Die Bundeslade kehrt in den Tempel Gottes ein.
Die Bundeslade kehrt in den Tempel Gottes ein
Heute befindet sich die heilige und vom lebendigen Gott, zum Leben erweckte Bundeslade, im Tempel des Herrn, der nicht von Menschenhand gemacht wurde.
Heute hat die unbefleckte Jungfrau, die von keiner irdischen Leidenschaft beherrscht war, sondern im Geist des Himmels ausgebildet wurde und kaum zur Erde zurückkehrte, ihren Platz in den himmlischen Wohnungen. […]
Eva, die den Einflüsterungen der Schlange ihre Einwilligung gegeben hat, wird zu Geburtswehen und zum Tod verurteilt. Ihr Leib wurde in den Schoss der Erde gelegt.
Aber jene wahrhaft selige Jungfrau, die für das Wort Gottes immer ein offenes Ohr hatte, die durch den Heiligen Geist empfangen hat und die bei der allein geistigen Verkündigung des Erzengels, ohne Sinnenlust und ohne fleischliche Vereinigung, Mutter des Sohnes Gottes geworden ist; jene, die ohne Schmerzen geboren hat, die sich ganz Gott geweiht hat, wie hätte der Tod sie verschlingen können? Wie hätte die Unterwelt sie aufnehmen können? Wie hätte die Verwesung diesen Leib befallen können, der der Tempel des Lebens war?
Für sie war der Weg des Himmels vorbereitet, gerade und geebnet. Wenn Christus, der die Wahrheit und das Leben ist gesagt hat: „Da wo ich bin, wird auch mein Diener sein“, wie sollte nicht umso mehr seine Mutter bei ihm sein?
Predigt des Hl. Johannes von Damaskus
(Or. 2,2)
*Kurze Weihe an den Heiligen Geist durch Maria*
In Gegenwart des Himmels und der Erde, die voll von Deiner Herrlichkeit sind und in Anbetung Deiner göttlichen Majestät, Heiliger Geist, opfere ich mich Dir heute, im unbefleckten Herzen Mariens, Deiner getreuen Braut mit Leib und Seele auf.
Leite meine Gedanken; gib, dass ich stets Deine Stimme vernehme und Deinen sanften Eingebungen folge. Gib mir die Gnade, o Heiliger Geist, Geist des Vaters und des Sohnes, immer und überall sagen zu können: „Sprich, o Herr, Dein Diener hört!“
(Der Heilige Geist formt die Gedanken im Herzen der Gerechten und bildet die Worte in ihrem Mund – hl. Pfarrer v. Ars)
Die Bundeslade kehrt in den Tempel Gottes ein
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Heute befindet sich die heilige und vom lebendigen Gott, zum Leben erweckte Bundeslade, im Tempel des Herrn, der nicht von Menschenhand gemacht wurde.
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Heute hat die unbefleckte Jungfrau, die von keiner irdischen Leidenschaft beherrscht war, sondern im Geist des Himmels ausgebildet wurde und kaum zur Erde zurückkehrte, ihren Platz in den himmlischen Wohnungen. […]
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Eva, die den Einflüsterungen der Schlange ihre Einwilligung gegeben hat, wird zu Geburtswehen und zum Tod verurteilt. Ihr Leib wurde in den Schoss der Erde gelegt.
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Aber jene wahrhaft selige Jungfrau, die für das Wort Gottes immer ein offenes Ohr hatte, die durch den Heiligen Geist empfangen hat und die bei der allein geistigen Verkündigung des Erzengels, ohne Sinnenlust und ohne fleischliche Vereinigung, Mutter des Sohnes Gottes geworden ist; jene, die ohne Schmerzen geboren hat, die sich ganz Gott geweiht hat, wie hätte der Tod sie verschlingen können? Wie hätte die Unterwelt sie aufnehmen können? Wie hätte die Verwesung diesen Leib befallen können, der der Tempel des Lebens war?
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Für sie war der Weg des Himmels vorbereitet, gerade und geebnet. Wenn Christus, der die Wahrheit und das Leben ist gesagt hat: „Da wo ich bin, wird auch mein Diener sein“, wie sollte nicht umso mehr seine Mutter bei ihm sein?
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Predigt des Hl. Johannes von Damaskus
(Or. 2,2)