Heilwasser
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Die Menschenrechtsmentalität führt zum sat. Credo

Die Menschenrechtsmentalität führt zum sat. Credo

Sind diese Verhaltensweisen nicht töricht?

- Wenn man einem Reichen viele Geschenke macht,
ist das nicht töricht?

- Wenn man einer Frau, die sich wie ein Papagei schminkt, Komplimente macht, fördert das nicht törichte Eitelkeit?

- Wenn man einem aufmüpfigen Kind alles erlaubt,
ist das nicht törichte Nachlässigkeit?

- Wenn man einen Propheten wie Noah nicht ernst nimmt,
kommt dann die Flut nicht trotzdem?

- Wenn man ein Haus auf Sand baut, schwemmt es dann
die Flut nicht hinweg?

- Wenn man glaubt, die perfekte Schöpfungsharmonie
sei Zufall, ist das nicht vernunftlose Torheit?

- Wenn man sich selbst für unfehlbar hält,
ist das nicht hochmütige Torheit?

- Wenn man so tut, wie wenn die Katastrophe nicht kommen könne, obwohl man sie schon sieht, ist das nicht törichte Ignoranz?

- Wenn man sich einen Blinden als geistigen Führer sucht,
wird das nicht eine geistige Irrfahrt?

Was haben diese Torheiten nun mit der Menschenrechtsmentalität zu tun? Das beantworten uns Spr 21,1 u. Spr 21,9:

Jeder meint, sein Verhalten sei richtig, doch der Herr prüft die Herzen.“

Besser in einer Ecke des Daches wohnen als eine zänkische Frau im gemeinsamen Haus.“

Die Menschenrechtsmentalität ist mit dem biblischen Bild gesprochen wie eine zänkische Frau, weil jeder meint, sein Verhalten sei richtig, auch wenn es falsch ist, und dabei noch einen Anspruch auf Rechtseinforderung erhebt und genauso läuft es in der Realität auch ab. Es gibt zwar Menschenrechte und sie ergeben sich automatisch aus den 10 Geboten Gottes, z.B. aus dem 5. Gebot das Recht auf Leben, doch wenn niemand mehr die Gebote Gottes einhalten will, wie soll dann das Recht umgesetzt werden? Mag ja sein, dass man vor einem menschlichen Gericht sogar Recht bekommt, doch wenn die Menschen sich nicht mehr an die 10 Gebote Gottes halten, kann man soviel Recht einfordern wie man will, es hält sich trotzdem keiner dran. Zudem sind noch Menschenrechte erfunden worden, die töricht sind, etwa ein Kinderrecht gegen die Elternautorität. Das hört sich im ersten Moment immer alles so verlockend an, aber die Klugen wissen sofort: das ist teuflische Unterwanderungskunst. Man muss wissen: der Böse will immer sinnvolle Autoritäten stürzen oder stören: den Papst durch die Bischofskonferenzen, den Bischof durch den aufmüpfigen Priester, den Priester durch den Laien, den Lehrer durch die Eltern oder Schüler, den Richter durch die Laienschöffen, den Mann durch die Frau, die Eltern durch das Kind, usw. Das Pochen auf Menschenrechte hat der Böse eingeführt, weil es ein hochsuggestiver Begriff ist, den man zwar richtig gebrauchen kann, aber nicht überstrapazieren darf. Die Menschen glauben dann irgendwann nämlich, sie hätten nur noch Rechte, aber keine Pflichten mehr. Die Menschenrechtsmentalität hat die Gebotsmentalität in der Praxis allmählich ersetzt. Sogar die Katholische Kirche vom obersten Stuhl Petri aus sprach das letzte Jahrzehnt oft nur noch von Menschenrechten, aber die 10 Gebote sind das Heilbringende, nicht die schmeichelhaften Menschenrechte. Diesbezüglich ist die Rechtsprechung heuchlerisch geworden. Einerseits darf einer auf sein Recht pochen, der andere soll sich aber nicht an die 10 Gebote halten, weil sie aus der Mode gekommen seien. Das macht aber keinen Sinn! Wenn alle nur auf Rechte pochen, ob sie nun recht sind oder nicht, geht alles durcheinander und genauso ist es auch. In Deutschland werden sogar schwere Straftäter mit leichten Strafen belegt und leichte Straftäter mit schweren Strafen, die Opfer werden verhöhnt, die Täter milde behandelt, weil ja der Böse auch sein Recht einfordern können müsse.

Die Menschenrechtsmentalität sorgt dafür, dass jeder meint „ich habe recht“, anstatt wie bei der Gebotsmentalität sagt „ich gebe nach“. Die Menschenrechtsmentalität fördert den Egoismus und schmeichelt der Eitelkeit der Menschen, die Gebotsmentalität sorgt für nötige Selbsterziehung. Wie soll man denn von einem andern etwas verlangen können (= Recht einfordern), was man selber nicht einhalten will, weil man die Gebote gar nicht beachtet? Das ist eindeutig ein Schachzug des Bösen! In Wahrheit führt die Menschenrechtsmentalität, welche die Gebotsmentalität ersetzt, zum satanischen Credo: „Tu, was du willst!“ Das ist total diabolisch und kann nur Durcheinander bringen (Diabolus = Durcheinanderwerfer).

Darum heißt es in der Goldenen Regel, was man von anderen erwarte, das tue man auch ihnen oder „negativ“ formuliert: was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu. Da sieht man, dass man nur für Ordnung sorgen kann, wenn man an die 1. Stelle die Selbstreflexion setzt. Das ist überhaupt der Unterschied des christkatholischen Glaubens zu egoistischen Weltanschauungen:

Ändere dich selbst, dann ändert sich die Welt!
Heilwasser
"Ich hab recht", statt "ich geb nach" ist natürlich ein anderer Ansatz.
Der 2. sorgt für Frieden.
Sklavin Marie shares this
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😇
Zweihundert shares this
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Ändere dich selbst, dann ändert sich die Welt!