125. Bericht aus dem Bundestag
125. Bericht aus dem Bundestag04. Dezember – 10. Dezember 2021
dunkle Wolken ziehen auf über Deutschland. Mit immer schnelleren Schritten entfernt sich unser politisches System und unsere Gesellschaft von den elementaren Prinzipien Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Gewaltenteilung. Was lange erkämpft wurde, geht nun wie im Zeitraffer verloren und wird mit nur einem einzigen Wort gerechtfertigt: Corona-Pandemie. In der vorletzten Woche erreichte diese Entwicklung einen erneuten Tiefpunkt. Das höchste deutsche Gericht entschied, dass alle bislang von der Bundesregierung ergriffenen Maßnahmen zur Bewältigung der Pandemie rechtmäßig waren. Ausgangssperren, Schulschließungen, Aufhebung des Präsenzunterrichtsunterrichts, Berufsausübungsverbote, Kontaktbeschränkung bis ins Private hinein - alles rechtens.
Mit diesem Urteil hat das Bundesverfassungsgericht der neuen Bundesregierung einen Freifahrtschein ausgestellt und die läutet mit der Forderung nach einer Impfpflicht bereits die nächste Runde elementarer Grundrechtseinschränkungen ein.
Die Väter des Grundgesetzes wollten, dass das Bundesverfassungsgericht die Sicherheit und die Freiheit der Bürger schützt. Freiheit spielt heute aber keine Rolle mehr. Aus diesem Grund beschlossen einige Parteifreunde und ich, eine mehrtägige Mahnwache abzuhalten.
Die Mahnwache endete am vergangenen Sonnabend mit einer Kundgebung vor dem Brandenburger Landtag. Auch AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla beehrte uns. Und aus dem fernen Wien schickte der Vorsitzende der FPÖ und frühere österreichische Innenminister, Herbert Kickl eine Videobotschaft nach Potsdam.
Zwang war auch das Hauptthema, mit dem sich der Bundestag am Dienstag beschäftigte. Die links-grüne Ampel legte einen Gesetzentwurf vor, mit der die Impfpflicht für Beschäftigte in den Pflegeberufen eingeführt werden soll. Für Pflegekräfte, die sich nicht impfen lassen wollen, bedeutet das defacto ein Berufsverbot. Die Position unserer Fraktion wurde von Alice Weidel vorgetragen.
Merkel ist nun (hoffentlich für immer) weg. Am Mittwoch wurde im Bundestag die neue Bundesregierung vereidigt. Wir haben jetzt eine Regierung, die der radikalen Linken zuzurechnen ist. Merkel wurde mit stehenden Ovationen verabschiedet - auch von der Umfallerpartei FDP. Nur unsere AfD-Fraktion blieb regungslos sitzen. Eine Frau, die unser Land tief gespalten hinterlässt und auf nahezu allen Ebenen destabilisiert und geschwächt hat, verdient keinen Applaus, sondern einen Untersuchungsausschuss.
Zum Abschluss möchte ich mich für Euer Interesse an meiner Arbeit bedanken. Gerne könnt Ihr meine Rundbriefe an Freunde und Verwandte weiterleiten. Ich wünsche Euch einen guten Start in die Woche!
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Mit besten Grüßen aus dem Bundestag
Euer René Springer
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