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Ungültige Frauenordination: Bambergs neuer Erzbischof Gössl änderte Meinung innerhalb eines Tages

Der am 9. Dezember zum Erzbischof von Bamberg ernannte Bamberger Weihbischof Herwig Gössl war in jüngeren Jahren ein "konservativer" Priester.

Er galt als schwach, wenig zielstrebig und sehr autoritätshörig. Erzbischof Schick von Bamberg förderte seine Karriere.

Als Weihbischof präsidierte Gössl die Eucharistie sehr ordentlich. Ansonsten befolgte er loyal die Anweisungen seines Chefs.

Menschlich ist Gössl beliebt, zuvorkommend und freundlich. Er gilt nicht als „Bätzing-Mann“.

Während der deutschen Synode äußerte sich Gössl gegenüber dem Fränkischen Tag zunächst ablehnend gegenüber der ungültigen Ordination von Frauen. Doch schon einen Tag später stimmte er wie Schick für „Frauen in sakramentalen Ämtern“.

Seine weiteren Voten auf dem Synodalen Weg waren „Ja“ zu mehr Synodalität und „Ja“ zur „lehramtlichen Neubewertung von Homosexualität“. Enthalten hat er sich zur „Grundordnung des kirchlichen Dienstes“, zu „Segensfeiern für Paare, die sich lieben“ sowie zum „Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt“.

Warum der allseits unbeliebte Erzbischof Schick bereits im November 2022 mit nur 73 Jahren vorzeitig zurücktrat, ist unklar, auch wenn es Gerüchte über angebliche Leichen im Keller gibt.

Ein zentraler Skandal in der Ära Schick (2002-2022) war der 2010 hochgekochte Fall des Domkapitulars Otto Münkemer. Münkemer, der ehemalige Personalchef des Erzbistums Bamberg, soll als Leiter des Internats Ottonianum Burschen missbraucht haben.

Schick will von den mutmaßlichen Straftaten „nichts gewusst“ haben. Doch Gloria.tv kennt einen ehemaligen Zögling, der nicht missbraucht wurde und lange vor dem Bekanntwerden des Skandals persönlich mit Schick über die Vorgänge gesprochen hat.

Bild: Herwig Gössl, Pressestelle Erzbistum Bamberg
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Christine Juhre

Ich denke, erst wenn ich für ihn gebetet haben und vorher um einen guten Erzbischof für Bamberg, darf ich es wagen, mir ein Urteil zu bilden, selbstverständlich mit Respekt. Verurteilen heisst, ihm einen Geist mit auf den Weg zu geben, der ihn schwächt. Ich schlage vor, für ihn und seine Schäfchen zu beten, dann sind wir auf der sicheren Seite und haben den göttlichen Willen getan.

Eugenia-Sarto

Beten ist immer gut und richtig. Wenn es das Gemeinwohl verlangt, kann es notwendig werden, gewisse Fehler bekannt zu machen, wenn dadurch z.B. Gläubige in ihrem Denken verführt werden. Wenn ein Bischof z.B. Häresien vertritt. Früher ist die Kirchenführung selbst dagegen streng eingeschritten, so daß das Volk sich darauf verlassen konnte. Aber heute? Heute sind wir von der Kirchenführung verlassen. Die schlimmsten Häresien kommen jetzt von Rom und vielen Bischöfen und Priestern. Dazu darf der Laie nicht schweigen, wenn er sich auskennt mit dem katholischen Glauben.

Christine Juhre

Unter den Laien gibt es sehr viele selbsternannte "Führer", die z.Tl haarsträubende Lehren verbreiten, zu viele auf diesem Kanal.

Bernold Baer

Apostolische Konstitutionen und Kanones
Denn aus den Weibern Priesterinen zu nehmen, ist ein Irrthum der heidnischen Gottlosigkeit, nicht aber Christi Anordnung.
Frauen sollen sich nie das Predigtamt anmaßen.
Überhaupt soll sich kein Laie das Priesteramt anmaßen.

Quelle:
Denn aus den Weibern Priesterinen zu nehmen, ist e…

Usambara

Würden diese Herren mehr beten und Gottes Dienste ausführen, hätten sie weniger Zeit um abgelenkt und auf abartige Wege zu kommen. Jeder ist seines Glückes Schmied.