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Bischof will "diesen Faschisten loswerden"

Weihbischof Vicente de Paula Ferreira, 50, von Belo Horizonte schrieb auf Twitter.com (14. Juni), dass er Gott bitte, "uns einen Weg zu zeigen, wie wir diesen brasilianischen Faschisten loswerden können."

Der liebevolle Prälat meinte damit den brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro. Er bat Gott, "Mut zu geben, um dem Tyrannen entgegenzutreten, der unser Volk tötet", und schloss sein Gebet mit der Anrufung: "Erlöse uns, Herr, von der Mißherrschaft des Todes."

Wenn es ihm in den Kram passt - zum Beispiel im Fall von Abtreibungspräsident Biden - ist der bolschewistische Klerus schnell zur Stelle mit dem Sprüchlein, dass "die Kirche sich aus der Politik heraushalten sollte." Hätte Bolsonaro die Unterstützung der Oligarchen, hätte der feige Ferreira es niemals gewagt, ihn anzugreifen.

Ferreira ist ein bekannter Bolsonaro-Beschimpfer. Im März sagte er, dass "Barbarei das Ziel unserer Mißregierung ist", er befürwortete Bolsonaros Amtsenthebung, verleumdete ihn als "den größten Bundesgenossen von Covid-19" und beklagte "dieses genozidale kapitalistische System."

Ferreira kann auch anders. Im Mai bestand er vor Oglobo.Globo.com darauf, dass wir uns für den Aufbau des Reiches Gottes einsetzen müssen, das auf "Brüderlichkeit" (sic!) beruhe und dass wir deshalb mit Menschen "in Dialog" [sic!] treten müssen, "die nicht einmal an Jesus glauben, aber für gemeinsame Anliegen kämpfen."

#newsNfbeacnuum

Radulf
Anti Faschisten sind die richtigen Faschisten.