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"Ihr habt keine Chance gegen die Lautsprecher" - und noch weniger gegen die Muttergottes

Ján Čarnogurský (* 1. Januar 1944 in Bratislava) ist ein ehemaliger slowakischer Dissident, Politiker, Ministerpräsident der Slowakei
Eva
Die Polizei sagte immer und immer wieder durch, dass gefilmt wird, um mögliche Straftäter auszuforschen. Man fragte sich auf Seiten des Familienmarsches, ob das eine zusätzliche Störung von Seiten der Polizei war, um den Marsch zusätzlich zu verleiden.
nujaas Nachschlag
Ich kenne die Rechtslage in Österreich nicht. In Deutschland muss die Polizei darauf hinweisen, wenn sie filmt.
Ischa
Ich bin dafür, dass jede Abtreibung verboten wird. Aber was ist mit Kindern, die aufgrund sexuellen Missbrauchs eventuell sogar vom eigenen Vater schwanger sind?
gennen
Auch diese Kinder sind Kinder Gottes.
Ischa
Können Sie sich vorstellen, welches Leben ihnen auf Erden bevorsteht?
Severin
Was passiert denn bei der Abtreibung?
Wird ein Mensch getötet oder nicht?
Ab wann ist der Mensch ein Mensch?
Was kann das Kind dafür, wenn der Vater ein Verbrecher ist?
Kann man durch die Tötung von unschuldigen Menschen Probleme lösen?
Soll das missbrauchte Mädchen zum Trauma der Vergewaltigung auch noch das Trauma der Abtreibung erleben?
Ischa
Sorry, es ist meine ganz private Meinung und ich sage ausdrücklich, dass diese nicht der Meinung der katholischen Kirche entspricht. Leider haben die Kinder keine unfruchtbaren Tage erwischt. Denn natürliche Empfängnisverhütung ist ja erlaubt!
Joachim-Anna
Das hängt immer davon ab, welches Leben wir Ihnen in einem christlich- sozialen Staat ermöglichen.
Auch diese Kinder können von der Nächstenliebe, sofern sie tatsächlich noch in unserer Gesellschaft vorhanden ist, getragen werden. Anstatt dass man sie als unwürdig oder ungewollt tötet, könnten sie doch evtl. auch zur Adoption freibegeben werden. Es gibt viele Möglichkeiten, wenn wir alle nur an …More
Das hängt immer davon ab, welches Leben wir Ihnen in einem christlich- sozialen Staat ermöglichen.
Auch diese Kinder können von der Nächstenliebe, sofern sie tatsächlich noch in unserer Gesellschaft vorhanden ist, getragen werden. Anstatt dass man sie als unwürdig oder ungewollt tötet, könnten sie doch evtl. auch zur Adoption freibegeben werden. Es gibt viele Möglichkeiten, wenn wir alle nur an einer Gesellschaft, die gemeinsam die Verantwortung tragen sollte, teilhaben wollten. Heutzutage wird allerorten eher der Egoismus gefördert. Konkurrenzkampf sehe ich nicht nur im Beruf, nein auch in privaten Freundeskreisen, überall Hass und Neid in einer auf Wettbewerb ausgerichteten Gesellschaft.
Gerade am Nachmittag habe ich z.B. eine Familie kennengelernt, die ihr behindertes Kind dabei hatten und sich rührend um es bemüten. Das sind wirkliche Momente, die mir Hoffnung machen.
Ischa
Lieber Joachim-Anna dazu müssten die Kinder, die vor dieser Entscheidung stehen, auch gut beraten werden. Aber das werden sie leider nicht. Wie Sie richtig schreiben: der Egoismus wird in unserer Gesellschaft gefördert. Trotzdem empfehle ich Ihnen ein Buch, dass in der DDR unter dem Ladentisch gehandelt wurde:
Joachim-Anna
Liebe Ischa, danke für den Hinweis- ich werde es lesen. Sicherlich auch heute ein Thema, dass immer noch von der Öffentlichkeit nicht richtig wahrgenommen werden will, obwohl allerorten doch die Aufdeckungen nun auch medial "ausgeschlachtet" werden. Zwar stelle ich heute eine Verschiebung zum Positiven in der Wahrnehmung fest, doch allerdings geht es dann fast immer um finanzielle Entschädigungsl…More
Liebe Ischa, danke für den Hinweis- ich werde es lesen. Sicherlich auch heute ein Thema, dass immer noch von der Öffentlichkeit nicht richtig wahrgenommen werden will, obwohl allerorten doch die Aufdeckungen nun auch medial "ausgeschlachtet" werden. Zwar stelle ich heute eine Verschiebung zum Positiven in der Wahrnehmung fest, doch allerdings geht es dann fast immer um finanzielle Entschädigungsleistungen. Das ist auch ein Teil unseres Zeitgeistes, alle Probleme mit Geld lösen zu wollen. Die Gefühle der Betroffenen kommen in der Öffentlichkeit nicht mehr an. Ich kann mir gut vorstellen, welches Leid hier lebenslang von einer Mutter alleine getragen werden muss. Die Gesellschaft machte früher in der Regel keinerlei Unterscheid zwischen Opfer und Täter. Die Opfer waren im eigentlichen Sinne Verbannte, die den gesellschaftlichen Normen nicht mehr entsprachen. Da war das Totschweigen die bessere Lösung.
Ischa
gennen haben Sie mich wirklich wegen dieser Meinung gesperrt? Ich habe das mit Ihnen selbstverständlich nicht getan. Sie sind mit ihrem Kommentar jederzeit willkommen!
gennen
@Ischa Sie sind nicht gesperrt und zum streiten habe ich keine Lust.