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Eine Erklärung über den Andachtsschleier

Eine Erklärung über den Andachtsschleier
von Simone Mai

Das Tragen eines Andachtsschleiers von Frauen und Mädchen in der Kirche und während der Liturgie, hat eine sehr alte Tradition. Durch alle Jahrhunderte, seit gut 2000 Jahren bis in die 1960er Jahre, war dies allgemeine Sitte in der katholischen Kirche. Jedoch ist diese in den letzten Jahrzehnten in unseren Breitengraden verloren gegangen und nicht wenige Male stößt heute auch in den Kreisen der traditionellen Katholiken dieser Brauch auf Unverständnis, bzw. wird fast nicht mehr von den Katholikinnen praktiziert.
Dieser Artikel soll eine kurze Erklärung darstellen und zugleich Einsichten in den historischen sowie in den geistigen Hintergrund des Tragens eines Andachtsschleiers bzw. Kopfbedeckung für Frauen in der Kirche geben und das Warum erklären.

Historischer und kirchenrechtlicher Hintergrund

Ursprung

Bereits der heilige Papst Linus (Amtszeit von 67-79 n. Chr.), der zweite Pontifex der katholischen Kirche und Märtyrer, ordnete eine Kopfbedeckung für Frauen im Gottesdienst offiziell an. Doch ermahnt bereits der heilige Paulus in seinem 1. Korintherbrief 11,2-16, dessen Abfassung auf die Zeit um Ostern 57 n. Chr. datiert wird, die Frauen, während des Gottesdienstes ihr Haupt zu verhüllen.
Hieran lässt sich unschwer erkennen, dass das Tragen eines Schleiers für Frauen in der Kirche und während des Betens seit frühester Zeit und in den ersten Jahren des Christentums übliche Sitte war und daher von der Kirche angeordnet wurde.
Das katholischen Kirchenrecht von 1917 -can. 1262 § 2, 2. Hs. CIC/1917 - von 1917 besagt, dass Frauen in der Kirche sittsam gekleidet und ihr Haupt bedeckt haben sollen, besonders bei Empfang der heiligen Kommunion . Dort heißt es: „Wenn sie den heiligen Handlungen, vor allem der hl. Messe, sei es in der Kirche oder draußen beiwohnen, sollen die Männer unbedeckt sein, sofern durch die Umstände nicht das Gegenteil verlangt wird, oder der Brauch nicht verlangt, dass sie bedeckt bleiben; was aber die Frauen betrifft, so sollen sie den Kopf bedeckt haben und schamhaft bekleidet sein, vor allem wenn sie sich der Kommunionbank nähern.“ (CIC 1262, § 2)

Geistige Bedeutung

Nachdem wir nun die historischen Fakten betrachtet haben, wenden wir uns der geistigen Bedeutung des Schleiers zu.
Warum sollen Frauen überhaupt ihr Haupt verhüllen? Es handelt sich hierbei nicht um eine rein äußerliche Angelegenheit.
Eine Erklärung finden wir beim hl. Paulus, im oben bereits erwähnten 1. Korintherbrief. Sie soll es aus ihrer gottgegebenen Stellung gegenüber Gott und dem Manne heraus tun. Für Gott sind Mann und Frau gleich wertvoll, doch eben nicht gleichartig. Gott erschuf die Frau als Gehilfin des Mannes, der Mann als ihr Haupt. Diese Aufgabe liegt ganz in der weiblichen Natur und wird sich für die Frau nie ändern, auch wenn man diese Tatsache in der heutigen liberalen und anti-christlichen Gesellschaft nicht mehr wahrhaben will. „Ihr müsst wissen, dass das Haupt eines jedes Mannes Christus ist; das Haupt der Frau aber ist der Mann; Christi Haupt endlich ist Gott“, 1. Kortintherbrief, 11,3-4 .

Das Tragen eines Andachtsschleiers soll somit die Demut der Frau, auch noch außen hin, ausdrücken.
Gerade in der Kirche, also im Hause Gottes und in Seiner Gegenwart ist es sehr angebracht, Ihm als Frau auf diese Weise Ehrfurcht und Ehrerbietung entgegenzubringen.

Es ist außerdem ein gutes Mittel, um zur rechten Andacht und Sammlung in der Kirche zu finden. Hier soll die Frau mit ihrem guten Beispiel, ihrer sittsamen Kleidung und auch mit einer schönen und angemessenen Kopfbedeckung wiederum eine Hilfe für den Mann sein, seine Seele zu Gott zu erheben. Eine große Verantwortung dem Mann gegenüber ist der Frau gegeben!
Dadurch, dass der Schleier etwas besonderes ist, kann er dazu beitragen eine gewisse Trennung vom Alltag zu erhalten. Wie man, z.B. für den sonntäglichen Messbesuch besondere und nicht alltägliche Kleidung trägt oder die kirchliche Liturgie auf Latein gefeiert wird und in keiner Alltagssprache, so ähnlich verhält es sich auch hier.

Das Vorbild der Muttergottes

Der Andachtsschleier erinnert an die geistige und leibliche Mutterschaft. Hier sei ein Zitat aus der Gottesdienstordnung München März-April 2012 von Hw. P. Udressy angeführt: „Zudem erinnert sie (die Kopfbedeckung, Anmerk. Autorin) auch an die Berufung der Frau zur (leiblichen und geistigen) Mutterschaft: Jede Frau ist sozusagen ein lebendiges Ziborium, das das Leben hervorbringen kann: Ihr Schleier erinnert an das Velum des Speisekelches. "

In diesem Zusammenhang erkennt man auch sehr deutlich die Verwandtschaft des lateinischen Wortes „Velum“ mit dem englischen Wort „Veil“, was, übersetzt in die deutsche Sprache, „Schleier“ bedeutet.
Wer könnte uns hier ein besseres Vorbild (im inneren wie im äußeren Betragen) für die Mutterschaft geben, als die Muttergottes selbst, die das menschgewordene Wort in ihrem Schoße trug?

Im Tragen eines Andachtsschleiers - und natürlich in Eintracht mit der richtigen Geisteshaltung - drückt sich auf wunderbare Weise die Natur und das innerste Wesen der Frau aus und sie wird dadurch in ihrer Würde erhöht.

Vielleicht werden jetzt einige von Ihnen sagen: „Das ist ja alles schön und gut, aber so etwas ist nichts für mich. Das ist nur für ganz fromme Katholikinnen. Was sollen denn die anderen denken?“. Was andere denken, darf nicht unsere Sorge sein, sondern wie man Gott gefallen kann. Haben wir nicht alle, seit wir Kinder Gottes in der Taufe wurden, die Aufgabe nach Heiligmäßigkeit zu streben? Jeden Tag aufs Neue?
Gott sprach zu Moses: „Seid heilig, denn ich bin heilig!“, Lev. 19,14.
Also: Nur Mut, liebe katholische Frauen!

Mögen diese Ausführungen ein wenig zum Verständnis des Themas beitragen und katholischen Frauen zur Wiederentdeckung des Andachtsschleiers verhelfen. Jeder Katholikin ist dies sehr ans Herz zu legen.
Bei Fragen oder für Hinweise ist eine Kontaktaufnahme per E-Mail gerne möglich: Mai-Simone@t-online.de
CSc
Im Folgenden die Ausführungen dreier Kanonisten zu c. 1262 § 1 und § 2 des CIC/1917 über Sitzordnung und Kopfbedeckung:

„Die Kirche wünscht die Aufrechterhaltung des altkirchlichen Brauches, daß in der Kirche Männer und Frauen voneinander getrennte Plätze einnehmen. Die Männer sollen in der Kirche und auch außerhalb bei der Teilnahme an kirchlichen Funktionen unbedeckten Hauptes sein, es sei …More
Im Folgenden die Ausführungen dreier Kanonisten zu c. 1262 § 1 und § 2 des CIC/1917 über Sitzordnung und Kopfbedeckung:

„Die Kirche wünscht die Aufrechterhaltung des altkirchlichen Brauches, daß in der Kirche Männer und Frauen voneinander getrennte Plätze einnehmen. Die Männer sollen in der Kirche und auch außerhalb bei der Teilnahme an kirchlichen Funktionen unbedeckten Hauptes sein, es sei denn, daß der Volksbrauch oder die besonderen Umstände anderes erfordern. Frauen sollen dagegen in der Kirche und bei gottesdienstlichen Funktionen auch außerhalb stets bedeckten Hauptes erscheinen und in bescheidener Kleidung, besonders wenn sie zum Tisch des Herrn hinzutreten.“ (Holböck, Carl, Handbuch des Kirchenrechtes, II. Band: 3., 4. und 5. Buch des kirchlichen Gesetzbuches, Innsbruck/Wien 1951, S. 799)

„Kanon 1262. § 1. Es ist der Wunsch der Kirche, daß der alten Disziplin entsprechend die Männer und Frauen in der Kirche voneinander getrennt sind. § 2. Die Männer sollen in der Kirche unbedeckten Hauptes sein. Dasselbe gilt, wenn sie außerhalb der Kirche an gottesdienstlichen Feiern teilnehmen. – Eine Ausnahme ist aber gestattet mit Rücksicht auf die bewährten Volkssitten und besondere Verhältnisse. […] Die Frauen aber sollen bei gottesdienstlichen Feiern in- und außerhalb der Kirche immer bedeckten Hauptes erscheinen. Auf die Beobachtung dieser Bestimmung müssen sie besonders bedacht sein, wenn sie die hl. Kommunion empfangen.“ (Jone, Heribert, Gesetzbuch der lateinischen Kirche. Erklärung der Kanones, II. Band: Sachenrecht. Kan. 726 bis Kan. 1551, 2. verm. u. verb. Aufl., Paderborn 1952, S. 491)

„Die alte Sitte, nach der die Männer und Frauen in den Kirchen getrennt (auf der Männer- bzw. der Frauenseite) sitzen, soll beibehalten werden. Männer haben den Gottesdiensten in wie außerhalb der Kirche entblößten Hauptes beizuwohnen, sofern die Volkssitte oder besondere Umstände dem nicht entgegenstehen. Frauen sollen bedeckten Hauptes und in geziemender Kleidung [Vgl. hierzu die Instr. der SC Conc. v. 12. 1. 1930: AAS 22 (1930) 26–28.] erscheinen, zumal wenn sie zum Tische des Herrn gehen.“ (Eichmann, Eduard, Lehrbuch des Kirchenrechts auf Grund des Codex Iuris Canonici, neu bearb. u. hrsg. v. Klaus Mörsdorf, II. Band: Sachenrecht, 10. verb. Aufl., München/Paderborn/Wien 1961, S. 351 mit Anm. 2)
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Sieglinde
Es gibt in Lourdes und auch in Fatima sehr schöne Mantillas, in Grau, Weiss und Schwarz und gar nicht so teuer ca. 8-10 Euro. Ich denke es ist keine Verdemütigung oder Herabsetzung der Frau, man trägt diese wie schon erwähnt zur Sammlung . Die Augen und Gedanken schweifen oft ab von dem Geschehen in der Hl. Messe und das ist ein gutes Mittel um in sich zu gehen und alles um sich herum zu …More
Es gibt in Lourdes und auch in Fatima sehr schöne Mantillas, in Grau, Weiss und Schwarz und gar nicht so teuer ca. 8-10 Euro. Ich denke es ist keine Verdemütigung oder Herabsetzung der Frau, man trägt diese wie schon erwähnt zur Sammlung . Die Augen und Gedanken schweifen oft ab von dem Geschehen in der Hl. Messe und das ist ein gutes Mittel um in sich zu gehen und alles um sich herum zu vergessen. Es ist (noch) kein muss sondern man trägt es als Zeichen der Demut gegenüber dem Allerheiligsten.
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Pazzo
"Es ist außerdem ein gutes Mittel, um zur rechten Andacht und Sammlung in der Kirche zu finden. Hier soll die Frau mit ihrem guten Beispiel, ihrer sittsamen Kleidung und auch mit einer schönen und angemessenen Kopfbedeckung wiederum eine Hilfe für den Mann sein, seine Seele zu Gott zu erheben. Eine große Verantwortung dem Mann gegenüber ist der Frau gegeben!"
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Zweifellos erhöht das Tüchl…More
"Es ist außerdem ein gutes Mittel, um zur rechten Andacht und Sammlung in der Kirche zu finden. Hier soll die Frau mit ihrem guten Beispiel, ihrer sittsamen Kleidung und auch mit einer schönen und angemessenen Kopfbedeckung wiederum eine Hilfe für den Mann sein, seine Seele zu Gott zu erheben. Eine große Verantwortung dem Mann gegenüber ist der Frau gegeben!"
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Zweifellos erhöht das Tüchlein die Andacht: Als ich während der vergangenen Hitzetage das Tüchlein nicht mehr tragen wollte - es ist aus Kunstfasern, also wärmespeichernd - befand ich mich, wie zusammen mit anderen Gläubigen auch, öfter in unaufmerksamer bloßer Anwesenheitshaltung bei der hl. Messe. Die Andacht wollte nicht so recht aufkommen. Sie ist jedoch zwingend gefordert, um der aus der hl. Messe entspringenden Gnaden teilhaftig werden zu können.
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Joannes Baptista
Mir ging es auch so, konnte das Tuch nach dem Urlaub nicht mehr finden. Man kommt sich schutzlos vor - sonderbar. Ich meine damit den Schutz gegen die Zerstreuung. Nun habe ich mir einen bezahlbaren Seidenschal gekauft. Die Suche danach war nicht einfach. Die meisten Tücher haben einen hohen synthetischen Anteil oder sind ansonsten zu teuer.
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Pazzo
@Joannes Baptista Das läßt mich schmunzeln: Auch ich suchte immer wieder nach etwas anderem - und fand noch während der allerletzten Hitzetage zufällig einen breiten Schal aus Viskose und Seide, herrlich zu tragen und auch die Schulter bedeckend, falls erforderlich. Wegen einer kleinen Verunreinigung bekam ich das gute Stück günstiger. Ich hatte dieses Material noch nirgendwo entdeckt und auch …More
@Joannes Baptista Das läßt mich schmunzeln: Auch ich suchte immer wieder nach etwas anderem - und fand noch während der allerletzten Hitzetage zufällig einen breiten Schal aus Viskose und Seide, herrlich zu tragen und auch die Schulter bedeckend, falls erforderlich. Wegen einer kleinen Verunreinigung bekam ich das gute Stück günstiger. Ich hatte dieses Material noch nirgendwo entdeckt und auch in diesem "Weltladen" war es das einzige Exemplar!!!
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a.t.m
Wie steht es geschrieben im Heiligen Willen Gottes unseres Herrn:
1 Korinther 11.
Jede Frau aber, die mit unverhülltem Haupt betet oder prophezeit, schändet ihr Haupt; denn sie ist ein und dasselbe wie die Geschorene

und
Lukas 16. 10
Wer im geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten unrecht ist, der ist auch im Großen unrecht.

Aber mir ist auch klar das in der aus …More
Wie steht es geschrieben im Heiligen Willen Gottes unseres Herrn:
1 Korinther 11.
Jede Frau aber, die mit unverhülltem Haupt betet oder prophezeit, schändet ihr Haupt; denn sie ist ein und dasselbe wie die Geschorene

und
Lukas 16. 10
Wer im geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten unrecht ist, der ist auch im Großen unrecht.

Aber mir ist auch klar das in der aus dem Unseligen VK II hervorgekrochenen "Afterkirche" (auch Konzilssekte, Der Besetzte Raum, Nach VK II Religionsgemeinschaft genannt) Gehorsam und Treue gegenüber Gott dem Herrn und seiner Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche verpönt ja regelrecht verhasst ist.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
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Susi 47
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Wilgefortis
dabei ich weiblich und hab z. B. meine Kinder 2 Jahre gestillt.
Aber Sie können sich ja eine Frau nach Ihrem Gusto malen.
Wilgefortis
@CSc
Also ich bin emanzipiert, fast 60 und glücklich.
So zu leben, wie Sie fordern würde mich wahnsinnig machen
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CSc
Es ist sehr schlimm sich über die natürliche Ordnung hinwegzusetzen und stattdessen der modernen Ideologie zu folgen. Es ist sehr schlimm, dass man den Frauen eingeredet hat, sie müssten wie Männer sein, um glücklich zu sein. In Wahrheit muss jedes Lebewesen gemäß seiner Natur leben, denn wer - gleich den Homosexuellen und den emanzipierten Frauen - gegen seine Natur lebt, der richtet sich …More
Es ist sehr schlimm sich über die natürliche Ordnung hinwegzusetzen und stattdessen der modernen Ideologie zu folgen. Es ist sehr schlimm, dass man den Frauen eingeredet hat, sie müssten wie Männer sein, um glücklich zu sein. In Wahrheit muss jedes Lebewesen gemäß seiner Natur leben, denn wer - gleich den Homosexuellen und den emanzipierten Frauen - gegen seine Natur lebt, der richtet sich logischerweise selbst zugrunde. Der Mann wird nur glücklich, wenn er männlich lebt und die Frau nur dann, wenn sie weiblich lebt.

Simone hat die modernen Ideologien mit diesen Worten sehr gut widerlegt:

"Für Gott sind Mann und Frau gleich wertvoll, doch eben nicht gleichartig. Gott erschuf die Frau als Gehilfin des Mannes, der Mann als ihr Haupt. Diese Aufgabe liegt ganz in der weiblichen Natur und wird sich für die Frau nie ändern, auch wenn man diese Tatsache in der heutigen liberalen und anti-christlichen Gesellschaft nicht mehr wahrhaben will."

"Im Tragen eines Andachtsschleiers - und natürlich in Eintracht mit der richtigen Geisteshaltung - drückt sich auf wunderbare Weise die Natur und das innerste Wesen der Frau aus und sie wird dadurch in ihrer Würde erhöht."
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tutor
In welchem Jahrhundert leben sie, CSc ?
Haben sie mal einen Traum gehabt ?
Das Wesen der Frau ist Bescheidenheit, Zurückhaltung und Unterordnung !
Das hätten sie wohl gerne.
Nehmen sie doch die von ihnen geforderten Eigenschaften selber an, anstatt unverschämt, sich in den Vordergrund drängend und führend zu sein.
Ich lach mich schlapp! Keine Frau kann so was ernst nehmen.
CSc
Ein schöner und wichtiger Text.

Dem Wesen der Frau entsprechen naturgemäß Bescheidenheit, Zurückhaltung, Unterordnung. Der Schleier dient dabei sowohl dazu, diese innere Haltung äußerlich auszudrücken als auch dazu, durch den äußeren Ausdruck die innerliche Haltung zu vertiefen. Da der Mensch nicht nur aus Geist besteht, sondern auch aus Fleisch, bedarf er dieses äußerlichen Ausdrucks. Der …More
Ein schöner und wichtiger Text.

Dem Wesen der Frau entsprechen naturgemäß Bescheidenheit, Zurückhaltung, Unterordnung. Der Schleier dient dabei sowohl dazu, diese innere Haltung äußerlich auszudrücken als auch dazu, durch den äußeren Ausdruck die innerliche Haltung zu vertiefen. Da der Mensch nicht nur aus Geist besteht, sondern auch aus Fleisch, bedarf er dieses äußerlichen Ausdrucks. Der Schleier hat also seinen tiefen Sinn. Er vermag es, die wahre Schönheit der Frau, die innerlich ist, zu veräußerlichen. Könnte man sich die allerseligste Jungfrau und Gottesgebärerin Maria, die ohne Unterlass betete, ohne Schleier vorstellen?

Bei den Männern ist es anders. Der hl. Bruder Konrad von Parzham wollte bei der schweren Arbeit auf dem Feld selbst bei stärkstem Sonnenschein und sengender Hitze keinen Hut tragen, da er beständig betete.
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Joannes Baptista
Sehr interessant, dass der hl. Konrad auf den Hut wegen des Gebetes verzichtete.
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Galahad
@Julia von Korsika

Ich versteh nicht wie manche Menschen auf die Idee kommen können, das eine Mantilla etwas demütigendes oder Frauen verachtendes ist ? Die hl. Jungfrau hat selbst einen Schleier getragen,...

Ganz genau. Sic est! Und dieser Schleier der hl. Gottesmutter ist übrigens in Chatres sogar aufbewahrt und meines Wissens nach auch wundertätig. Also ganz und gar nichts verachtenswertes …More
@Julia von Korsika

Ich versteh nicht wie manche Menschen auf die Idee kommen können, das eine Mantilla etwas demütigendes oder Frauen verachtendes ist ? Die hl. Jungfrau hat selbst einen Schleier getragen,...

Ganz genau. Sic est! Und dieser Schleier der hl. Gottesmutter ist übrigens in Chatres sogar aufbewahrt und meines Wissens nach auch wundertätig. Also ganz und gar nichts verachtenswertes oder demütigendes, sondern etwas sehr heiliges. Darf man also ruhig nachahmen, die liebe hl. Mutter Gottes.
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Pazzo
Der wundertätige Schleier der Muttergottes in Chartres aufbewahrt - danke für diese Info!
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Julia von Korsika
Ich versteh nicht wie manche Menschen auf die Idee kommen können, das eine Mantilla etwas demütigendes oder Frauen verachtendes ist ? Die hl. Jungfrau hat selbst einen Schleier getragen, in der Bibel steht selber geschrieben das man es tragen sollte (gut AT. aber dennoch) Auf jedem Bild wir die hl. Jungfrau mit einem Kopftuch abgezeichnet und dennoch kommen manchen auf so eine Idee, welch ein …More
Ich versteh nicht wie manche Menschen auf die Idee kommen können, das eine Mantilla etwas demütigendes oder Frauen verachtendes ist ? Die hl. Jungfrau hat selbst einen Schleier getragen, in der Bibel steht selber geschrieben das man es tragen sollte (gut AT. aber dennoch) Auf jedem Bild wir die hl. Jungfrau mit einem Kopftuch abgezeichnet und dennoch kommen manchen auf so eine Idee, welch ein Wiederspruch in meinen Augen. Niemand wird gezwungen eine Mantilla zu tragen aber man sollte doch so Fair und Tolerant sein KEINE SCHWESTER zu verurteilen die eben eine Kopfbedeckung trägt.
Julia von Korsika
Sehr schöne Erklärung
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Iacobus
Auch das haben die Moslems von uns kopiert...
Im_Kreuz_ist_Heil
Bibiana:
"geht es da um Frauendemütigung resp. mit Scham besetzter Selbstverdemütigung der Frau. Warum? Ich kann's nicht nachvollziehen."

Darf ich daran erinnern, was wir an Weihnachten feiern?
Die Geburt Jesu, des wahren Gottes und des Schöpfers aller Geschöpfe. Er wird als Kindlein geboren. Ist das nicht ein überaus große und unendliche Selbstverdemütigung Gottes? Er, der König aller Menschen,…More
Bibiana:
"geht es da um Frauendemütigung resp. mit Scham besetzter Selbstverdemütigung der Frau. Warum? Ich kann's nicht nachvollziehen."

Darf ich daran erinnern, was wir an Weihnachten feiern?
Die Geburt Jesu, des wahren Gottes und des Schöpfers aller Geschöpfe. Er wird als Kindlein geboren. Ist das nicht ein überaus große und unendliche Selbstverdemütigung Gottes? Er, der König aller Menschen, begibt sich so sehr in die Hände der Menschen und wird ein schwaches Kind. Und er tut es immer noch im allerheiligsten Altarsakrament.
Warum beschweren wir uns, wenn wir uns als arme Sünder und Geschöpfe verdemütigen sollen? Ist der Knecht ("die Magd") größer als der Meister?
Hat unser Herr nicht gesagt : "Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden, wer sich aber selbst erniedrigt, wird erhöht werden?" "Lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und demütig von Herzen".
Natürlich gilt das für Männer und Frauen, aber die besondere und schöne Standespflicht der Frau ist es, gerade die Demut zu üben. Gott hat es nun seit Anbeginn so angeordnet, dass der Mann das Haupt der Frau sei. Sich dagegen aufzulehnen, bedeutet sich direkt gegen Gott aufzulehnen.

Ich wünsche allen Frauen, dass sie erkennen, welche große Würde und schöne Aufgabe uns der liebe Heiland als Frau gegeben hat. Ich bin dem lieben Gott unendlich dankbar, dass er mir die Augen geöffnet hat und ich diese Aufgabe erkennen durfte.

"Ehre sei Gott in der Höhe!"
cantate
@ IZAAC

"Und danke HERR, dass Du mich vor einer "Bibiana" bewahrt hast!"

Eine direkte Auseinandersetzung wäre doch ein bisschen angemessener als Beleidungen in Gebetsform vorzubringen.

Sorry, aber da (2. Gebot) hört es m. E. auf.
Monika Elisabeth
@Bibiana

Ich trage Mantilla, Mützen (je nach Witterung dann auch mal ein dickeres Tuch oder eine Mütze) und fühle mich keineswegs gedemütigt. Und die Selbstverdemütigung mittels eines Andachtsschleiers ist durchaus positiv zu bewerten, wenn sie einem reinen Ansinnen entstammt und nicht um der Äußerlichkeit willen wie aufgesetzt und theatralisch wirkt. Und das tut es bei jenen "betuchten" …More
@Bibiana

Ich trage Mantilla, Mützen (je nach Witterung dann auch mal ein dickeres Tuch oder eine Mütze) und fühle mich keineswegs gedemütigt. Und die Selbstverdemütigung mittels eines Andachtsschleiers ist durchaus positiv zu bewerten, wenn sie einem reinen Ansinnen entstammt und nicht um der Äußerlichkeit willen wie aufgesetzt und theatralisch wirkt. Und das tut es bei jenen "betuchten" Damen, die ich erlebt habe, nicht. Ganz im Gegenteil.

Über Hüte lässt sich streiten - Geschmäcker sind verschieden. Ich bemerke bei älteren Damen immer recht dezente und schlicht gefertigte Hüte, die keinesfalls lächerlich anmuten.
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Bibiana
Danke cantate,

dass Sie da als Mann einmal Klartext sprechen!

Den nachfolgenden 'befürwortenden' Überlegungen anderer user kann ich mich keinesfalls anschliessen. Das trieft ja nur so... Für mich ist so eine Haltung purer Steinzeitkatholizismus, geht es da um Frauendemütigung resp. mit Scham besetzter Selbstverdemütigung der Frau. Warum? Ich kann's nicht nachvollziehen. Beim besten Willen …More
Danke cantate,

dass Sie da als Mann einmal Klartext sprechen!

Den nachfolgenden 'befürwortenden' Überlegungen anderer user kann ich mich keinesfalls anschliessen. Das trieft ja nur so... Für mich ist so eine Haltung purer Steinzeitkatholizismus, geht es da um Frauendemütigung resp. mit Scham besetzter Selbstverdemütigung der Frau. Warum? Ich kann's nicht nachvollziehen. Beim besten Willen nicht. Und Hüte sind mir neben Kopftuch und Schleier genau so verhasst. (auch wenn diese in der High Society in England noch so
geschätzt sind bei deren Grossereignissen. Jede Frau macht sich damit nur lächerlicher als die andere neben ihr, hinter ihr, und vor ihr.... Sorry.)

Monika Elisabeth
Jede Frau ist sozusagen ein lebendiges Ziborium, das das Leben hervorbringen kann: Ihr Schleier erinnert an das Velum des Speisekelches.

Was für ein schöner Vergleich von Pater Udressy, wirklich sehr gut dargelegt. Vergelt es Gott, dass wir so einen Priester haben, der Wert darauf legt, wie die Gläubigen vor Gottes Angesicht treten.
Denn leider hat Simone Mai recht, wenn sie schreibt:

nicht …More
Jede Frau ist sozusagen ein lebendiges Ziborium, das das Leben hervorbringen kann: Ihr Schleier erinnert an das Velum des Speisekelches.

Was für ein schöner Vergleich von Pater Udressy, wirklich sehr gut dargelegt. Vergelt es Gott, dass wir so einen Priester haben, der Wert darauf legt, wie die Gläubigen vor Gottes Angesicht treten.
Denn leider hat Simone Mai recht, wenn sie schreibt:

nicht wenige Male stößt heute auch in den Kreisen der traditionellen Katholiken dieser Brauch auf Unverständnis, bzw. wird fast nicht mehr von den Katholikinnen praktiziert.

Sogar in der Zeit, als ich noch die NOM besuchte, trug ich meistens Kopfbedeckung, weil ich bereits die Vorzüge einer solchen an mir selbst bemerkte. Das Wort "Andachtsschleier" steht im wahrsten Sinne dessen, da so ein Schleier auch für die Andacht sehr förderlich ist. Ich fühle mich damit geschützt und geborgen.

Das alles sind natürlich subjektive Gründe und Wahrnehmungen. Eine Kopfbedeckung (es kann ja auch ein hübscher Hut oder ein normales Tuch sein) sollte man als Frau vor allem auch aus Gehorsam gegen die Lehre der Kirche tragen.
cantate
"bis in die 1960er Jahre, war dies allgemeine Sitte in der katholischen Kirche."

Wer hat Ihnen denn das erzählt?

Ich kenne sehr fromme Katholikinnen, die teilweise über 90 Jahre alt sind, und die nie (also auch nicht in ihrer Kindheit, Jugend und im jungen Erwachsenenalter) in der alten Messe einen Schleier trugen. Und zwar nicht als Einzelfälle, sondern es war absolut nicht üblich.
Nur die "…More
"bis in die 1960er Jahre, war dies allgemeine Sitte in der katholischen Kirche."

Wer hat Ihnen denn das erzählt?

Ich kenne sehr fromme Katholikinnen, die teilweise über 90 Jahre alt sind, und die nie (also auch nicht in ihrer Kindheit, Jugend und im jungen Erwachsenenalter) in der alten Messe einen Schleier trugen. Und zwar nicht als Einzelfälle, sondern es war absolut nicht üblich.
Nur die "alten Frauen", die immer ein Kopftuch trugen (wegen der Frisur, der dünnen Haare etc.), ließen es natürlich auch in der Kirche auf.