Tina 13
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Crash der Autobranche: Das Benzinmotor-Verbot kostet hunderttausende Arbeitsplätze

Bild: Eco-Fahrzeug - Beboy - Fotolia.com

Crash der Autobranche: Das Benzinmotor-Verbot kostet hunderttausende Arbeitsplätze

Der Verbrennungsmotor ist angezählt: Ab 2030 sollen nur noch Elektroautos neu zugelassen werden. Auch das autonome Fahren ist auf dem Vormarsch. Die Disruption der Autoindustrie macht ganze Branchen überflüssig - und könnte eine Viertelmillion Jobs kosten.

Bis zum Jahr 2030 sollen Diesel- und Benzinmotoren komplett aus den Showrooms der Autohersteller verschwinden - laut einer Bundesrats-Initiative sollen dann nur noch Elektroautos neu zugelassen werden dürfen. Die Forderung ist nicht neu, doch selten hatte das Verbrenner-Verbot so gute Chancen auf eine Realisierung wie in den aktuellen Zeiten der Abgas-Krise. Was keiner so richtig aussprechen will: Der Umstieg aufs Elektroauto und das autonome Fahren bieten nicht nur Chancen, sondern könnten auch hunderttausende Arbeitsplätze kosten. Autofahrer dagegen können sich auf unerwartete Vorteile freuen.

Elektroauto und autonomes Fahren

Automarkt-Experte Professor Ferdinand Dudenhöffer prognostiziert in seinem Buch "Wer kriegt die Kurve? Zeitenwende in der Autoindustrie" massive Veränderungen:

250.000 Jobs in der Autoindustrie sind gefährdet, vor allem im Mittelstand - denn die Produktion von Elektroautos ist weniger aufwändig als die von Benzinfahrzeugen. Ganze Komponenten wie die Abgasnachbehandlung und komplexe Getriebe werden gar nicht mehr benötigt. Und die Batterieproduktion, das Kernelement jedes Stromers, findet derzeit noch kaum in Deutschland statt, sondern in den USA oder in Asien.

Von den rund 800.000 Beschäftigten der Autoindustrie muss nach dieser Prognose also fast jeder Dritte gehen.

Massive Verluste bei Versicherungen: 63 Milliarden Euro an jährlichen Beiträgen werden überflüssig, wenn das autonome Fahren kommt - bei Unfällen ist nämlich plötzlich der Hersteller in der Haftung und nicht mehr der Fahrer.

Wo kein Verschleiß, da kein Geschäft

Doch das autonome Fahren und die Elektroauto, die viel weniger Verschleiß haben und weniger Wartung benötigen, bringen noch andere disruptive Veränderungen mit sich:

Werkstätten verlieren einen Großteil ihres Geschäftes

Der Staat verliert die Einnahmen der Mineralölsteuer

Kommunen bekommen weniger Bußgelder

m.focus.de/…/ab-2030-nur-noc…
Tina 13
„Elektroautos versagen bei Kälte„
(Handelsblatt)
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„Elektroautos versagen bei Kälte„

(Handelsblatt)
Tina 13
"250.000 Jobs in der Autoindustrie sind gefährdet, vor allem im Mittelstand - denn die Produktion von Elektroautos ist weniger aufwändig als die von Benzinfahrzeugen. Ganze Komponenten wie die Abgasnachbehandlung und komplexe Getriebe werden gar nicht mehr benötigt."
Ein weiterer Kommentar von Tina 13
Tina 13
"Von den rund 800.000 Beschäftigten der Autoindustrie muss nach dieser Prognose also fast jeder Dritte gehen."