Fronleichnam – Die Realpräsenz Jesu Christi und das Eucharistische Wunder von Bolsena
Fronleichnam – Die Realpräsenz Jesu Christi und das Eucharistische Wunder von Bolsena15. Juni 2017
(Rom) Filmaufnahmen aus dem Jahr 1933 zeigen die Fronleichnamsprozession mit Papst Pius XI. auf dem Petersplatz in Rom. Der Papst wird als Oberster Priester, der anbetend Fürbitte für die ihm anvertraute katholische Gemeinschaft und Gesellschaft vor dem Allerheiligsten Sakrament des Altares hält in den Petersdom getragen.
Weil die Realpräsenz Jesu Christi auf vielfache Weise bezweifelt wird, wurde mit Fronleichnamsfest auch eine Prozession eingeführt, um dem hochheiligen Altarsakrament öffentliche Sichtbarkeit zu verschaffen. 600 Jahre führte der Papst in Rom diese Prozession an. Seit der Französischen Revolution versuchte die Kirchenfeinde diese Prozession zu verbieten. Als 1870 italienische Truppe Rom besetzten, wurde von den neuen Machthabern die Fronleichnamsprozession untersagt. Den Papst hatten sie zum Gefangenen im Vatikan gemacht. Mit der Unterzeichnung der Lateranverträge, die 1929 eine Entspannung zwischen dem Heiligen Stuhl und Italien brachten, knüpfte Pius XI. sofort wieder an die alte Tradition an. Die Fronleichnamsprozession fand nun auf dem Petersplatz statt. Die Grenze zu Italien überschritt er sicherheitshalber nicht. Erst Johannes Paul II. sollte die Fronleichnamsprozession durch die Straßen Roms, von der Lateranbasilika zur Basilika Santa Maria Maggiore, wiederherstellen.
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