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Die Achse des Bösen der Kosmologie

Vor einigen Jahrzehnten entdeckten Astromomen die sogenannte kosmische Mikrowellenhintergrundstrahlung. Im Rahmen ihres sogenannten Standardmodells (Urknallmodell) erklären sie, diese Strahlung sei kurz (nur 380000 Jahre) nach dem Urknall entstanden und sie werten sie als einen Beleg für die Theorie, da die Existenz der Strahlung aus dem Modell folgt und bereits vor der Beobachtung aufgrund der Theorie postuliert wurde.

Die Mikrowellenhintergrundstrahlung müsste theoriegemäß isotrop und homogen sein, d.h. sie müsste unabhängig von der Richtung, in der man zum Himmel schaut, sowie im wesentlichen überall immer gleich sein. Das folgt aus dem Kosmologischen Prinzip, einem willkürlichen Postulat, dass dem Standardmodell der Astronomie zugrundeliegt. Das Kosmologische Prinzip besagt:

- Das Weltall ist homogen – das heißt, es stellt sich einem Beobachter unabhängig von dem Punkt des Raumes, in dem er sich befindet, immer gleich dar (Prinzip der Homogenität, auch kopernikanisches Prinzip genannt).
- Das Weltall ist isotrop – das heißt, es stellt sich dem Beobachter unabhängig von der Beobachtungsrichtung im Raum immer gleich dar (Prinzip der Isotropie).


Das kopernikanische Prinzip wird auf verschiedene Weisen formuliert, darunter:

- das kopernikanische Prinzip sagt aus, dass der Mensch keine ausgezeichnete, spezielle Stellung, sondern nur eine typisch durchschnittliche Stellung im Kosmos einnimmt.

Warum stellen Astronomen ein solch willkürliches Postulat auf? Ihre Aufgabe besteht darin, die Natur zu beschreiben, und nicht darin, sich Hirngespinste auszudenken. Der Grund für das Postulat ist offensichtlich: Im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte sich herausgestellt, dass die Erde im Äther ruht. Die Kirche hatte demnach im Fall Galileo Galilei nicht geirrt. Ernst Mach erklärte, warum das Foucaultsche Pendel nichts beweist. Mithilfe des kosmologischen Prinzips und Einsteins Theorien wurde die Wahrheit unter den Tisch gekehrt, um nicht offen zugeben zu müssen, dass die Kirche recht gehabt hatte.

Die Mikrowellenhintergrundstrahlung beweist nun heute, dass das kosmologische Prinzip sowie das Standardmodell falsch sind. Sie wurde zuerst mithilfe des Satelliten COBE (Cosmic Background Explorer, NASA) in den Jahren 1989-1993 gemessen. Die Ergebnisse wurden als revolutionär bezeichnet und der Leiter des Programms sowie ein Mitarbeiter erhielten den Nobelpreis für Physik. Die Ergebnisse sind tatsächlich interessant, indem sie nämlich zeigen, dass die Strahlung nicht homogen und isotrop ist, sondern eine Struktur hat, die durch zwei Ebenen gekennzeichnet ist. Die beiden Ebenen sind nicht irgendwelche Ebenen, sondern die eine Ebene ist die Ebene, in der der Äquator liegt, und die andere Ebene ist die Ebene, in der die Sonne die Erde umkreist (Ekliptik).

Solche Beobachtungsdaten passen vielen Astromomen nicht in den Kram, da sie das kosmologische Prinzip und das Standardmodell klar widerlegen. Im Jahre des Herrn 2004 prägte ein Kosmologe den Begriff "Axis of evil" (Achse des Bösen) für die Art der Anisotropie der Hintergrundstrahlung, die den Herren Astronomen schwer zu schaffen macht. Die Mikrowellenhintergrundstrahlung wurde mit der Raumsonde WMAP (Wilkinson Microwave Anisotropy Probe) in den Jahren 2001-2010 erneut vermessen. Das Resultat war eine um den Faktor 20 verbesserte Karte. Auch die Europäer führten mit dem Planck-Weltraumteleskop in den Jahren 2009-2013 eine 600 Mio. Euro teure entsprechende Mission durch, die noch einmal viel genauere Daten lieferte. Das alles änderte allerdings nichts am Ergebnis, an der Achse des Bösen, die anzeigt, dass die Erde im Zentrum des Universums steht.

Der renommierte US-amerikanische Theoretische Physiker und Kosmologe Lawrence Krauss, oben im Bild mit Stephen Hawking bei Einkehrtagen in St. Thomas auf den Jungferninseln einer kleinen, handverlesenen Gruppe von Physikern, auf einer privaten Insel des und finanziert durch den Neu Yorker Milliardär und "Philantropist" Jeffrey Epstein, der wegen Kindesmißbrauch verurteilt ist, ein registered sex offender ist und 17 weitere Anklagen gegen ihn außergerichtlich geregelt hat, schätzt die Sache so ein:

But when you look at CMB map, you also see that the structure that is observed, is in fact, in a weird way, correlated with the plane of the earth around the sun. Is this Copernicus coming back to haunt us? That's crazy. We're looking out at the whole universe. There's no way there should be a correlation of structure with our motion of the earth around the sun — the plane of the earth around the sun — the ecliptic. That would say we are truly the center of the universe.
The new results are either telling us that all of science is wrong and we're the center of the universe, or maybe the data is [s]imply incorrect, or maybe it's telling us there's something weird about the microwave background results and that maybe, maybe there's something wrong with our theories on the larger scales.

THE ENERGY OF EMPTY SPACE THAT ISN'T ZERO

Übersetzung:

Wenn Sie sich aber die CMB Karte anschauen, sehen Sie auch, dass die Struktur, die beobachtet wird, tatsächlich in eigenartiger Weise mit der Ebene der Erde um die Sonne korreliert ist. Handelt es sich hier um Kopernikus, der herumspukt und uns verfolgt? Das ist verrückt. Wir schauen auf das gesamte Universum. Eine Korrelation der Struktur mit unserer Bewegung der Erde um die Sonne, mit der Ebene der Erde um die Sonne, sollte unmöglich sein. Das würde bedeuten, dass wir wirklich das Zentrum des Universums sind. Entweder sagen uns die neuen Resultate, dass die ganze Wissenschaft falsch ist und wir uns im Zentrum des Universums befinden, oder vielleicht sind einfach die Daten nicht korrekt, oder vielleicht sagen sie uns, dass etwas Merkwürdiges mit den Mikrowellenhintergrundresultaten auf sich hat und dass vielleicht, vielleicht etwas faul ist mit unseren Theorien auf großen Maßstäben.

Das war im Jahre 2006, inzwischen wurde das unmögliche Ergebnis zum dritten mal beobachtet, zum dritten mal Daten gemessen und ausgewertet. Natürlich liest man fast nirgendwo davon, was die Konsequenzen der "Achse des Bösen" sind: Geozentrismus. Lawrence Krauss ist einer der wenigen, die es klar aussprechen, wenngleich auch er sich von den Beobachtungen, von den Fakten nicht überzeugen lässt. Die Europäische Raumagentur sagt immerhin ...

Two CMB anomalous features hinted at by Planck’s predecessor, NASA’s WMAP, are confirmed in the new high-precision data. One is an asymmetry in the average temperatures on opposite hemispheres of the sky (indicated by the curved line), with slightly higher average temperatures in the southern ecliptic hemisphere and slightly lower average temperatures in the northern ecliptic hemisphere. This runs counter to the prediction made by the standard model that the Universe should be broadly similar in any direction we look. There is also a cold spot that extends over a patch of sky that is much larger than expected (circled). In this image the anomalous regions have been enhanced with red and blue shading to make them more clearly visible.
Planck enhanced anomalies

... dass die Ergebnisse, die das Weltraumteleskop Planck liefert, dem Standardmodell (Urknallmodell) zuwiderlaufen. Ein Reihe weiterer Aussagen von Fachleuten findet sich hier zusammengetragen und aus muselmanischer Sicht kommentiert. Ein anderer Kommentator hat nach der Veröffentlichung der Planck-Resultate 2013 die zu erwartende mittelfristige Reaktion der scientific community beschrieben: Die "Achse des Bösen" ist immer noch da. Das Kopernikanische Prinzip ist jetzt kompromittiert, wenn nicht komplett stillgelegt. Selbstverständlich wird die Wissenschaft anstelle eines kleinen erdzentrierten Universums nun eine 57-dimensionale Theorie präsentieren, um die Beobachtungen wegzuerklären. (The “Axis of Evil” is still there. The Copernican Principle is now compromised if not completely defunct. Of course, rather than consider a small earth centered universe, science will come up with a 57 dimensional theory to explain away the observations.)

Man kann wohl tatsächlich getrost nur davon ausgehen, dass sich die Herren Astronomen neuen Schwachsinn ausdenken werden, um die Realität weiterhin ignorieren zu können, die einige von ihnen selbst formulieren: Wenn die Erde im Zentrum steht, kann das nicht durch Zufall erklärt werden. Das ganze Universum verweist auf die Erde. Alles im Universum ist auf die Erde, das Leben und den Menschen ausgerichtet und abgestimmt, auf den Ort, an dem der Schöpfer, unser Herr Jesus Christus, selbst Mensch werden wollte und sollte. Dass die Astronomen mit neuem Schwachsinn aufwarten werden, werden wohl zur Not die Finanziers sicherstellen, die es mögen, wenn die Physik am talmudischen Denken orientiert ist (vgl. The New York Times, 2012, über die Überlegenheit jüdischer Physik gegenüber deutscher Physik). Die Welt beherrschen bedeutet zu allererst das Denken der Menschen beherrschen.

Fazit: Das kopernikanische Prinzip und das kosmologische Prinzip sind empirisch, durch Beobachtung, durch die Fakten widerlegt. Dass die Erde stillsteht, wissen wir aus der Offenbarung, die uns die Kirche Gottes auslegt. Dass die Erde im Äther ruht, wurde zigfach präzise gemessen. Dass die Erde sich im Zentrum des Universums befindet, ist eine Beobachtungstatsache, ist Ergebnis der Kartierung des kosmischen Mikrowellenhintergrunds sowie auch durch andere, seit Jahrzehnten bekannte Beobachtungen angezeigt.

Ich empfehle Euch, die Tatsache, dass die Erde im Zentrum des Universums ruht, auf einer sonnigen Terrasse unter freiem Himmel zu meditieren. Am besten bei einer die Gesundheit schützenden Zigarette.

P.S.: Der Ketzer und Hochstapler Joseph Ratzinger wird mit Aussagen zitiert, nach denen das Räuberkonzil der 1960er Jahre just deswegen einberufen wurde, weil die Kirche nach ihrem angeblichen Irrtum im Fall Galilei nicht mehr habe als Verkünder der einen Wahrheit auftreten können.
Gast
Sehr interessanter Artikel! Auch in der Kosmologie der Hl. Hildegard von Bingen ist die Erde der zentrale Fixpunkt des Universums. Soweit würde ich allerdings nicht gehen, Joseph Ratzinger als Ketzer und Hochstapler zu bezeichnen. Auch wenn ich manchmal den Eindruck habe, dass die Kirche so etwas wie "naturwissenschaftskonform" sein möchte.
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