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Der heilige Alfons von Liguori ist mit dem heutigen Hochfest Mariae Himmelfahrt am 15.August verbunden

Heiliger Alfons, bitte für uns, dass es eine gründliche Glaubenserneuerung gibt

Der heilige Alfons von Liguori ist mit dem heutigen Hochfest „Mariae Himmelfahrt“ am 15.August, das auf dem Dogma der leiblichen Aufnahme der Gottesmutter Maria in den Himmel beruht und mit dem Hochfest Maria Königin, eine Woche später, am 22.August verbunden.

Er schrieb auch den Text zum Kirchenlied "Glorwürdge Königin", das traditionell am 15 August und am 22.August in der Kirche gesungen wird.
Glorwürdge Königin, himmlische Frau... gesungen von den Rgensburger Do…

Papst Pius XII zitiert den heiligen Alfons in der Bulle Munificentissimus Deus zur Verkündigung des Glaubenssatzes, dass die Jungfrau Maria mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen wurde und in der Enzyklika Ad caeli reginam über das Königtum Mariens und die Einführung des Festes im Marianischen Jahr.

Der heilige Alfons, adlig geboren, war in jungen Jahren schon Advokat der Rechtswissenschaften, dann nach seiner Berufung, Priester, Volksmissionar und Gründer des Redemptoristen Ordens (Erlöser Orden), später Bischof von S.Agata di Goti (Nähe Neapels).
Er wurde von Papst Pius XII am 15.September 1816 selig und am 29.Mai 1839 heilig gesprochen.

Papst Pius IX ernannte ihn am 23. März 1871 zum Kirchenlehrer „Doctor zelantissimus“ (= eifernder Lehrer) und Papst Pius XII am 26.April 1950 in seinem Apostolischen Schreiben Cosueverunt omni tempore zum Schutzpatron aller Moraltheologen und Beichtväter.

Am 27.September 1696 in Marianella, einem heutigen Stadtteil von Neapel in eine adligen Familie geboren, erhielt er eine standesgemäße Ausbildung, sodass er bereits mit 16 Jahren das Doktorat der Rechtswissenschaften erwarb. Er führte erfolgreiche Prozesse im Sinne der christlichen Gerechtigkeit und war dabei marianisch fromm und liebte die Heilige Eucharistie, besuchte Kranke und Gefangene und hatte Mitleid mit den Armen.

1723 verlor er wegen gemeiner Intrigen einen wichtigen Prozess und merkte, dass das nicht der Weg ist, um christliche Gerechtigkeit durchzusetzen. Er zog sich zurück und widmete sich dem Gebet. Beim Besuch in einem Krankenhaus für unheilbar Kranke umgab ihn plötzlich ein helles Licht und eine Stimme forderte ihn auf: "Verlasse die Welt und schenke dich mir."

Das war seine Berufung, er gab also den Degen, Zeichen seiner Adligkeit, an die Gottesmutter zurück, studierte Theologie und ließ sich am 21.Dezember 1726 zum Priester weihen im Bistum Neapel.
Er richtete „Abendkapellen“ ein, eine Schule bürgerlicher und moralischer Weiterbildung, die Volksmission war sein großes Anliegen.

Nach einer wunderbaren Marienerscheinung am 22.März 1732 verließ er im darauffolgenden November die Stadt Neapel, um auf dem geistig vernachlässigten Land Dienst zu tun. Er gründete für die Evangelisierung der Armen unter Leitung des Bischofs Tommaso Falcoja von Castellammare und gemäß der Visionen der Celeste Crostarosa in Scala (Salerno) die Kongregation des heiligsten Erlösers, deren Besonderheiten vor allem die Wanderpredigt bei den Volksmissionen, das Angebot geistlicher Exerzitien und katechetische Tätigkeit sind.

30 Jahre – von 1732 bis 1762- zog er als Wanderprediger und Volksmissionar mit seinen Jüngern durchs Land und wirkte wahre Wunder der Bekehrung.

Da seine Gesundheit angeschlagen war, beendete er das aktive Wander-Missionsapostolat und widmete sich der Niederschrift zu Themen der Moraltheologie, sodass dieses Apostolat der Feder nun sein Hauptanliegen wurde.

Trotz seiner Krankheit wurde er 1762 von Papst Clemens XIII zum Bischof von S.Agata die Goti (in der Nähe von Neapel) geweiht und diente trotz seiner deformierenden schmerzhaften Arthritis als Oberhirte und durch sein Apostolat der Feder.

1775 verließ er sehr krank die Diözese, zog sich in das Haus seines Institutes zurück, wo er am 1.August 1787 gottergeben starb im Alter von 91 Jahren. Sein Leib ruht in der Ordenskirche von Pagano (Salerno). Sein Gedenktag ist der 1.August.
Theresia Katharina
Heiliger Alfons von Liguori, hilf uns bitte gegen die Machenschaften des bösen Feindes.
Theresia Katharina
Heiliger Bonifatius, hilf uns bitte beim Throne Gottes gegen die Machenschaften des bösen Feindes.
Gebet zum hl.Bonifatius am Montag, den 09.08.2021Mehr
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Theresia Katharina
Sophie Scholl: (1921-1943). Der größte Schaden entsteht durch die schweigende Mehrheit, die nur überleben will, sich allem fügt und alles mitmacht.