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Eine kopernikanische Wende in der Messe

7. Siebter Vortrag von Don Reto Nay beim Gloria.tv Pfingstseminar in Hohenfurth, Juni 2019.
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Hl.Messe als AbBild der ALLERHLST.TRINITÄT, welche wiederum Ewiges Opfer ist - großartig!

Kleine Randnotiz: Der "Alleszertrümmerer" KANT ist epistemologisch gewaltig (und ein insgeheimer Apologet der Religion), jedoch Seine Moralismen und Kommentare zur Tagespolitik sind es sowenig als Seine vorkritischen Sachen in toto.
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...... wieder einmal wird Hw. Reto Nay, viel zu wenig Beachtung geschenkt. Seine Auslegungen, Vorträge der letzten Jahre auf GTV, der „ rote Faden“ mit Konzentration auf das heilige Messopfer ( Ort und Handlung , Begegnung in Ehrfurcht und Gnade, mit dem menschgewordenen, lebendigen Sohn Gottes, den Erlöser und Opfer einer Sühnegabe des Vaters ) als heilsnotwendiges höchste, immer wiederkehrendes…More
...... wieder einmal wird Hw. Reto Nay, viel zu wenig Beachtung geschenkt. Seine Auslegungen, Vorträge der letzten Jahre auf GTV, der „ rote Faden“ mit Konzentration auf das heilige Messopfer ( Ort und Handlung , Begegnung in Ehrfurcht und Gnade, mit dem menschgewordenen, lebendigen Sohn Gottes, den Erlöser und Opfer einer Sühnegabe des Vaters ) als heilsnotwendiges höchste, immer wiederkehrendes Sakrament, die alle anderen einmaligen und mehrmaligen Sakramente als „Eingangstor“ zum Himmel haben; wird hier als grundlegende Handlung ( Ritus ) Jesu Christie erklärt. Es ist vielmehr als Tradition, es ist reales Erkennungszeichen für den Vater, es ist trinitarische, göttliche „ Liebe“. Die Liebe, aus Off. 22,4 ......
„......und sie werden sein Angesicht sehen, und sein Name wird auf ihren Stirnen sein.......“
Alles scheint zZt. wichtiger in Kirche und Weltgeschehen - den Namen Jesus hört man nur noch am Rande. Die Hauptperson gerät in den Hintergrund - genauso wie dieser wichtige Beitrag eines „ Gelehrten“, der erkannt hat, wo diese, alles verändernde Gottes-Liebe verströmt, wo die Hauptstätte eines christlichen Lebens, wo die Haupthandlung eines Priesterlebens zu erfolgen hat.......die Feier des heiligen, trinitinischen Messopfers......als Ritus, der verändert, der zu verwandelten, erlösten, göttlichen Seele in uns, zugehörig in Christus führt, zu Bruder und Schwester, zu Kinder Gottes im Herrn, durch den heiligen Geist, zur Heimat, zum Vater.
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In der Liturgie des alten Ritus ist also der Priester ein Akteur, d.h. er ist wie ein Schauspieler, der biblische Ereignisse und Fakten optisch vorzeigt und so dem Volk übermittelt. Aber ganz ohne Erklärung wäre das für das Kirchenvolk schwer verständlich. Weil diejenigen Theologen, die das abgeändert haben, es wohl selber nicht ganz verstanden haben, wurde es dann offensichtlich allgemein …More
In der Liturgie des alten Ritus ist also der Priester ein Akteur, d.h. er ist wie ein Schauspieler, der biblische Ereignisse und Fakten optisch vorzeigt und so dem Volk übermittelt. Aber ganz ohne Erklärung wäre das für das Kirchenvolk schwer verständlich. Weil diejenigen Theologen, die das abgeändert haben, es wohl selber nicht ganz verstanden haben, wurde es dann offensichtlich allgemein gutgeheissen.

So kommt es, dass im Laufe der Zeit durch Unwissenheit und Bequemlichkeit vieles verloren geht.
..... der Priester ist „ Werkzeug“ - stellvertretender „Handelnder“ man sagt sogar, wenn der Priester bewußt kein gültiges Messopfer zelebriert, findet keine Wandlung (Gnadenstrom) statt. Gott macht sich dem Priester abhängig. Er achtet, vertraut den Menschen, gemeinsam auch heilsgeschichtlich zugewannt - also kein Schauspieler sonder notwendiger Akteur ..... siehe auch Fiat der Mutter Gottes …More
..... der Priester ist „ Werkzeug“ - stellvertretender „Handelnder“ man sagt sogar, wenn der Priester bewußt kein gültiges Messopfer zelebriert, findet keine Wandlung (Gnadenstrom) statt. Gott macht sich dem Priester abhängig. Er achtet, vertraut den Menschen, gemeinsam auch heilsgeschichtlich zugewannt - also kein Schauspieler sonder notwendiger Akteur ..... siehe auch Fiat der Mutter Gottes usw.....gesegneten Sonntag
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Ich finde (mal ausnahmsweise) die Erklärung von Wikipedia (hist. Entwicklung von Korporale und Palla aus Korporale) nicht schlecht: "Das Korporale ist das älteste Parament. In der römischen Liturgie war es ursprünglich als Palla corporalis zuerst das einzige Altartuch, später das obere, auf das die eucharistischen Gaben gestellt und mit dem sie dann auch bedeckt wurden. Ab dem 11. Jahrhundert …More
Ich finde (mal ausnahmsweise) die Erklärung von Wikipedia (hist. Entwicklung von Korporale und Palla aus Korporale) nicht schlecht: "Das Korporale ist das älteste Parament. In der römischen Liturgie war es ursprünglich als Palla corporalis zuerst das einzige Altartuch, später das obere, auf das die eucharistischen Gaben gestellt und mit dem sie dann auch bedeckt wurden. Ab dem 11. Jahrhundert entwickelten sich daraus das deutlich kleinere Korporale. Das Korporale wurde als das Grabtuch Jesu verstanden und war deshalb in der Regel immer wie dieses aus Leinen. Eine Ecke des Korporale wurde bis ins 13. Jahrhundert über den Kelch geschlagen, um eine Verunreinigung des Messweins zu vermeiden. So ist es bis heute in der Liturgie der Karthäuser üblich. Später kam ein zweites, gefaltetes Korporale in Gebrauch, das auf den Kelch gelegt wurde und aus dem sich die Palla als Bedeckung des Kelches entwickelte. Das zweite Korporale deutete man als das Tuch, das im Grab das Haupt Jesu verhüllte."
Die Übersetzung als "Schaufel" kann ich nicht nachvollziehen bzw. als Wort finden.
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