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US-Kongress diskutiert Verbot von Abtreibungen wegen Down Syndrom

Das Verbot soll Abtreibungen betreffen, die wegen der Diagnose Down Syndrom durchgeführt werden sollen.
Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Eine Gruppe von US-Senatoren hat einen Gesetzesvorschlag eingebracht, der Abtreibungen von Babys mit Down Syndrom verbieten soll.
„Jedes Leben hat Wert und das gilt auch für die Ungeborenen“, sagte Jim Inhofe, ein Republikanischer Senator aus Oklahoma. „Das kostbare Leben eines ungeborenen Babys zu vernichten ist Mord, aber einem Kind die Chance auf ein Leben wegen seiner Chromosomenzahl zu verweigern ist ein abscheulicher Versuch, eine vitale Gruppe von Menschen durch Abtreibung zu eliminieren“, kritisierte er.

Der Gesetzesvorschlag will Abtreibungen verbieten, die durchgeführt werden sollen, weil ein Kind mit Down Syndrom diagnostiziert worden ist. Abtreibungsärzten die gegen die Vorschrift verstoßen, drohen Geldstrafen oder Haftstrafen bis zu fünf Jahren. Mütter sind in dem Gesetzesvorschlag von der Strafverfolgung ausgenommen.

Untersuchungen in den USA und Europa haben ergeben, dass zwischen 30 und neunzig Prozent der Ungeborenen, bei denen Down Syndrom diagnostiziert wird, abgetrieben werden. Durch die Verbreitung pränataler Tests wird das Syndrom auch immer häufiger diagnostiziert.

Acht Bundesstaaten der USA haben vergleichbare Gesetze beschlossen. In vielen Fällen sind sie aber nicht in Kraft, weil sie gerichtlich angefochten werden.
kath.net/news/69661
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