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René Descartes - Gibt es Gott? (1/31)

Santiago74
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Eine philosophische Antwort auf die Frage nach der Existenz Gottes Descartes war Zeit seines Lebens ein Zweifler, nur der Existenz seiner selbst - und damit Gottes - war er sich nach langem geistigem…More
Eine philosophische Antwort auf die Frage nach der Existenz Gottes

Descartes war Zeit seines Lebens ein Zweifler, nur der Existenz seiner selbst - und damit Gottes - war er sich nach langem geistigem Ringen sicher. Er stellte vieles in Frage, forderte mehr Wissen und suchte nach Antworten, die er nicht in den Lehrwerken fand. Mit seinen Denkweisen und Theorien gilt Descartes als Wegbereiter des Rationalismus. Sowohl in der Mathematik, als auch in der Philosophie lieferte er wichtige Erkenntnisse, auf die später aufgebaut wurde und die bis heute bestehen. Sogar Gott begegnete er rational, er scheute sich nicht, nach einem logischen Beweis seiner Existenz zu suchen.

"Ich erkenne es als unmöglich, daß ein Wesen wie ich, mit der Idee Gottes in mir, existiert, ohne das Gott existiert."

Im vorliegenden Hörbuch wird das Leben und Werk Descartes beleuchtet um anschließend Descartes selbst durch ausgewählte Ausschnitte aus seinem Werk Meditationes de prima philosophia sprechen zu lassen.
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@M.RAPHAEL

Ihre untenstehende Behauptung ist sicher nicht ganz falsch, aber letztlich doch zu stark vereinfachend, da man Descartes nicht zwingend so deuten muss, (wenngleich er -zugegeben -gefährlich subjektivistisches Potential in sich trägt) wie Sie es getan haben, und leider auch viele nach ihm getan haben (Stichwort: Deutscher Idealismus).Man wird ihm damit sicher nicht gerecht. …More
@M.RAPHAEL

Ihre untenstehende Behauptung ist sicher nicht ganz falsch, aber letztlich doch zu stark vereinfachend, da man Descartes nicht zwingend so deuten muss, (wenngleich er -zugegeben -gefährlich subjektivistisches Potential in sich trägt) wie Sie es getan haben, und leider auch viele nach ihm getan haben (Stichwort: Deutscher Idealismus).Man wird ihm damit sicher nicht gerecht. Außerdem kann man am hl. Augustinus, auf den das ursprüngliche 'Cogito' ja zurückgeht, sehr schön ablesen, wo er von der Selbstreflexion zum Durchstoß objektiver Wahrheiten gelangte, und eben nicht in einen heillosen Subjektivismus verfiel. Mehr dazu hier:

Josef Seifert - Können wir mit Gewissheit erkennen?

Hl. Augustinus- Die unbedingte Wahrheit (J. Schmidt)
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M.RAPHAEL
Ich halte mich nicht für einen Philosoph. Mich interessiert nur, warum der herrschende Weltgeist in der Lage ist, die Herrlichkeit der Anbetung Gottes zu verleugnen? Warum sind die Verantwortlichen nicht unsicherer? Das liegt auch und vor allem an einer Populärrezeption der Philosophiegeschichte, deren Ziel es immer war, Gott loszuwerden. Aufklärung bedeutet dies, Descartes jenes, Adorno das, …More
Ich halte mich nicht für einen Philosoph. Mich interessiert nur, warum der herrschende Weltgeist in der Lage ist, die Herrlichkeit der Anbetung Gottes zu verleugnen? Warum sind die Verantwortlichen nicht unsicherer? Das liegt auch und vor allem an einer Populärrezeption der Philosophiegeschichte, deren Ziel es immer war, Gott loszuwerden. Aufklärung bedeutet dies, Descartes jenes, Adorno das, und so weiter. Im Regelfall wird das niemals dem einzelnen Denker oder der Vielschichtigkeit des Begriffs gerecht. Aber das interessiert die Gottesleugner nicht. Sie wollen der Wahrheit nicht die Ehre geben. Sie wollen ihre Selbstvergötzung rechtfertigen. In diesem Sinne verstehe ich mich eher als Soldat, der in einem unendlichen Krieg gegen Lügen und Banalitäten auf Gott hinzuweisen hat. Ein Polizist muss die dreckigen Gedanken des Verbrechers verstehen, um ihm seine Verlogenheit aus dieser egosüchtigen Denke heraus klar machen zu können. Der hört nicht auf die Wahrheit. Der will nicht auf sie hören. Der sucht nur nach seiner eigenen Vergöttlichung. Bitte verzeihen sie mir, dass ich krude Waffen tragen muss, die den Gottesleugner wirklich treffen. Das verstößt gegen die Moderne. Aber es geht nicht anders.

Ich schätze jeden Philosophen sehr, der der Philosophiegeschichte möglichst genau entsprechen möchte. Die hermeneutische Problematik ist dabei nicht unwichtig. Auch die instrumentelle Vernunft wird berücksichtigt werden müssen. Ihre Links tun das. Natürlich gibt es die absolute und erkennbare Wahrheit. Vielen Dank.
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Ich habe Sie auch nicht dafür gehalten, keine Sorge. Denn wer kann dies schon wirklich von sich sagen? Sokrates, Platon, Aristoteles, Plotin, Augustinus, Thomas v. Aquin, Descartes, Pascal und mit Abstrichen: Kant, Kierkegaard etc.
M.RAPHAEL
Vielen Dank @Santiago74. Das Ende des ontologischen Paradigmas, der Anfang des mentalistischen Paradigmas. Von nun an ging`s bergab.
Wieder ein Liessman Link. Die waren irgendwann mal weg. Sind sie auf Youtube? Man kommt nicht immer gleich dazu.
Gerne. Auf YouTube sind diese in der Tat nicht mehr zu finden, aber dafür in (m)einem Album auf Gloria.
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"Ich erkenne es als unmöglich, daß ein Wesen wie ich, mit der Idee Gottes in mir, existiert, ohne das Gott existiert." R. Descartes
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