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„Zunehmend antichristliche Stimmung im Land“

Hass gegen Christen

„Zunehmend antichristliche Stimmung im Land“
Der Hass gegen Christen in Europa wächst. Davon sind vor allem Frankreich, Deutschland und Großbritannien betroffen. Im „Welt“-Interview erklärt Anja Tang, Direktorin einer Beobachtungsstelle, woran das liegt und was sie ändern möchte.

Von Johannes Blöcher-Weil

5. Februar 2026


Foto: Julian Nyča | CC BY-SA 3.0 Unported

Steht als Sinnbild für eine der Kirchen, die durch Brandstiftung zerstört wurden: das Gotteshaus in Großröhrsdorf

Die Zahl der christenfeindlichen Straftaten ist 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent gestiegen. Anja Tang dokumentiert diese Taten für die Beobachtungsstelle für Intoleranz und Diskriminierung gegen Christen in Europa (OIDAC Europe). Sie geht von einer deutlich höheren Dunkelziffer als den 337 erfassten Taten aus.
Besorgniserregend sei nicht nur die Zahl der christenfeindlichen Straftaten, sondern auch die niedrige Aufklärungsquote bei Vandalismus in Kirchen, die bei einem Prozent liege. Mit Sorge beobachtet Tang eine zunehmende antichristliche Stimmung im Land, die vor allem in den vergangenen 15 Jahren stärker geworden sei, erklärt sie im Interview mit „Welt“.
Christen hätten mittlerweile immer öfter Angst, ihre Meinung am Arbeitsplatz zu teilen. Dazu erschwere ein „wachsender religiöser Analphabetismus“ die Situation. Während immer mehr Menschen die evangelische Kirche wegen ihrer liberalen Positionen verlassen würden, erscheine die katholische Kirche vielen ihrer Mitglieder als zu konservativ.

Scharfe Kritik an den Medien
Die Meinung der katholischen Kirche zur Familie habe sich in den vergangenen 2.000 Jahren nicht grundlegend geändert. Trotzdem würden deren Äußerungen heute als Rechtsruck dargestellt, dabei habe sich eher die Gesellschaft verändert. Viele betrachteten die katholische Kirche als Feindin einer modernen Frauenpolitik, die zudem nicht über den Wert des ungeborenen Lebens verhandle.
Hart ins Gericht geht Tang auch mit den Medienberichten über Christen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Die Beiträge der Journalisten glichen eher „aktivistischem Lobbying“ als einer neutralen Darstellung. Wer die öffentlichen Gebete des brasilianischen Fußballers Kaká als „gefährlichen Missionierungsversuch“ darstelle, überschreite aus ihrer Sicht eine rote Linie. Grundsätzlich wünscht sie sich mehr Achtsamkeit bei der medialen Darstellung christlicher Gruppierungen.
Es sei absolut falsch, beim Christentum immer von einer „Täterreligion“ auszugehen. Auch eine zahlenmäßige Mehrheit könne diskriminiert werden. So gebe es viele Aktivitäten gegen Christen mit wertkonservativen Weltanschauungen, etwa beim christlichen Café „Stay“ in Leipzig, auf das es inzwischen 24 linksextreme Anschläge gegeben habe.

Wachsende Intoleranz an Universitäten
Viele Gemeinden bemühten sich, ihre Kirchen öffentlich zugänglich zu machen. In besonders krassen Fällen ende das in mit Urin verunreinigtem Weihwasser, zerstörten Beichtstühlen oder geköpften Statuen. Selbst die Deutsche Bischofskonferenz habe jüngst vor einer Eskalation gewarnt.
Kritisch sieht Tang auch eine wachsende Intoleranz an Universitäten, wo christliche Redner ausgeladen würden: „Unsere Lehranstalten dürften ruhig mutiger sein und mehr Rückgrat zeigen.“ Gerade an Universitäten sollte ein offener Diskurs stattfinden.
Für die Zukunft gehe es darum, verloren gegangenen Respekt vor dem Christentum wieder einzufordern. Vor allem Muslime könnten nicht nachvollziehen, wie ein traditionell christliches Land über die eigene Religion spreche. Und auf politischer Ebene wünscht sich Tang einen EU-Koordinator, der sich für die Bekämpfung antichristlicher Intoleranz und Verbrechen einsetzt.

„Zunehmend antichristliche Stimmung im Land“
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„Christen in Europa sehen sich zunehmend Hass und Diskriminierung ausgesetzt“
„Welt“: In Deutschland wies die Polizeistatistik 2024 337 christenfeindliche Straftaten aus, 22 Prozent mehr als im Jahr zuvor – Dunkelziffer vermutlich noch deutlich höher – Vandalismus: in Kirchen, Brandstiftung, Einschüchterung, körperliche Gewalt

brood zeit

Die Kirche schafft sich selbst ab. Selbst schuld wenn die sich den woken Mist hingeben und einen Kniefall vorm Islam machen. Der Islam duldet keine 2te Religion neben sich. Wann stehen die Kirchen endlich auf? sonst ist das Christentum in Europa bald Geschichte.

Brandstiftung in Kirche: Täter war kalt
Der Pfarrer und mehrere Passanten haben am Samstag in Bruck an der Leitha einen 51-jährigen Polen erwischt, der in der Kirche ein Feuer gelegt hatte. Laut Polizei gab der Mann an, dass ihm kalt gewesen sei. Die Feuerwehrkräfte mussten den Brand löschen.
Online seit heute, 6.57 Uhr
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In einer Nebenkapelle der Stadtkirche soll der 51-Jährige am Samstag Zeitschriften und mehrere Gebets- und Gesangsbücher in eine brennende Gebetskerzen geworfen haben. Anschließend trat er mit dem Fuß noch den Kerzenständer um. Durch das auslaufende Kerzenöl vergrößerte sich der Brandherd.
Der Pfarrer und ein weiterer Passant bemerkten das Feuer und versuchten zunächst selbst mit Hilfe eines Feuerlöschers den Brand zu löschen. Die Flammen breiteten sich aber zu schnell aus, deshalb riefen sie die Feuerwehr – mehr dazu in Mann soll Feuer in Kirche gelegt haben: Festnahme (noe.ORF.at; 8.2.2026). Mit zwei Atemschutztrupps brachten sie das Feuer rasch unter Kontrolle.

a.t.m

Es mag den einen oder anderen nun ärgern, aber meine Meinung ist es. Das unsere Gesellschaft im Grunde genommen nichts anders verdient hat, weil eben die europäische Gemeinschaft (mit einigen wenigen Ausnahmen, siehe Ungarn) schon lange von Gott dem Herrn und seiner Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche abgefallen sind und diese auch nicht mehr Willkommen sind und es ist eben so das überall wo Gott der Herr verjagt wurde, dort zieht eben sein Widersacher und seine Gehilfen ein.
Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen