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Tina 13
14

Das Sakrament der Ehe - Die Ehe ist von GOTT eingesetzt.

Lebensgemeinschaft und Gemeinschaft göttlichen wie menschlichen Rechts.

Ehe in der Schöpfungsordnung

Gott der Dreifaltige hat den Menschen – in Mann und Frau – geschaffen als Abbild Seiner selbst; so wie Gott in sich Beziehung und Liebe ist, sind Mann und Frau dazu geschaffen, diese bräutliche Liebe in ihrer Liebe abzubilden. Daher kann man hier in gewisser Weise von einer Grundberufung jedes Menschen sprechen.

So wie Gott eigentlich EIN Gott in drei Personen ist, so entsteht bei der Ehe von Mann und Frau eigentlich eine neue Einheit, ein neues Wesen, ein Bundeswesen. Daher ist der Ehebund auf Treue ausgelegt, und das Trennen würde einem Zerreißen dieses Bundeswesens gleichkommen. Daher versteht sich in der Schöpfungsordnung Gottes die Ehe auch als unauflöslich.

Pius IX. hatte im Schreiben Syllabus errorum den Irrtum verurteilt: "Nach dem Naturrecht ist das Eheband nicht unauflöslich und in verschiedenen Fällen kann die Ehescheidung im eigentlichen Sinne durch die weltliche Behörde gesetzlich ausgesprochen werden." Und Papst Leo XIII. führt in der Enzyklika Humanum genus) aus, dass das "Zerreissen des Ehebundes" nicht möglich, da in diesem Fall dem "Göttlichen Gesetz" widersprochen wird.

Das Sakrament der Ehe spenden sich die Eheleute selbst. Es ist begründet in der Schöpfungsordnung Gottes, im Mann-und-Frau-Sein als solchem, und ist ein "tiefes Geheimnis" (vgl. Eph 5,32 www.bibleserver.com/index.php). Dieses bezieht der heilige Apostel Paulus auf das innige und unauflösliche Eheband als Zeichen und Sinnbild der unauflöslichen Verbindung Christi mit der Kirche [2]

Ehe als Sakrament - Spiritualität

Die Ehe als Sakrament ist Zeichen, Gnadenquelle und Werkzeug der Heiligung. Die Eheleute schenken einander die Gegenwart Christi und die Erlösergnade des Gekreuzigten. Daher schließt die Ehe auch die Last als Heilsweg mit ein und ist ein mystischer Weg zur Heiligung. Im Glauben dürfen die Eheleute empfangen, was Christus ihnen schenken will, um sie zu wandeln und zu heiligen.

Das "tiefe Geheimnis" von dem Paulus spricht, gilt als Sakrament ein Leben lang und meint das bedingungslose Opfer füreinander und das Bemühen, "jederzeit in der Liebe Gottes füreinander dazusein" (vgl. Die Feier der Trauung, Herder Verlag).

Die zu vermählenden Ehegatten, sollen wenigstens drei Tage vor der Hochzeit ihre Sünden beichten und das Heiligste Sakrament des Altares empfangen (KvT, MP 24. Sitzung)

Ehe als Abbild der Gemeinschaft in Gott

Auf alle Menschen (Eheleute, Ledige, Zölibatäre) wartet einmal der endgültige Bund der Liebe, der sich in der Ehe und in der Eucharistie vorbereitet, und für den die Ehe hier auf Erden Vorausbild ist. Es wird erfüllte Liebe sein, Himmlische Hochzeit, Ganzhingabe, ewiges Ineinanderfließen, Verströmen. Dieser Bund mit Gott und untereinander wird einmal die unendliche Wirklichkeit für jeden sein. Die Erfüllung wird alles, was wir ahnen, bei weitem übersteigen.

(Kathpedia)

Die Ehe ist von GOTT eingesetzt

Der Sinn von Ehe und Familie erschliesst sich uns tiefer aus der Offenbarung, die uns Gott auf den ersten Seiten der HI. Schrift enthüllt und im Verlaufe der Heilsgeschichte immer deutlicher gezeigt hat.

Die ersten drei Bibelzitate handeln vom Schöpfungsauftrag von Ehe und Familie als Partnerschaft mit dem Schöpfer. Genesis 1,27 bedeutet, dass Mann und Frau in gleicher Weise fähig sind, GOTT zu antworten; denn ER hat sie zu einer Partnerschaft des «Ebenbild-Seins mit IHM befähigt. Diese Partnerschaft äussert sich aber nicht nur im Sein, was die höchste Würde des Menschseins bedeutet, sondern auch im Tun (Gen, E28), nämlich an der Teilhabe an der Herrschaft über die Schöpfung. Der dritte Sinn dieser Ebenbildlichkeit liegt darin, dass Mann und Frau darauf angelegt sind, miteinander eine Partnerschaft nach dem göttlichen Modell der Ehe einzugehen, die selbst wieder Abbild des geheimnisvollen trinitarischen göttlichen Lebens ist. Das Neue Testament entfaltet diesen Ehebund, der von Christus und seiner Kirche zu einem der sieben Sakramente erhoben wurde. Auf frühchristlichen Sarkophagen und Gläsern steht Christus an der Stelle der Brautführerin und bekränzt beide Ehegatten. Die Verschränkung der Hände geschieht über dem Evangelienbuch. So wurde den Brautleuten bewusst, dass sie als Getaufte sich in «Christus vermählen.» Diese Sicht vertraten auch die frühen Kirchenväter.

Das Eingehen der Ehe ist ein Sakrament, wenn es kirchlich geschieht, ein Heiliger Bund, ein Treuebund, wie es die vorstehenden Worte GOTTES bezeugen. Das Versprechen ist ein Gelöbnis, welches vor GOTT in der Person des Priesters bei einer sakramentalen Handlung vollzogen wird. Zur Erinnerung werden die üblichen Gelöbnisworte hier wiedergegeben: „die Treue halten alle Tage des Lebens, bis der Tod uns scheidet.“ „Ich will dich lieben, achten und ehren solange ich lebe.“ Es ist die unwiderrufliche Wahrheit, wenn die Kirche dann von der Unauflöslichkeit der Ehe spricht, denn aus den Worten des HERRN im vorstehenden Text aus dem Evangelium nach Matthäus geht der Mensch mit Leib und Seele einen Treuebund ein, so daß auch nach dem Tod eines Ehegefährten die Seelen miteinander verbunden bleiben. Aus den Geboten GOTTES durch Moses geht auch hervor, daß ein vor GOTT gegebenes Versprechen unwiderruflich ist, da ER Treue von uns in allen Lebensbereichen erwartet. Die gültig geschlossene und vollzogene Ehe kann durch keine menschliche Gewalt und aus keinem Grunde, außer durch den Tod, aufgelöst werden"
(can. 1141).

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kath-zdw.ch/maria/ehe.html
2 more comments from Tina 13
Tina 13
😇 🤗
Adelita
Adelita
Siehe auch Zeugnis von Gloria Polo 👏
Tina 13
😇 🤗
Lichtlein
Endlich ein guter Beitrag zum Sakrament der Ehe. Die Ehe ist ein Bund zwischen Gott, Mann und Frau. 😇
Tina 13
Das Eingehen der Ehe ist ein Sakrament, wenn es kirchlich geschieht, ein Heiliger Bund, ein Treuebund, wie es die vorstehenden Worte GOTTES bezeugen. Das Versprechen ist ein Gelöbnis, welches vor GOTT in der Person des Priesters bei einer sakramentalen Handlung vollzogen wird.
4 more comments from Tina 13
Tina 13
Der Sinn von Ehe und Familie erschliesst sich uns tiefer aus der Offenbarung, die uns Gott auf den ersten Seiten der HI. Schrift enthüllt und im Verlaufe der Heilsgeschichte immer deutlicher gezeigt hat.
Tina 13
So wie Gott eigentlich EIN Gott in drei Personen ist, so entsteht bei der Ehe von Mann und Frau eigentlich eine neue Einheit, ein neues Wesen, ein Bundeswesen. Daher ist der Ehebund auf Treue ausgelegt, und das Trennen würde einem Zerreißen dieses Bundeswesens gleichkommen. Daher versteht sich in der Schöpfungsordnung Gottes die Ehe auch als unauflöslich.
Tina 13
Das "tiefe Geheimnis" von dem Paulus spricht, gilt als Sakrament ein Leben lang und meint das bedingungslose Opfer füreinander und das Bemühen, "jederzeit in der Liebe Gottes füreinander dazusein"
Tina 13
Die Eheleute schenken einander die Gegenwart Christi und die Erlösergnade des Gekreuzigten. Daher schließt die Ehe auch die Last als Heilsweg mit ein und ist ein mystischer Weg zur Heiligung. Im Glauben dürfen die Eheleute empfangen, was Christus ihnen schenken will, um sie zu wandeln und zu heiligen.