Zweihundert

Neujahrsgruß 2026 – „Es ist nicht mehr lustig – und genau dort beginnt Wahrheit“

Neujahrsgruß 2026 – „Es ist nicht mehr lustig – und genau dort beginnt Wahrheit“

Herzlich willkommen zum ersten Livestream 2026!
Neujahr Neujahrsgruß 2026 – „Es ist nicht mehr …
Heute steht ein Wort im Zentrum: „Es ist nicht mehr lustig.“

Wo das alte Funktionieren erschöpft ist, wo Demut eintritt – als ehrliches „Ich kann nicht mehr“ – dort öffnet sich der Raum für Gottes Liebe.

1. Demut als TĂĽr zur Gnade

Demut heiĂźt nicht, sich klein zu machen.

Demut heißt: zu erkennen, dass wir aus eigener Kraft nicht alles schaffen können.

„Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken.“ (Mt 11,28)

Katholischer Katechismus (KKK 2559): „Demut ist die Grundlage des Gebets und die Antwort auf Gottes Größe.“

Hier beginnt die wahre Begegnung mit Gott – nicht durch Leistung, sondern durch Loslassen.

2. Parentisierung erkennen

Parentisierung bedeutet: wir machen andere, oder Gott, verantwortlich fĂĽr unsere GefĂĽhle oder unser Funktionieren.

„Du bist verantwortlich für meine Gefühle.“

„Du bist verantwortlich, für mich zu sorgen.“


Gott ist nicht unser emotionaler Dienstleister.

Die Wahrheit liegt darin, unsere eigenen Gefühle und Nöte anzuschauen, sie zu übergeben, und die göttliche Liebe zu empfangen.

„Jeder trage seine eigene Last.“ (Gal 6,5)

KKK 1431: Umkehr heiĂźt, die Orientierung auf Gott neu auszurichten.

3. Finsternis übergeben – Licht empfangen

In Stille und Gebet ĂĽbergeben wir die Finsternis unseres Herzens an das unbefleckte Herz Mariens.

Die Vergangenheit, unsere Sorgen, Versäumnisse und Verletzungen – alles darf im Licht Gottes erneuert werden.

„Maria bewahrte alle diese Worte in ihrem Herzen.“ (Lk 2,19)

So entsteht Erneuerung, nicht Selbstoptimierung.

Nicht Leistung, sondern Lobpreis. Nicht Verdrängung, sondern Übergabe.

4. Christus als groĂźes Zeichen der Liebe

Wie Pater Franz Reinisch in seinem Sterbelied sagt:

„Du bist das große Zeichen für Licht im Sonnenglanz, umflutet und durchglutet von Gottes Liebe ganz.“

Christus, geboren in der Krippe, ist das Zeichen: Liebe erträgt Bitterkeit, Licht erhellt Dunkelheit.

Die Lieder „Stille Nacht, heilige Nacht“ und „Oh du fröhliche“ erinnern uns daran: Freude und Lobpreis öffnen das Herz für Gottes Gegenwart.

5. Segen fĂĽr das neue Jahr

Mögen alle Pilger und Zuschauer:

die Liebe Gottes empfangen

die Stille aushalten

die Finsternis ĂĽbergeben

und die Erneuerung ihres Herzens erfahren

Segensworte:

„Der Herr segne dich und behüte dich,
der Herr lasse sein Angesicht über dir leuchten und sei dir gnädig,
der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.“ (Numeri 6,24-26)
Amen.

6. Visuelle Impulse aus Altötting

Die Schwarze Madonna, umgeben von Pilgern, Symbol der FĂĽrsorge und des Lichts.
Das Prager Jesulein in königlichen Gewändern, segnend mit Reichsapfel.

Portrait von Pater Franz Reinisch, dessen Worte die Bitterkeit in Liebe verwandeln.

Neujahrswunsch 2026

Möge 2026 ein Jahr sein, in dem wir nicht mehr funktionieren müssen, sondern Gottes Liebe im Herzen empfangen,

uns innerlich erneuern, Stille aushalten und die Welt mit Licht, Freude und Lobpreis erfĂĽllen.
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Pazzo 2

Das im Beitrag eingestellte Bild zeigt nicht das Prager Jesulein, sondern "Unsere Liebe Frau von Altötting" in der Gnadenkapelle. Hier nun das "Prager Jesulein":

Franz Xaver teilt das

Da kann ich mich nur anschlieĂźen.

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