Severin
Severin

Meine Tante wurde verbrannt

Feuerbestattung, im Licht des Fortschritts ?

Bis 1963 war die Feuerbestattung von der Katholischen Kirche nach dem damals geltenden Kirchenrecht mit der Strafe der Exkommunizierung belegt. Dies galt nicht bei Epidemien, Katastrophen usw. , um Seuchen vorzubeugen. Die Konsequenzen waren: Keine kirchliche Beerdigung, keine Totenmesse, jährliche Gedächtnismesse usw.
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Feuerbestattung, im Licht des Fortschritts ?

Bis 1963 war die Feuerbestattung von der Katholischen Kirche nach dem damals geltenden Kirchenrecht mit der Strafe der Exkommunizierung belegt. Dies galt nicht bei Epidemien, Katastrophen usw. , um Seuchen vorzubeugen. Die Konsequenzen waren: Keine kirchliche Beerdigung, keine Totenmesse, jährliche Gedächtnismesse usw.
Der hauptsächliche Grund für diese strikte Haltung war, dass freimaurerische Zirkel im 19. Jahrhundert unter dem Scheinvorwand einer hygienischeren Feuerbestattung es verstanden, den Glauben an die Auferstehung zu untergraben.
Verfechter der Feuerbestattung, die sich auch in Feuerbestattungsvereinen zusammenfanden, waren zumeist Atheisten, die suggerieren wollten, dass mit der Vernichtung der Leiche es kein Weiterleben nach dem Tode geben kann.
Sollte dieser Grund bei einer Feuerbestattung auch heute noch vorliegen, ist für diesen Fall ein kirchliches Begräbnis nach wie vor nicht möglich.

Die Kirche legt aber nach dem gültigen Kirchenrecht weiterhin ausdrücklich Wert darauf, dass die Gläubigen die klassische Erdbestattung bevorzugen.
So heißt es in CIC 1983 §3:
“Nachdrücklich empfiehlt die Kirche, dass die fromme Gewohnheit beibehalten wird, den Leichnam Verstorbener zu beerdigen…“
Um dies besser nachzuvollziehen, ist eine kurze historische Betrachtungsweise hilfreich:

Ursprünglich war die Erdbestattung bei allen Völkern der Erde üblich. Ausgrabungen von Archäologen belegen dies. Erst in der Dekadenzphase ehemaliger Hochkulturen kam die Leichenverbrennung auf. Auch die Juden und die benachbarten semitischen Völker beerdigten ihre Verstorbenen.
Ungefähr 300 Schriftstellen des Alten Testaments bezeugen dies. Als eine große Strafe galt bei den Juden die Verweigerung der Beerdigung (5. Mos. 28,26). Eine Feuerbestattung gab es nicht, oder nur bei schweren Verbrechen als zusätzliche Strafe. Einzelne Leichname wurden nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes verbrannt, z. B. bei der Pest ( Amos 6,10) , um Epedemien zu verhindern.
Die hochkultivierten Ägypter und nordamerikanischen Indianer pflegten ihre Leichen einzubalsamieren; man denke an die Mumien.
Bei den Juden galt es als verdienstvoll, Tote zu begraben, erst recht wenn die Umstände schwierig waren. ( Tob. 1,18 und andere Stellen ).
Auch heute noch zählt zu den von der Kirche festgelegten Werken der Barm -
herzigkeit das Begraben der Toten.
Von Mose lesen wir, dass der Herr ihn selbst begrub im Tal im Lande Moab (5. Mos. 34,6f).
Mehrer Stellen des A.T. berichten auch von Leichenverbrennungen, allerdings auf Grund schwerer Strafen für große Verbrechen.
Auch die junge Kirche wich nicht von der bisherigen Beerdigungskultur der Juden, die bis dahin der einzige Träger des göttlichen Offenbarungsgutes waren, ab. So lesen wir, dass gottesfürchtige Männer den Erzmärtyrer Stephanus begruben.
Nach einem Martyrium waren die Christen sehr bemüht und begaben sich oft in Lebensgefahr, um die Gebeine der Blutzeugen zu sichern. Entweder zum Begräbnis oder zur Reliquienverehrung.
Mit der leibhaften Auferstehung unseres Heilandes Jesus Christus hat der Tod eine viel tiefere Bedeutung erlangt. Die Verstorbenen wurden Entschlafene oder Ruhende genannt. Das Grab wurde Ruhestätte genannt. Die griechische und römische Antike hatte für den Glauben der Auferstehung der Toten kein Verständnis.
Um das Jahr 200 rät Tertullian jungen Männern, die Christen sind ab, der römischen Armee beizutreten, weil gefallene römische Soldaten in der Ferne verbrannt wurden.
In dem Maße wie Europa missioniert wurde, verschwanden auch die Leichenverbrennungen.
Dass Bewusstsein, die Toten zu ehren und ihrer zu gedenken, setzte sich durch.
Auch Jesus Christus ließ sich nicht verbrennen, sondern in ein Grab legen. Um tote Pilger in der Erde zu begraben, kaufte sogar der damalige Hohe Rat von dem Verräterlohn des Judas extra einen Acker.
Nur für die schlimmsten Verbrechen sah man die Verbrennung der Leichen vor.
Erst in der Zeit der französischen Revolution wurden aus Hass gegen Gott und seine Kirche die Leichenverbrennungen eingeführt.
Freimaurerische Kreise gründeten dann im 19. Jh. die so genannten
Feuerbestattungsvereine.
Auf Grund der Notwendigkeit, die vorher ja nicht bestand, erklärte die katholische Kirche 1886 die Feuerbestattung für verboten, 1892 wurde dies mit der Strafe der Exkommunizierung belegt.

Die Pietät verlangt, dass wir die Toten ehren. Wenn sich die Menschen daran gewöhnen, die Leichen ihrer Verstorbenen gewaltsam zu zerstören, besteht die Gefahr, die Achtung vor den Lebenden zu verlieren.
Teilnehmer von Feuerbestattungen geben zum Ausdruck, dass bei der Verbrennung keine Ergriffenheit und Andacht aufkommen kann, wie sie beim Hinabgleiten des Sarges ins Grab aufkommt.
Wer beim Grabe steht, empfindet Leid. Wer beim Krematorium steht, empfindet kein Leid eher Entsetzen, auch wenn der Verstorbene einem noch so nahe war.
Nicht wenige befiel früher Abscheu, wenn sie durch die Schaugläser den Verbrennungsvorgang sahen.
Aus diesem Grund ist es heute in der Regel nicht mehr möglich, den eigentlichen Verbrennungsvorgang als Hinterbliebener beobachten zu können.
Wie Augenzeugen berichteten, bietet die Leiche im Feuerofen einen entsetzlichen Anblick, selbst dann, wenn der Ofen auf höchste Temperaturen erhitzt worden ist. Sobald der Sarg im Ofen ist, zerfällt er und die Leiche wird nackt bloßgelegt. Der Verstorbene richtet sich durch die hohen Temperaturen auf, streckt die Gliedmaßen aus und verfällt in heftigsten Zuckungen und Krümmungen, die alle Momente wechseln. Die nichtverbrannten Knochen und der Schädel werden anschließend in einem Mahlwerk zermahlen und der Asche beigefügt. Wie kann man z.B. mit den Schädeln seiner lieben verstorbenen Eltern, an denen man als Kind aufschaute und liebkoste so umgehen ?
Es handelt sich im Grunde genommen um die Zerstörung einer Leiche.

Das Grab, versehen mit christlichen Sprüchen und der Friedhof ist für uns doch oft eine stille Predigt über die Vergänglichkeit unseres Lebens und des Weiterlebens nach dem Tode.
Wer besucht nicht gerne die Grabstätte seiner Lieben und wird mächtig zum Gebet für sie hingeführt ?

Hier schöpft man die lebendige Hoffnung mit ihnen dereinst wieder zusammen zu sein.
Das Grab entspricht auch mehr unseren christlichen Empfindungen. Als Schlaf gilt für uns Christen der Tod. Die Heilige Schrift nennt die Toten Schlafende (1. Kor. 15,18), weil sie dereinst von den Toten auferstehen werden. Der Friedhof ist also eine Schlaf – oder Ruhestätte des Friedens.
Dieser Schlaf wird wohl eher durch das Begraben als durch Verbrennen versinnbildlicht. Durch das Versenken des Sarges in die Erde bekunden wir, dass unser Leib dem Samenkorn gleicht, wovon Jesus spricht ( 1. Kor. 15,42 ), das in die Erde gelegt keimt und aufgeht.

Ein schöner Friedhofsspruch lautet:

Hier ruht die Saat,
die Gott gesät,
der Leib der künftig aufersteht,
vergänglich wird er ausgestreut,
hier keimt er zur Unsterblichkeit

Als Christen achten wir unsere, der Gottheit ähnlichen Seele und auch ihr Gefäß, den Leib (Origines).
Die gewaltsame Zerstörung der Leichen widerstrebt auch unseren gesunden Empfindungen, denn die Liebe sucht zu erhalten und nicht zu zerstören. Das langsame Verwesen im Grabe entspricht auch mehr dem langsamen Erlöschen unserer Trauer.
Auch heutzutage ist bei den Juden und Moslems nur ein Begräbnis in der Erde möglich.
Warum soll man eine Beerdigungsform wählen, die Gott missfällt und möglicherweise unsere Nachkommen nur mit verständnislosem Kopfschütteln quittieren ?

Noch viel wichtiger als eine würdige Bestattung des Leichnams ist doch, dass man zu Lebzeiten in der heiligmachenden Gnade verscheidet, versöhnt mit Gott und seiner heiligen Kirche. Niemand weiß, wie viel Zeit Gott in seiner Barmherzigkeit uns Sündern hierfür noch lässt!

Ich danke Dir, Herr Jesus Christ,
dass Du für mich gestorben bist.
Ach lass Dein Blut und Deine Pein
an mir doch nicht verloren sein.
Severin

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Folgendes steht auf deren Seiten " über uns":

Ja, absolut. Es gibt keine Ausnahme. Alle Beiträge auf dieser Seite sind frei erfunden und erlogen. Es dient ausschließlich der Belustigung und Unterhaltung unserer Leser.
Wer das hier alles ernst nimmt und glaubt, sollte sich dringend untersuchen lassen und den Verlust des Gehirns der Bundesprüfstelle für Dumme melden.
Severin

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Severin

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