Flüchtlinge und Seenotretter einer spanischen Hilfsorganisation im Mittelmeer (Archivbild) Foto: Javier Fergo/ dpa Nach einem Beitrag im kirchlichen "Korrespondenzblatt" erhält ein bayerischer Geistlicher heftigen Widerspruch von Kollegen und Kolleginnen. In dem Kommentar argumentiert Pfarrer Matthias Dreher von der evangelischen Melanchthonkirche Nürnberg, dass Flüchtlinge bewusst ihr Leben riskierten, um sich den Wunsch nach einem besseren Leben zu erfüllen. Zuvor hatten die "Nürnberger Nachrichten" über den Text in der Publikation des bayerischen Pfarrer- und Pfarrerinnenvereins berichtet. Eine Rettung sei nach christlich-ethischen Maßstäben und "in Erinnerung an den barmherzigen Samariter" nur dann geboten, wenn die Schiffbrüchigen "alsbald untergehen und ertrinken" müssten, schreibt Dreher als Reaktion auf einen vorherigen Artikel, in dem die Seenotrettung von Migranten befürwortet worden war. "Im Zuge der Zwei-Reiche-Lehre, die operative Strukturpolitik dem Staat überlässt …