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Tod und Leben liegen in der Gewalt der Zunge (Sprüche 18, 21) - Die Zunge – eine gefährliche, tödliche Waffe!

Die Zunge – eine gefährliche, tödliche Waffe!

Tod und Leben liegen in der Gewalt der Zunge (Sprüche 18, 21)

Verleumdung - üble Nachrede verbreiten - nutzlose - unwahre - übertriebene - boshafte Rede..

Das Wort Teufel bedeutet im griechischen “ein Verleumder“.

Wer Klatsch und Tratsch verbreitet arbeitet für Satan.

Hütet euch vor dem Tratschen und nehmt auch keinen Tratsch an. Vergesst nicht, das böse Worte einen sofort von Gott trennen! Man hat keine Gemeinschaft mehr mit Gott.

Man muss sich immer sehr genau überlegen was man sagt, bringt es einen näher zu Gott oder weiter weg? Bei weiter weg, Finger weg und sich nicht mit Worten versündigen.


Alles, was ihr in Worten und Werken tut, geschehe im Namen Jesu, des Herrn. Durch ihn dankt Gott, dem Vater! (Kol 3,17)

Viele bringen durch Tratschen sogar, die schlimmsten Flüche über sich selbst. Es sind ausgesprochene Worte und Gott nimmt JEDES Wort SEHR ernst, auch wenn der Mensch meint, ach, so hab ich es doch gar nicht gemeint. Also aufgepasst!

(Jak 3,6) Die Zunge zeigt sich unter unseren Gliedern als diejenige, die den ganzen Leib befleckt…

Achte auf deine Gedanken, denn sie werden deine Worte! Achte auf deine Worte, denn sie werden deine Handlungen! Achte auf deine Handlungen, denn sie werden dein Schicksal!
(Talmud)

+++++++++++

Herr, wer darf dein heiliges Zelt betreten? Wer darf dich auf dem Berg Zion anbeten? Jeder, der aufrichtig lebt und andere gerecht behandelt, der durch und durch ehrlich ist und andere nicht verleumdet. Jeder, der seinen Mitmenschen kein Unrecht zufügt, der Nachbarn und Verwandte nicht bloßstellt.
(Psalm 15,1-3)

+++++++++++


"Übermäßiges Reden und unnütze Worte"

Wer viele Worte macht, wird sicher schuldig - darum hält der Kluge sich zurück. (Sprüche 10,19)

Wer klug ist, überlegt sich, was er sagt; aber ein Narr spricht vorschnell und richtet Schaden an. (Sprüche 10,14)

Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein; alles andere stammt vom Bösen. (Matthäus 5,37)

Die Kinder Gottes müssen einst vor Gott Rechenschaft ablegen über jedes gesprochene Wort, dass sie nicht zur Ehre Gottes gesprochen haben. Und auch für die vertane Zeit, die sie nicht zur Ehre Gottes verbracht haben.

Warum ist es schlecht einfach nur so zu Reden?
Weil viel Reden schnell dazu führt, dass man sich schuldig macht.

Man verspricht voreilig irgendwelche Dinge, oder meint es nicht so, wie man es sagt ( auch vor Gott)

In der Bibel gibt es verschiedene Stellen, die zum Thema Lästern etwas sagen. Als Verursacher wird die Zunge erkannt, die niemand im Griff zu haben scheint.


"Lästern – Tratschen – übles Geschwätz"

Lästern – macht Spass, nur dann nicht, wenn über Dich gelästert wird!
Tratschen – macht Spass, nur dann nicht, wenn über Dich getratscht wird!
Schwätzen – macht Spass, nur dann nicht, wenn über Dich schlecht geschwätzt wird!

wer hören kann, der höre:


Wenn ich mir nicht sicher bin, ob ich etwas sagen soll, oder es nicht so meine, dann schweige ich besser oder halte mich zurück.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++


"Üble Nachrede" (Geschichte)

In einem Dorf soll sich folgende Geschichte zugetragen haben: Durch Üble Nachrede wurde eines Mannes Ruf zerstört. Als dieser irgendwann raus fand, wer das Gerücht über ihn verbreitet hatte, suchte er ihn auf, ohne ihm gleich zu sagen, warum er ihn sprechen wollte. Er bat ihn, ihn zur Dorfkirche zu begleiten. Mit dabei hatte er außerdem einen Sack voller Daunenfedern.

Gemeinsam stiegen sie auf den Kirchturm. Dort schüttete der Verleumdete den Sack voller Federn aus und der Wind trug sie in alle Himmelsrichtungen. Dann stellte er seinem Gegenüber die Frage: „Was meinen Sie? Wird es möglich sein, alle Federn wieder einzusammeln und hier in den Sack zu stecken?“ „Natürlich nicht,“ war die Antwort, „aber warum fragen Sie.“ „Nun“ erwiderte ihm der Geschädigte, „so unmöglich wie es ist, die Federn wieder hier in den Sack zu sammeln, so unmöglich wird es sein, meinen guten Ruf wieder herzustellen, den sie durch eine falsche Behauptung über mich zerstört haben.“

Wie wahr. „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert“, ist wohl eines der Sprichwörter, die doch eher selten zutreffen und nur als Alibi herhalten, wenn man mal wieder über das Ziel hinaus geschossen ist.

Üble Nachrede ist zerstörerisch. So zerstörerisch, dass der Tatbestand der Üblen Nachrede im Strafgesetzbuch §186 und 187 geahndet wird:

Wer in Beziehung auf einen anderen eine Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, wird, wenn nicht diese Tatsache erweislich wahr ist, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

§187 StGB sagt: Verleumdung ist ein Spezialfall der Üblen Nachrede. Hier ist die Tatsachenbehauptung nachweislich unwahr.

In der Bibel finden wir verschiedene Aussagen zu diesem Thema. Eines ist dabei glasklar: Üble Nachrede ist auch in Gottes Augen keine Bagatelle.

Allerdings ist es auch gar nicht so leicht, sie zu lassen. Immer wieder ertappe ich mich dabei. Vielleicht ist es uns eine Hilfe, wenn wir uns angewöhnen, uns und anderen das Üble Nachreden abzugewöhnen. Zwei Tipps dazu:

1. Wann immer wir damit konfrontiert werden, dass uns jemand etwas Negatives über einen anderen erzählen will, könnten wir folgende Frage stellen: „Darf ich mich auf deinen Namen berufen, wenn ich die Beteiligten dazu befrage?“ – Meist hat sich das Thema damit erledigt.

2. Im Blick auf uns und unsere eigene Tendenz, anderen übel nachzureden, ist es hilfreich, sich bewusst zu machen, dass die Wahrheit Jesu, die er in der Bergpredigt (Mat 7) lehrte, auch heute noch greift:

Mat 7,1-5: Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Denn mit demselben Gericht, mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit demselben Maß, mit dem ihr [anderen] zumesst, wird auch euch zugemessen werden. Was siehst du aber den Splitter im Auge deines Bruders, und den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht? Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Halt, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen! – und siehe, der Balken ist in deinem Auge? Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen, um den Splitter aus dem Auge deines Bruders zu ziehen!

Vielleicht hängen sie sich diese Bibelverse ja irgendwo in der Wohnung auf, oder stellen sie auf ihren Schreibtisch.
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"Für die Demokratie ist die Moralisierung politischer Belange jedoch ein Verhängnis"
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Tina 13
Man muss sich immer sehr genau überlegen was man sagt, bringt es einen näher zu Gott oder weiter weg? Bei weiter weg, Finger weg und sich nicht mit Worten versündigen.
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Tod und Leben liegen in der Gewalt der Zunge
(Sprüche 18, 21)
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So ist es!
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Achte auf deine Gedanken, denn sie werden deine Worte! Achte auf deine Worte, denn sie werden deine Handlungen! Achte auf deine Handlungen, denn sie werden dein Schicksal!
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Tina 13
++ Rufmord ist Brudermord ++ (Mord ist eine Todsünde)

Eine Todsünde (lat. Peccatum mortiferum) ist ein bewusster und willentlich begangener schwerer Verstoß gegen das Gesetz Gottes. Diese macht zu toten Gliedern am Leibe Christi oder zu verdorrten Zweigen am göttlichen Weinstock.

Todsünden werden entsprechend ihrer objektiven Gewichtigkeit auch als schwere Sünden bezeichnet. Die Todsünde zerstö…More
++ Rufmord ist Brudermord ++ (Mord ist eine Todsünde)

Eine Todsünde (lat. Peccatum mortiferum) ist ein bewusster und willentlich begangener schwerer Verstoß gegen das Gesetz Gottes. Diese macht zu toten Gliedern am Leibe Christi oder zu verdorrten Zweigen am göttlichen Weinstock.

Todsünden werden entsprechend ihrer objektiven Gewichtigkeit auch als schwere Sünden bezeichnet. Die Todsünde zerstört (im Unterschied zur lässlichen Sünde) die Liebe im Herzen des Menschen (die heiligmachende Gnade oder das göttliche Leben); in ihr wendet sich der Sünder von Gott als letztem Ziel des Menschen ab und zieht ihm, meist aus Stolz, ein minderes Gut vor (vgl. KKK 1855).

Da sich der Schwere Sünder von Gott und dem ewigen Leben getrennt hat, indem er seine Taufgnade verleugnete, steht es ihm nicht zu, in der Eucharistie durch Teilnahme an der Hl. Kommunion vorzutäuschen, er sei mit Gott, der Kirche und den Menschen ausgesöhnt. (Dies ist nicht mit der Exkommunikation zu verwechseln). Wer das Unglück hatte, ein Schwere Sünde zu begehen, sollte baldmöglichst beichten.

Damit eine Sünde zur Todsünde wird, müssen folgende drei Bedingungen alle zugleich erfüllt sein:

Wissen: Der Sünder muss sich der Falschheit seines Handels vollkommen bewusst sein. Schuldhafte Blindheit für die Tatsachen (ignorantia facti) befreit davon jedoch nicht.

Wollen: Die Sünde muss mit voller Absicht geschehen und bewusst, wobei der Sünder sich dabei im Klaren sein muss, dass er der Versuchung auch widerstehen könnte.

Wichtig: Die Sünde muss schwer sein: Es handelt sich um ein schwere Übertretung der göttlichen Ordnung.

Papst Johannes Paul II. konkretisierte den Begriff Todsünde im Apostolischen Schreiben über Versöhnung und Buße in der Kirche Reconciliatio et paenitentia aus dem Jahr 1984 wie folgt:

Die Lehre der Kirche nennt „denjenigen Akt eine Todsünde, durch den ein Mensch bewusst und frei Gott und sein Gesetz sowie den Bund der Liebe, den dieser ihm anbietet, zurückweist, indem er es vorzieht, sich selbst zuzuwenden oder irgendeiner geschaffenen und endlichen Wirklichkeit, irgendeiner Sache, die im Widerspruch zum göttlichen Willen steht".

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Üble Nachrede

In einem Dorf soll sich folgende Geschichte zugetragen haben: Durch Üble Nachrede wurde eines Mannes Ruf zerstört. Als dieser irgendwann raus fand, wer das Gerücht über ihn verbreitet hatte, suchte er ihn auf, ohne ihm gleich zu sagen, warum er ihn sprechen wollte. Er bat ihn, ihn zur Dorfkirche zu begleiten. Mit dabei hatte er außerdem einen Sack voller Daunenfedern.

Gemeinsam…More
Üble Nachrede

In einem Dorf soll sich folgende Geschichte zugetragen haben: Durch Üble Nachrede wurde eines Mannes Ruf zerstört. Als dieser irgendwann raus fand, wer das Gerücht über ihn verbreitet hatte, suchte er ihn auf, ohne ihm gleich zu sagen, warum er ihn sprechen wollte. Er bat ihn, ihn zur Dorfkirche zu begleiten. Mit dabei hatte er außerdem einen Sack voller Daunenfedern.

Gemeinsam stiegen sie auf den Kirchturm. Dort schüttete der Verleumdete den Sack voller Federn aus und der Wind trug sie in alle Himmelsrichtungen. Dann stellte er seinem Gegenüber die Frage: „Was meinen Sie? Wird es möglich sein, alle Federn wieder einzusammeln und hier in den Sack zu stecken?“ „Natürlich nicht,“ war die Antwort, „aber warum fragen Sie.“ „Nun“ erwiderte ihm der Geschädigte, „so unmöglich wie es ist, die Federn wieder hier in den Sack zu sammeln, so unmöglich wird es sein, meinen guten Ruf wieder herzustellen, den sie durch eine falsche Behauptung über mich zerstört haben.“

Wie wahr. „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert“, ist wohl eines der Sprichwörter, die doch eher selten zutreffen und nur als Alibi herhalten, wenn man mal wieder über das Ziel hinaus geschossen ist.

Üble Nachrede ist zerstörerisch. So zerstörerisch, dass der Tatbestand der Üblen Nachrede im Strafgesetzbuch §186 und 187 geahndet wird:

Wer in Beziehung auf einen anderen eine Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, wird, wenn nicht diese Tatsache erweislich wahr ist, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

§187 StGB sagt: Verleumdung ist ein Spezialfall der Üblen Nachrede. Hier ist die Tatsachenbehauptung nachweislich unwahr.

In der Bibel finden wir verschiedene Aussagen zu diesem Thema. Eines ist dabei glasklar: Üble Nachrede ist auch in Gottes Augen keine Bagatelle.

Allerdings ist es auch gar nicht so leicht, sie zu lassen. Immer wieder ertappe ich mich dabei. Vielleicht ist es uns eine Hilfe, wenn wir uns angewöhnen, uns und anderen das Üble Nachreden abzugewöhnen. Zwei Tipps dazu:

1. Wann immer wir damit konfrontiert werden, dass uns jemand etwas Negatives über einen anderen erzählen will, könnten wir folgende Frage stellen: „Darf ich mich auf deinen Namen berufen, wenn ich die Beteiligten dazu befrage?“ – Meist hat sich das Thema damit erledigt.

2. Im Blick auf uns und unsere eigene Tendenz, anderen übel nachzureden, ist es hilfreich, sich bewusst zu machen, dass die Wahrheit Jesu, die er in der Bergpredigt (Mat 7) lehrte, auch heute noch greift:

Mat 7,1-5: Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Denn mit demselben Gericht, mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit demselben Maß, mit dem ihr [anderen] zumesst, wird auch euch zugemessen werden. Was siehst du aber den Splitter im Auge deines Bruders, und den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht? Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Halt, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen! – und siehe, der Balken ist in deinem Auge? Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen, um den Splitter aus dem Auge deines Bruders zu ziehen!

Vielleicht hängen sie sich diese Bibelverse ja irgendwo in der Wohnung auf, oder stellen sie auf ihren Schreibtisch.
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Tod und Leben liegen in der Gewalt der Zunge
(Sprüche 18, 21)

Verleumdung, üble Nachrede verbreiten, nutzlose, unwahre, übertriebene, boshafte Rede

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Herr, wer darf dein heiliges Zelt betreten? Wer darf dich auf dem Berg Zion anbeten? Jeder, der aufrichtig lebt und andere gerecht behandelt, der durch und durch ehrlich ist und anderenicht verleumdet. Jeder, der seinen Mitmenschen kein Unrecht zufügt, der Nachbarn und Verwandte nicht bloßstellt.

(Psalm 15,1-3)
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