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Gadamer über Heraklit

Interview aus dem Jahre 1989.
LarsLonte
Siehe etwa die Logos-Theologie nach Justin dem Märtyrer als Kirchenlehrer und Kirchenvater und nach dem Heiligen Irenaeus von Lyon, der diese von ihm übernahm.
Siehe weiterhin Clemens von Alexandrien als Heiliger Klemens und dessen Schüler Origenes und dessen Schüler Gregor Thaumaturgus und Lactantius als Laktanz und Dionysios Areopagita und Johannes „Scottus“ Eriugena und Kardinal Nikolaus von …More
Siehe etwa die Logos-Theologie nach Justin dem Märtyrer als Kirchenlehrer und Kirchenvater und nach dem Heiligen Irenaeus von Lyon, der diese von ihm übernahm.
Siehe weiterhin Clemens von Alexandrien als Heiliger Klemens und dessen Schüler Origenes und dessen Schüler Gregor Thaumaturgus und Lactantius als Laktanz und Dionysios Areopagita und Johannes „Scottus“ Eriugena und Kardinal Nikolaus von Kues als Cusanus. Siehe auch den jüdischen Theologen und Mystiker und hermetischen Philosophen Philo(n) von Alexandrien, und Elias Erdmanns Aufsatz und seine freien Online-Texte zu ihm.
Vom Logoschristentum
Einleitung:
Zu meiner grossen Überraschung gab Google (am 26.5.06) zum Stichwort «Logoschristologie» 100 Treffer an, zum Stichwort «Logoschristentum» nur gerade meine Seite. Was heisst das? Habe ich da ein neues Wort kreiert? Tatsächlich schwebt mir nicht nur eine Logoschristologie vor, sondern ein Logoschristentum, in welchem durch den Geist die Kommunion mit Christus erfahren wird, wo immer man geht und lebt. Das wäre das kommende Geistchristentum. Aber wie kommt es, dass so wenig zu diesem Thema ausgearbeitet worden ist – wenigstens auf dem WWW? Das Johannesevangelium, so meine ich, wurde doch dazu offenbart, damit, wenn die Zeit reif ist, ein philosophisches Christentum dem sterbenden petrinischen Christentum wird helfen können, als verjüngte Kraft mitten in der Welt als johanneisches Christentum wieder auf die Beine zu kommen.
Was verstehe ich unter Logoschristentum
Unter «Logoschristentum» verstehe ich eine vom Johannesprolog (Johannes 1) angeregte philosophische Entfaltung des Christusglaubens, in welcher das Erkennen sich selber im schöpferischen Logos begründet findet. Diese im Logos begründete Erkennen (im Herzen, im Gemüht) ist darin offen für die Gnade der Heilung und der Verwandlung, also auch das tätige Handeln in der Welt entsprechend der Heiligung aus dem Logos. Das Erkennen wird Träger der Gemeinschaft mit Christus. So hat es auch Anteil am schöpferischen Heiligen Geist und erhält eine teleologische, eine zielgerichtete Willensausrichtung.
Denn wenn alles mittels des Logos erschaffen worden ist, der Himmel und die Erde, dann ist der Logos auch der Schlüssel zu beiden makrokosmischen Dimensionen, zur sichtbaren und zur unsichtbaren Welt. Wenn der Logos in das Seine kommt und in einem Menschen wohnen kann, dann ist er dort das Prinzip des ganzen Menschen, also des Mikrokosmos, jener wundersamen Verbindung von Geist, Seele, Leib und Körper. Der Logos ist das Gesetzt (das Urgesetzte) des Denkens, Fühlens und Handelns im Ich. Und er wird im Glauben auch zur Gnade für das Denken, Fühlen und Wollen im Ich. Er ist, wie es Troxler formuliert hat, der in Gott verborgene Mensch, unser Teil im Makromensch, dem Leib Christi. Im Bild, imaginativ, ist das auch der kommende Menschensohn.
Im Folgenden skizziere ich 1. die biblischen Grundlagen der Logoslehre und zeige 2. rudimentär auf, wie das «theologische» Logoschristentum vor der Aufklärung und der modernen Naturwissenschaft nicht Stand halten kann. Und ich suche 3. nach Ansätzen, wie eine Logoschristentum nach der Aufklärung und der Wende zur Empirie geläutert durch die Sinneserfahrung neu zum Leben kommen könnte. Dabei berufe ich mich auf vorhandene Ansätze. Denn ich kann nicht selber ein Logoschristentum für die Gegenwart entfalten, aber ich kann zeigen, wie die Keime dazu in der ganzen Geschichte des Christentums vorhanden sind. Und irgendwann will ich – so Gott will – Troxlers Philosophie kurz und bündig darstellen, denn er wollte dem Logos für die Neuzeit den Weg bereiten inmitten der Wissenschaften und dem Leben der Gesellschaft.
www.johannesoffenbarung.ch/sichtweisen/logoschristentu…
Die Wahrheit als „Hypostase“ oder Jesus Christus, der verloren gegangene „Logos“.
Jeder Stoiker war ein Stoiker; wo aber ist im Christentum der Christ? (Ralph Waldo Emerson, Philosoph, 1803 – 1882)
www.glauben-und-wissen.de/M18.htm
Der Verlust des Weltenlogos
www.geolitico.de/…/der-verlust-des…
Luthers Kirche ist tot
Die bröckelnde evangelische Kirche befindet sich auf einer „Schwundstufe des Christentums“. Eine fortdauernde Reformation kann in ihr nicht stattfinden.
www.geolitico.de/…/luthers-kirche-…
Pfingsten begründet die freie Individualität
Pfingsten steht in tiefem Zusammenhang mit der Entwicklung der selbstbestimmten Individualität, die heute einem antichristlichen Totalitarismus ausgesetzt ist.
www.geolitico.de/…/pfingsten-begru…
Wie kommt die Weisheit ins Denken?
Kann man Glück denken? Was sind überhaupt Gedanken? Viele Menschen irren gedankenverloren durch eine trieb- und giergelenkte Gesellschaft. Was kann sie retten?
„Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.“
Marc Aurel (121-180)
www.geolitico.de/…/wie-kommt-die-w…
Was ist der biblische Logos?
www.monotheismus.ch/…/146-was-ist-der…
Logos
Logos (griech. λόγος „Wort, Rede, Sinn“; lat. verbum) bedeutet Wort, ausgesprochener (griech. λόγος προφορικός logos prophorikos) oder unausgesprochener, rein innerlich gefassster Gedanke (griech. λόγος ἐνδιάθετος logos endiathetos), Begriff, Definition, Vernunft, göttlicher, schöpferischer Gedanke, Weltgedanke, Weltvernunft, Weltgeist (lat. mens mundi[1]), Weltenwort. Die Stoiker sprechen vom logos spermatikos (griech. λόγος σπερματικός „Vernunftkeim“), der jedem vernunftbegabten Wesen innewohne. Anders als heute waren bei den Griechen Wort und Begriff noch kaum voneinander geschieden und Denken ein inneres, stummes Sprechen, gleichsam ein intellektuelles Selbstgespräch, das aber nicht nur im Menschen stattfindet, sondern auch in der Natur als die eigentliche Schöpferkraft waltet, ein Prinzip, das seine höchste Ausformung im Prolog des Johannesevangeliums findet („Im Anfang war das Wort“ Joh 1,1 LUT). Aber auch schon das Alte Testament lässt im Sechstagewerk die Schöpfung aus dem Wort der Elohim hervorgehen. Der Bedeutungsbogen des Logos reicht somit vom menschlichen Wort und der menschlichen Vernunft bis hin zum schaffenden Weltenwort, zum Wort Gottes, das identisch mit dem Christus ist.
anthrowiki.at/Logos
Logos
Andere Schreibweise: griech. λόγος (lógos)
www.bibelwissenschaft.de/…/a25d333161d4804…
Christuswege
www.christuswege.net
www.berndsenf.de
Himmelsboten
www.himmelsboten.de
Arzt & Homosexualität – kurz
Sehr geehrter Besucher,
lieber Arztkollege, Pschotherapeut und Medizinstudent,
aus der Sicht eines katholischen Arztes ist das Thema Homosexualität kein ‚Tabu-Thema‘, sondern ist seit Jahren akut und aktuell.
Daher ist dieses medizinisch-psychischische Thema offen und konstruktiv anzusprechen.
www.bkae.org Heilung von Homosexualität mittelt Homöopathie usw.
www.bkae.org/index.php „Bund Katholischer Ärzte“ (BKA) Deutschland Internetauftritt
Bund Katholischer Ärzte
Der Bund Katholischer Ärzte (BKÄ) versteht sich als „eine Vereinigung von katholischen Ärzten, die als christliche, glaubenstreue Ärzte im Bereich Beruf – Kirche leben und wirken“[1]. Leiter der Vereinigung ist Dr. (I) Gero Winkelmann, der als praktischer Arzt in Unterhaching bei München tätig ist.
www.kathpedia.com/index.php
H. dürfte schon in Aphorismen geschrieben haben, G. kann hier ja eigentlich nichts dagegen beweisen.

GADAMER war sicher unter den Grössten der letzten JahrZehnte (eine katastrophal dürre Ära), aber der VorTrag zeigt halt doch, warum Er keiner der ganz grossen PhiloSophen ward: G.SIMMEL verglich diese mal mit hohen&unwirtlichen Gletschern und tatsächlich muss man den KernGedanken eines Denkers …More
H. dürfte schon in Aphorismen geschrieben haben, G. kann hier ja eigentlich nichts dagegen beweisen.

GADAMER war sicher unter den Grössten der letzten JahrZehnte (eine katastrophal dürre Ära), aber der VorTrag zeigt halt doch, warum Er keiner der ganz grossen PhiloSophen ward: G.SIMMEL verglich diese mal mit hohen&unwirtlichen Gletschern und tatsächlich muss man den KernGedanken eines Denkers fassen. Quasi alle PhilosophieGeschichten werden nun von umsichtigen Historikern geschrieben, die aber keine grossen Denker waren, weswegen sie irgendwo in Logik, Ethik, Ästhetik usw. herummäandern ohne vom ZentralPunkt auszugehen, so als ob der Denker aus mehreren Personen beständen hätte.
Auch G. redete langatmig eine Ewigkeit herum, ehe Er erst gegen Ende endlich zur Sache kam. Warum stellte Er nicht gleich H. prägnant als PhiloSophen des Werdens vor? Als AntiEleaten? Und beide als die, die von den NaturElementen zu den abstrakteren Kategorien von Raum zu Zeit vorstiessen? Als synchron mit den Spekulationen der Scholastik? Stattdessen pathetisches DauerGeschwafel, wenigstens niveauvoll.
Ich konnte das Video noch nicht hören.
Zu GADAMER allgemein: Der grosse philosophische DurchBruch war Ihm nicht gegönnt (Seinem bedeutenden Ahnen DILTHEY ja leider auch nicht), aber als ProPonent der Hermeneutik versuchte Er die GeistesWissenschaften gegen den Terror der Positivisten zu verteidigen - sehr sympathisch für uns Historisten!
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Die Deutschen (wir Ösis weniger) haben ein Faible für den PhiloSophen des Werdens - aber H. war halt doch nur ein VorSokratiker!
Immerhin war auch der ApolloSohn in Seiner Jugend Herakliteer (und nicht ganz zufällig zugleich auch TragödienSchreiber und SpitzenSportler [WagenLenker]), ehe Er von SOKRATES erweckt ward.
Nicht nur diesbezüglich haben die Österreicher den Deutschen etwas voraus..
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@Santiago74 Danke!
In der PhiloSophie neigte "das Capua des Geistes" (GRILLPARZER über Wien) leider immer zu einem niedrigen Naturalismus, primitiven Positivismus, seichten Sensualismus (darum der beträchtliche EinFluss auf die AngelSachsen [FREUD; POPPER, v.WITTGENSTEIN, CARNAP; v.MISES, v.HAYEK usw.]). Allerdings ist gerade dies eine irreligiöse ZerrForm unseres katholischen Erbes gewesen: …More
@Santiago74 Danke!
In der PhiloSophie neigte "das Capua des Geistes" (GRILLPARZER über Wien) leider immer zu einem niedrigen Naturalismus, primitiven Positivismus, seichten Sensualismus (darum der beträchtliche EinFluss auf die AngelSachsen [FREUD; POPPER, v.WITTGENSTEIN, CARNAP; v.MISES, v.HAYEK usw.]). Allerdings ist gerade dies eine irreligiöse ZerrForm unseres katholischen Erbes gewesen: Keine WolkenKuckucksHeime erklügeln wie die grosskopferten Preussen, sondern demütig auf dem Boden der Realität bleiben...
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Danke!
Eine Frage: Ist GADAMERs VorTrag auch auf Englisch oder auf Deutsch? Ist das dasselbe wie "Gadamer on Heraclitus" auf YouTube?
Sehr gerne! Auf Deutsch. Ja, ist derselbe.
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LarsLonte
www.kathpedia.com/index.php

Vier-Elementen-Lehre

Die Vier-Elementen-Lehre bedeutet, dass alles Sein aus den vier Grundelementen Feuer, Wasser, Luft und Erde besteht. Sie findet sich vor allem in der griechischen Philosophie[1] einige Jahrhunderte vor www.kathpedia.com/index.php Geburt, aber auch im www.kathpedia.com/index.php Weltbild des Alten(vgl. Weish 7,17 www.bibleserver.…More
www.kathpedia.com/index.php

Vier-Elementen-Lehre

Die Vier-Elementen-Lehre bedeutet, dass alles Sein aus den vier Grundelementen Feuer, Wasser, Luft und Erde besteht. Sie findet sich vor allem in der griechischen Philosophie[1] einige Jahrhunderte vor www.kathpedia.com/index.php Geburt, aber auch im www.kathpedia.com/index.php Weltbild des Alten(vgl. Weish 7,17 www.bibleserver.com/…/Wisdom%20of%20S…; Weish 19,18 www.bibleserver.com/…/Wisdom%20of%20S…) und Neuen Testamentes (vgl. 2 Petr 3,10-13 www.bibleserver.com/text/EU/2Peter3%3A10-13) wieder. Sie wird in den www.kathpedia.com/index.php Schauungen Hildegards von Bingenwww.kathpedia.com/index.php gleichsam präzisiert bzw. zurechtgerückt. Es sind hier nicht die Chemischen Elemente des "Periodensystems der Elemente"www.kathpedia.com/index.php gemeint, sondern die damalige Sichtweise allen Seins, welche Religion, Medizin und Naturwissenschaft nicht voneinander trennte. Heute sind ohne diese Sichtweise weder die genannten Stellen der www.kathpedia.com/index.php, noch die aufgekommene www.kathpedia.com/index.php verstehbar, können jedoch nicht als verbindliche katholische Lehre gelten.

Ursprung der Elemente

Gott www.kathpedia.com/index.php das www.kathpedia.com/index.php (den Makrokosmos)www.kathpedia.com/index.php und festigte sie durch die vier Elemente. Diese sind so eng miteinander verbunden, dass kein Element von einem anderen getrennt existieren kann. Sie halten sich so fest zusammen, dass man sie das Firmamentnennt. "Die Elemente verändern sich untereinander, wie auf einer Harfe die Töne den Rhythmus ändern und doch den gleichen Klang behalten. Dies lässt sich aus der Betrachtung der Geschehnisse deutlich erkennen." (Weish 19,

www.kathpedia.com/index.php

Christuswege

www.christuswege.net
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LarsLonte
Der Verlust des Weltenlogos

10. Januar 2018 // 38 Kommentare

Altarblatt von Josef Moroder-Lusenberg in der Pfarrkirche von St. Ulrich in Gröden (1888) / Wikipedia: Josef Moroder-Lusenberg [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ALusenberg-wise-men.jpg

" data-medium-file="www.geolitico.de/…/Altarblatt-300x…" data-large-file="www.geolitico.de/…/Altarblatt.jpg" style="font-style: inherit; font-variant: inherit; font-weight: inherit; font-stretch: inherit; vertical-align: bottom;">
Im Urchristentum war das Bewusstsein vom kosmischen Christus als dem Weltenlogos lebendig. Eine neue Vertiefung des Christentums erscheint dringend geboten. Was wird eigentlich am Epiphanias-Tag am 6. Januar, erst wenige Tage nach dem großen Weihnachtsfest gefeiert? Er ist bloß in drei

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Luthers Kirche ist tot

Die bröckelnde evangelische Kirche befindet sich auf einer „Schwundstufe des Christentums“. Eine fortdauernde Reformation kann in ihr nicht stattfinden.

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Wie kommt die Weisheit ins Denken?

Kann man Glück denken? Was sind überhaupt Gedanken? Viele Menschen irren gedankenverloren durch eine trieb- und giergelenkte Gesellschaft. Was kann sie retten?


„Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.“
Marc Aurel (121-180)

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Pfingsten begründet die freie Individualität

Pfingsten steht in tiefem Zusammenhang mit der Entwicklung der selbstbestimmten Individualität, die heute einem antichristlichen Totalitarismus ausgesetzt ist.

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Die Wahrheit als "Hypostase" oder Jesus Christus, der verloren gegangene "Logos".

Jeder Stoiker war ein Stoiker; wo aber ist im Christentum der Christ? (Ralph Waldo Emerson, Philosoph, 1803 - 1882)

Man kann Jesus von Nazareth in seiner Funktion als Christus und Erlöserreligionsgeschichtlich und religionsphilosophisch nicht verstehen, ohne dem Aspekt des "Logos" Beachtung zu schenken, der, aus der griechischen Philosophiestammend, nach und nach zu einer Logos-Theologie umgeformt und auf Jesus Christus angewandt wurde. Doch auch die Logos-Theologie verlor nach Augustinus mehr und mehr an Bedeutung und wird, obwohl in den Kirchen jährlich im Prolog des Johannesevangeliums zitiert, heutzutage kaum noch in der ursprünglichen Bedeutung verstanden. Anders als bei der Entstehung der Vorstellung vom "Sohn" als "Logos"und später vom "Geist", beide einst als handelnde Boten Gottes im Schöpfungsprozess und der Heilsgeschichte verstanden, werden Sohn und Geist heute zum innergöttlichen Mysterium, weil niemand mehr sagen kann, wozu sie, neben dem allmächigen Gott, tatsächlich noch nötig sind.
Der "Logos" als Grundbegriff der griechischen Philosophie bedeutet zunächst Wort, Satz, Sprache oder Rede. Oft ist jedoch eine sich im Bewusstsein vollziehende Begebenheit gemeint, auf welche die Sprache verweist, wie Gedanke, Sinn,Bedeutung. Logos (griech. Λόγος) bezieht sich auf alle durch die Sprache dargestellten Äußerungen der Vernunft. Logos hat ein weites Bedeutungsspektrum, das bis hin zu Beweis oder Lehrsatz und Lehre reicht (vgl. ...logie, z.B. Theologie = Lehre von Gott, Psychologie = Lehre von der Seele). Die Wissenschaft der Logik leitet sich davon ab.

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Logos

Logos (anthrowiki.at/Griechische_Sprache λόγος „Wort, Rede, Sinn“; anthrowiki.at/Latein verbum) bedeutet Wort, ausgesprochener (anthrowiki.at/Griechische_Sprache λόγος προφορικός logos prophorikos) oder unausgesprochener, rein innerlich gefassster Gedanke (anthrowiki.at/Griechische_Sprache λόγος ἐνδιάθετος logos endiathetos), Begriff, Definition, Vernunft, göttlicher, anthrowiki.at/Sch%C3%B6pferisch Gedanke, Weltgedanke, Weltvernunft, Weltgeist (anthrowiki.at/Latein mens mundi[1]), anthrowiki.at/Logos. Die Stoiker sprechen vom logos spermatikos (anthrowiki.at/Griechische_Sprache λόγος σπερματικός„Vernunftkeim“), der jedem vernunftbegabten Wesen innewohne. Anders als heute waren bei den Griechen Wort und Begriff noch kaum voneinander geschieden und Denken ein inneres, stummes Sprechen, gleichsam ein anthrowiki.at/Intelligenz Selbstgespräch, das aber nicht nur im Menschen stattfindet, sondern auch in der Natur als die eigentliche anthrowiki.at/F%C3%A4higkeiten waltet, ein Prinzip, das seine höchste Ausformung im Prolog des Johannesevangeliums findet („Im Anfang war das Wort“ de.wikipedia.org/wiki/Evangelium_nach_Johannes 1,1 www.bibleserver.com/text/LUT/John1%3A1). Aber auch schon das anthrowiki.at/Bibel lässt im anthrowiki.at/Hexaemeron die anthrowiki.at/Sch%C3%B6pfung_aus_dem_Nichts aus dem Wort der Elohim hervorgehen. Der Bedeutungsbogen des Logos reicht somit vom menschlichen Wort und der menschlichen Vernunft bis hin zum schaffenden Weltenwort, zum Wort Gottes, das identisch mit dem Christus ist.

anthrowiki.at/Logos

Vom Logoschristentum

Einleitung:
Zu meiner grossen Überraschung gab Google (am 26.5.06) zum Stichwort «Logoschristologie» 100 Treffer an, zum Stichwort «Logoschristentum» nur gerade meine Seite. Was heisst das? Habe ich da ein neues Wort kreiert? Tatsächlich schwebt mir nicht nur eine Logoschristologie vor, sondern ein Logoschristentum, in welchem durch den Geist die Kommunion mit Christus erfahren wird, wo immer man geht und lebt. Das wäre das kommende Geistchristentum. Aber wie kommt es, dass so wenig zu diesem Thema ausgearbeitet worden ist - wenigstens auf dem WWW? Das Johannesevangelium, so meine ich, wurde doch dazu offenbart, damit, wenn die Zeit reif ist, ein philosophisches Christentum dem sterbenden petrinischen Christentum wird helfen können, als verjüngte Kraft mitten in der Welt als johanneisches Christentum wieder auf die Beine zu kommen.
Was verstehe ich unter Logoschristentum
Unter «Logoschristentum» verstehe ich eine vom Johannesprolog (Johannes 1) angeregte philosophische Entfaltung des Christusglaubens, in welcher das Erkennen sich selber im schöpferischen Logos begründet findet. Diese im Logos begründete Erkennen (im Herzen, im Gemüht) ist darin offen für die Gnade der Heilung und der Verwandlung, also auch das tätige Handeln in der Welt entsprechend der Heiligung aus dem Logos. Das Erkennen wird Träger der Gemeinschaft mit Christus. So hat es auch Anteil am schöpferischen Heiligen Geist und erhält eine teleologische, eine zielgerichtete Willensausrichtung.
Denn wenn alles mittels des Logos erschaffen worden ist, der Himmel und die Erde, dann ist der Logos auch der Schlüssel zu beiden makrokosmischen Dimensionen, zur sichtbaren und zur unsichtbaren Welt. Wenn der Logos in das Seine kommt und in einem Menschen wohnen kann, dann ist er dort das Prinzip des ganzen Menschen, also des Mikrokosmos, jener wundersamen Verbindung von Geist, Seele, Leib und Körper. Der Logos ist das Gesetzt (das Urgesetzte) des Denkens, Fühlens und Handelns im Ich. Und er wird im Glauben auch zur Gnade für das Denken, Fühlen und Wollen im Ich. Er ist, wie es Troxler formuliert hat, der in Gott verborgene Mensch, unser Teil im Makromensch, dem Leib Christi. Im Bild, imaginativ, ist das auch der kommende Menschensohn.
Im Folgenden skizziere ich 1. die biblischen Grundlagen der Logoslehre und zeige 2. rudimentär auf, wie das «theologische» Logoschristentum vor der Aufklärung und der modernen Naturwissenschaft nicht Stand halten kann. Und ich suche 3. nach Ansätzen, wie eine Logoschristentum nach der Aufklärung und der Wende zur Empirie geläutert durch die Sinneserfahrung neu zum Leben kommen könnte. Dabei berufe ich mich auf vorhandene Ansätze. Denn ich kann nicht selber ein Logoschristentum für die Gegenwart entfalten, aber ich kann zeigen, wie die Keime dazu in der ganzen Geschichte des Christentums vorhanden sind. Und irgendwann will ich - so Gott will - Troxlers Philosophie kurz und bündig darstellen, denn er wollte dem Logos für die Neuzeit den Weg bereiten inmitten der Wissenschaften und dem Leben der Gesellschaft.

www.johannesoffenbarung.ch/sichtweisen/logoschristentu…
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www.geolitico.de/…/%20Der%20Verlus…

Logos

de.wikipedia.org/wiki/Logos

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zu weiteren Bedeutungen siehe de.wikipedia.org/wiki/Logos_%28Begrif….

Der altgriechische Ausdruck logos (maskulin; griechisch λόγος lógos, lateinisch verbum, hebräisch דבר davar) verfügt über einen außerordentlich weiten Bedeutungsspielraum. Er wird unspezifisch im Sinne …More
www.geolitico.de/…/%20Der%20Verlus…

Logos

de.wikipedia.org/wiki/Logos

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zu weiteren Bedeutungen siehe de.wikipedia.org/wiki/Logos_%28Begrif….

Der altgriechische Ausdruck logos (maskulin; griechisch λόγος lógos, lateinisch verbum, hebräisch דבר davar) verfügt über einen außerordentlich weiten Bedeutungsspielraum. Er wird unspezifisch im Sinne von „Wort“ und „Rede“ sowie deren Gehalt („de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cber_Sinn_…“) gebraucht, bezeichnet aber auch das geistige de.wikipedia.org/wiki/Verm%C3%B6gen_%… und was dieses hervorbringt (z. B. „Vernunft“) wie auch ferner ein allgemeineres Prinzip einer Weltvernunft oder eines Gesamtsinns der Wirklichkeit. Darüber hinaus existieren – je nach Kontext – noch spezifischere Verwendungen, beispielsweise als „Definition“, „Argument“, „Rechnung“ oder „Lehrsatz“. Auch philosophische und religiöse Prinzipien werden mit dem Ausdruck lógos bezeichnet, beispielsweise in den Fragmenten Heraklits und in Texten stoischer Philosophie sowie jüdisch-hellenistischer und christlicher Herkunft.

Das Lexem -log- findet sich auch im Namen der philosophisch-mathematischen Disziplin der Logik, in der Endung -logie zur Bezeichnung von Wissenschaften (z. B. „Kosmologie“) und in zahlreichen Fremdwörtern (z. B. „de.wikipedia.org/wiki/Analog“)

In den Fragmenten Heraklits hat der Ausdruck logos eine prominente Rolle und wird klassischerweise gedeutet als eine die Welt durchwirkende Gesetzmäßigkeit.

Platon abstrahiert den Ausdruck logos dann so weit, dass er mit der Bedeutung „Darstellung“ oder „Erklärung“ als philosophisches Vokabular nutzbar wird. Dabei ist im Dialog Theaitetos (201 d) der Gedanke leitend, dass nur das, was in erklärender (oder erklärbarer) Form sich als Teil des λόγος wiederfindet, Gegenstand des Wissens sein kann.

Aristoteles verwendet logos u. a. im Sinne von „Definition“.

Die Stoa sieht dann im Logos ein Vernunftprinzip des geordneten Kosmos, einen ruhenden Ursprung, aus dem alle Tätigkeit hervorgeht. Er konstituiere sowohl die „Kausalität“, als auch einen Tun-Ergehen-Zusammenhang. Als logos spermatikos ‚Vernunftkeim‘, sei der Logos in jedem (insb. beseelten bzw. vernunftbegabten) Wesen anzutreffen. de.wikipedia.org/wiki/Marcus_Tullius_Cicero spricht u. a. von mens mundiWeltgeist‘,de.wikipedia.org/wiki/Logos bei seiner Beschreibung der stoischen Auffassung.

Für die Sophisten steht der Logos im Gegensatz zum Mythos, der darauf verzichtet, durch verstandesgemäße Beweise die Wahrheit seiner Behauptungen zu begründen.de.wikipedia.org/wiki/Logos

Judentum

Im hellenistischen Judentum bezeichnet logos, oder Memra, das ewige Denken des einen Gottes. Memra trete bei der Schöpfung aus Gott heraus. Kabbalisten wie Isaak der Blinde erklärten Memra, die göttliche Vernunft (de.wikipedia.org/w/index.php), zur Emanation aus dem Heiligen Gedanken Kether, der wiederum die erste Emanation aus dem Urgrund En Sof ist.

de.wikipedia.org/wiki/Logos
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