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Hausgemachte Religion...

Gloria.tv
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9. Januar 2016 Don Reto NayMore
9. Januar 2016
Don Reto Nay
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hiti
@Regina-Maria:
Bei diesem Link finden Sie die mystische Erklärung des Heiligen Messopfers durch die Muttergottes an Catalina. So wunderbar, liebevoll und deutlich kann Niemand die heilige Messe erklären, wie die Muttergottes selbst es tut.
.
Vollkommen richtig, mich hat dieses Zeugnis auch nachdenklich gemacht da es mir doch oft nicht gelingt, so gesammelt mitzutun wie es sich gehören würde.
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@Regina-Maria:
Bei diesem Link finden Sie die mystische Erklärung des Heiligen Messopfers durch die Muttergottes an Catalina. So wunderbar, liebevoll und deutlich kann Niemand die heilige Messe erklären, wie die Muttergottes selbst es tut.
.
Vollkommen richtig, mich hat dieses Zeugnis auch nachdenklich gemacht da es mir doch oft nicht gelingt, so gesammelt mitzutun wie es sich gehören würde.
Wenn man bedenkt wie Tausende(!) von Engeln bei der Wandlung anwesend sind:
Auszug:
"Zur linken Seite des Erzbischofs nach hinten hin erschienen in schräger Richtung Tausende von Engeln, kleine, auch große Engel, Engel mit gewaltigen Flügeln und Engel mit ganz kleinen Flügeln, Engel ohne Flügel, so wie die schon vorher beschriebenen, alle bekleidet mit weißen Gewändern ähnlich den weißen Alben der Priester und Ministranten. Alle knieten sich mit zum Gebet gefalteten Händen nieder und senkten in Ehrfurcht ihre Köpfe. Man hörte eine herrliche Musik, wie wenn sehr viele Chöre mit verschiedensten Stimmen singen würden, und alle stimmten ein - zusammen mit dem Volk Gottes: Heilig, heilig, heilig..."
fg
hiti
www.gottliebtuns.com/messopfer.htm
Den Kirchgang als Weg zu Gott hin hat Don Reto Nay mit der Fortbewegung der drei Könige verglichen, die den Weg zu Jesus suchen um ihm ihre Gaben darbringen zu können.
Wer in diesem Bewusstsein zur Kirche geht, erlebt jedes Mal neu die Ausstrahlung des Lichtes und der Gnade Gottes, weil der Glaube nicht ein selbstgebasteltes Produkt der Religion ist, die für mich oder für uns passt, sondern uns …More
Den Kirchgang als Weg zu Gott hin hat Don Reto Nay mit der Fortbewegung der drei Könige verglichen, die den Weg zu Jesus suchen um ihm ihre Gaben darbringen zu können.
Wer in diesem Bewusstsein zur Kirche geht, erlebt jedes Mal neu die Ausstrahlung des Lichtes und der Gnade Gottes, weil der Glaube nicht ein selbstgebasteltes Produkt der Religion ist, die für mich oder für uns passt, sondern uns immer wieder geschenkt wird, wenn wir wie die weisen Könige dem Lichte folgen und dorthin gehen wo Gott ist.
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RupertvonSalzburg
Auch eine sehr gute, immer aktuelle Predigt:
www.selk-melsungen.de/Roemer6,3-8-6.S…
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Sonia Chrisye
Es ist aus meiner Sicht zwingend notwendig, einmal das Messopfer richtig zu erklären durch einen kompetenten und wirklich ernst zu nehmenden Priester, wie es z. B. Don Reto Nay ist. In Gesprächen mit Laienchristen erfährt man die unterschiedlichsten Ansichten. Oft entsteht dann der Eindruck, dass Jesus Christus an jedem Sonntag in der Eucharistiefeier neu geopfert wird und stirbt, - und es damit …More
Es ist aus meiner Sicht zwingend notwendig, einmal das Messopfer richtig zu erklären durch einen kompetenten und wirklich ernst zu nehmenden Priester, wie es z. B. Don Reto Nay ist. In Gesprächen mit Laienchristen erfährt man die unterschiedlichsten Ansichten. Oft entsteht dann der Eindruck, dass Jesus Christus an jedem Sonntag in der Eucharistiefeier neu geopfert wird und stirbt, - und es damit zulässt, dass Menschen immer wieder neu sündigen können und sie sich gar nicht ändern brauchen.
So auch jetzt z. B. in der Karnevalzeit. "Am Aschermittwoch erhalten wir das Aschenkreuz", --- so die Aussage, --- "und dann ist alles wieder gut, da ist dann in der Beichte reiner Tisch gemacht, und dann, ab den 11. 11. um 11.11 h kann die Party erneut beginnen."
Und so geht es doch nun wirklich nicht.
Saarländerin
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Sonia Chrisye
Ein Auszug aus dem Vortrag:
Und es ist furchtbar frustrierend , weil sie einfach nur wie bei Gräbern die eigene Person mit weißer Farbe bestreicht, hinter der eigentlich nur Tod und Verwesung ist. Die „Ich“ – und „Wir“ – Religion, - die interpretiert nur, was schon da ist. Sie ändert nichts, sie bewegt nichts, - es bleibt alles am Ort und im Gleichen. Alles ändert sich, nur der Mensch nicht.

Zu …More
Ein Auszug aus dem Vortrag:
Und es ist furchtbar frustrierend , weil sie einfach nur wie bei Gräbern die eigene Person mit weißer Farbe bestreicht, hinter der eigentlich nur Tod und Verwesung ist. Die „Ich“ – und „Wir“ – Religion, - die interpretiert nur, was schon da ist. Sie ändert nichts, sie bewegt nichts, - es bleibt alles am Ort und im Gleichen. Alles ändert sich, nur der Mensch nicht.

Zu diesem Thema fielen mir sogleich zwei NT-Bibelworte ein, - und die waren hart:

Lukas 11,44 Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr wie die unkenntlich gewordenen Gräber seid, über welche die Leute dahingehen, ohne es zu wissen!
Apostelgeschichte 23,3 Da sprach Paulus zu ihm: Gott wird dich schlagen, du getünchte Wand! Du sitzt da, um mich zu richten nach dem Gesetz, und befiehlst, mich zu schlagen gegen das Gesetz?
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Saarländerin
11. Januar:Der heilige Paulinus, Missionar in Kärnten, Patriarch von Aquileja, Italien,
+ 11.1.810 - Fest: 11. Januar


Bevor Paulinus Bischof wurde, war er Lehrer der Grammatik. Er gewann die Freundschaft Alkuins, der ihn auch an den Hof Karls des Großen holte.

Als Bischof nahm er an wichtigen Synoden teil und bekämpfte unerbittlich die Häretiker. Darüber hinaus wirkte er auch als Missionar in …More
11. Januar:Der heilige Paulinus, Missionar in Kärnten, Patriarch von Aquileja, Italien,
+ 11.1.810 - Fest: 11. Januar


Bevor Paulinus Bischof wurde, war er Lehrer der Grammatik. Er gewann die Freundschaft Alkuins, der ihn auch an den Hof Karls des Großen holte.

Als Bischof nahm er an wichtigen Synoden teil und bekämpfte unerbittlich die Häretiker. Darüber hinaus wirkte er auch als Missionar in Kärnten. Er starb 802.

Der heilige Hyginus, Papst und Martyrer von Rom, + 11.1.140 – Fest: 11. Januar

Das Altertum hinterließ uns wenige Nachrichten vom Leben des heiligen Hyginus und in diesem Wenigen widersprechen sich die Schriftsteller, die ihn erwähnen. Er war, vom heiligen Petrus an gerechnet, der 10. Papst, aus Griechenland gebürtig und wahrscheinlich der Sohn eines heidnischen Weltweisen von Athen. Wer ihn bekehrt, im Christentum unterrichtet und getauft hat, ist unbekannt; aber aus all seinen Handlungen geht hervor, dass er ein wahrhaft apostolischer Mann und ein eifriger Kirchenhirt gewesen ist. Stets bemüht, alle Missbräuche in der Kirche Jesu abzustellen und die Reinheit der Lehre Jesu zu bewahren, führte er unter seiner Geistlichkeit die strengste Ordnung ein, predigte nach dem Beispiel der Apostel zu jeder Zeit und überall den Gläubigen das Evangelium und kämpfte heldenmütig gegen die Angriffe der Ketzer, die in jenen Zeiten wie brüllende Löwen das Heiligtum anfielen und die Christen zum Irrtum zu verführen trachteten. Es ist Tatsache, dass der heilige Hyginus es war, der den Ketzer Valentin gründlich widerlegte und ihn, weil er boshaft und halsstarrig in seinem Irrtum beharrte, aus der Kirchengemeinde ausschloss; ob ihm aber die Briefe und kirchlichen Gesetze, die wir noch besitzen, mit Recht zugerechnet werden, ist nicht erwiesen. Er regierte die Kirche Christi mit vollem Ruhm zwölf Jahre, drei Monate und sechs Tage und starb während der Christenverfolgung des Kaisers Antonin als Martyrer. Einige behaupten, dass er den Martertod nicht wirklich gelitten habe und nur deswegen unter die Blutzeugen gezählt werde, weil er unter den größten Gefahren die Religion Jesu verteidigt und deswegen große Verfolgungen erduldet habe.

Der heilige Leucius, Bischof und Bekenner von Brindisi, Italien, + 11.1.172 – Fest: 11. Januar

Dieser Heilige wurde unter der Regierung des Kaisers Theodosius zu Alexandrien geboren und erhielt von seinen gottesfürchtigen Eltern, Euprescius und Eufrodisia, eine fromme Erziehung. Er war ein Junge von 10 Jahren, als seine Mutter starb, und sein Vater, aus heftigem Verlangen nach christlicher Vollkommenheit, seine Güter unter die Armen verteilte und mit seinem Sohn sich in das Kloster des heiligen Hermes begab. Leucius, in dessen zartem Herzen die Frömmigkeit schon durch die Lehren seiner Eltern tiefe Wurzeln gefasst hatte, wurde durch das Beispiel der frommen Mönche ganz für die Tugend begeistert und machte solche bewundernswürdige Fortschritte in der Heiligkeit des Lebens, dass man ihn einstimmig, ungeachtet seines jungen Alters zum Vorsteher des Klosters erwählte. Aber der demütige Diener Gottes schlug diese Würde standhaft aus und lebte in seiner Einsamkeit in ununterbrochener Geistessammlung und steter Selbstverleugnung, bis er aus Gehorsam die Stelle eines Erzpriesters an der Kirche zu Alexandrien annehmen musste. In dieser Würde bewies er einen solchen Eifer in Bekehrung der Heiden und der Sünder, dass ihn der Statthalter Saturnin, der ein geschworener Feind jeder Tugend war, zu töten suchte, was aber durch die Gläubigen verhindert und der Heilige bald darauf zum Erzbischof erwählt wurde.

Nach einiger Zeit legte Leucius, durch eine Erscheinung von Gott ermahnt, seine Würde nieder und nachdem er für einen würdigen Nachfolger gesorgt hatte, begab er sich über Otranto nach Brundusium, einer Stadt am Ende Italiens nach Griechenland zu, wo er den Kriegsobersten, Armaleo, nebst 67 anderen vornehmen Männern zum Christentum bekehrte. Da dies großes Aufsehen erregte und die Götzenpriester mit allgemeinen Strafen der Götter drohten, wurde der heilige Bischof vor ein öffentliches Gericht zur Verantwortung gefordert, wo er mit einer solchen Begeisterung über den wahren Glauben an Gott und über die christliche Religion sprach, dass der anwesende Statthalter Antiochus dem Heidentum abschwor und sich mit 27.000 Menschen taufen ließ. Lange Jahre stand dieser ansehnlichen Christengemeinde der heilige Leucius als Oberhirt vor und starb schließlich als Greis voll sehnlichen Verlangens nach dem ewigen Vaterland.

Der heilige Theodosius, Erzvater der Mönche, Abt und Bekenner in Judäa, + 11.1.529 – Fest: 11. Januar

Vier vortreffliche Männer mit dem Namen Theodosius sind fast in einem Jahrhundert berühmt geworden, zwei Kaiser und zwei Ordensmänner. Waren jene ausgezeichnet durch Herrschertugenden und Eifer für die Kirche, wobei freilich der zweite Theodosius der Irrlehre nachgab, so diese durch große Heiligkeit des Lebens und reiche Verdienste um das Mönchswesen im Orient. Dieses, erst in den Anfängen der Entwicklung begriffen, nahm rasch einen solchen Umfang an, dass wir ungläubig lauschen, wenn wir von vielen Tausenden hören, die nach gemeinsamer Regel unter einem Vorsteher zusammen lebten. Theodosius, der jüngere der zwei Klostergründer gleichen Namens, ist weitaus der berühmtere, da er sich den Ehrentitel eines Zönobiarchen, d.h. eines Erzvaters oder Vorstehers der in Gemeinschaft Lebenden (der Mönche) sich erwarb.

Geboren um das Jahr 424 im Dorf Garissos in Kappadozien in Kleinasien und unter der Hut guter Eltern aufwachsend, wurde Theodosius in der Jugend Psalmensänger und Vorleser in der Kirche, wodurch er mit den Heiligen Schriften vertraut wurde. Angezogen vom Leben der Väter in der Wüste, verließ er seine Heimat und pilgerte nach Palästina. Unterwegs wollte er den heiligen Simeon, den vielbewunderten Säulensteher, besuchen, um seinen Segen und seine Gebetshilfe zu erbitten. Vom Heiligen Geist erleuchtet, rief der merkwürdige Mann schon von weitem den Ankömmling mit Namen: „Theodos, Diener Gottes, sei mir willkommen!“ Erstaunt und verwirrt über den unerwarteten Gruß, konnte dieser nur mit einer tiefen Verdemütigung erwidern, in dem er sich mit dem Angesicht auf die Erde warf. Aber Simeon hieß ihn zu sich auf die Säule kommen, umarmte ihn zärtlich, sagte ihm einiges voraus, was ihm begegnen werde, und bestärkte ihn in seinem Vorhaben.

In der heiligen Stadt wählte sich Theodosius zum Lehrer im geistlichen Leben den hochbetagten Mönch Longinus, der in einer Zelle des sogenannten Turmes Davids wohnte. Dieser pries sich glücklich, einen so tugendhaften Jünger gefunden zu haben, entließ ihn dann aber auf Drängen einer reichen Frau namens Ikelia, die eine prächtige Marienkirche an der Straße nach Bethlehem erbaut hatte, zum Dienst an dieser Kirche. Er wird also wohl schon damals Priester gewesen sein. Doch entsagte er diesem Amt, das er nur auf ausdrücklichen Befehl seines Oberen übernommen hatte, auch bald wieder aus Furcht, die vielen Lobeserhebungen, die seiner trefflichen Amtsführung und seinen Tugenden zuteilwurden, möchten sein Herz verderben. Er wanderte in der Wüste Juda weiter ostwärts und bezog auf einem Berg eine Höhle. Hier lebte er, ganz der inneren Sammlung ergeben, in solcher Zerknirschung des Herzens, dass bei seinen ganze Nächte währenden Gebeten häufige Tränen der innigsten Rührung flossen. Gemüse und wilde Kräuter waren seine ganze Nahrung. Den Genuss von Brot hatte er sich gänzlich versagt. Dreißig Jahre lang übte er diese große Entsagung, bis später eine Milderung gebeten erschien.

Gedachte so Theodosius sich den Blicken der Menschen zu entziehen, so gab Gott seiner Tugend einen Solchen Glanz, dass er wie ein helles Licht sich selber entdeckte, um anderen nützlich zu werden. Bei dem allgemeinen Zug nach einem vollkommenen Leben, der damals alle Wüsten bevölkerte, kamen Heilsbegierige auch zu dem heiligen Einsiedler und baten, sich ihm als ihrem Führer anschließen zu dürfen. Da er hierin den sichtbaren Willen Gottes zu erkennen glaubte, so konnte er nicht widersprechen. Nur bis sieben sollte die Zahl der Jünger gehen, aber wie gewaltig ist sie in der Folge gewachsen!

Als erste eindringliche Lehre wollte Theodosius unvergesslich die Nützlichkeit des Andenkens an das Ende, an den Tod einprägen. Daher ließ er eine für die ganze Gemeinde bestimmte Grabstätte machen. Als sie vollendet war, führte er seine Brüder dahin und sprach in seiner einnehmenden Art, mit der er die ernstesten Dinge durch gewinnende Freundlichkeit zu mildern wusste: „Hier ist uns allen das Grab bereitet; aber wer von euch wird es einweihen?“ Einer von ihnen, Basilius, ein Priester, nahm das Wort als ihm geltend auf. Er warf sich vor dem Vorsteher auf die Knie und bat um seinen Segen. Der Heilige, der in die Zukunft zu schauen vermochte, wusste, dass Gott wirklich das Opfer des Basilius annehmen würde, ließ ihn in die Grabstätte eintreten und für ihn die Gebete für die Verstorbenen verrichten, wie sie am Tag des Hinscheidens und am dritten, neunten und vierzigsten Tag üblich waren. Bekanntlich ist heute noch in der Kirche der Dritte, Siebente und Dreißigste in Gebrauch. Und merkwürdig! Nach Schluss dieser Gebete, am vierzigsten Tag, verfiel Basilius, ohne vorher ein Fieber oder sonst einen Schmerz gehabt zu haben, in einen sanften Schlaf, der ihm zum Todesschlaf wurde.

Diesem ersten Zeugnis, das Gott für die Tugendgröße seines Dieners Theodosius ablegen wollte, folgten noch mehrere. Das zog aber eine große Zahl von Schülern an und zwang schließlich den Vorsteher, ein geräumiges Haus zu ihrer Aufnahme zu bauen, nachdem er Gottes augenscheinlichen Willen hierzu erkannt hatte. Männer aus allen Ständen, Beamte, Gelehrte, Kaufleute, Militärpersonen entsagten ihren Stellen, und wie ein Wunder war es zu schauen, wie eine so große Verschiedenheit der Stände und Nationen sich eines Sinnes an einem Ort zusammenfanden. Was aber noch wunderbarer zu schauen war, das war die treffliche Ordnung und Einrichtung, die Theodosius, die Seele des Ganzen, dem scheinbaren Wirrwar zu geben wusste. Zelle um Zelle, Gebäude um Gebäude wuchsen, so wie es das Bedürfnis verlangte, wuchsen zur Form einer Stadt in der Wüste, deren Ruinen noch heute den Namen Der-Dosi (Theodosius) führen. Die Mönche waren nach ihren Wohnräumen und teilweise auch im Gottesdienst in drei Abteilungen geschieden. Die griechisch Redenden aus dem Reich, die Armenier, zu denen auch Perser und Araber zählten, und als dritte, die Bessen, slavonische Völker aus Thrazien und den nördlichen Ländern, hatten jede ihre eigene Kirche. Darin hielten sie die sieben kirchlichen Tagzeiten und den vorbereitenden Teil der heiligen Messe bis zum Evangelium. Dann versammelten sich die Armenier und Bessen zur Feier der heiligen Geheimnisse und zum Empfang der heiligen Kommunion in der großen Kirche der Griechen. Eine vierte Kirche wurde errichtet für die Büßer, die Besessenen und Irrsinnigen, deren Heilung der Heilige mit besonders väterlicher Liebe und zartem Mitleid sich hingab. Mit dem Kloster waren dann drei Krankenhäuser verbunden für fremde Mönche und Einsiedler, für Laien besseren Standes und für Gebrechliche Arme. Ein Herbergshaus nahm die fremden Pilger auf, deren Zahl einmal so groß war, dass beinahe hundert besetzte Tische zu ihrer Speisung aufgestellt werden mussten. Da ereignete es sich auch mehr als einmal, dass Theodosius durch die Kraft seines Gebetes dem Mangel der erforderlichen Nahrungsmittel abhelfen musste.

Aus diesen Einrichtungen erhellt von selbst, dass die Brüder außer dem Gebet die Übung der christlichen Nächstenliebe und die Betätigung aller Handwerke und Arbeiten, wie man sie in einem so großen Haushalt brauchte, zu ihrer Pflicht gemacht hatten. Nie und nimmer, schon von Anfang an nicht, duldete man in den Klöstern den Müßiggang. Wo übrigens die Gottesliebe lebendig ist, da sucht und findet sie immer Wege, um auch das Wohl des Nächsten in opferfreudiger Liebe zu fördern.

Wegen der großen Verdienste um die Einrichtung des klösterlichen Lebens wurde Theodosius, dessen Kloster das größte in Palästina war, von den unter dem Vorsitz des Patriarchen Sallustius in Jerusalem im Jahr 493 versammelten Mönchen zum Archimandriten, zum Vorsteher aller Mönche des Heiligen Landes gewählt, während die Oberaufsicht über die Anachoreten oder Eremiten (Einsiedler) dem heiligen Sabbas (Fest 5. Dezember) übertragen wurde. Diese beiden Männer waren in treuer Freundschaft miteinander verbunden. Was sie aber so oft zusammenführte, das war die gegenseitige Erbauung, die Beratung in geistlichen Dingen und das Wohl der Kirche. In den damaligen Kämpfen gegen die Irrlehre des Eutyches, der die zwei Naturen in Christus leugnete, waren es diese beiden unerschrockenen Heiligen, die dem Eindringen des Irrtums in die Kirche von Jerusalem kräftig wehrten. Schon hatte der Erzbischof Johannes dem Treiben des hinterlistigen und gewalttätigen Kaisers Anastasius nachgegeben und der Kirchenversammlung von Chalcedon, durch die des Eutyches Irrlehre verworfen worden war, die Anerkennung versagt. Da bewogen Theodosius und Sabbas den Erzbischof zu öffentlichem Widerruf. Umgeben von den beiden Äbten, verkündete der Erzbischof von der Kanzel aus dem dichtgedrängten Volk die Verwerfung der Irrlehre und aller ihrer Anhänger. Als die drei von der Kanzel herabgestiegen waren, kehrte Theodosius in seinem Glaubenseifer nochmals dorthin zurück und rief feierlich aus: „Wer die vier heiligen Konzilien nicht wie die vier heiligen Evangelien annimmt, der sei im Bann.“ Der Plan, den mutigen Verteidiger der Lehre der Kirche in die Verbannung zu schicken, kam nicht zur Ausführung.

Dem so segensreich wirkenden Diener Gottes blieben auch die Leiden nicht erspart. Als ihm in seiner letzten, sehr schmerzhaften Krankheit jemand den Rat gab, von Gott Linderung zu erbitten, sprach er das schöne Wort: „Nein, nein, ein solches Gebet würde ein Zeichen der Ungeduld sein und mir meine Krone rauben.“ Sterbend konnte er auf 105 gottgesegnete Lebensjahre zurückblicken.

Er hat unserer heiligen Kirche viel Mühe und Kampf gekostet, die Lehre Christi in allen Stürmen rein und unverfälscht zu erhalten. Darum sei das Erbgut unseres Glaubens uns auch jederzeit ein treu zu hütendes Kleinod in den alles stürzenden Wirren unserer Zeit!
Tina 13
Vergelts Gott
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Saarländerin
Gebet für die Bekehrung Deutschlands
Heiliger Erzengel Michael, Schirmherr der heiligen Kirche Gottes, auf Bitte Kaiser Karls des Großen und der Bischöfe seines Reiches hat das Oberhaupt der Christenheit dich zum Schutzpatron des heiligen Römischen Reiches erhoben.

Unser Volk als geschichtlicher Träger dieses Reiches hat sich über ein Jahrtausend von deinem Geist im Kampf für Gott und seine …
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Gebet für die Bekehrung Deutschlands
Heiliger Erzengel Michael, Schirmherr der heiligen Kirche Gottes, auf Bitte Kaiser Karls des Großen und der Bischöfe seines Reiches hat das Oberhaupt der Christenheit dich zum Schutzpatron des heiligen Römischen Reiches erhoben.

Unser Volk als geschichtlicher Träger dieses Reiches hat sich über ein Jahrtausend von deinem Geist im Kampf für Gott und seine Rechte beseelen lassen und so für die einzigartige christliche Kultur gearbeitet und sie ausgebreitet. In deinem Namen und unter deinem Banner haben Kaiser Otto der Große und der heilige Bischof Ulrich von Augsburg diese christliche Kultur in großen Kämpfen gegen übermächtige heidnische Gegner sieghaft behauptet.

Der hl. Petrus Canisius, der zweite Apostel Deutschlands in den schweren Jahren der Glaubensspaltung, stellte unter deinem Patronat den wahren katholischen Glauben für große Teile unserer Heimat wieder her.

Dennoch wurde durch die protestantische Irrlehre unser Volk im Glauben gespalten und hat an seiner großen Berufung in der Geschichte des Heils gefrevelt. Unermeßliche Demütigungen und Züchtigungen haben uns daher heimgesucht. Lügengeister und falsche Idole haben unser Land verführt. Schwer lastete deswegen die Hand Gottes auf uns.

Heiliger Erzengel Michael, derallmächtige und barmherzige Gott hat dem deutschen Volk in seiner allweisen Vorsehung die äußere Einheit wieder erstehen lassen. Streite du, o Führer der himmlischen Heerscharen, in dieser Stunde unserer Geschichte für die Rechte Gottes! Erflehe unserem Volk die Einheit im katholischen Glauben und die Unterwerfung unter den Stuhl Petri. Führe uns alle zum erlösenden Kreuze Jesu Christi und zu seinem von Liebe glühenden Herzen!

Hilf uns, durch vorbildlichen Tugendwandel das Glaubens- und Sittenleben unseres Volkes von neuem zu erwecken und zu fördern. Mögen wir besonders dem Verbrechen der Tötung ungezählter Kinder im Mutterschoß sowie der sittlichen Zerrüttung durch eine schamlose Unkultur wirksam begegnen können!

Unser Vertrauen richtet sich insbesondere und rückhaltlos auf die allerseligste Jungfrau Maria, die Königin der Engel, und ihre allesvermögende Fürspräche am Gnadenstuhl der allerheiligsten Dreifaltigkeit.

Lasset uns beten:
Allmächtiger, ewiger Gott, in Deiner Hand liegt die Gewalt aller Machthaber und das Recht aller Völker, schaue gnädig auf jene, die uns kraft ihres Amtes regieren, damit allerorten unter dem Schutz Deiner Rechten die Unversehrtheit der Religion gewahrt bleibe und der Bestand des Vaterlandes gesichert sei.
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ZU diesen deutlichen Worten passt auch DIESER schockierende Brief eines Priesters....

<<<Zwei Beispiele mögen für alle stehen:
Ein Mann mittleren Alters, den ich diskret und zartfühlend fragte, ob er die wiederholten Serien von Sünden gegen das 7. Gebot "du sollst nicht stehlen" bereut habe, derer er sich selbst mit einer gewissen Frivolität angeklagt hatte und über deren Umstände er fast …More
ZU diesen deutlichen Worten passt auch DIESER schockierende Brief eines Priesters....

<<<Zwei Beispiele mögen für alle stehen:
Ein Mann mittleren Alters, den ich diskret und zartfühlend fragte, ob er die wiederholten Serien von Sünden gegen das 7. Gebot "du sollst nicht stehlen" bereut habe, derer er sich selbst mit einer gewissen Frivolität angeklagt hatte und über deren Umstände er fast Witze machte und sie sicher nicht herunterspielte, antwortete mir mit den Worten von Papst Franziskus: "Barmherzigkeit hat keine Grenzen"- und zeigte sich überrascht, daß ich ihn an die Notwenigkeit der Reue und den Beschluss, nicht wieder rückfällig zu werden, erinnerte.
"Was ich getan habe, hab ich getan. Was ich tun werde, entscheide ich, wenn ich hinausgehe. Was ich darüber denke, was ich getan habe, ist eine Frage zwischen mir und Gott. Ich bin nur hier, um das zu bekommen, was jeder mindestens zu Weihnachten verdient, die Gelegenheit um Mitternacht die Kommunion zu empfangen. Und er endete mit einer Paraphrase des mittlerweile erzberühmten Satzes von Papst Franziskus: "Wer bist du, daß du über mich urteilst?"

Eine junge Dame, der ich vorgeschlagen hatte als Akt der Buße, verbunden mit der sakramentalen Absolution einer schweren Sünde gegen das 5. Gebot "Töte nicht"- sie solle vor dem auf dem Altar der Kirche ausgesetzten Allerheiligsten Sakrament niederknien und beten und nach ihrem Dafürhalten ein Werk materieller Barmherzigkeit an einem Armen tun- antwortete mir mit Ärger, daß "niemand irgendetwas im Gegenzug zu Gottes Barmherzigkeit verlangen dürfe, weil die umsonst gegeben werde. Und daß sie weder die Zeit habe, in eine Kirche zu gehen und zu beten (sie müsse noch herumrennen und in der Stadt Weihnachtseinkäufe machen) noch Geld, das sie den Armen geben könne (die es sowieso nicht so brauchten, weil sie mehr haben als wir)."<<<
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HlMaria13
Lieber Don Reto,

meiner Meinung nach hätte man die aktuelle Situation des Menschen in und außerhalb der Katholischen Kirche nicht beschreiben können. Herzlichen Dank und vergelt's Gott für diese klaren Worte! Ich gratuliere!!!
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a.t.m
Sehr geehrter Don Reto Nay, herzlichen Dank für diese wahrlich katholische Predigt.
Frei nach einen amerikanischen Präsidenten "Frage nicht was Gott der Herr für dich tun kann, sondern frage dich was du für Gott dem Herrn tun kannst." Und genau daran mangelt es, es wird nicht mehr nachgefragt was Gott der Herr von uns wünscht, sondern es wird versucht Gott dem Herrn den Eigenen Willen aufzuzwinge…More
Sehr geehrter Don Reto Nay, herzlichen Dank für diese wahrlich katholische Predigt.
Frei nach einen amerikanischen Präsidenten "Frage nicht was Gott der Herr für dich tun kann, sondern frage dich was du für Gott dem Herrn tun kannst." Und genau daran mangelt es, es wird nicht mehr nachgefragt was Gott der Herr von uns wünscht, sondern es wird versucht Gott dem Herrn den Eigenen Willen aufzuzwingen. Es wird nach dem Motto "Alles was ich tue ist Gut, egal was Gott der Herr und seine Kirche sagt!" gelebt. Und Leider haben sich diesen seelenmordenden Lebensmotto auch die antikatholischen innerkirchlichen Irrlehrer und Wölfe im Schafspelz angeschlossen.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
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Eugenia-Sarto
Amen! so ist es! Hoffentlich ist es bald vorbei mit der Ich- Menschenreligion.
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