Das Netz

Es war einmal vor langer Zeit, in der es strenge Sitte war und dörfliches Gesetz, dass nämlich eine Ehebrecherin zur gerechten Strafe und allfälligen Sühne von den Klippen ins Meer gestürzt wird. – …More
Es war einmal vor langer Zeit, in der es strenge Sitte war und dörfliches Gesetz, dass nämlich eine Ehebrecherin zur gerechten Strafe und allfälligen Sühne von den Klippen ins Meer gestürzt wird. – Und so kam es eines Tages, dass eine Frau, deren Mann als Fischer auf See war, beim Ehebruch ertappt ward. So also wurde sie vom Dorfrat zum Tode verurteilt und das furchtbare Urteil vollstreckt. Wie erstaunt waren alle Leute, als die Frau, höchstens mit ein paar Schrammen im Gesicht, am nächsten Tag mit ihrem Mann Seite an Seite durch das Dorf ging. Was war geschehen? Ein Wunder? Der treue Mann hatte von der dramatischen Geschichte erfahren und seine Fischernetze sorgfältig und beherzt über die scharfen Felsen im Meer gespannt, sodass seine Frau von den Netzen aufgefangen wurde.
Nach einer Erzählung von Pfr. Ulrich Zurkuhlen aus einer Novelle von Werner Bergengrün.
www.zurkuhlen.de/2019/07/08/so-war-es/

de.wikipedia.org/wiki/Das_Netz_(Bergengruen)
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1395
Die katholische Mafia: Sehr gut vernetzt.
Ionut Petre Petrescu
Verzeihung ist Frieden.
Testi
Gott hat die Ehe gesegnet. Sie ist immerdar, wunderbar.
Die Ehe ist ein einsames Gelübde, ein Schwur, der nicht vergeht.
Die Zeit überkommt die Ehe, doch sie bleibt.
Herzen trügen nicht, sie bleiben.
Kanonisch.
Ach Herr, Jesus Christus.
Du bist so gnädig.
Testi
Die Ehebrecherin im Netz:
Es war einmal vor langer Zeit, in der es strenge Sitte war und eigentlich dörfliches Gesetz, dass nämlich eine überführte Ehebrecherin zur gerechten Strafe und also allfälligen Sühne von den Klippen ins Meer gestürzt wird, wie gesagt.
Und so kam es wunderbar dann doch eines Tages, dass eine Frau, deren Mann als Fischer auf See war, beim Ehebruch ertappt ward.
So also …More
Die Ehebrecherin im Netz:

Es war einmal vor langer Zeit, in der es strenge Sitte war und eigentlich dörfliches Gesetz, dass nämlich eine überführte Ehebrecherin zur gerechten Strafe und also allfälligen Sühne von den Klippen ins Meer gestürzt wird, wie gesagt.

Und so kam es wunderbar dann doch eines Tages, dass eine Frau, deren Mann als Fischer auf See war, beim Ehebruch ertappt ward.

So also wurde sie vom höchst bürgerlichen Dorfrat zum Tode verurteilt und das entsetzlich furchtbare Urteil wurde alsdann vollstreckt.

Wie erstaunt waren alle Leute, als die Frau, versehen höchstens mit ein paar Schrammen im Gesicht und an anderen unsichtbaren Stellen, am nächsten Tag mit ihrem Mann Seite an Seite durch das Dorf ging.

Was war geschehen? Was war da?

Ein Wunder?

Ja, ein Wunder: Der ungemein treue Mann hatte von der dramatischen Geschichte erfahren und seine ihm ganz eigentümlich eigenen Fischernetze sorgfältig und beherzt über die scharfen Felsen im Meer gespannt, und es passierte: Dass seine Frau von den Netzen aufgefangen wurde.

Dies rettete ihr das Leben und Ihm die Ehe.

Den Söhnen den Vater, den Töchter die Mutter.

Aus der alles ist.

Alles gilt mit Darwin (und locker ohne ihn): Das Leben der nächsten Generation.

Gott segne Sie.

Gott segne Dich.

Er, Er ist immerdar.

Dein Gott?

Mein Gott?

Gott!
Testi
Gott ist für alle da. Nimm Ihn an.
Testi
Ehebruch: Der Glaube überwindet jede Trennung.