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Tina 13
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Die Arche Noahs - Die Sintflut und Noachs Errettung

Die Arche Noahs

Kapitel 6: Die Sintflut und Noachs Errettung

Die Sittenverderbnis der Menschheit


Als die Menschen sich auf der Erde zu vermehren begannen und ihnen Töchter geboren wurden, sahen die Gotteskinder, daß die Menschentöchter schön waren, und sie nahmen sich aus ihnen, so viele sie wollten, zu Frauen. Da sagte der Herr: "Mein Geist wird nicht mehr lange in den Menschen bleiben. Sie sind ja nichts anderes mehr als Fleisch. Ihre Lebensdauer soll nur noch 120 Jahre betragen." Damals, als die Gotteskinder die Menschentöchter heirateten – und auch später noch – und diese ihnen Kinder gebaren, lebten die Riesen auf Erden, die Recken der Vorzeit, die hochberühmten Helden.

Gottes Zorn und Gottes Erbarmen

Als der Herr sah, daß die Verderbtheit der Menschen auf Erden groß war und alles Dichten und Trachten ihres Herzens immerfort nur auf das Böse ging, reute es den Herrn, daß er die Menschen auf Erden gemacht hatte, und er war tief betrübt. So beschloß denn der Herr: "Die Menschen, die ich erschaffen habe, will ich von der Erde vertilgen, die Menschen samt dem Vieh, dem Gewürm und den Vögeln des Himmels! Denn es reut mich, daß ich sie geschaffen habe." Nur Noach fand Gnade in den Augen des Herrn. Folgendes ist Noachs Geschichte: Noach war der frömmste und untadelhafteste Mann unter seinen Zeitgenossen. Noach lebte nach Gottes Gebot. Drei Söhne hatte Noach: Sem, Ham und Jafet. Damals war die Erde verderbt vor Gott und voller Frevel.

Anweisung zum Bau der Arche

Als Gott nun sah, wie sehr die Erde verderbt war – denn die ganze Menschheit hatte sich in ihrem Tun dem Bösen zugewandt – sagte Gott zu Noach: "Das Ende aller lebenden Geschöpfe ist bei mir beschlossen, denn die Erde ist voll von den Freveltaten, die sie verübten. So will ich sie denn samt der Erde vertilgen. Mache dir eine Arche aus Zypressenholz! Baue Zellen in die Arche ein und dichte sie innen und außen mit Harz ab! Errichte sie in folgender Weise: 300 Ellen betrage die Länge der Arche, 50 Ellen ihre Breite und 30 Ellen ihre Höhe! Bringe an der Arche auch eine Lichtöffnung an und führe diese oben eine Elle hoch ganz herum! Setze dann an einer Seite die Tür zur Arche ein und lege ein unteres, mittleres und oberes Stockwerk an!
Denn wisse wohl: Ich werde eine Wasserflut über die Erde kommen lassen, um alle Wesen unter dem Himmel, die Lebensodem in sich haben, zu vertilgen. Alles, was auf Erden lebt, soll umkommen Mit dir jedoch will ich einen Bund schließen. Du sollst mit deinen Söhnen, mit deiner Frau und den Frauen deiner Söhne in die Arche gehen. Von allen lebenden Wesen sollst du je ein Paar in die Arche aufnehmen, um sie mit dir am Leben zu erhalten; je ein Männchen und ein Weibchen soll es sein. Von jeder Art Vögel, Vieh und Gewürm am Boden soll je ein Paar mit dir hineingehen, damit sie am Leben bleiben. Besorge dir auch alles, was an Nahrungsmitteln gebraucht wird, und speichere es bei dir auf, damit es dir und ihnen zum Lebensunterhalt diene!"
Und Noach führte es ganz so aus, wie Gott ihm befohlen hatte.

Kapitel 7: Das Strafgericht der großen Flut

Der Befehl zum Einzug in die Arche


Und Gott sprach zu Noach: "Geh mit deiner ganzen Familie in die Arche; denn dich allein habe ich unter diesem ganzen Geschlecht als gerecht vor mir befunden. Von allen reinen Tieren nimm zu dir je sieben Männchen und Weibchen, von den unreinen aber je zwei, ein Männchen und das Weibchen dazu, auch von den Vögeln des Himmels je sieben Männchen und Weibchen, damit sie sich später auf Erden fortpflanzen können. Denn schon in sieben Tagen lasse ich es vierzig Tage und vierzig Nächte auf die Erde regnen und vertilge alle Wesen, die ich geschaffen habe, vom Erdboden." Noach tat ganz so, wie der Herr ihm befohlen hatte. Noach war 600 Jahre alt, als die Wasserflut über die Erde kam. Mit seinen Söhnen, seiner Frau und den Frauen seiner Söhne begab sich Noach in die Arche vor den Wassern der Flut. Von den reinen und unreinen Tieren, von den Vögeln und von allem, was auf dem Boden kriecht, kamen je zwei, ein Männchen und ein Weibchen, zu Noach in die Arche, wie Gott es Noach befohlen hatte.
Nach Ablauf von sieben Tagen brachen die Wasser der Flut über die Erde herein.
Im sechshundertsten Lebensjahr des Noach, am 17. Tag des zweiten Monats, an diesem Tage brachen alle Quellen der großen Tiefe auf, und die Schleusen des Himmels öffneten sich.
Der Regen strömte vierzig Tage und vierzig Nächte auf die Erde herab. An ebendiesem Tag gingen Noach und Noachs Söhne Sem, Ham und Jafet, sowie Noachs Frau und die drei Frauen seiner Söhne mit ihnen in die Arche, sie und alle Arten Wild, Vieh und Gewürm, das auf dem Boden kriecht, und alle Arten Vögel, alles, was Flügel und Schwingen hatte. Sie gingen zu Noach in die Arche, je ein Paar von allen Wesen, in denen Lebensodem ist. Es kam von allen Wesen immer ein Männchen und ein Weibchen herbei, wie Gott ihm befohlen hatte. Dann schloß der Herr hinter ihm zu.

Das Hereinbrechen der Flut

Hierauf ergoß sich die Flut vierzig Tage lang über die Erde.
Das Wasser wuchs und hob die Arche empor, so daß sie über der Erde schwamm.
Immer mehr schwoll das Wasser an und stieg hoch über die Erde empor. Die Arche aber fuhr auf dem Wasser dahin. Zu so gewaltiger Höhe schwoll das Wasser auf der Erde an, daß alle hohen Berge unter dem ganzen Himmel bedeckt wurden. Das Wasser stieg 15 Ellen hoch über die Berge empor, so daß diese überflutet wurden. Da kamen alle Wesen um, die sich auf Erden regten, Vögel, Vieh und Wild sowie alles Gewürm, das über den Boden kriecht, und auch alle Menschen. Alles, was Lebensodem in sich hatte, starb, sofern es auf dem trockenen Land lebte.
So vernichtete er alle Wesen, die auf Erden lebten, den Menschen, das Vieh, das Gewürm und die Vögel des Himmels; sie wurden von der Erde vertilgt. Nur Noach und was bei ihm in der Arche war, blieb übrig. Das Wasser stieg noch 150 Tage lang weiter auf der Erde an.

Kapitel 8: Das Sinken der Flut

Da gedachte Gott des Noach und all des Wildes und Viehs, das bei ihm in der Arche war. Gott ließ deshalb einen Wind über die Erde wehen, so daß das Wasser fiel.Die Quellen der Tiefe und die Schleusen des Himmels schlossen sich, und dem Regen vom Himmel ward Einhalt getan. Das Wasser verlief sich allmählich von der Erde, und nach Verlauf von 150 Tagen nahm das Wasser ab. Am 17. Tag des siebten Monats fuhr die Arche auf einem der Berge von Ararat fest.
Das Wasser nahm dann weiter ab bis zum zehnten Monat. Am ersten Tag des zehnten Monats kamen die Gipfel der Berge zum Vorschein. Nach Verlauf von vierzig Tagen öffnete Noach das Fenster der Arche, das er gemacht hatte, und schickte einen Raben aus. Dieser flog hin und her, bis das Wasser von der Erde vertrocknet war. Dann ließ er eine Taube ausfliegen, um zu sehen, ob sich das Wasser von der Erdoberfläche verlaufen habe. Da aber die Taube kein Plätzchen fand, wo ihr Fuß ruhen konnte, kam sie zu ihm in die Arche zurück; denn das Wasser bedeckte noch die ganze Erdoberfläche. Er streckte seine Hand aus, ergriff sie und holte sie zu sich in die Arche. Hierauf wartete er noch weitere sieben Tage und ließ wieder eine Taube aus der Arche fliegen. Erst am Abend kam die Taube zu ihm zurück, und siehe, sie hatte ein frisches Ölbaumblatt im Schnabel. Nun erkannte Noach, daß sich das Wasser von der Erde verlaufen hatte. Doch wartete er noch weitere sieben Tage und ließ die Taube wieder ausfliegen. Diesmal kehrte sie aber nicht mehr zu ihm zurück. Im 601. Jahr, am ersten Tag des ersten Monats begann sich das Wasser von der Erde zu verlaufen. Als jetzt Noach das Dach der Arche wegnahm und ausschaute, sah er, daß die Erdoberfläche zu trocknen anfing.
Am 27 Tag des zweiten Monats war die Erde trocken geworden.

Der Auszug aus der Arche

Nun sprach Gott zu Noach:
"Geh mit deiner Frau, deinen Söhnen und den Frauen deiner Söhne aus der Arche!
Nimm mit dir all die verschiedenen Arten Tiere hinaus, die bei dir sind: Vögel, Vieh und alles Gewürm, das auf der Erde kriecht, damit sie sich auf der Erde frei bewegen und fruchtbar sind und sich mehren auf Erden!" Da ging Noach mit seinen Söhnen, seiner Frau und den Frauen seiner Söhne hinaus. Alle Tiere, alles Gewürm und alle Vögel, alles, was sich nur auf Erden regt, verließen Art auf Art die Arche.

Gottes Bund mit Noach

Noachs Opfer und Gottes Verheißung


Dann erbaute Noach dem Herrn einen Altar, nahm von allen reinen Tieren und reinen Vögeln ein Stück und brachte auf dem Altar Brandopfer dar. Als der liebliche Duft zum Herrn emporstieg, sprach der Herr bei sich: "Ich will die Erde nicht mehr um des Menschen willen verfluchen. Wenn auch das Sinnen des Menschenherzens böse ist von Jugend auf, so will ich doch nicht mehr alle Lebewesen vertilgen, wie ich es getan habe. Fortan sollen, solange die Erde steht, Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht nicht mehr aufhören."

Kapitel 9: Gottes Segen und Gottes Gebot

Darauf segnete Gott den Noach und seine Söhne und sagte zu ihnen: "Seid fruchtbar und mehrt euch und erfüllt die Erde! Furcht und Schrecken vor euch beherrsche alle Tiere der Erde und alle Vögel des Himmels, alles, was auf Erden sich regt, und alle Fische des Meeres; in eure Gewalt sind sie gegeben. Alles, was sich regt, was lebt, diene euch zur Nahrung. Wie einstmals die grünenden Pflanzen, so gebe ich euch jetzt alles. Nur Fleisch, das noch seine Lebenskraft, nämlich das Blut, in sich hat, dürft ihr nicht essen. Auch über euer Blut, von dem euer Leben abhängt, will ich Rechenschaft fordern. Von jedem Tier will ich darüber Rechenschaft fordern und von dem Menschen; über das Leben des Menschen fordere ich Rechenschaft von jedem seiner Brüder. Wer Menschenblut vergießt, dessen Blut soll auch durch Menschen vergossen werden. Denn nach Gottes Bild hat Gott den Menschen geschaffen. Ihr aber seid nun fruchtbar und mehrt euch! Verbreitet euch auf Erden und werdet zahlreich auf ihr!"

Bundesschluß und Bundeszeichen

Alsdann sagte Gott zu Noach und seinen Söhnen, die bei ihm waren: "Ich schließe jetzt einen Bund mit euch und euren Nachkommen, die nach euch sein werden, und mit allen Lebewesen, die bei euch sind, mit den Vögeln, dem Vieh und allem Wild, das bei euch ist, mit allen Tieren der Erde, die aus der Arche herausgingen. Und zwar schließe ich meinen Bund mit euch dahin, daß kein Geschöpf mehr durch das Wasser der Flut vertilgt werden soll und fürder keine Flut mehr komme, um die Erde zu verheeren." Dann fuhr Gott fort: "Dies soll das Zeichen des Bundes sein, den ich zwischen mir und euch und allen Lebewesen, die bei euch sind, für ewige Zeit schließe: Ich stelle meinen Bogen in die Wolken. Er soll das Bundeszeichen zwischen mir und der Erde sein. Wenn ich nun Wolken über der Erde zusammenballe und der Bogen in den Wolken sichtbar wird, so will ich meines Bundes gedenken, der zwischen mir und euch und allen Lebewesen jeglicher Art besteht. Nie mehr soll das Wasser zur Flut werden, die alle Geschöpfe vernichtet. Wenn der Bogen in den Wolken erscheint, werde ich ihn anschauen und des ewigen Bundes zwischen Gott und allen Lebewesen jeglicher Art, die auf Erden sind, gedenken." Und Gott sagte weiter zu Noach: "Dies ist das Zeichen des Bundes, den ich zwischen mir und allen Lebewesen auf der Erde geschlossen habe."
Tina 13
😇
Rita 3
wie weit ist heute die Sittenverderbnis? Unvorstellbar! Deshalb, kehrt um, bereut, bittet um seine Vergebung denn der Tag der Reinigung könnte schnell hereinbrechen und dann ist es zu spät.
diana 1
Gottes Bund mit Noach

Noachs Opfer und Gottes Verheißung


Dann erbaute Noach dem Herrn einen Altar, nahm von allen reinen Tieren und reinen Vögeln ein Stück und brachte auf dem Altar Brandopfer dar. Als der liebliche Duft zum Herrn emporstieg, sprach der Herr bei sich: "Ich will die Erde nicht mehr um des Menschen willen verfluchen. Wenn auch das Sinnen des Menschenherzens böse ist von …More
Gottes Bund mit Noach

Noachs Opfer und Gottes Verheißung


Dann erbaute Noach dem Herrn einen Altar, nahm von allen reinen Tieren und reinen Vögeln ein Stück und brachte auf dem Altar Brandopfer dar. Als der liebliche Duft zum Herrn emporstieg, sprach der Herr bei sich: "Ich will die Erde nicht mehr um des Menschen willen verfluchen. Wenn auch das Sinnen des Menschenherzens böse ist von Jugend auf, so will ich doch nicht mehr alle Lebewesen vertilgen, wie ich es getan habe. Fortan sollen, solange die Erde steht, Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht nicht mehr aufhören.""
Tina 13
Diese Generation hat die Sintflut vergessen.
Tina 13
Düster ! Sehr sehr düster !!

Der Zornesbecher ist gefüllt, gefüllt bis zum Rand, ein Tropfen fehlt noch und wenn er dann überläuft, wird es nur 1/3 schaffen zu überleben !
Rita 3
...und wie sieht es heute aus?
Tina 13
😇