Gestern traf der ukrainische Berlin-Botschafter die SPD-Chefin Saskia Esken. Eine der ersten Reisen …

Gestern traf der ukrainische Berlin-Botschafter die SPD-Chefin Saskia Esken. Eine der ersten Reisen nach Amtsantritt führte Andrij Melnyk nach München, wo Massenmörder Stepan Bandera liegt
Wolfgang Koydl
21.04.2022
Niemand kann etwas für seinen Namen, aber Kiews Berlin-Botschafter dürfte über seinen nicht unglücklich sein: Er ist Namensvetter von Andrij Melnyk, einem Idol ukrainischer Nationalisten – wie offenbar der Diplomat auch.
Noch mehr bewundert er Stepan Bandera – einen Faschisten, der den Nationalistenführer Melnyk 1938 aus der Organisation geputscht hatte, weil er ihm zu zartbesaitet war für Massenmorde an Polen, Juden und Russen. Eine seiner ersten Reisen nach Amtsantritt führte Botschafter Melnyk nach München, wo Bandera begraben ist. Das wäre so, als ob ein Botschafter Österreichs zum Grab des Hitler-Stellvertreters Rudolf Hess gepilgert wäre.
24 March 2022, Berlin: Andrij Melnyk, Ambassador of Ukraine, during interviews after the departure of a train with relief goods …Mehr

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Bemerkenswert, dass die ukrainische Politelite dem Westen gegenüber – ohne jede NATO- oder EU-Verpflichtung – unkritisiert eine „Forderung“ nach der anderen erhebt. Größenwahn oder Kenntnis „übergeordneter“ Entscheidungen, welche den betroffenen Regierungen sowieso keine andere Wahl lassen?
Auch der Botschafter dieses Regimes in Deutschland legte in dieser Funktion einen Kranz am Grab des NS-Kollaborateurs Bandera nieder und pöbelt ungerügt gegen Kritiker. Zudem solidarisiert er sich mit dem offen NS-Embleme tragenden Asow-Regiment und rügt frech „deutsche Arroganz und Größenwahn“ (Ukrainischer Botschafter Andrij Melnyk unterstützt ultrarechtes Asow-Regiment).
Und die „antifaschistische“ Ampelkoalition, die sonst hysterisch bereits in jedem AfD-Sympathisanten die Wiederkehr Adolf Hitlers sieht, schweigt betreten, ignoriert angestrengt Hakenkreuzfahnen sowie SS-Totenköpfe und kriecht vor Kiew – das übrigens „selbstverständlich“ über einen offiziellen Stepan-Bandera-Platz verfügt.
Aus Jerusalem kommt dazu nur beredtes Schweigen, vermutlich wurde das Unbehagen von den USA anderweitig kompensiert....

Jacobus de Voragine

Je mehr die Druck machen, desto weniger kriegen sie. Auf Scholz ist da Verlass!

Thomas Moore

Das stinkt ganz gewaltig zum Himmel. Und es ist ja nicht nur der Stepan-Bandera-Platz in Kiew, immer mehr Fotos tauchen auf von regelrechten gesammelten Nazi - Trophäen der Regimenter, Nazi - Verherrlichung, Satans Kulte, offenes Posieren mit Hitler-Portraits, Hakenkreuzfahnen und von Tätowierungen. Auch Frauen machen da fleißig mit. Das passt natürlich zu der Ideologie der Überheblichkeit gegenüber den Russen im Donbass, gegen die die letzten acht Jahre ein brutaler Krieg geführt wurde und die in den Augen der Ukrainer keine Menschen sind. Poroschenko sagte schon, weil die nichts können.
Wie verhalten sich die Grünen dazu?
Nichts sehen, nichts hören. Wunderbar. Schöne grüne Welt