Tina 13

Tödliches Mobbing an Berliner Grundschule

Ausgegrenzt auf dem Schulhof. (Symbolbild)FOTO: MAJA HITIJ/DPA

Tödliches Mobbing an Berliner Grundschule

Ein elfjähriges Mädchen hat sich das Leben genommen.

Eigentlich hätten heute ihre Winterferien begonnen, doch die Berliner Fünftklässlerin hat sie nicht mehr erlebt. Weil sie in ihrer Grundschule offenbar massiv gemobbt wurde, soll die Elfjährige vor wenigen Tagen einen Selbstmordversuch unternommen haben. Sie starb später im Krankenhaus.

Für ihre Eltern ist eine Welt zusammengebrochen, ihre Mitschüler und deren Familien sind schockiert und fassungslos, die Klassenlehrerin hat sich krank gemeldet. In die Trauer der Elternvertreter mischt sich inzwischen aber auch viel Zorn und Empörung. „Seit mehr als einem Jahr gibt es massive Mobbingfälle an der Schule“, sagt ein Vater: „Es wurde immer wieder den Lehrern und der Schulleitung gegenüber angesprochen, vom Elternbeirat, aber auch von Müttern und Vätern, deren Kinder betroffen waren. Doch man hat alle Fälle einfach abgetan – nach dem Motto, das sei doch alles nicht so tragisch, oder die gemobbten Kinder seien ja auch nicht gerade Engel.“

Erst vor drei Wochen habe sich die Gesamtelternvertretung intensiv mit dem Thema Gewalt und Mobbing befasst, erzählt der Vater: „Darüber weiß auch der zuständige Schulamtsleiter Bescheid. Es soll nicht nur Mobbing zwischen den Kindern, sondern auch Gewalt von einer Lehrerin gegenüber den Schülern gegeben haben. Doch geschehen ist nichts.“ Nach seinen Informationen hatten die Eltern des Mädchens noch kurz zuvor wieder einmal auf die verbalen und körperlichen Attacken von einigen Mitschülern auf ihre Tochter hingewiesen – ohne, dass es Konsequenzen durch die Schulleitung gegeben habe.

„Die Eltern machen gerade das Schlimmste durch, was man sich vorstellen kann“, sagt Carsten Stahl. Er arbeitet seit Jahren als Anti-Mobbing-Trainer – nicht nur – an Berliner Schulen. Weil er selbst Opfer und Täter war, ist er bei den Schülern sowohl glaubwürdig als auch wegen seiner Hauptrolle in der Fernsehserie „Privatdetektiv im Einsatz“ und der Reality-Show „Stahl:hart gegen Mobbing“ bekannt.

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„Mobbing sollte von der Politik viel ernster genommen werden“

Das Thema Mobbing an Schulen werde überall in Deutschland verdrängt, sagt Thorsten Karge: „Und wenn dann wie hier in Berlin was ganz Schlimmes passiert, greifen immer die gleichen Mechanismen: Es wird beschwichtigt, geschwiegen oder sogar das Opfer zum Täter gemacht. Das Thema Mobbing sollte auch von der Politik viel, viel ernster genommen werden.“

Carsten Stahl erlebt auch, dass Betroffene eingeschüchtert werden. Sie sollen auf keinen Fall an die Presse gehen, heißt es. Und weil die Medien in der Regel nicht über Suizide berichten, erfährt die Öffentlichkeit oft nichts davon. „Aber wie soll sich etwas ändern, wenn das Problem weiter tabuisiert wird?“, fragt Stahl.

Er erfährt inzwischen fast alles, weil er durch seine Kampagne und seine bundesweiten Auftritte so viele Menschen erreicht. „Und ich halte das bald nicht mehr aus. Ich war, seit ich mich gegen Mobbing engagiere, schon auf sechs Beerdigungen“, sagt er. „Ich weine um all diese Kinder. Um dieses Berliner Mädchen, um den Jungen, der sich vergangenes Jahr aus dem Fenster der Berufsschule in Burg in Sachsen-Anhalt stürzte, sogar der Amokläufer von München 2016 soll ein Mobbingopfer gewesen sein. Das sind vermeidbare Tragödien. Und keine Einzelfälle. Nach meinen Berechnungen stirbt in Deutschland fast jeden zweiten Tag ein Kind wegen Mobbings.“

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„Man will, dass das schnell vergessen wird“

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Dass Kerzen und Blumen, mit denen an die tote Elfjährige erinnert wurde, von der Schule entfernt wurden, konnte die Sprecherin nicht bestätigen. Carsten Stahl hat das allerdings schon oft erlebt. „Man will, dass das schnell vergessen wird“, sagt er: „Dass niemand über die Fehler des Schulsystems und die Verantwortlichen nachdenkt. Aber wegschauen hilft nicht und vergessen geht nicht. Denn solange sich nichts ändert, wird es immer wieder passieren.“

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www.tagesspiegel.de/…/23940174.html
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Tina 13

„Carl-Anton-Henschel-Schule in Kassel
Gemobbt und sogar verletzt: Yara war in ihrer Klasse das einzige Kind, das Deutsch spricht„

„Kurz nach der Einschulung wird klar: Yara ist in ihrer Klasse die Einzige, die deutsch spricht. In ihrer kompletten Jahrgangsstufe sprechen nur zwei Kinder deutsch. Sie wird gemobbt und ausgegrenzt, nach einiger Zeit sogar mit einem scharfen Gegenstand verletzt. 95 Prozent der Schulanfänger der Carl-Anton-Henschel-Schule in Kassel haben Migrationshintergrund. Vater Mike wehrt sich und klagt an: "Die haben die Kontrolle verloren".
Yara war nicht nur traurig, keine Freunde zu finden. Sie wurde ausgeschlossen. Ihr Vater berichtet, sogar ihr Deutsch habe sich verschlechtert in der Zeit. Sie wurde gemobbt, weil sie zu Hause deutsch spricht. Die damals 6-Jährige fühlt sich allein.
Und es kam noch schlimmer. Yara wurde verletzt von einem anderen Kind. Yara wurde von einem scharfen Gegenstand im Bauch verletzt.“
(Focus)

Tina 13

das ist auch was Furchtbares:
"Pigging: Immer mehr Frauen fallen auf diesen fiesen Dating-Trend rein"
"Männer sind Schweine? Laut diesem wirklich hinterhältigen Dating-Trend auf jeden Fall! Leider gibt es aktuell immer mehr Frauen, die auf "Pigging" hereinfallen."
"Da ist dieser wirklich süße Kerl und er spricht dich doch tatsächlich an. Ihr tauscht Nummern aus und schreibt euch regelmäßig. Dann macht ihr endlich ein Date aus und du bist aufgeregt und voller Vorfreude - vielleicht auch schon ein bisserl verliebt. Aber plötzlich kommt das bittere Ende: Er taucht einfach nicht auf. Sondern schickt dir Stunden später eine entlarvende Nachricht. Oder er kommt zwar, aber nur, um sich über dich lächerlich zu machen und dir zu sagen, dass alles nicht ernstgemeint war. Denn du wurdest gerade ein Opfer von "Pigging".
www.woman.at/a/pigging-dating-trend

Rita 3

ja, war auch schon Opfer

Rita 3

so zerstört man das eigene Volk

Tina 13

Wie krank sind diese Typen schon, die Kinder unterrichten und bei Mobbing wegschauen und den Kindern nicht helfen ?! Wie lange lassen sich das die Eltern noch gefallen ! Wie lange läßt man noch den Fuchs die Küken bewachen ! Geht’s noch ?!

Rita 3

schrecklich, wo soll das noch enden? Die Liebe wird bei vielen erkalten- so ist es. Was diese Eltern nun durchmachen ist wirklich grausam. Wenn ein Kind stirbt, sterben die Eltern innerlich mit. Herr, rette uns, wir gehen zugrunde.

Tina 13

Mobbing in Berliner Schulen
"Ausgegrenzt, weil ich Deutscher bin"
„Der Tagesspiegel hat seine Leserschaft dazu aufgerufen, von Erfahrungen mit Mobbing zu berichten. Es melden sich weitere Betroffene. Hier sind ihre Schilderungen.“
„Als deutscher Schüler ausgegrenzt"

„Ich gehe in die siebte Klasse auf ein Gymnasium in Schöneberg. Dort werde ich ausgegrenzt, weil ich Deutscher bin und Schweinefleisch esse. Es wird auf Türkisch und arabisch über mich gelästert. Auf deutsch werde ich als Hurensohn oder gefickte Hure beschimpft. Außerdem werde ich ab und zu geschlagen und getreten. Wenn ich anderen Jungen zu nahe komme, beschimpfen sie mich als schwul und treten mich. Mädchen werden in meiner Klasse als Schlampen bezeichnet, wenn sie schulterfreie Shirts tragen. Ich versuche seit vielen Monaten, die Schule zu wechseln, finde aber keinen freien Schulplatz. Das Schulamt und die Schule helfen mir nicht. Wir müssen alle Schulen einzeln abfragen, aber die siebten Klassen sind überall voll.“
Furchtbar wie die Kinder leiden !!! 😡 Wer hilft endlich diesen Kindern ?!
Alles nur ein Einzelfall?! 😈 😈
www.tagesspiegel.de/…/21160592.html

Elista

134 - Wie geht es zu in unseren Schulen

Elista teilt das

134 - Wie geht es zu in unseren Schulen.
Welchen Einflüssen sind unsere Kinder in den Schulen ausgesetzt!

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Tina 13

„Er erfährt inzwischen fast alles, weil er durch seine Kampagne und seine bundesweiten Auftritte so viele Menschen erreicht. „Und ich halte das bald nicht mehr aus. Ich war, seit ich mich gegen Mobbing engagiere, schon auf sechs Beerdigungen“, sagt er. „Ich weine um all diese Kinder. Um dieses Berliner Mädchen, um den Jungen, der sich vergangenes Jahr aus dem Fenster der Berufsschule in Burg in Sachsen-Anhalt stürzte, sogar der Amokläufer von München 2016 soll ein Mobbingopfer gewesen sein. Das sind vermeidbare Tragödien. Und keine Einzelfälle. Nach meinen Berechnungen stirbt in Deutschland fast jeden zweiten Tag ein Kind wegen Mobbings.“

Tina 13

„Dass Kerzen und Blumen, mit denen an die tote Elfjährige erinnert wurde, von der Schule entfernt wurden, konnte die Sprecherin nicht bestätigen. Carsten Stahl hat das allerdings schon oft erlebt. „Man will, dass das schnell vergessen wird“, sagt er: „Dass niemand über die Fehler des Schulsystems und die Verantwortlichen nachdenkt. Aber wegschauen hilft nicht und vergessen geht nicht. Denn solange sich nichts ändert, wird es immer wieder passieren.“

2 weitere Kommentare von Tina 13
Tina 13

„Man will, dass das schnell vergessen wird“

Tina 13

Die Kleinen lernen es von den Großen.