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simeon f.

Der Synodale Irrweg:

Habe gerade den Fragebogen zum Synodalen Weg ausgefüllt:

Bei der ersten Frage ging es um Macht, deren Missbrauch in der Kirche und wie man damit in Zukunft umgehen sollte.
Meine Antwort darauf:

>>> Zunächst wird hier ein Zerrbild von Macht suggeriert. Dahinter steckt die Idee der Modernisten, welche die bis dahin geltende legitime Macht (von oben), durch die ilegitime Macht der Revolution (von unten) abschaffen will. Es ist zwar richtig, dass die von oben verliehene Macht auch missbraucht werden kann, aber die von unten angemaßte Macht verführt immer dazu, dass die Stärkeren oder Kleveren sich durchsetzen und ihre persönlichen Machtgelüste auf den Schultern der Schwächeren austragen.

Genau das ist es, was bei desem Synodalen Weg angestrebt wird. Die legitime Macht wurde den Aposteln und ihren Nachfolgern durch Christus verliehen. Doch die Apostelnachfolger weigern sich heute, ihre Macht im Sinne Jesu und der Kirche einzusetzen. Anstatt diese Macht in den Dienst zum Segen des Gottesvolkes zu stellen, wird nun eine Macht von unten gefordert. Es wird mit Sicherheit nicht ausbleiben, dass dies dazu führen wird, dass sich die Kleveren und Stärkeren durchsetzen werden damit sie ihre Machtansprüche auf die Schultern des Gottesvolkes aufladen werden, um damit ihre eigenen Interessen zu verfolgen.

Man sieht das bereits heute überdeutlich. Überall, wo großspurig an die "mündigen Laien" appeliert wird, werden genau diese, wie dumme kleine Kindergartenkinder behandelt. <<<

Frage 2: Wie können mehr Menschen aktiv an den Aufgaben und Entscheidungen in der Kirche beteiligt werden?

>>>Jeder Katechismus (insofern er diesen Namen zurecht trägt) gibt hier eine klare und eindeutige Antwort. Die Menschen haben den Auftrag ihr Leben ganz Gott hinzugeben und an ihrer Heiligung mitzuarbeiten. Diese Entscheidung kann und muss man jeden Tag auf's Neue treffen. Den Alltag zu heiligen durch Gebet, durch Werke der Nächstenliebe und durch Fasten. Wir sollen das Kreuz auf uns nehmen, welches uns von der Vorsehung auferlegt wird. Und damit wir zu all dem fähig werden, sollen wir regelmäßig die Sakramente empfangen.

Mündige Laien haben daher einen gottgegebenen Anspruch darauf, dass die Priester ihnen die Beichte abnehmen und würdig das Heilige Messopfer darbringen. Was wir aber erleben, ist dass die Priester ihrer Verpflichtung in keiner Weise mehr nachkommen. Sie, die uns vorangehen sollen, auf dem Weg der Heiligung, leben wie Gemeindemanager und schlechte Hobbypsychologen, anstatt uns Christus näher zu bringen. <<<

Frage 3: Wie können wir im Sinne von Papst Franziskus als Kirche in Deutschland überzeugender eine dienende Kirche sein?

>>>Was dabei herauskommt, wenn man im Sinne von Franziskus handelt, kann nur das Gegenteil von Kirche sein. Anna Katharina Emmerich nannte dieses Konstrukt, welches sie in ihren Visionen auf uns zukommen sah "Menschenmachwerkskirche" und "Afterkirche"! <<<

Ein zweiter Frageblock handelte von:
2. Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft

Frage 1: Welche Erfahrungen haben Sie diesbezüglich gemacht, welche Erkenntnisse oder Überzeugungen persönlich gewonnen?

>>> Jesus ändert nicht seinen Anspruch. Lieber verzichtet er auf die Nachfolge der Zweifler und Ungehorsamen.

"In jener Zeit sagten viele der Jünger Jesu, die ihm zuhörten: Was er sagt, ist unerträglich. Wer kann das anhören?

Jesus erkannte, dass seine Jünger darüber murrten, und fragte sie: Daran nehmt ihr Anstoß? Was werdet ihr sagen, wenn ihr den Menschensohn hinaufsteigen seht, dorthin, wo er vorher war? Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt nichts. Die Worte, die ich zu euch gesprochen habe, sind Geist und sind Leben. Aber es gibt unter euch einige, die nicht glauben. Jesus wusste nämlich von Anfang an, welche es waren, die nicht glaubten, und wer ihn verraten würde. Und er sagte: Deshalb habe ich zu euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, wenn es ihm nicht vom Vater gegeben ist.

Daraufhin zogen sich viele Jünger zurück und wanderten nicht mehr mit ihm umher. Da fragte Jesus die Zwölf: Wollt auch ihr weggehen? Simon Petrus antwortete ihm: Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens. Wir sind zum Glauben gekommen und haben erkannt: Du bist der Heilige Gottes."

Johannesevangelium 6,60–69 <<<

Frage 2: Wie kann die Kirche Ihrer Meinung nach das Evangelium von der Liebe Gottes in unserer Zeit überzeugender verkünden?

>>> Es gibt so viele Heilige, die darauf die besten Antworten gegeben haben. Und ihr fragt die Lauen und Halbherzigen. Ist das nicht grotesk? Es ist so als würde der Arzt den Fettleibigen fragen, wie er denn am liebsten von seiner Sucht geheilt werden möchte. Mit Limonade und Sahnetorte natürlich! <<<

Frage 3: Was ist Ihnen wichtig in der Sexuallehre der Kirche und was müsste dringend verändert werden?

>>> Alles, was bereits daran geändert wurde, muss wieder zur ursprünglichen Lehre zurückgeführt werden. Wer das nicht will, soll die Kirche ehrlicherweise verlassen. Im Grunde ist so jemand ohnehin schon nicht mehr Teil der Kirche, weil die Mitgliedschaft eben in der Taufe und im wahren Glauben begründet ist. <<<

Dritter Frageblock um:
3. Priesterliche Existenz heute

Frage 1: Was zeichnet Ihrer Auffassung nach einen authentischen Priester heute aus, welche Eigenschaften und Fähigkeiten sollte er besitzen?

>>> Er benötigt einen festen Glauben, unerschütterliche Liebe zur Wahrheit und einen starken Willen zur Heiligkeit. Er muss den festen Willen haben, möglichst viele Seelen für den Himmel zu gewinnen. <<<

Frage 2: Wie kann ein authentischer Priester mitten in der Welt von heute in der Nachfolge Jesu leben, welche Lebensform halten Sie für den Priester heute für angemessen?

>>> Die Aufgabe des Priesters ist niemals zeitgemäß, sondern immer auf Gott ausgerichtet, der sich niemals ändert. Der Priester soll beim Pfarrer von Ars, bei Franz von Sales, bei Johannes vom Kreuz oder bei einem der unzähligen heiligen Priestern in die Lehre gehen. Er muss sich seiner absoluten Unfähigkeit ständig bewusst sein und wissen, dass alles von Gott kommt. <<<

Frage 3: Was müssen wir in der Kirche tun oder verändern, damit es mehr Berufungen gibt und der Dienst des Priesters attraktiver für junge Menschen wird?

>>> Machen Sie den Dienst des Priesters attraktiver und es wird nicht eine einzige Berufung geben. Es wird nur mehr oder weiger geeignete Kandidaten geben, die sich aus irgendwelchen schwammig, schrulligen Vorstellungen heraus dafür entscheiden, Gemeindemanger oder Seelenklemptner werden zu wollen.

Priesterberufungen gibt es nur dort, wo es noch die Möglichkeit gibt, wirklich Priester werden zu können. Doch gerade dieser "Synodale Weg" ist ja dazu da, dies zu verunmöglichen. Also vergessen Sie's ... <<<

Endlich kommt der 4te Block
4. Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche

Frage 1: Wie sehen Sie die Rolle der Frau in der Kirche?

>>> Jeder Katechismus (insofern er diesen Namen zurecht trägt) gibt hier eine klare und eindeutige Antwort. Die Menschen (also auch Frauen) haben den Auftrag ihr Leben ganz Gott hinzugeben und an ihrer Heiligung mitzuarbeiten. Diese Entscheidung kann und muss man jeden Tag auf's Neue treffen. Den Alltag zu heiligen durch Gebet, durch Werke der Nächstenliebe und durch Fasten. Wir sollen das Kreuz auf uns nehmen, welches uns von der Vorsehung auferlegt wird. Und damit wir zu all dem fähig werden, sollen wir regelmäßig die Sakramente empfangen.

Mündige Laien (also auch Frauen) haben daher einen gottgegebenen Anspruch darauf, dass die Priester ihnen die Beichte abnehmen und würdig das Heilige Messopfer darbringen. Was wir aber erleben, ist dass die Priester ihrer Verpflichtung in keiner Weise mehr nachkommen. Sie, die uns vorangehen sollen, auf dem Weg der Heiligung, leben wie Gemeindemanager und schlechte Hobbypsychologen, anstatt uns Christus näher zu bringen. <<<

Frage 2: Was müsste sich ändern, damit mehr Frauen Leitungspositionen in der Kirche übernehmen (können)?

>>> Da die Kirche hierarchisch strukturiert ist, und die Leitungsgewalt den Aposteln und deren Nachfolgern von Christus anvertraut wurde, sind die Laien und somit auch die Frauen, von der Leitungsgewalt ausgeschlossen. Insofern besteht eine sinnvolle Änderung darin, dass die Frauen genauso wie andere Laien einfach aufhören, Leitungsansprüche zu stellen. Basta <<<

Frage 3: Wie müsste das Miteinander von Frauen und Männern in der Kirche gestaltet sein, damit wir in unserer Zeit glaubwürdig das Evangelium verkünden können?

>>> Jeder Katechismus (insofern er diesen Namen zurecht trägt) gibt hier eine klare und eindeutige Antwort. Die Menschen (also auch Ehepartner) haben den Auftrag ihr Leben ganz Gott hinzugeben und an ihrer Heiligung mitzuarbeiten. Diese Entscheidung kann und muss man jeden Tag auf's Neue treffen. Den Alltag zu heiligen durch Gebet, durch Werke der Nächstenliebe und durch Fasten. Wir sollen das Kreuz auf uns nehmen, welches uns von der Vorsehung auferlegt wird. Und damit wir zu all dem fähig werden, sollen wir regelmäßig die Sakramente empfangen.

Mündige Laien (also auch Ehepartner) haben daher einen gottgegebenen Anspruch darauf, dass die Priester ihnen die Beichte abnehmen und würdig das Heilige Messopfer darbringen. Was wir aber erleben, ist dass die Priester ihrer Verpflichtung in keiner Weise mehr nachkommen. Sie, die uns vorangehen sollen, auf dem Weg der Heiligung, leben wie Gemeindemanager und schlechte Hobbypsychologen, anstatt uns Christus näher zu bringen. <<<

Zum Abschluss hatte man noch die Möglichkeit ein persönliches Fazit zu verfassen: Sonstiges

>>> Ich gehe davon aus, dass es sich um ein kleines Wunder handeln muss, sollte ein Mitarbeiter des "Synodalen Weges" bis zu diesem Fazit durchgehalten haben. Ich glaube kaum, dass Antworten, wie die hier vorgelegten, irgend einen Einfluss haben werden auf das, was ohnehin schon feststeht. Es geht doch nur darum, nachher sagen zu können, dass das, was der "Synodale Weg" anstrebt, sich beinahe zu 100% mit dem deckt, was Alle wollen.

Es geht also darum, was die Menschen wollen und nicht um das was Gott will. Das wurde (,wie oben bereits erwähnt), von der Mystikerin Anna Katharina Emmerich bereits im 18 Jhdt. vorhergesehen. Sie nannte das ganz prophetisch, "die Menschenmachwerkskirche". Es handelt sich dabei um eine antichristliche Gegenkirche, die sie auch als "Afterkirche" bezeichnete.

Genau das, und nichts Anderes ist das Ziel von Bergoglio, Marx und Konsorten. Der "Synodale Weg" ist nur ein Werkzeug für diese teuflische Absicht und deren Mitarbeiter sind die gleichen, die vor Pilatus schrien: "Ans Kreuz mit ihm!" Heute ist es die wahre Kirche, die darin ihrem Herrn nachfolgt, indem sie, wie er ans Kreuz geschlagen werden soll.

Wollen Sie da wirklich mitmachen??? <<<

PS.
Nachdem ich das Ganze abgeschickt hatte, kam dieses Statement:

>>> Vielen Dank für Ihre Beteiligung!

Ihre Antworten sind ein wichtiger Beitrag für den Synodalen Weg und für die gemeinsame Suche der katholischen Kirche in Deutschland nach freimütigen Antworten auf die gegenwärtige Situation und nach einer angemessenen Verkündigung des Evangeliums.

Ihre Fragen werden in Vorbereitung auf die erste Synodalversammlung des Synodalen Weges vom 30. Januar bis 1. Februar 2020 ausgewertet und in die Beratungen der Synodalversammlung und der jeweiligen Synodalforen eingebracht. <<<

Ich hatte aber überhaupt keine Fragen gestellt, sondern Antworten auf deren Fragen gegeben. Na ja - ist eh wurscht ...