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Prof. Dr. Marcus Willaschek - Kant über Gott

Santiago74
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Prof. Dr. Marcus Willaschek von der Goethe-Universität in Frankfurt/Main gilt als ausgewiesener Kant-Experte. Er leitet heuer den Philosophischen Meisterkurs, den die Katholische Akademie in Bayern …More
Prof. Dr. Marcus Willaschek von der Goethe-Universität in Frankfurt/Main gilt als ausgewiesener Kant-Experte. Er leitet heuer den Philosophischen Meisterkurs, den die Katholische Akademie in Bayern jedes Jahr gemeinsam mit der Münchner Hochschule für Philosophie veranstaltet. In seinem öffentlichen Abendvortrag erläutert Professor Willaschek Kants Kritik an den Gottesbeweisen und diskutiert seine Begründung eines moralischen "Vernunftglaubens". Können wir ohne Gott leben? Eine der bekanntesten "Leistungen" Immanuel Kants ist seine vernichtende Kritik an den traditionellen Beweisen für die Existenz Gottes. Ein zentrales Resultat der Kritik der reinen Vernunft lautet, dass man das Dasein Gottes grundsätzlich nicht beweisen kann. Darüber dürfen aber zwei andere Einsichten Kants nicht vergessen werden: erstens, dass man ebenso wenig beweisen kann, dass Gott nicht existiert, und zweitens, dass wir mit guten, nämlich moralischen Gründen an die Existenz Gottes glauben dürfen, solange wir diesen Glauben nicht mit Wissen verwechseln. Der Vortrag erläutert in verständlicher Weise Kants Kritik an den Gottesbeweisen und diskutiert seine Begründung eines moralischen „Vernunftglaubens“.
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ich habe mir das Buch Kants "Kritik der praktischen Vernunft" gekauft, ich bin Ingenieur, aber ich habe kein Wort verstanden. Schon auf der 1. Seite konnte ich die Ausführungen nicht mehr nachvollziehen. Ich vermute, man muss ein paar Jahre Philosopie studieren, damit man einen Einstieg in die Logik der Argumentation bekommt. Wenn jemand von Kant redet, ist anzunehmen, daß er keine Ahnung hat, …More
ich habe mir das Buch Kants "Kritik der praktischen Vernunft" gekauft, ich bin Ingenieur, aber ich habe kein Wort verstanden. Schon auf der 1. Seite konnte ich die Ausführungen nicht mehr nachvollziehen. Ich vermute, man muss ein paar Jahre Philosopie studieren, damit man einen Einstieg in die Logik der Argumentation bekommt. Wenn jemand von Kant redet, ist anzunehmen, daß er keine Ahnung hat, was der geschrieben hat und kann es gar nicht wissen.
ich hab nix verstanden, da es aber "Kritik der Vernunft" heißt und mit den intelligentesten Argumenten geschrieben ist, sodaß es ein normaler Mensch nicht versteht, so nehme ich an, daß er dem Glauben das Wort redet, was ich auch irgendwo gelesen habe. Also die Leute könnten schon die Selbstüberschätzung ihrer persönlichen Vernunft sein lassen und man braucht nicht allerweil debattieren, ob der …More
ich hab nix verstanden, da es aber "Kritik der Vernunft" heißt und mit den intelligentesten Argumenten geschrieben ist, sodaß es ein normaler Mensch nicht versteht, so nehme ich an, daß er dem Glauben das Wort redet, was ich auch irgendwo gelesen habe. Also die Leute könnten schon die Selbstüberschätzung ihrer persönlichen Vernunft sein lassen und man braucht nicht allerweil debattieren, ob der Glaube durch die Vernunft zu ersetzen sei, wenn es eh Kant schon durchgeackert hat. Und wer ist schon gescheiter als Kant ?
ich hab es jetzt wieder angeschaut. Ich hab schon was verstanden, ist mir aber zu kompliziert, daß ich mir den Kopf damit voll machen möchte. Ich bin ja 75 und brauche das alles nicht mehr
CollarUri
@kath. Kirchenfreund Er redet schon dem Glauben das Wort, aber auch der Annahme, dass alles unverbindlich sei, durch den Subjektivismus. Dann wird der Glaube (indirekt) auch unverbindlich und ist also nicht der christliche Glaube. Er findet, es sei gut, den Glauben zu haben, kann aber keine Glaubenssätze aufstellen, die über das Gute etwas sagen.

In Wahrheit müsste man aber solche Sätze haben, …More
@kath. Kirchenfreund Er redet schon dem Glauben das Wort, aber auch der Annahme, dass alles unverbindlich sei, durch den Subjektivismus. Dann wird der Glaube (indirekt) auch unverbindlich und ist also nicht der christliche Glaube. Er findet, es sei gut, den Glauben zu haben, kann aber keine Glaubenssätze aufstellen, die über das Gute etwas sagen.

In Wahrheit müsste man aber solche Sätze haben, um über das gute Leben und gute Denken überhaupt etwas Verbindliches zu sagen. Das viele, was Kant über das Gute sagt, entbehrt der Grundlage und ist l'art pour l'art!
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