Kardinal Ángel Fernández Artime: Ein weiteres Opfer von Franziskus?
Fernández Artime war noch Rector Major der Salesianer von St. John Bosco, als Franziskus ihn im Dezember 2023 zum Kardinal ernannte.
Er trat daher am 16. August von seinem Amt zurück. Dadurch entstand eine große Lücke für die Salesianer, die ihn nicht vor Februar 2025 ersetzen können.
Kommentatoren schrieben, dass Franziskus plante, Fernández Artime zum Nachfolger von João Bráz de Aviz, 77, dem Leiter des Dikasteriums für die Institute des geweihten Lebens und die Gesellschaften des apostolischen Lebens, zu ernennen.
Doch dies ist nicht geschehen. Stattdessen herrscht "Unruhe unter den Salesianern", denn zwei Monate nach seinem Rücktritt ist Fernández Artime immer noch ohne einen Posten.
Der anonyme Kardinal schreibt: "Man sagt mir, dass er bereits mit der salesianischen Gemeinschaft innerhalb der vatikanischen Mauern, der [Libreria] Editrice [Vatikan], gesprochen hat, um dort zu leben", denn "es war klar, dass ein Mann mit einem solchen Wissen über die Welt und das religiöse Leben den Brasilianer [João Bráz de Aviz] und sein unpräsentables Toupet ersetzen würde".
Der anonyme Kardinal glaubt/weiß, dass eine lange Zunge in das Ohr von Franziskus geflüstert hat, "der immer bereit ist, sich Verleumdungen anzuhören", und der daraufhin seine Meinung geändert hat.
Nun scheint es, dass Franziskus Fernández Artime loswerden will, indem er ihn in eine spanische Diözese schickt.
Der anonyme Kardinal war bei der Bischofsweihe von Fernández Artime in Santa Maria Maggiore anwesend und erinnert sich, dass der neue Kardinal "nie übertriebene Worte des Lobes für Franziskus fand", sondern "stattdessen von Don Bosco und seinem Charisma sprach".
Bild: Ángel Fernández Artime, © Mazur/cbcew.org.uk, CC BY-NC-ND, AI-Übersetzung