Leo XIV. hat Kiko empfangen
Die Gruppe ist aufgrund ihrer umstrittenen Auslegung der Liturgie seit Jahrzehnten Gegenstand von Debatten.
Eine der Praktiken, die am meisten in Frage gestellt wurde, ist die Art und Weise, wie die heilige Kommunion ausgeteilt und eingenommen wird. Während ihrer Eucharistiefeiern nehmen die Anhänger die konsekrierte Hostie in die Hand und warten mehrere Minuten, bis alle anderen die Hostie empfangen haben, damit sie dies gleichzeitig tun können.
Außerdem ist die Kommunion unter beiden Arten üblich, wobei große Kelche verwendet werden, um große Mengen Wein zu konsekrieren.
Bei beiden Praktiken ist es unvermeidlich, dass der konsekrierte Inhalt verschüttet wird.
Ein weiterer unregelmäßiger Brauch besteht darin, dass sich die Mitglieder einer neokatechumenalen Gemeinschaft in einem Kreis versammeln und öffentlich ihre Sünden bekennen und dabei einen Pakt des Schweigens schließen. Dies beruht auf der Überzeugung, dass Sünde in erster Linie ein soziales Vergehen ist und nicht ein Bruch der Beziehung zu Gott.
Benedikt XVI. bereitete Richtlinien vor, um diese Missbräuche einzuschränken, aber letztlich wurde nichts unternommen.
Der Neokatechumenale Weg wurde auch für seine sektiererische theologische und historische Sichtweise kritisiert, die ihre Interpretation der vorkonstantinischen Kirche als Modell ansieht und dabei Jahrhunderte der lehrmäßigen und liturgischen Entwicklung außer Acht lässt.
Dazu gehört auch eine verstörende Interpretation des Zweiten Vatikanischen Konzils im Sinne eines angeblichen "Neuanfangs".
Bild: Vaticna Media, AI-Übersetzung