben“ (ebd.). Jenes „Kirche und Christentum zersetzende System“ ist das der Altkatholiken.

12. Leider wandeln die Lefebvristen auf den Spuren jener „Kirche und Glauben radikal zerstörenden Irrtümer“ der Gallikaner und Altkatholiken, indem sie stets behaupten, nur eine Übereinstimmung „in Raum und Zeit“ garantiere die Unfehlbarkeit. In aller Regel zitieren sie dazu gerne den Kanon des heiligen Vinzenz von Lérins. Daß ihr System, das Lehramt von gestern oder morgen gegen das von heute auszuspielen, nicht funktionieren kann, zeigt Heinrich klar auf. Genaueres ist nachzulesen in der ausgezeichneten Arbeit von Anton Holzer über die katholische Glaubensregel und den Kanon des heiligen Vinzenz von Lérins (Wie weit ist es in der Nacht?).

Heinrich weiter: „Die auf Bewahrung, Verkündigung, Erklärung und Verteidigung der katholischen Glaubens- und Sittenlehre gerichteten Akte sind aber verschiedener Art“ (S. 215). Sie sind entweder „gewöhnliche und ordentliche Akte des allgemeinen Magisteriums, oder es sind außerordentliche und förmliche Lehrentscheidungen oder Lehrdeklarationen“. „Mag nun das Lehramt in jener oder in dieser Weise eine Wahrheit als von Gott geoffenbarte und im kirchlichen Depositum enthaltene uns zu glauben vorstellen, in beiden Fällen ist es unfehlbar und sind wir zum Glauben verpflichtet“ (ebd.). Zum Subjekt oder Träger dieses Lehramts bemerkt Heinrich: „Es hat aber Christus seine Kirche und ihre Verfassung folgendermaßen gegründet. Aus denen, die auf sein Wort und durch den Zug seiner Gnade alles verließen und ihm nachfolgten, hat er zwölf Apostel ausgewählt; diesen hat er als Gehilfen die zweiundsiebzig Jünger beigesellt; über alle aber hat er den Petrus als obersten Hirten gesetzt und ihn dadurch zum Fundamente der Kirche gemacht. Dem entsprechend hat Christus die Fülle der geistlichen Gewalt sowohl auf Petrus als auf die Apostel übertragen, aber entsprechend ihrer Stellung in verschiedener Weise; nämlich dem Petrus als dem Oberhaupte der Kirche selbständig und in souveräner Weise, den Apostel aber gemeinsam und in Unterordnung unter Petrus. Die ordentliche Amtsgewalt Petri geht bis an das Ende der Zeiten auf seinen rechtmäßigen Nachfolger, den Papst, und die ordentliche Amtsgewalt der Apostel auf den Episkopat durch rechtmäßige Sukzession über“ (S. 246 f).

13. „Demgemäß gibt es in der Kirche nur Ein höchstes Lehr- und Richteramt, das dem Papste als dem einigen und höchsten Haupte der ganzen Kirche, dem Gesamtepiskopate aber nur in Vereinigung mit dem Papste und in Unterordnung unter ihn auf dem ökumenischen Konzil zusteht…“ (S. 247). Wenngleich Heinrich an dieser Stelle offensichtlich von den außerordentlichen Akten des Lehramts spricht, so gilt es doch ebenso für dessen ordentliche Akte, denn es gibt „nur Ein höchstes Lehr- und Richteramt“, nicht eines für außerordentliche Akte, das der Papst alleine übt, und eines für ordentliche Akte, die er nicht alleine üben kann, sondern nur der Gesamtepiskopat zusammen mit ihm. Beide Träger des universalen Lehramts der Kirche, sowohl der Papst allein als universaler Hirte als auch die universale Gesamtheit aller Hirten in Gemeinschaft mit dem Papst, können ihr Lehramt auf ordentliche Weise ausüben, was sie normalerweise täglich tun, oder auf außerordentliche Weise, was – wie der Begriff „außerordentlich“ bereits besagt – seltener vorkommt. In beiden Fällen sind sie unfehlbar, wenn sie uns „eine Wahrheit als von Gott geoffenbarte und im kirchlichen Depositum enthaltene zu glauben vorstellen“.

Nach dem Modell der Lefebvristen wäre das Lehramt vollständig entbehrlich. Den Papst brauchte man ohnehin nur für „äußerst seltene“ Momente, wenn feierliche dogmatische Entscheidungen anstehen, weshalb es eigentlich am sinnvollsten wäre, ihn entweder ganz abzuschaffen oder nur alle hundert Jahre bei Bedarf einen Papst zu wählen. Das Lehramt des Episkopats ist überflüssig, weil wir ohnehin nur das glauben, was „von der Kirche aller Zeiten als verbindlich zu glauben gelehrt wurde“. Das aber entnehmen wir selbständig der „Tradition“ und benötigen keine Bischöfe dafür. Und genauso benehmen sich die „Traditionalisten“ auch. Ihr angeblich von ihnen als solches anerkanntes „Lehramt“ schieben sie völlig beiseite, ignorieren es, kritisieren es, belehren es nach Belieben im Namen der „Tradition“. „Der Kirche die Tradition zurückbringen“, nennen sie das gerne.


zelozelavi.wordpress.com/2018/09/27/papisten/
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Raffi2211
@atm.
Können sie das belegen???
Pater lenz bringt sehr sehr gute Argumente die immer wieder seitens der piusbruderschaft gebracht werden.

Belegen sie ihre these bitte.

Kann ein papst sein amt noch inne haben,,wenn dieser häresie
A.verbreitet.
B. Nicht von der Häresie ablassen möchte und noch klären möchte,welcher ja dann zu einer formellen Häresie wird.
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Eugenia-Sarto
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