Präsident der Akademie für das Leben weicht der Abtreibungsfrage aus - Ernennung durch Leo XIV.
Die genaue Frage lautete: "Mehrere US-Bischöfe haben Notre Dame für die Ernennung einer Professorin [Susan Ostermann] kritisiert, die die legale Abtreibung unterstützt. Welche Verantwortung haben katholische Universitäten dafür, dass ihr Personal die katholische Lehre über die Würde des Lebens einhält?"
Die Antwort kam von Monsignore Renzo Pegoraro, dem Präsidenten der Päpstlichen Akademie für das Leben. Er wurde am 27. Mai 2025 von Papst Leo XIV. ernannt.
Anstatt die Frage der institutionellen Verantwortung anzusprechen, konzentrierte sich die Antwort auf:
- "Die Notwendigkeit des Dialogs"
- "Laufende Debatten über Abtreibung"
- "Hilfe für Frauen und Paare"
- "Ethische und soziale Dimensionen"
- "Nicht sofort nur der rechtliche Aspekt des Problems"
Vom immanenten Übel zur laufenden Debatte?
Hier sind die vollständigen Ausführungen von Monsignore Pegoraro:
"Wir brauchen einen Dialog und müssen gemeinsam mit der Universität und den Akademikern verstehen, wie wir diese Fragen angehen und bewältigen können.
Wir kennen alle Fragen und Debatten über die Abtreibung und wissen, wie wir einen ethischen Ansatz gestalten können, der sie als nicht akzeptable Praxis betrachtet. Auf der anderen Seite müssen wir im Bereich der Prävention auch fragen, warum es immer noch ein Problem ist - was die Gründe dafür sind - und auf welche Weise Fachleute sowie diejenigen, die in der Bildung und anderen Bereichen tätig sind, verstehen, vorbeugen, erklären und eine sehr reduktionistische Sichtweise vermeiden können.
Abtreibung kann nicht nur als medizinisches Problem oder als individuelles Problem gesehen werden; es ist ein Problem aller - der Gemeinschaft und der Gesellschaft als Ganzes. Wir müssen überlegen, wie wir den Frauen, aber auch den Paaren helfen können, um die Vorstellung zu vermeiden, dass die Abtreibung eine Lösung für eine schwierige Schwangerschaft oder ein echtes Problem sein kann. Das Ziel ist es, die Vorstellung zu vermeiden, dass Abtreibung die einzige Lösung ist.
Es ist also eine große Herausforderung, und wir versuchen zu sehen, wie wir die Debatte darüber aufrechterhalten können und wie wir die ethischen und sozialen Aspekte stärker betonen können und uns nicht sofort nur auf den rechtlichen Aspekt des Problems konzentrieren."
In der Antwort wurde vermieden, sich dazu zu äußern, ob eine katholische Universität Lehrkräfte ernennen sollte, die Abtreibung öffentlich unterstützen. Stattdessen wurde von Dialog, Prävention und allgemeineren ethischen und sozialen Überlegungen gesprochen.
AI-Übersetzung