Eugenia-Sarto
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Die Kindheit von der seligen A.K. Emmerick

Geburtshaus von der seligen Anna-Katharina Emmerick.

Das Sterbehaus.

Die selige Anna Katharina Emmerick.

Ihre Kindheit

Sie war schon mit 4 Jahren ein heiliges Kind, das immer nach Vollkommenheit strebte.

Anna Katharina wurde am 8. September ( Maria Geburt) 1774 in Flamske (bei Koesfeld) geboren und am selben Tag getauft. Sie war das 5. von 9 Kindern. Die Familie war arm. Sie schliefen auf Stroh. In dem kleinen aus Lehm gebauten Haus, das baufällig war,und mehr einer Scheune glich, lebte die Familie . Auch das Vieh wurde dort untergebracht.
Später, im Jahre 1821, sah sie in Visionen alle Einzelheiten ihrer Taufe. Sie sah auch ihre Vorfahren, von denen zwei stigmatisiert waren, die jedoch nicht bekannt wurden.

Das Kind sah schon früh ihren Engel, der sie führte und unterwies, wie sie dem dreifaltigen Gott dienen solle. Nach dem ersten Lebensjahr begann sie, beten zu lernen auf dem Schosse ihres Vaters.
Das Kind war immer still, sanft und lieblich zur Freude seiner Eltern.

Schon als Dreijährige lernte sie, unter Anleitung ihres Engels, kleine Abtötungen und Selbstüberwindungen, indem sie zu einem Bildchen der Muttergottes mit dem Jesuskinde alles brachte, was man ihr geschenkt hatte. Später schenkte sie gleichaltrigen Kindern alles, was sie konnte.

Mit vier Jahren begann sie, sich beim Essen Abbruch zu tun und sich nicht mehr eine volle Sättigung zu erlauben.
Mit Armen und Notleidenden begann sie mitzuleiden und für sie zu beten. Bad bat sie Gott, ihr die Leiden der Menschen aufzuerlegen. Für die Fehler anderer Kinder tat sie Busse.

Erstaunlich früh, im vierten Lebensjahr, begann sie das nächtliche Gebet. Sie kürzte ihren Schlaf ab, um zu beten. Wenn die Eltern schlafen gingen, erhob sie sich und betete mit dem Engel zwei bis drei Stunden, manchmal sogar bis zur Morgendämmerung.. Im Gebet hatte sie Gesichte von leidenden Menschen, von drohendem Unglück, von Kranken und Armen, für die sie beten sollte. ...


entnommen aus: Leben der gottseligen Anna Katherina Emmerick, Karl ERhard Schmöger
Ursula Wegmann
Die sel. Anna Catharina Emmerick als Sterbehilfe:
Anna Catharina Emmerick wurde als Kind öfters von ihrem Schutzengel – auch nachts – aus dem Bettchen geholt, um für Menschen in großer Not oder für unvorbereitet Sterbende zu beten.
„Unsere Berufung“, von Gillmann – Sr. Maria Erharde, SND, Band III, S. 1004:
„Der Engel hatte auch die Aufgabe, sie die Strengheiten der L e i d e n s s ü h n e zu …
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Die sel. Anna Catharina Emmerick als Sterbehilfe:

Anna Catharina Emmerick wurde als Kind öfters von ihrem Schutzengel – auch nachts – aus dem Bettchen geholt, um für Menschen in großer Not oder für unvorbereitet Sterbende zu beten.
„Unsere Berufung“, von Gillmann – Sr. Maria Erharde, SND, Band III, S. 1004:
„Der Engel hatte auch die Aufgabe, sie die Strengheiten der L e i d e n s s ü h n e zu lehren. In der Nacht, wenn alles tiefen Schlaf gefunden hatte, dann erhob sich Annthrinken von ihrem harten Strohlager und ging mit dem Engel nach draußen aufs Feld in die Nacht hinein. Dann begann für sie die Zeit Schauens, Betens, Büßens und Helfens. Kreuser schildert das so: ….. Mit ausgebreiteten Händen kniete das Gotteskind unter weiten Himmel, oft auch zur Buße und zur Erhöhung der Gebetskraft auf kantigem Holz……Der Engel ist bei ihm, betet mit ihm, macht es stark, ruhig und mutig. Was es da soll, sieht es in den Bildern: Ungeduldige Kranke, betrübte Gefangene, unvorbereitete Sterbende, Verirrte, Schiffbrüchige, Notleidende, Verzagte. Ein ganzes Tal von Menschen ist um sie versammelt, alle in Not, in letzter Gefahr, vor den Toren der Ewigkeit. Und sie weiß, worum es geht. Nur sie allein kann da noch helfen, denn keiner ist, der für die da ist und büßt…… O der geheimnisvolle, furchtbare, gnädige Gott, der ein Kind für Tausende hinstellt an die Schwelle der Ewigkeit! „
KurtSchmidt
"Bald bat sie Gott, ihr die Leiden der Menschen aufzuerlegen. Für die Fehler anderer Kinder tat sie Busse. "
Das ist das Sühneleiden. Zu diesem Thema würde ich mir einen grundsätzlichen Artikel wünschen. Also eine Art Kathechese.
Denn es ist für viele nicht verständlich, warum die Sühne eines Menschen, der ja nicht Gott ist, für die Sünden anderer Menschen Sinn macht. Was passiert da?
Ich denke …
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"Bald bat sie Gott, ihr die Leiden der Menschen aufzuerlegen. Für die Fehler anderer Kinder tat sie Busse. "

Das ist das Sühneleiden. Zu diesem Thema würde ich mir einen grundsätzlichen Artikel wünschen. Also eine Art Kathechese.
Denn es ist für viele nicht verständlich, warum die Sühne eines Menschen, der ja nicht Gott ist, für die Sünden anderer Menschen Sinn macht. Was passiert da?
Ich denke da spontan an Sie @Eugenia-Sarto aber vielleicht mögen auch andere einen Artikel posten, der tiefer einführt in diese Frage. oder entsprechende Literaturhinweise.
Eremitin
Auch ihr gebührt die Heiligsprechung