Klaus Elmar Müller
11960

Woher die Negativ-Berichte über den Weltjugendtag?

1,5 Millionen Teilnehmer bekannten ihren katholischen Glauben und haben gebetet. Die Negativberichte haben drei Gründe: 1. Der Papst hat mit seinem rhetorisch vielfachen Ruf "todos" ("alle, alle, alle" seien in der Kirche willkommen) die aktuell in Rede stehenden Homosexuellen gemeint. Und dann gab es zeitaffine Veranstaltungen wie eine lächerliche Klimakatechese. 2. Gerade bei gloria tv findet man aber auch ein Missgünstigkeit, die auf Informationen und Wahrheit pfeift. Unsere berechtigte Kritik an der Handkommunion, an skandalösen liturgischen Missbräuchen, an Heavy-Metal-Musik und an der irisch-angelsächsischen Tradition des Helloween-Festes erscheinen wie neue Erfindungen und Skandale des Lissaboner Weltjugendtags. Da tanzt ein Mädchen anständig in einer Pause draußen, aber zwischen gelangweilt herumgehenden Bischöfen - liturgischer Skandal? Da legt ein bekannter Disjockey und Priester in einer Pause hämmernde Rhythmen auf - die sollen von Homsexualisten gelobt worden sein, wie der Berichterstatter herausbekam: Da sieht man's ja!? Derselbe Priester soll sogar einmal bei einem Halloween-Fest die Musik aufgelegt haben, wo Feuerschlucker auftraten und jemand im mittelalterlichen Narrenkostüm - hat er "Dämonen bedient"? Und dann die Frage: Warum werden die Hostien für 1,5 Millionen Kommunionempfänger auf dem Festtagsgelände nicht in goldenen Tabernakeln und mehreren hundert angemessenen Kelchen aufbewahrt - das wäre doch problemlos gegangen, oder? Und die Architektur einer Stadt (Foto) wird als "Müllverbrennungsanlage" denunziert. 3. Nun aber mag mein Leser fragen: Wo sind denn die Berichte von den angeblich frommen Jugendlichen? Dazu ein Zisterzienserpater aus Neuzelle bei kath.net: Die Medien hatten eine Vorgabe, die heißt: "offen-katholisch". Beispiel: Um die Reisekosten bezahlen zu können, fokussierte sich ein katholischer Journalist auf drei Jugendliche, die ihm die willkommenen homofreundlichen Antworten gaben, und ignorierte die Gruppe von 250 jungen Katholiken: Zisterzienserpater Käfferlein: „Also DAS zum Thema offizielle und objektive Berichterstattung“
Takt77
Warum werden die Hostien für 1, 5 Millionen Kommunionempfänger auf dem Festtagsgelände nicht in goldenen Tabernakeln und mehreren hundert angemessenen Kelchen aufbewahrt - das wäre doch problemlos gegangen, oder?
Nein!!! Denn bei Gold haben die Herrschaften viel zu viel Angst, dass es gestohlen wird.
Gold ist ihnen im Gegensatz zum Leib des Herrn etwas wert. Da müsste man Sicherheitskräfte aufstellen …More
Warum werden die Hostien für 1, 5 Millionen Kommunionempfänger auf dem Festtagsgelände nicht in goldenen Tabernakeln und mehreren hundert angemessenen Kelchen aufbewahrt - das wäre doch problemlos gegangen, oder?
Nein!!! Denn bei Gold haben die Herrschaften viel zu viel Angst, dass es gestohlen wird.
Gold ist ihnen im Gegensatz zum Leib des Herrn etwas wert. Da müsste man Sicherheitskräfte aufstellen. Wertvolle Dinge muss man schützen. 🤮
Klaus Elmar Müller
Wie lautet Ihr Vorschlag: Aus den Kirchen Tabernakel nehmen und auf's Gelände bringen? Wieviele Goldkelche gibt es in der Umgebung - für 1, 5 Millionen Hostien?
Takt77
Das sicher nicht, aber ich denke, es gäbe sicher würdevollere Gefäße als diese Plastikkisten!
Damen tun ihren Schmuck auch nicht in Tupperdosen, sondern in Schmuckkassetten. Man sollte schon auch wahrnehmen, dass etwas Wertvolles aufbewahrt wird und nicht Flohmarktware, die in beliebigen Behältern zwischengelagert wird.
Elista
"Die Baumpflanzungszeremonie am 2. August im Tropischen Botanischen Garten in Lissabon während des Weltjugendtags war interreligiös.
Jeder der sechs Bäume stand in Verbindung mit einer von sechs religiösen Konfessionen: Taoismus, Hinduismus, Buddhismus, Judentum, Christentum und Islam."More
"Die Baumpflanzungszeremonie am 2. August im Tropischen Botanischen Garten in Lissabon während des Weltjugendtags war interreligiös.

Jeder der sechs Bäume stand in Verbindung mit einer von sechs religiösen Konfessionen: Taoismus, Hinduismus, Buddhismus, Judentum, Christentum und Islam."
Klaus Elmar Müller
Berechtigte Kritik! Das gebe ich zu!
Elista
One more comment from Elista
Elista
Die Organisatoren des Weltjugendtags empfehlen auf ihrer Website Lisboa2023.org den Besuch einer Synagoge (Sinagoga Shaare Tikvah), von Moscheen (Mesquita Central de Lisboa, Centro Ismaili) und eines Hindutempels (Templo Radha-Krishna) in Lissabon. Zu den geplanten Veranstaltungen gehört eine Zeremonie mit dem Titel "Bäume pflanzen für die Religionen" (2. August). Sie soll "die Harmonie in den …More
Die Organisatoren des Weltjugendtags empfehlen auf ihrer Website Lisboa2023.org den Besuch einer Synagoge (Sinagoga Shaare Tikvah), von Moscheen (Mesquita Central de Lisboa, Centro Ismaili) und eines Hindutempels (Templo Radha-Krishna) in Lissabon. Zu den geplanten Veranstaltungen gehört eine Zeremonie mit dem Titel "Bäume pflanzen für die Religionen" (2. August). Sie soll "die Harmonie in den Unterschieden zwischen den großen religiösen Traditionen der Menschheit darzustellen". 🥺
Elista
Es stellt sich aber schon die Frage, warum Laien die Kommunion austeilen, wenn so viele Priester da sind 😭
Bibiana
Priester sind zudem doch oft Begleiter von Pilgern. Die könnten auch ihren Gruppen die heilige Kommunion austeilen. Ist alles eine Frage der Organisation.
Klaus Elmar Müller
Diese Frage stellte sich mir, als ich noch vor Jahrzehnten regelmäßig in die Novus-Ordo-Messen ging. Da blieb manchmal der Priester auf seiner Sedile sitzen und schickte Laien zur Austeilung der hl. Kommunion nach vorne. Wusstet Ihr Lieben, @Elista und @Bibiana, das noch nicht?