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Sancta Lucía, ora pro nobis peccatoribus

Conde_Barroco
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Die heilige Luzia Am barocken Altar der armen Seelen im Fegefeuer, 18.Jahrhundert. Auf der gegenüberliegenden Seite steht die heilige Barbara von Nikomedien mit ihrem Attribut dem Turm, in dem sie …More
Die heilige Luzia

Am barocken Altar der armen Seelen im Fegefeuer, 18.Jahrhundert. Auf der gegenüberliegenden Seite steht die heilige Barbara von Nikomedien mit ihrem Attribut dem Turm, in dem sie von ihrem Vater Dioskuros eingesperrt wurde. Sie gilt als besondere Patronin in der Sterbestunde. Im Auszug die heilige Kaiserin Helena, die das wahre Kreuz Christi von Jerusalem nach Europa brachte. Die heilige Luzia steht in Kombination mit Barbara und den Armen Seelen und der heiligen Helena, da diese Heiligen durch ihre Lebensgeschichten besonders mit der Erlösungstat Christi verwoben sind. Barbara zeichnete sich besonders durch ihre Frömmigkeit und Liebe zum Heiland aus, weshalb ihr Vater sehr erzürnte und sie eigenhändig tötete. Viele Visionare berichten darüber, dass die heilige Barbara im Sterbensmoment an der Seite von Jesus und Maria erscheint, so z.B. berichtet der heilige Stanislaus Kostka, dass die heilige Barbara ihm die heilige Eucharistie in Begleitung von zwei Engeln brachte. Die heilige Helena brachte die wichtigste und verehrungswürdigste Reliquie ins Abendland, nämlich das heilige Kreuz, Zeichen für die Erlösungstat Gottes. Die heilige Luzia lebte, nachdem man einen Dolch durch ihren Hals gestoßen hatte, noch so lange, bis sie die heilige Eucharistie von einem Priester empfangen hatte, woraufhin sie ihren Geist in Gottes Hände gab.
Diese Heiligen werden in diesem Dorf insbesondere als Fürbitter der Armen Seelen im Fegefeuer angerufen, die für sich selbst nicht mehr beten können. Im zentralen Gemälde erscheint die jungfräuliche Muttergottes mit ihrem Sohn, unserem Erlöser Jesus Christ, der den armen Seelen Linderung aufgrund der Fürsprache der Heiligen verschafft.
Vergesst die armen Seelen im Fegefeuer bitte nicht. Auch wir können und müssen für sie beten.

Foto: Altar de las Animas, Iglesia parroquial de los Santos Reyes, Ara, Diocesis de Jaca, España.

Auf dem Altartisch stehen noch die alten Kanontafeln. Leider werden an diesem Altar keine Messen mehr für die Verstorbenen gelesen. Man meint wohl dies nicht mehr zu bedürfen.
Lieber Herrgott erbarme dich unser, die wir unsere Vorfahren derart egoistisch und selbstverliebt im Stich lassen.
lanternedslenoir
Latina
also mir schmecken erst mal die herrlichen schwyzer plätzli der ursi am besten..
Lussekatter zum Luciatag

Zum Fest der hl. Lucia von Syrakus gibt es mehrere traditionelle Backwaren, die einem in Schweden (oder in schwedischstämmigen Familien) sogar ans Bett gebracht werden, wie man auf diesem Bild des schwedischen Malers Carl Larsson sieht. Über die Herkunft dieses Brauches und wie die hl. Lucia – eine sizilianische Jungfrau immerhin – nach Schweden kam, berichtet sehr …More
Lussekatter zum Luciatag

Zum Fest der hl. Lucia von Syrakus gibt es mehrere traditionelle Backwaren, die einem in Schweden (oder in schwedischstämmigen Familien) sogar ans Bett gebracht werden, wie man auf diesem Bild des schwedischen Malers Carl Larsson sieht. Über die Herkunft dieses Brauches und wie die hl. Lucia – eine sizilianische Jungfrau immerhin – nach Schweden kam, berichtet sehr schön Selma Lagerlöf in einer ihrer Erzählungen.

Am bekanntesten sind wahrscheinlich die Lussekatter – wörtlich: Safrankatzen – ein Gebildenbrot, das die Augen symbolisieren soll, die der Heiligen bei ihrem Martyrium im Jahre 303 0der 304 ausgerissen wurden. Hier ein Rezept, wie man sich solche Lussekatter selber backen kann, wohl dem, der jemanden hat, der sie einem auch ans Bett bringt. ;)

Lussekatter

ca. 200 Gramm Butter
2 Tassen Vollmilch
1 Eßlöffel Safranfädchen, zerdrückt
2 Päckchen Trockenhefe
1 Prise Salz
1 dreiviertel Tasse Zucker
2 Eier, gut verrühren
ca. 8 Tassen Mehl
zum Dekorieren Rosinen und etwas Eiweiß


Das Mehl, die Hefe, Salz und den Zucker in einer großen Schüssel vermengen und mit etwas Mehl verkneten. Die Butter schmelzen, die Milch hinzugeben und lauwarm werden lassen. Den Safran in die warme Milch geben und sich über die hübsche Farbe freuen. In die Schüssel mischen und die Eier hinzugeben, mit einem Holzlöffel gut vermischen, mit einem Tuch bedecken und eine bis anderthalb Stunden gehen lassen.

Das Backblech mit Backpapier auslegen und den Ofen auf ca. 240 °C erhitzen. Den Teig auf einem mit Mehl bestäubten Tisch nochmals verkneten, dabei nicht zuviel Mehl verwenden, der Teil soll etwas klebrig sein. Teig in zwei Teile teilen, danach jede Hälfte in vier kleinere Stücke aufteilen, den Vorgang nochmals wiederholen. Jedes Teil in S-Form bringen und auf dem Backblech ausbreiten, mit Rosinen garnieren. Nochmals eine Viertelstunde unter einem Tuch ruhen lassen. Danach mit einem Pinsel die Lussekatter mit Ei bestreichen und acht Minuten auf der oberen Schiene des Ofens goldbraun backen. Unter einem Tuch abkühlen lassen. Ergibt 32 hübsche Lussekatter.
Latina
solche wunderschönen kirchen"bröckeln" und andere( ich erinnere an meine krankanhauskapelle) entstehen neu....ja das ist ein sinnbild für die Gesamtkirche!freuen wir uns also auf das jahr des Glaubens.
cyprian
Ja, der Putz bröckelt. Symbolisch für den Zustand der ganzen Kirche.
Conde_Barroco
Verdad? Es preciosa esa iglesia.

Pero a Santa Lucia en Tamarite seguro que os la quemaron los "rojos"....
por eso teneis un Altar moderno en la ermita.

Aun asi es bonito. Me encanta que tengais a Santa Lucia en vuestra ciudad. Yo la quiero muchisimo.

Cuando volveis a Jaca?
48josefina
Barroco, Barroco de verdad. Una maravilla.
Qué diferencia a Santa Lucia de Tamarite. Creo que la subí en fotos. Es una capillita, antes era Ermita. Sólo se abre para el 13 de diciembre, festividad de Santa Lucía.
Conde_Barroco
Danke wölfchen. Leider ist der Erhaltungszustand dieser Kirche bedauerlich. Hoffentlich erhält die Diözese Jaca bald Mittel um diese einmalige Barockkirche von Ara restaurieren zu können. Der Stuck bröckelt überall herunter.
Immerhin haben sie vor einiger Zeit den Hochaltar saniert.
wölfchen
sehr schön