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Verrat des Judas, göttliche Vorsehung und menschliche Freiheit

Gloria.tv
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Aus dem Frage/Anwort Teil nach dem Vortrag von Wolfram Schrems in der Karwoche, Wiener Akademikerbund.
Judas war rein weltlich gesinnt - er hat ein weltliches Reich Christi erhofft, trotz der offenen Wunder die der Herr vor seinen Augen gatan hat. Dann taucht natürlich die Frage auf, weshalb der Herr ihn trotzdem als Jünger angenommen hat. Vermutlich, weil irgendjemand nun einmal den Judas spielen mußte. Vermutlich auch hat dazu Gott jemanden gewählt, von dem er wußte, daß der sich ohnehin nicht …More
Judas war rein weltlich gesinnt - er hat ein weltliches Reich Christi erhofft, trotz der offenen Wunder die der Herr vor seinen Augen gatan hat. Dann taucht natürlich die Frage auf, weshalb der Herr ihn trotzdem als Jünger angenommen hat. Vermutlich, weil irgendjemand nun einmal den Judas spielen mußte. Vermutlich auch hat dazu Gott jemanden gewählt, von dem er wußte, daß der sich ohnehin nicht bekehren würde und sowieso in der Hölle enden würde.
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Waagerl
JUDAS KANN MAN TAGTÄGLICH ÜBERALL FINDEN!
Das sollte man nicht in Marmor schlagen, sondern in Platin gravieren: Du wirst niemals so sehr enttäuscht und verraten werden, wie von dem, von du es am wenigsten erwartet hättest.
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Korrektur: von dem du
Man kann unter "Mehr" die Funktion: Kommentar ändern aktivieren und nachträglich Flüchtigkeitsfehler ändern.
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......auch ohne Erbsünde wäre Jesus Christus „ Inkarniert“, weil der Endpunkt ( die Entwicklung ) zum Gottmensch ( teilhabe an der Dreifaltigkeit ) heilsgeschichtlich durch die Menschwerdung Jesu Christie immer erfolgt wäre - Plan Gottes in Verbindung mit der Freiheit des Menschen, sich eigenständig ( ....erhält sein ganzes Erbe - siehe verlorener Sohn ) zu entwickeln.........Ziel war die enge …More
......auch ohne Erbsünde wäre Jesus Christus „ Inkarniert“, weil der Endpunkt ( die Entwicklung ) zum Gottmensch ( teilhabe an der Dreifaltigkeit ) heilsgeschichtlich durch die Menschwerdung Jesu Christie immer erfolgt wäre - Plan Gottes in Verbindung mit der Freiheit des Menschen, sich eigenständig ( ....erhält sein ganzes Erbe - siehe verlorener Sohn ) zu entwickeln.........Ziel war die enge Verbundenheit der Menschenseelen beim Vater im Sohn.......( sozusagen in „ Sichtweite“ ), das hätte der Mensch aufgrund seines geistigen Abstandes, aus der Schöpfung nie erreichen können.......
Ziel des Teufel ist es, dies zu verhindern indem er zuerst die Familien zerstört ( die Grundlage, wo Glauben vermittelt wird ..... ) und anschließend, dort wo die Wandlung ( die Erhebung-die Fakultät-die Befähigung zur Vaterliebe) stattfindet die Eucharistie.......nicht zu vergessen, die direkten Attacken an Jesus selbst. Am Anfang seines Schaffens in der Wüste - und am Ende im Garten Gesename und zwischendurch immer wieder, auch durch Attacken gegen seine Apostel ( Petrus ) oder durch den Hass der Juden, vergleichbar jetzt den geistigen Stand einiger deutschen Bischöfe, die offenkundig, dämonisch umsessen sind, sich nicht mehr selbst sehen, geschweige denn den Erlöser und werden so auch nie den Vater sehen......
Wenn die Erbsünde nicht stattgefunden hätte, wäre Jesus Christus sicher nicht Mensch geworden. Wozu denn?
Das ist ohnehin müßig, darüber zu spekulieren, denn Gott wusste von Anfang an - seit aller Ewigkeit, dass dies passieren würde und dass Sein eingeborener Sohn, geboren aus der unbefleckten Jungfrau Maria, unser menschgewordener Erlöser sein wird.
Bei Johannes heisst es: "Denn er war ein Lügner und ein Dieb."
(So spricht der Apostel der Liebe über einen Verstorbenen.)
Wir müssen also nicht offensichtlich frevelhafte Verstorbene "in den Himmel lügen". Leider eine neue Mode.
Das zum Einen.

Aus dieser Feststellung des Apostels kann man aber auch erkennen, dass ein verstocktes Festharren im Bösen irgendwann an einem "Point of no Return"…More
Bei Johannes heisst es: "Denn er war ein Lügner und ein Dieb."
(So spricht der Apostel der Liebe über einen Verstorbenen.)
Wir müssen also nicht offensichtlich frevelhafte Verstorbene "in den Himmel lügen". Leider eine neue Mode.
Das zum Einen.

Aus dieser Feststellung des Apostels kann man aber auch erkennen, dass ein verstocktes Festharren im Bösen irgendwann an einem "Point of no Return" endet - bei Jedem!

Das war bei Judas der Verrat für Geld und seine anschließende Selbsthinrichtung durch eine Reue ohne Demut.
Es war zu spät für eine echte Reue.
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Ich meine, es ist niemals zu spät für eine echte Reue. Aber es gibt Menschen, die nur an sich denken und zu Empathie nicht in der Lage sind.
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Nicky41
Reue ist oft nichtso sehr das Bedauern über das Böse, das wir getan haben, als die Furcht vor dem, was uns daraus erwachsen könnte.

François VI. Duc de La Rochefoucauld

Leider wahr.
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@Stelzer Treffender Vergleich!
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Stelzer
Die heutige Priester, Bischöfe und Priesterclique tut es heute immer wieder

Irgendwie erinnert mich Marx an Kaiphas
esra
Shalom ! Judas Iskariot war unbeirrbar ichsüchtig, weltlich und hedonistisch eingestellt und
hat sich trotz unmittelbarer intensiver Gotteserfahrung Luzifer geöffnet, Geldgier war eine
begleitende persönliche Eigenart von ihm. Natürlich wäre Jesus, der Sohn Gottes, auch ohne
Judas gekreuzigt worden, denn der Hass der im Herzen gottlos gewordenen jüdischen
Priesterclique war die luziferische Trieb…More
Shalom ! Judas Iskariot war unbeirrbar ichsüchtig, weltlich und hedonistisch eingestellt und
hat sich trotz unmittelbarer intensiver Gotteserfahrung Luzifer geöffnet, Geldgier war eine
begleitende persönliche Eigenart von ihm. Natürlich wäre Jesus, der Sohn Gottes, auch ohne
Judas gekreuzigt worden, denn der Hass der im Herzen gottlos gewordenen jüdischen
Priesterclique war die luziferische Triebfeder. Shalom !
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@esra Ich stimme Ihnen zu und gehe darüber hinaus: Judas Iskariot hat unter den beiden grässlichsten und selbstzerstörerischen Lastern gelitten: Neid und Eifersucht.
Er war neidisch auf unseren Erlöser Jesus Christus und gönnte ihm nicht die Salbung seiner Füße durch Maria Magdalena, der hohe Preis des Salböls war nur ein Vorwand, denn ER wollte im Mittelpunkt stehen.
Und er war eifersüchtig …More
@esra Ich stimme Ihnen zu und gehe darüber hinaus: Judas Iskariot hat unter den beiden grässlichsten und selbstzerstörerischen Lastern gelitten: Neid und Eifersucht.
Er war neidisch auf unseren Erlöser Jesus Christus und gönnte ihm nicht die Salbung seiner Füße durch Maria Magdalena, der hohe Preis des Salböls war nur ein Vorwand, denn ER wollte im Mittelpunkt stehen.
Und er war eifersüchtig auf den hl. Johannes, den besonderen Freund Jesu Christi.
Die 30 Silberlinge hat er gerne eingesackt, waren aber nicht das Hauptmotiv.
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Sehr gute Analyse.
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CollarUri
Er wollte nicht dem Glauben abschwören, sondern schlicht und einfach auf leichte Weise dreissig Silberstücke bekommen. Der Sünder denkt nicht weiter.
@CollarUri Wenn er nur das Geld wollte, wäre das zwar Habgier, aber doch nicht so schrecklich, dass er dafür in die Verzweiflung und dann in die Hölle stürzen musste. Er wäre dann nur ein Dieb gewesen und hätte durch Reue Verzeihung erlangt.
Wusste er denn nicht, dass er einen Unschuldigen , der zugleich Wunder gewirkt hatte und im mer voller Weisheit war (wenn er auch noch nicht den Sohn Gottes …More
@CollarUri Wenn er nur das Geld wollte, wäre das zwar Habgier, aber doch nicht so schrecklich, dass er dafür in die Verzweiflung und dann in die Hölle stürzen musste. Er wäre dann nur ein Dieb gewesen und hätte durch Reue Verzeihung erlangt.
Wusste er denn nicht, dass er einen Unschuldigen , der zugleich Wunder gewirkt hatte und im mer voller Weisheit war (wenn er auch noch nicht den Sohn Gottes erkannt hatte) auslieferte?
Wenn er daran nicht gedacht hatte und einen Mangel an Erkenntnis hatte, wäre er doch nicht in den Selbstmord getrieben worden, oder?
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Ja, wenn man dabei ist, eine große Sünde zu begehen, denkt man nur an die Gegenwart. Man ist in einem eigenartigen Hochgefühl und glaubt, alles klar zu erkennen und sich voll unter Kontrolle zu haben. Ja, das sündige Vorhaben sieht man als ein Recht an, das einem zusteht.
Ein altbewährter, trügerischer Trick der Schlange. Bei Judas war das sicher nicht anders.
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CollarUri
So ist es. Die Erkenntnis des Sünders während der Tat ist zwar vorhanden, aber wohl meist defizitär. Der biblische Judas (ausserbiblisches Wissen vorbehalten) hat nach der Tat erfahren, es laufe auf ein Todesurteil gegen Jesus hinaus, und daraufhin hat ihm die Geschichte Leid getan, als hätten die finsteren Gesellen Jesus nicht bereits mehrmals steinigen wollen und signalisiert, dass die Sache …More
So ist es. Die Erkenntnis des Sünders während der Tat ist zwar vorhanden, aber wohl meist defizitär. Der biblische Judas (ausserbiblisches Wissen vorbehalten) hat nach der Tat erfahren, es laufe auf ein Todesurteil gegen Jesus hinaus, und daraufhin hat ihm die Geschichte Leid getan, als hätten die finsteren Gesellen Jesus nicht bereits mehrmals steinigen wollen und signalisiert, dass die Sache ernst und wichtig sei; als wäre nicht schon Johannes der Täufer geköpft und Jesus so sehr verfolgt worden, dass er das Gebiet Judäa zeitweise meiden musste.
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Judas war bei seinem Verrat nicht klar, daß er zur Hinrichtung des Herrn führen würde. Als ihm das klar wurde, wollte er es rückgängig machen, aber die verlogene, satanische Priesterschaft war keineswegs bereit die Vereinbarung zurück zu nehmen. Die haben ihn nur benutzt. Judas hatte einfach keine wahre Liebe zum Herrn.
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