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jean pierre aussant
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Welche ist die große Sünde in Sachen Homosexualität?

Zwar, im neuen Testament, verurteilt heiliger Paulus sehr deutlich am Anfang seines Briefes an die Gemeinde von Rom homosexuelle Umtriebe. (Römer 1. 25-28)

Zwar, prinzipiell und aus evidenten Gründen, wenn alle Menschen homosexuell wären, würde die Fortpflanzung der Spezies gefährdet. Insofern ist es nicht falsch zu sagen, dass Homosexualität, biologisch betrachtet, ein „Tod-orientierter“ Zustand ist.

Zwar, stimmt es, dass wenn unsere Eltern „gay“ gewesen wären, würden wir einfach nicht dasein um darüber zu diskutieren…und wer das leugnet, begeht einen Affront gegen den gesunden Menschenverstand.

Homosexualität war, ist und wird immer wesentlich unnatürlich sein. Es ist eine Unwahrheit zu behaupten, dass in der Antike sie als normal betrachtet war. Gleichwohl, in Sachen Sünden, bei näherem Zusehen, sind die Sachen ein bisschen komplizierter als sie spontan erscheinen können. ich glaube, es sei hier relevant eine Stufenfolge in vier „Zuständen“ zu etablieren.

Erster Zustand:

der Zustand des Heldenmutes

Die Person hat homosexuelle Tendenzen, praktiziert aber nicht und kämpft gegen diesen Drang.

ich glaube, in diesem Fall kann es natürlich nicht die Rede sein, dass dieser Mensch sündigt. Ganz im Gegenteil benimmt er sich irgendwie heldenhaft, indem er versucht gegen diese Orientierung zu kämpfen.

Zweiter Zustand:

Der Zustand der Feigheit

Hier die Person ist schwach, sie praktiziert. wahrscheinlich versucht sie, irgendwie gegen diese Tendenz zu kämpfen, aber sie schafft es nicht. „La chair est faible“, wie man auf Französisch sagt.

Zwar kann man schon von einer Sünde reden. gleichwohl, solange es „geheim“ bleibt ohne versuch irgendeine Werbung für diesen Zustand zu machen, ohne versuch der Proselytenmacherei, ist diese Sünde längst nicht die größte.

Dritter Zustand:

Der Zustand des „outings“

Die Person belügt sich selbst, sie schafft eine „selbst gebastelte“ Ethik um jedes Schuld Gefühl künstlich wegzuputzen. Sie nennt das Gute „böse“ und das Böse „gut“. Um das Gefühl der Sünde zu vermeiden, lässt sie die ganze Welt sündigen. Um mit ihrer eigenen Finsternis nicht konfrontiert zu sein, lässt sie das ganze Universum finster werden. Das Niveau der Sünde hier ist Sache Gottes. Nur Gott weiß…

Vierter Zustand:

der Zustand des goldenen Kalbes.

Mit diesem Zustand, der von der Legalisierung der Homo-Ehe charakterisiert ist, ist es ein bisschen als ob wir Gott sagen würden: „Du hast das Leben geschaffen, dadurch hast du diese wunderbare Beziehung zwischen Männern und Frauen erfunden, damit sich das menschliche Leben, durch eine sexuelle Union, fortpflanzen kann, aber nein, danke! wir sind nicht interessiert, wir geben dir den Schlüssel des Lebens zurück und wir legalisieren einen Zustand aus dem keine Entwicklung des Lebens (Fortpflanzung) möglich ist“.“ Du hast uns das Leben gegeben, wir ziehen aber den Tod vor.“ Und da haben wir zu tun mit einem frontalen Angriff gegen Gott.

Seltsamerweise, die größte Sünde in punkto Homosexualität , betrifft wahrscheinlich nicht die Homosexuellen selbst, die wenigstens den mildernden Umstand haben, ihre Homosexualität geerbt zu haben, einfach so, von Anfang an, ohne danach gefragt zu haben. Nein die größte Sünde wird von Menschen begangen, die selbst keine Homosexuellen sind, die aber aus einer falschen Toleranz, aus einer nicht transzendentalen „selbstgebastelten“ Ethik „À la carte“, aus einer falschen Liebe in der Unwahrheit, vor dem Altar des Zeitgeistes kriechen und homosexuellen Proselytismus unterstützen. Ja, die größten Sünder sind diese Menschen, die aus einer Mischung an Feigheit und klein karierten persönlichen Interessen, das goldene Kalb des Moments vergöttern. Einmal Nazi, einmal Kommunist, einmal dies, einmal das. Die ewigen Anhänger des „Mainstreams“, deren Seelen chronisch unfähig sind dem Gruppenzwang und dem Konformitätsdruck der Diktatur des Moments zu widerstehen.

Einen Punkt möchte ich auch betonen. Die Legalisierung der Homo-Ehe zu verurteilen, bedeutet nicht homophob zu sein. Anlässlich der vor kurzer Zeit in Frankreich geschehenen Debatte, wissen wir, dass 40% der gays selbst gegen die Legalisierung der Homo-Ehe sind. Sind diese Homosexuellen auch homophob? genauso wie für die Abtreibung (Es gibt mehr Frauen als Männer in den „pro life“ Bewegungen), die Debatte über die Legalisierung der Homo-Ehe sprengt die klein-karierten Konflikten zwischen Geschlechtern oder politischen Lägern. Unter dem Deckmantel des billigen Kampfes gegen die Homophobie, versucht die antichristliche kulturelle Diktatur in der wir leben, um ihre Meinung durchzusetzen, diese Debatte glattzubügeln. Was stört, muss letztendlich nicht diskutiert werden.

Jean Pierre Aussant (Auszug meines Essays "die unbewusste Verschwörung) amazon.de/…ive-Verschwinden/dp/B089CK7543
SvataHora
Da wäre "Bischof" Williamson der "Richtige": er hat nicht nur den Massenmord an den Juden bzw. die Gaskammern geleugnet: Er hat auch gesagt: "Jede vernünftige Gesellschaft exekutiert Homosexuelle." Da sagt er indirekt, dass viele moslemische Staaten "vernünftige Gesellschaften" sind.
CollarUri
Ihr Gehirn soll einer mal verstehen. Was geht Ihnen denn jetzt auf die Nerven, die Todesstrafe, der Schwulenhass, der Holocaust oder von allem ein bisschen?
jean pierre aussant
Wer sagt, dass sie ein normaler Zustand wäre? Lesen Sie doch das Schreiben, bevor Sie reflexive Antworten liefern.
Romani
!!!
alfredus
Homosexulalität ist kein Normalzustand, denn er ist wenn er praktiziert wird, mit Sünde und Schuld behaftet ... ! Es ist mit Sicherheit ein schweres Schicksal so zu sein, aber man darf nicht so tun, als wäre es ein besonderes Lebensrecht. Die jungen Leuten haben damit keine Probleme und sagen : .. wenn sie sich doch lieben .. ? Die Gesellschaft, bar jeglicher Moral und Glauben, selbst Katholiken…More
Homosexulalität ist kein Normalzustand, denn er ist wenn er praktiziert wird, mit Sünde und Schuld behaftet ... ! Es ist mit Sicherheit ein schweres Schicksal so zu sein, aber man darf nicht so tun, als wäre es ein besonderes Lebensrecht. Die jungen Leuten haben damit keine Probleme und sagen : .. wenn sie sich doch lieben .. ? Die Gesellschaft, bar jeglicher Moral und Glauben, selbst Katholiken, stört es nicht mehr, wenn diese Paare öffentlich ihre Neigungen zeigen ! Schlimm und kathastrophal ist es, wenn in kirchlichen Kreisen bis in die oberste Kirchenspitze dieses Thema diskutiert wird und man die Sünde ausschließen will und dazu auch noch den kirchlichen Segen gibt ! Das ist Gottes Gebote mißachten und eine große Willkür !
jean pierre aussant
Bibel und Katechismus lesen (und erst danach reden)