06:35
Zweifel am Rücktritt von Benedikt XVI. sind unberechtigt. Im Frage-Antwort Teil beim jüngsten Seminar in Hohenfurth kam die Frage nach der Gültigkeit des Rücktritts von Benedikt XVI. und der Wahl …More
Zweifel am Rücktritt von Benedikt XVI. sind unberechtigt.

Im Frage-Antwort Teil beim jüngsten Seminar in Hohenfurth kam die Frage nach der Gültigkeit des Rücktritts von Benedikt XVI. und der Wahl von Franziskus. Zwei Antworten - von Heinz-Lothar Barth und P. Matthias Gaudron.
Picard
Ich habe versucht selbst (als Picard) einen Beitrag einzustellen, was offenbar (bisher) nicht geklappt hat zu dem Thema hier und der Tagung in Hohenfurth - ich habe versucht folgenden link hochzuladen und noch einiges dazu geschrieben: vatican.va/…/hf_ben-xvi_aud_…
Nur mal kurz hier:
Schon Daniel Joachim Specht hatte auf der Tagung in Hohenfurth Dr. H.-L. Barth diesen link und das folgende …More
Ich habe versucht selbst (als Picard) einen Beitrag einzustellen, was offenbar (bisher) nicht geklappt hat zu dem Thema hier und der Tagung in Hohenfurth - ich habe versucht folgenden link hochzuladen und noch einiges dazu geschrieben: vatican.va/…/hf_ben-xvi_aud_…

Nur mal kurz hier:

Schon Daniel Joachim Specht hatte auf der Tagung in Hohenfurth Dr. H.-L. Barth diesen link und das folgende Zitat daraus entgegengehalten:
"Meine Entscheidung, auf die aktive Ausführung des Amtes zu verzichten..."
(ital. Original: "La mia decisione di rinunciare all’esercizio attivo del ministero").

Daraus geht UNZWEIFELHAFT und VÖLLIG KLAR hervor: Benedikt-Ratzinger wollte NICHT auf das "ministerium", sondern nur die "aktive Ausübung des Ministeriums/Amts" verzichten.

Damals in Hohenfurth reagierte Dr. Barth darauf nur mit Empörung und Polemik und konnte inhaltlich nichts entgegensetzen.

(Ganz anders P. Gaudron, der ruhig und sachlich blieb und später bei der Diskussion am Essenstisch auch weiter ruhig und sachlich diesen Einwand diskutierte.)

Und im gesamten Zusammenhang (liest man die eigentliche Rücktrittserklärung Bene-Ratzingers und beachtet seinen Gesten und sein Auftreten - im weißen Talar, den päpstlichen Segen spendend etc. (alles was auch P. Gaudron als höchst seltsam bringt und kommentiert!), dann bleibt nur EIN EINZIGER SCHLUSS übrig, wie in Dr. Ed Mazza hier bei Taylor Marshall darlegt:

Is Pope Benedict XVI Still Pope (but Francis Bishop of Rome?) Mazza Thesis Revisited
www.youtube.com/watch
Is Benedict XVI still the Pope? Did Pope Benedict XVI Fully Resign the Papacy or Just a Part of It?
www.youtube.com/watch

- Bene-Ratzinger hatte die Absicht, das Papstamt als universelles Hirtenamt vom Amt des Bischofs in Rom abzuspalten und zu trennen (ob das geht sei einmal dahingestellt, s. dazu die verlinkten Taylor-Marshall-shows, aber zumindest die Intention Ratzingers war dies offenkund) und nur von letzterem zurückzutreten, nicht aber von ersterem (sondern bei ersterem nur die aktive Ausübung, die Ausübung der Amtsgeschäfte "ruhen" zu lassen bzw. auf diese zu verzichten)!
Cavendish
Es kann überhaupt keinen Zweifel daran geben, dass Papst em. Benedikt XVI. die volle Amtsautorität seines Nachfolgers, Papst Franziskus, zu keinem Zeitpunkt selbst in irgendeiner Weise in Frage gestellt hat. Schon allein deshalb erübrigt sich jede Phantomdiskussion.
Kirchenkätzchen
Es war Erpressung. Dass das Opfer sie vor sich selber rechtfertigt mit irgend einer Zwei-Papst-Lehre, die jedes Kind für ungültig hält, ändert doch nichts an der Tat.
Zur Erinnerung kurze Stichworte über die Fakten:
- 1. Rücktrittsrede: Sie hat Formfehler. Das wäre irrelevant, wenn der Wille eindeutig wäre. Was aber nicht der Fall ist.
- 2. Rede bei der Letzten Generalaudienz: Da sagte er, dass …More
Es war Erpressung. Dass das Opfer sie vor sich selber rechtfertigt mit irgend einer Zwei-Papst-Lehre, die jedes Kind für ungültig hält, ändert doch nichts an der Tat.
Zur Erinnerung kurze Stichworte über die Fakten:
- 1. Rücktrittsrede: Sie hat Formfehler. Das wäre irrelevant, wenn der Wille eindeutig wäre. Was aber nicht der Fall ist.
- 2. Rede bei der Letzten Generalaudienz: Da sagte er, dass er weiter am Petrusamt teilhat und in kein Privatleben zurückkehrt.
- 3. Gänswein bezeichnete am 20.5.16 das Papstamt als teilbar und Benedikt als Teil-Papst, Benedikt autorisierte diese Rede. Damit ist jeder Gegner theoretisch schachmatt, weil nach übereinstimmender Meinung der Theologen, praktisch ohne Widerspruch in der Kirchengeschichte, derjenige Papst bleibt, der "ein bisschen Papst bleiben" will.
- 4. Der springende Punkt: Ohne Druck würde kein vernünftiger Theologe eine solche Lehre verkünden. Benedikt müsste denn unzurechnungsfähig sein, das ist er in andern Fragen nicht. Es bleibt die Feststellung, dass er einem gewissen Druck nachgegeben hat, und vielleicht noch die Frage, wie gross dieser Druck denn sein muss, um im Sinne des Kirchenrechtes relevant zu sein.

P. S. @Seminar Hohenfurth Es ist sehr nett, das Thema hier zu publizieren, aber seien Sie bitte vorsichtiger mit der Titelwahl. Auf obige Argumente wurde jedenfalls hinten und vorne nicht eingegangen.

Ceterum censeo Bergoglionem esse deponendum.
DrMartinBachmaier
@CollarUri: Das mit dem "ein bisschen Papst sein" ist ein Gedanke, der mir neu ist. Ist aber sehr treffend, denn wer ein bisschen Papst sein will, will sein Amt nicht ganz hergeben, und einen Viertel-Rücktritt gibt's halt nicht.
Zu diesem Zweck, zum Zwecke des Glaubens an den Bisschen-Papst, hat wohl Benedikt per EB Gänswein die Zwei-gültige-Päpste-Theorie, die an sich ja ein Schmarrn ist, in …More
@CollarUri: Das mit dem "ein bisschen Papst sein" ist ein Gedanke, der mir neu ist. Ist aber sehr treffend, denn wer ein bisschen Papst sein will, will sein Amt nicht ganz hergeben, und einen Viertel-Rücktritt gibt's halt nicht.

Zu diesem Zweck, zum Zwecke des Glaubens an den Bisschen-Papst, hat wohl Benedikt per EB Gänswein die Zwei-gültige-Päpste-Theorie, die an sich ja ein Schmarrn ist, in die Welt setzen lassen.

CCBED.
DrMartinBachmaier
@CollarUri: Zu Ihrem Hohenfurth-Absatz. Ich habe vielleicht Dr. Lothar Barth unten zusehr angegriffen, weil er auf die Papstfrage eingegangen ist. Um diese ging es hier aber nicht. Er wurde halt von Hörern gefragt und hat geantwortet. Seine Antwort zeigte halt, dass er über die Büttenrede nur kurz drübergehuscht ist. Freilich wäre es da besser gewesen, si tacuisset.
So richtig schlimm wäre es …More
@CollarUri: Zu Ihrem Hohenfurth-Absatz. Ich habe vielleicht Dr. Lothar Barth unten zusehr angegriffen, weil er auf die Papstfrage eingegangen ist. Um diese ging es hier aber nicht. Er wurde halt von Hörern gefragt und hat geantwortet. Seine Antwort zeigte halt, dass er über die Büttenrede nur kurz drübergehuscht ist. Freilich wäre es da besser gewesen, si tacuisset.

So richtig schlimm wäre es aber nur gewesen, wäre das Gesagte Bestandteil eines vorbereiteten Vortrags gewesen. Von Dr. Lothar Barth habe ich jedoch sehr gute Vorträge gewesen.
Cavendish
@CollarUri und @DrMartinBachmaier, gegenüber wem sollte der Stellvertreter Christi auf Erden erpressbar sein? Welcher Papst übt sein Amt ohne "Druck" aus? Wer Präfekt der Glaubenskongregation geworden ist, hat schon im rein weltlichen Sinn bewiesen, dass er über ausreichend Managerqualitäten verfügt. Was bleibt, ist der bislang ungewöhnliche Rückzug aus Altersgründen.
Der wenig hilfreiche "…More
@CollarUri und @DrMartinBachmaier, gegenüber wem sollte der Stellvertreter Christi auf Erden erpressbar sein? Welcher Papst übt sein Amt ohne "Druck" aus? Wer Präfekt der Glaubenskongregation geworden ist, hat schon im rein weltlichen Sinn bewiesen, dass er über ausreichend Managerqualitäten verfügt. Was bleibt, ist der bislang ungewöhnliche Rückzug aus Altersgründen.
Der wenig hilfreiche "Ein bisschen Papst"-Gedanke wurde schon durch die seinerzeitige BILD-Schlagzeile weit übertroffen: "Wir sind Papst!"
Kirchenkätzchen
@Cavendish >>Welcher Papst übt sein Amt ohne "Druck" aus?<<
Dies ist wohl die entscheidende Frage im Ganzen. Wir können aus unserer fernen Perspektive nicht alles dazu wissen, wir können wissen, dass die ganze modernistische Bande auf der ganzen Welt massiv Druck macht, und müssen annehmen, das dieser Druck schon etwas höher ist als zu andern Zeiten.
Denken wir an die Missbrauchsskandale bzw. …More
@Cavendish >>Welcher Papst übt sein Amt ohne "Druck" aus?<<
Dies ist wohl die entscheidende Frage im Ganzen. Wir können aus unserer fernen Perspektive nicht alles dazu wissen, wir können wissen, dass die ganze modernistische Bande auf der ganzen Welt massiv Druck macht, und müssen annehmen, das dieser Druck schon etwas höher ist als zu andern Zeiten.
Denken wir an die Missbrauchsskandale bzw. deren Kolportierung, an mögliche weitere drohende Skandale, wo man z. B. einen Ratzinger mit der schönen Aussicht konfrontierte, auch seine Person mitsamt seinem Amt werde in naher Zukunft als Vertuscher verkauft.
Denken wir an die vielen Kaspers und deren Komplizen, die erleichtert aufatmeten, als Benedikt den scheinbaren Rücktritt kundtat.
Denken wir demgegenüber auch an die Möglichkeit eines Papstes, sein Amt weitgehend umzugestalten und altersgerecht einzurichten. Keiner ist verpflichtet, derart den Medienstar zu machen wie Johannes-Paul. Man könnte hier einwenden, der "Rücktritt" sei eben so eine Umgestaltung, weil ja Benedikt gerade auch kundtut, dass er "irgendwie" noch am Petrusamt teilhat. Die Folgerung wäre, dass Benedikt gewissermassen der Diktion der modernen Politik Folge leisten würde, indem er seinen Mediensprecher oder sonst einen Popstar zum "Papst" erkläre, weil kaum ein Mensch mehr weiss, was ein Papst wirklich ist, und also danaben klammheimlich doch noch im wahrsten Sinne Papst bleiben könne.
Das Problem ist nur die Konsequenz. Wenn Benedikt wirklich dieses Theater so gespielt hat, also ganz bewusst einen andern den "Papst" nennen lässt, damit dieser die Repräsentations- und Jugendtagspflichten übernimmt, und gleichzeitig selber im strengen Sinne der Papst bleiben will - was Soutane, Wohnort und gewisse weitere Zeichen, Gesten und Aussagen belegen -, dann ist er der Papst, und da es nur einen Papst gibt, ist er der einzige Papst.
Cavendish
@CollarUri, ganz offensichtlich sieht Papst Franziskus in der räumlichen Nähe zu seinem Vorgänger keine Beeinträchtigung seiner päpstlichen Autorität, weshalb sich Spekulationen jenseits des kanonischen Rechts schon allein aus diesem Grunde erübrigen.
Kirchenkätzchen
Ach, weil irgend einer den Papst nicht für den Papst hält, soll er nicht der Papst sein? Ihr Niveau, lieber @Cavendish, war im oberen Kommentar beträchtlich höher.
DrMartinBachmaier
@Cavendish: Die von @CollarUri erwähnte Umgestaltung des Papstamtes ist etwas, was ich bereits im Vergleich mit dem Professoren-Amt, wo es ja auch einen Emeritus gibt, erwähnt habe.
Früher war ein Uni-Professor immer ein Lehrstuhlinhaber. Doch dann gab es plötzlich untergeordnete Professoren, die nach C3 (heute W2) bezahlt werden, während der Lehrstuhl-Inhaber-Professor höher (C4 bzw. W3) …More
@Cavendish: Die von @CollarUri erwähnte Umgestaltung des Papstamtes ist etwas, was ich bereits im Vergleich mit dem Professoren-Amt, wo es ja auch einen Emeritus gibt, erwähnt habe.
Früher war ein Uni-Professor immer ein Lehrstuhlinhaber. Doch dann gab es plötzlich untergeordnete Professoren, die nach C3 (heute W2) bezahlt werden, während der Lehrstuhl-Inhaber-Professor höher (C4 bzw. W3) besoldet wird. Der untergeordnete Professor nennt sich aber ebenso Professor.
Da nun B16 auch mal Professor war, könnte er an dieses Modell gedacht haben. Er bleibt Papst (oder hat sich jemals schon ein Lehrstuhlinhaber zu einem untergeordneten Professor abstempeln lassen?), genehmigt aber einen Unterpapst, der sich auch Papst nennen darf. Das ist überhaupt kein Widerspruch zur Existenz von nur einem Papst im Sinne des Kirchenrechts, wo der Papst stets Pontifex mit erklärendem Zusatz, fast stets Summus Pontifex, manchmal, wohl in älteren Teilen des Kirchenrechts, auch Pontifex Romanus heißt.
Wäre bei der Gelegenheit mal interessant zu wissen, ob Papst Benedikt Kardinal Bergoglio schon mal Summus Pontifex oder auch nur Episcopus Romanus (ein Titel des Summus Pontifex) genannt hat.
"Papa" nennt sich übrigens auch der Patriarch der koptischen Kirche (naja, und natürlich auch so mancher Familienvater). Kein Patriarch einer orthodoxen Kirche nennt sich dagegen Summus Pontifex, denn bei den Orthodoxen gibt es nur einen Primus inter pares. Das wäre der römische Bischof; da dieser aber - zu ihrer Existenzberechtigung - bei ihnen als Ketzer gilt, ist es der Patriarch von Konstantinopel.
Kirchenkätzchen
@DrMartinBachmaier Benedikt hat mit diesem "Einsetzen eines Unterpapstes" zwar bewusst Täuschungen vorgenommen bzw. daran mitgewirkt und erhält sie aufrecht; diese Täuschungen könnten ihm aber abgepresst worden sein. Er hat mit seinen Gegnern einfach schlau verhandelt und ist jetzt für jeden, der den Zusammenhang kapiert, nach wie vor der Papst, still und bescheiden, schön im Hintergrund. Das …More
@DrMartinBachmaier Benedikt hat mit diesem "Einsetzen eines Unterpapstes" zwar bewusst Täuschungen vorgenommen bzw. daran mitgewirkt und erhält sie aufrecht; diese Täuschungen könnten ihm aber abgepresst worden sein. Er hat mit seinen Gegnern einfach schlau verhandelt und ist jetzt für jeden, der den Zusammenhang kapiert, nach wie vor der Papst, still und bescheiden, schön im Hintergrund. Das ergibt wenn nicht schon ein stimmiges Bild, so doch wenigstens einen Ansatz dazu. Es wäre allenfalls zu ergänzen durch nähere Kenntnisse über die Rolle Erzbischof Gänsweins, der eine Zeitlang den Boten zwischen den Parteien gemacht zu haben scheint und dann, als der Vorhang erste Risse zeigte, in Ungnade fiel.
Cavendish
@CollarUri, Papst Franziskus ist nun einmal nicht "irgend einer", sondern der vom Kardinalskollegium der Römisch-Katholischen Kirche nach kanonischem Recht gewählte Nachfolger Papst Benedikts. Von einer erfolgreichen Anfechtung der Wahl ist mir nichts bekannt.
Cavendish
@DrMartinBachmaier, da stellen Sie einen sehr interessanten Vergleich mit originellen Schlussfolgerungen her. Die entscheidende Frage ist natürlich, ob sich eine solche Sichtweise jemand anderes zu eigen machen möchte, insbesondere die zuständigen kirchlichen Entscheidungsträger. Cui bono?
Kirchenkätzchen
@Cavendish Es braucht keine Anfechtung, wenn von Anfang an Nichtigkeit besteht, sei es weil der Rücktritt formal unsauber, inhaltlich nicht gewollt oder auch weil der scheinbare "Nachfolger" ein ausgemachter Häretiker, Kirchenzerstörer, schon als Kardinal Gegner der Lehre der Kirche, Schismatiker und Apostat ist - was noch dazu die allermeisten Katholiken mit Leichtigkeit erkennen, sofern sie …More
@Cavendish Es braucht keine Anfechtung, wenn von Anfang an Nichtigkeit besteht, sei es weil der Rücktritt formal unsauber, inhaltlich nicht gewollt oder auch weil der scheinbare "Nachfolger" ein ausgemachter Häretiker, Kirchenzerstörer, schon als Kardinal Gegner der Lehre der Kirche, Schismatiker und Apostat ist - was noch dazu die allermeisten Katholiken mit Leichtigkeit erkennen, sofern sie die Augen aufmachen. Sie müssen sich wehren, ob angefochten oder nicht, weil sonst viele Gläubige in Irrtümern grossgezogen werden, gerade in einer Zeit, wo nicht jeder die katholische Lehre kennt; manche Jugendliche mit einem Eintrag "röm.-kath." in ihrem Pass kennen sie noch nicht einmal in deren Umrissen.
Cavendish
@CollarUri, ich kann Ihre ernste Sorge um den rapiden Verfall von Glaubenswissen und Glaubenspraxis unter den Katholiken sehr gut nachvollziehen. Gleichwohl tickt die Jurisprudenz nach eigenen Gesetzen: Die Feststellung der "Nichtigkeit" von Rücktritt und Neuwahl setzt zunächst eine gerichtsanhängige Klage und dann ein entsprechendes Urteil durch die allein zuständige kirchliche Gerichtsbarkeit…More
@CollarUri, ich kann Ihre ernste Sorge um den rapiden Verfall von Glaubenswissen und Glaubenspraxis unter den Katholiken sehr gut nachvollziehen. Gleichwohl tickt die Jurisprudenz nach eigenen Gesetzen: Die Feststellung der "Nichtigkeit" von Rücktritt und Neuwahl setzt zunächst eine gerichtsanhängige Klage und dann ein entsprechendes Urteil durch die allein zuständige kirchliche Gerichtsbarkeit voraus. Letzteres ist weder gegeben noch zu erwarten.
Kirchenkätzchen
@Cavendish
Benedikt könnte durchaus feststellen, dass der andere nicht der Papst sein kann, weil diesem das päpstliche Charisma der Irrtumsfreiheit abgeht. Statt dessen lügt er etwas über ein "teilbares Papstamt" zusammen. Dass kann nur daher kommen, dass er einem Druck gewichen ist. Man nehme also gefälligst diesen Druck weg, und hier zu helfen ist jeder Katholik verpflichtet, der den …More
@Cavendish
Benedikt könnte durchaus feststellen, dass der andere nicht der Papst sein kann, weil diesem das päpstliche Charisma der Irrtumsfreiheit abgeht. Statt dessen lügt er etwas über ein "teilbares Papstamt" zusammen. Dass kann nur daher kommen, dass er einem Druck gewichen ist. Man nehme also gefälligst diesen Druck weg, und hier zu helfen ist jeder Katholik verpflichtet, der den Zusammenhang einsieht.

Ceterum censeo Bergoglionem esse deponendum. Und die Kaspers und Komplizen gleich mit.
DrMartinBachmaier
@CollarUri & @Cavendish:
Ich schreibe hier nur noch ungern, da wohl kaum einer mehr mitliest:
@CollarUri: Ist natürlich klar, dass Benedikt sich nur unter Zwang, Druck, Notlage oder was auch immer sich einen "Unterpapst" hat gefallen lassen.
Zur Sache mit der Täuschung: Es ist halt nur eine kleine Täuschung. Ein Theologe sollte sich die Büttenrede anhören und analysieren, und der Laie sieht …More
@CollarUri & @Cavendish:
Ich schreibe hier nur noch ungern, da wohl kaum einer mehr mitliest:

@CollarUri: Ist natürlich klar, dass Benedikt sich nur unter Zwang, Druck, Notlage oder was auch immer sich einen "Unterpapst" hat gefallen lassen.

Zur Sache mit der Täuschung: Es ist halt nur eine kleine Täuschung. Ein Theologe sollte sich die Büttenrede anhören und analysieren, und der Laie sieht an Papstkleidung etc., dass B16 zumindest noch das Gefühl haben muss, Papst zu sein. Jeder normale Mensch hält es nur im Fasching aus, als etwas gekleidet zu sein, was er nicht ist.

Dann stand Benedikt vor der Wahl Täuschung oder Täuschung, letztere Täuschung nur, wenn er die Todesdrohungen und Anschläge überlebt.
Hätte er die Büttenrede nicht gehalten und wäre er dennoch am Leben geblieben, so wissen wir, dass er - wie bereits Jahre zuvor - nichts mehr hätte durchsetzen können. Sogar die gewollte Kanonisierung der Piusbruderschaft wurde hintertrieben. Die Kirche wäre ebenso in Richtung Luthertum gegangen, doch wäre das dann als Werk Benedikts verstanden worden, und das wäre eine schlimmere Täuschung gewesen, denn auch normale Menschen nehmen Benedikt ernst.

@Cavendish: Wie bereits aus @CollarUri's Kommentar hervorgeht, kann nicht etwas anfechten, was es nicht gibt. Es gibt kein Rücktrittsdokument, allein das sollte schon stutzig machen. Gibt es heute noch Staatsakte, die nicht schriftlich niedergelegt sind? Und mündlich steht auch nichts vom Rücktritt, allenfalls erst nach Fehlerkorrektur, dann aber ein Rücktritt von was kleineren (minor, ministerium), nicht vom unfehlbaren Lehramt, dem Magisterium (maior), und das alles demonstrativ an ein falsches Publikum gerichtet.
Krasser:
Wenn der Papst sagt: "Ich will eine Maß Bier", muss er ja auch keinen Rücktritt anfechten. Man muss nicht jede Sekunde beweisen, dass man noch Papst ist.
Auf meiner Homepage habe ich einen Artikel von der Unzulässigkeit der Umkehrung der Beweislast geschrieben, als Antwort auf eine Behauptung von katholisches.info, Benedikt sei nicht mehr Papst, solange nicht das Gegenteil bewiesen ist. In Wahrheit ist es so, dass man beweisen muss, dass ein Rechtsakt gültig ist.
Wenn etwa zwei Leute A und B einen mündlichen Vertrag machen, und B behauptet plötzlich, dieser Vereinbarung hätte er gar nicht zugestimmt, dann wird A Zeugen brauchen, um die Gültigkeit des Vertrages juristisch aufrecht erhalten zu können. Der Leugner B dagegen braucht gar nichts zu beweisen. Ihm muss bewiesen werden, dass er der Vereinbarung zugestimmt hat.
Cavendish
@CollarUri und @DrMartinBachmaier, bei allen interessanten Überlegungen wird es so lange kein erhöhtes Stirnrunzeln geben wie kein formaler Dissens zwischen beiden Männern in weißer Soutane festgestellt wird: wo kein Kläger, da kein Richter. Deshalb wird nicht das Ableben von "B", sondern von "F" die Wahl eines Nachfolgers auf dem Stuhl Petri zur Folge haben. So völlig ungewöhnlich ist die …More
@CollarUri und @DrMartinBachmaier, bei allen interessanten Überlegungen wird es so lange kein erhöhtes Stirnrunzeln geben wie kein formaler Dissens zwischen beiden Männern in weißer Soutane festgestellt wird: wo kein Kläger, da kein Richter. Deshalb wird nicht das Ableben von "B", sondern von "F" die Wahl eines Nachfolgers auf dem Stuhl Petri zur Folge haben. So völlig ungewöhnlich ist die Situation auch wieder nicht, wenn man an andere abgedankte Monarchen und "königliche Hoheiten" in der Welt denkt, die ebenfalls nicht sofortige Staatskrisen ausgelöst haben oder auslösen.
Kirchenkätzchen
@Cavendish Das wird oft als "Lösung" herumgereicht: Ein Argentinier lebe ja auch nicht länger als 120 Jahre und also werde, möglicherweise nach einer längeren Sedisvakanzzeit, einmal ein Nachfolger kommen, den man in jedem Fall als legitim ansehen müsse, selbst wenn es wieder ein ausgemachter Nichtkatholik sein sollte.
Das Problem der "Lösung" ist, dass zum Einen die Verdunkelung der Kirche …More
@Cavendish Das wird oft als "Lösung" herumgereicht: Ein Argentinier lebe ja auch nicht länger als 120 Jahre und also werde, möglicherweise nach einer längeren Sedisvakanzzeit, einmal ein Nachfolger kommen, den man in jedem Fall als legitim ansehen müsse, selbst wenn es wieder ein ausgemachter Nichtkatholik sein sollte.

Das Problem der "Lösung" ist, dass zum Einen die Verdunkelung der Kirche viele verführt, dass zum andern sich bis dahin das Charisma der Irrtumsfreiheit von Päpsten ganz und gar in Luft auflösen würde. Darum ist es nötig, zu protestieren. Die Dubianten haben dies bereits getan, und was war die Folge? Dass sie ausgelacht werden. Christus wurde auch ausgelacht. Unsere Aufgabe ist es nun aber, auf der richtigen Seite zu stehen. Ob das die Seite Christi oder Seiner Gegner ist, muss jeder selber entscheiden; indessen dürfte die Entscheidung nicht schwerfallen. Einwand der Modernisten: "Wir glauben ja auch an Christus." Antwort: "Nein." Wer nicht an die Treue Christi glaubt, oder nicht an den Vorrang des ewigen Lebens vor dem irdischen, nicht an die Umkehrbarkeit von Fehlentwicklungen oder nicht an die Exklusivität des Monotheismus, hat den Glauben relativiert und damit im Wesentlichen aufgegeben, ob er es selber weiss oder nicht.

@DrMartinBachmaier Zu gegebener Zeit werden sich hier schon Leser einfinden.
Cavendish
@CollarUri, es ist wirklich sinnvoll, aussichtslose juristische Überlegungen beiseite zu legen. Der HERR jedenfalls hat der Kirche ganz klar zugesagt, dass die "Pforten der Hölle" sie "niemals überwältigen" werden (Mt. 16,18). Deshalb lohnt es sich auch wie je, für die von Ihnen genannten Inhalte zu streiten: kein Zweifel an der Treue Christi, Vorrang des ewigen Lebens vor dem irdischen und das …More
@CollarUri, es ist wirklich sinnvoll, aussichtslose juristische Überlegungen beiseite zu legen. Der HERR jedenfalls hat der Kirche ganz klar zugesagt, dass die "Pforten der Hölle" sie "niemals überwältigen" werden (Mt. 16,18). Deshalb lohnt es sich auch wie je, für die von Ihnen genannten Inhalte zu streiten: kein Zweifel an der Treue Christi, Vorrang des ewigen Lebens vor dem irdischen und das unbeirrbare Festhalten am Monotheismus.
Kirchenkätzchen
@Cavendish Sie würden mich ehren, wenn Sie meinten, ich hätte juristische Überlegungen angestellt. Diese Überlegungen sind aber ganz und gar nicht juristisch, und diese Ehre wird mir daher nicht zuteil. Gerade weil es um das Papstamt geht, ist da nichts juristisch, denn Prima Sedes a nemine judicatur. (Vielleicht mit Ausnahme des Punktes im Kirchenrecht, dass ein Papst nicht unter Druck zurück…More
@Cavendish Sie würden mich ehren, wenn Sie meinten, ich hätte juristische Überlegungen angestellt. Diese Überlegungen sind aber ganz und gar nicht juristisch, und diese Ehre wird mir daher nicht zuteil. Gerade weil es um das Papstamt geht, ist da nichts juristisch, denn Prima Sedes a nemine judicatur. (Vielleicht mit Ausnahme des Punktes im Kirchenrecht, dass ein Papst nicht unter Druck zurücktreten kann.) Das Problem, das sich stellt, ist ähnlich wie bei Alexander VI. Da war einer an der Spitze, sichtbar für alle, und hielt die Gebote Gottes nicht. Logische Folge für die Schäfchen wäre, die Gebote ebenfalls zu missachten oder wenigstens auf die leichte Schulter zu nehmen. Allerdings - und das war der Unterschied - bestritt Alexander die Gebote theoretisch nicht. Ist es etwa besser, wenn an seiner Stelle jemand sitzt, der zwar die Gebote persönlich einhält, jedoch jedem andern, der sie mit Füssen tritt, öffentlich applaudiert?
Cavendish
@CollarUri, die göttlichen zehn Gebote sind und bleiben selbstredend für alle Zeiten unantastbar. Jesus hat sie sogar verschärft. Sie sind Grundlage der Gewissenserforschung in jeder Hl. Beichte.
Ad Orientem
Herr Barth hat einerseits absolut keine Ahnung der lateinischen Sprache, Papst Benedikt XVI dagegen sehr, da Professor. Andererseits absolut keine Ahnung des Canonischen Rechts, Papst Benedikt XVI war als Kardinal Präfekt der Glaubenskongregation. Diese Tatsachen sprechen für sich selbst und was der angebliche Papst-Rücktritt in Wahrheit wirklich war und heute ist bezw. bedeutet. Insofern wer …More
Herr Barth hat einerseits absolut keine Ahnung der lateinischen Sprache, Papst Benedikt XVI dagegen sehr, da Professor. Andererseits absolut keine Ahnung des Canonischen Rechts, Papst Benedikt XVI war als Kardinal Präfekt der Glaubenskongregation. Diese Tatsachen sprechen für sich selbst und was der angebliche Papst-Rücktritt in Wahrheit wirklich war und heute ist bezw. bedeutet. Insofern wer Bergoglio alias Franziskus in Wahrheit ist. Die Meisten wie Herr Barth jedoch schliessen die Augen und Ohren um diese Tatsache nicht wahrhaben zu müssen und noch weniger was u. a. in der Bibel uns vorausgesagt wird....
micha
Sehr interessant, dass ein Professor der Philologie keine Kenntnis der lateinischen Sprache hat. Als ich Theologie studierte, war das Lateinische noch omnipräsent. Es ist schlimm, dass die heutige Generation tatsächlich gar nichts kennt.
sudetus
Herrn Barth und seine Art muß man aber auch mögen....( ui das reimt sich, hahaha)
DrMartinBachmaier
In jeder Firma prüft man erst die Rechtsgültigkeit eines Rechtsaktes durch Rechtsexperten; und niemand fragt den Akteur: war dein Rechtsakt rechtsgültig? Dieser Primitivität obliegt aber Herr Dr. Barth.
Außerdem kenne ich kein Petrusamt, kein munus Petrinum, habe aber diesbzgl. noch nicht im Kirchenrecht gestöbert.
Ratzi
Hat Herr Barth dieses (unheimliche) Interview mit Kardinal Danneels gesehen?
Kardinal Danneels: "Die 'St.-Gallen Gruppe' plante die Papstwahl Bergoglios schon für 2005!"
Ratzi
Es war eigentlich keine Planung, sondern eine Verschwörung, im klassischen Sinn des Wortes.
gennen
Der Herr Barth hat studiert, aber Benehmen hat er nicht viel, so wie er über Papst Benedikt und Papst Franziskus redet. ( der Benedikt,der Bergolio)
DrMartinBachmaier
Verlangen Sie da nicht allzu viel? Ich wäre schon froh, wenn er wüsste, wovon er spricht. Etwa von der Sancta sedes oder Apostolica sedes statt von der sedes Rom... (ich schreib das nicht mehr aus, weil das mein Lateingefühl zusehr verletzt) oder der sedes Sancti Petri.
Wer Kardinal und Papst nicht anständig benennen kann, schafft es erst recht nicht, die richtigen Ausdrücke für komplexerer …More
Verlangen Sie da nicht allzu viel? Ich wäre schon froh, wenn er wüsste, wovon er spricht. Etwa von der Sancta sedes oder Apostolica sedes statt von der sedes Rom... (ich schreib das nicht mehr aus, weil das mein Lateingefühl zusehr verletzt) oder der sedes Sancti Petri.
Wer Kardinal und Papst nicht anständig benennen kann, schafft es erst recht nicht, die richtigen Ausdrücke für komplexerer Dinge zu finden.
gennen
@DrMartinBachmaier ich habe mir die andere Vorträge nicht angeschaut, da es wahrscheinlich nur um Hetzt der heutigen Kirche geht, also um Hetzte gegen Gott, der es zulässt.
DrMartinBachmaier
@gennen: Nein, Dr. Barth ist kein Hetzer. Er weiß viel, ist aber ab und zu sehr oberflächlich wie hier. Bzgl. Letzteren ist er das genaue Gegenteil von Benedikt XVI. Was dieser schreibt, ist eine Choreographie, so genau ist da jedes Wort durchdacht. Das merkt aber Dr. Barth nicht, weil er nur drüberschlampt.
DrMartinBachmaier
Es gibt Zeitschriften, wo Fußnoten sogar verboten sind. Der Fußnotenstil zeugt nicht von der Fähigkeit logisch schließen zu können,sondern ermöglicht heilloses Durcheinander und kann zum Vortäuschen von Wissenschaftlichkeit dienen. Die Studenten werden heute im Fußnotenstil erzogen. Für Quellen-Angaben auf jeden Fall okay. Aber sonst sollte man sich schon die Frage stellen, ob man den Fußnotentex…More
Es gibt Zeitschriften, wo Fußnoten sogar verboten sind. Der Fußnotenstil zeugt nicht von der Fähigkeit logisch schließen zu können,sondern ermöglicht heilloses Durcheinander und kann zum Vortäuschen von Wissenschaftlichkeit dienen. Die Studenten werden heute im Fußnotenstil erzogen. Für Quellen-Angaben auf jeden Fall okay. Aber sonst sollte man sich schon die Frage stellen, ob man den Fußnotentext nicht in den Haupttext integrieren kann. Geschachteltes Lesen ist nämlich äußert unangenehm.
One more comment from DrMartinBachmaier
DrMartinBachmaier
@Fantasticmax: Muss die Feststellung von CollarUri wiederholen, dass es bei Dr. Barths Vortrag gar nicht um das Rücktrittsthema ging. Er ist halt gefragt worden. Man hat ihn dazu aber genauso wenig wie mich eingeladen.
DrMartinBachmaier
Nur Zweifel? Ich fass es nicht. B16s Rücktritt ist so klar ungültig, dass man besoffen sein muss, wenn man das nicht merkt.
DrMartinBachmaier
Ja, schade, da geb ich Ihnen Recht.
Aber mal ehrlich: Wenn's um Viren geht, werden auch vorzüglich Virologen eingeladen. Und die glauben, dass es Viren im Sinne infizierender Viren gibt, schon als Rechtfertigung für ihren Beruf.
Fragen Sie eigentlich Aliensologen, wenn Sie wissen wollen, ob es Aliens gibt? Nein, denn Aliensologen sind nicht an Unis etabliert.
Es ist halt immer noch so. Die Mensch…More
Ja, schade, da geb ich Ihnen Recht.
Aber mal ehrlich: Wenn's um Viren geht, werden auch vorzüglich Virologen eingeladen. Und die glauben, dass es Viren im Sinne infizierender Viren gibt, schon als Rechtfertigung für ihren Beruf.
Fragen Sie eigentlich Aliensologen, wenn Sie wissen wollen, ob es Aliens gibt? Nein, denn Aliensologen sind nicht an Unis etabliert.
Es ist halt immer noch so. Die Menschen trauen in einem bestimmten Fach demjenigen, der darin eine gute Ausbildung hat und vom System etabliert ist.
Das System hat ja die glaubenstreuen Priester bereits ausgeschaltet, also weichen die Gläubigen auf Experten in Nebenfächern aus. Fall Barth. Latein statt Theologie.
Doch Barth kann nicht mal vernünftiges Latein, kritisiert zumidest kein schlechtes. Sonst würde er sedes Romae bereits als Stuss bezeichnen. Es heißt, wenn dann schon, sedes Romana, vgl. episcopus Romanus, archidioecesis Romana etc., wie jeder weiß, der etwas Latein gelesen hat, etwa an Grabinschriften.
Dann bezeichnet er sedes Sancti Petri als eindeutig. Wie soll denn auch ein Latinus wissen, dass es nur Sancta sedes und Apostolica sedes (Wortstellung egal) als offizielle Bezeichnungen für den Heiligen Stuhl gibt, wie jeder noch so primitive Novus-Ordo-Bischof weiß, wenn er etwa einen Segen mit vollkommenen Ablass durch den Bischof ankündigen hört: "Friedrich Kardinal Wetter, nach dem Willen des Apostolischen Stuhles Erzbischof von München und Freising, erteilt nun . . ."
Aber da müsste er ja entweder eine Minimal-Ahnung vom Kirchenrecht (was halt in der Latein-Ausbildung nicht enthalten ist) haben oder zumindest schon mal so einen Segen empfangen haben und nicht nur Gefühlsduslern wie Pater Franz Schmidberger zuhören, die vom Stuhl des hl. Petrus duseln, als wäre der Heilige Stuhl vom hl. Petrus Canisius oder vom hl. Petrus Damianus oder sonst einem Petrus, nicht aber von Christus abgesandt worden.
Ich weiß auch nicht alles, aber ich habe die Fähigkeit, mich mit Experten anderer Fachrichtungen in Verbindung zu setzen. In Sachen Kirchenrecht war es Arthur H. Lambauer, den das System offenbar bereits abgeschaltet hat.
DrMartinBachmaier
Haben Sie sich eigentlich schon mal überlegt, warum Dr. Barth auf solchen Irrsinn eingeht, wie dass der Papst was anderes sei als der Bischof von Rom? Als Ablenkung, weil er sich mit dem Thema nur oberflächlich befasst hat? Wer die schlagkräftigen Argumente nicht widerlegen kann, weicht auf die Widerlegung von Schwachsinn aus. Für sowas wäre ich mir zu schade.
Ratzi
Herr Barth hat offensichtlich die Biographie von Kardinal Danneels nicht gelesen, wo sinngemäss steht, dass Bergoglio nie zum Papst gewählt worden wäre ohne die subversive Vorarbeit der sog. St.-Gallen-Mafia. Bergolio wurde de facto in St.-Gallen zum Papst auserwählt.
Ratzi
Ja, aber er spielt es runter.
Ratzi
Lassen wir die früheren Päpste, jetzt geht es um den aktuellen Usurpator! Bergoglio muss schnellstens weg, sonst kommt es nicht gut.
Mk 16,16
Da stimmt jeder Katholik gerne ein! Nur, wie wollen Sie das durchsetzen? Daran hakt es doch.